DE28480C - Neuerungen an elektrischen Lichtregulatoren (Bogenlichtlampen) - Google Patents

Neuerungen an elektrischen Lichtregulatoren (Bogenlichtlampen)

Info

Publication number
DE28480C
DE28480C DENDAT28480D DE28480DC DE28480C DE 28480 C DE28480 C DE 28480C DE NDAT28480 D DENDAT28480 D DE NDAT28480D DE 28480D C DE28480D C DE 28480DC DE 28480 C DE28480 C DE 28480C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solenoid
weight
light
innovations
regulators
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT28480D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication of DE28480C publication Critical patent/DE28480C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0087Controlling of arc lamps with a thread or chain

Landscapes

  • Elimination Of Static Electricity (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1884 ab.
Die Construction dieses Regulators besteht darin, dafs beide Kohlenelektroden über leicht sich bewegende Rollen mit Schnüren oder Kettchen so aufgehängt sind, dafs die eine (obere Elektrode) mit einem Gewicht einerseits, die andere (untere Elektrode) mit dem Solenoid andererseits verbunden sind und sich das Ganze auf- und abwärts bewegen kann. Das Gewicht mit der oberen Kohle hat so viel Mehrgewicht, dafs es das Solenoid mit der unteren Kohle in stromlosem Zustande überwiegt und die Kohlen stets zusammenbringt.
Auf derselben Achse, auf welcher die obengenannten Rollen sitzen und die Elektroden balanciren, sitzt eine im Verhältnifs gröfsere Rolle, an welcher der Eisenkern aufgehängt ist, der in das Solenoid eintaucht. Derselbe bewegt sich daher ebenfalls mit dem beweglichen Solenoid auf- und abwärts und zieht sich dabei, entsprechend der Differenz der oberen Leitrollen, in dasselbe hinein oder heraus.
Tritt nun der Strom in den Regulator (Lampe) und durchläuft die Spule des Solenoids, so wird der Kern in dasselbe hineingezogen, oder denkt man sich den Kern feststehend, so wird sich das Solenoid an den Kern, der Stromstärke entsprechend, hinaufziehen.
Bei Betrachtung dieses letzteren Vorganges wird nun sofort klar, dafs die Wirkung der 'Last des Solenoids mit der unteren Kohle theilweise auf die gröfsere Rolle verlegt ist, das Gewicht mit der oberen Kohle wird überwogen und die Kohlen ziehen sich aus einander.
Bei richtigem Verhältnisse des Gewichts zu den Windungen des Solenoids bei gegebener Stromstärke ziehen sich die Kohlen nur soweit aus einander, bis die richtige Länge des Lichtbogens hergestellt ist, und halten sich dann das Gleichgewicht. Brennen nun die Kohlen ab und wird der Widerstand wegen Verlängerung des Lichtbogens ein gröfserer, so wird der Strom, schwächer, die Einwirkung des Solenoids auf den Eisenkern geringer, das Gewicht gewinnt wieder die Oberhand und die Kohlen nähern sich wieder einander.
Das Solenoid ist über der Hauptspirale mit einer zweiten Wickelung von dünnem Draht mit sehr hohem Widerstand versehen, welche im Nebenschlüsse liegt, der Hauptspirale aber entgegenläuft und daher die Regulirung der Lampe zu einer vollständig präcisen macht. Das Näherrücken der Kohlen geht dabei nie stofsweise, sondern ganz successive vor sich, und ist ein Abbrennen, und ein Zucken des Lichtes in keiner Weise wahrnehmbar; ebenso wirken kleinere Unregelmäfsigkeiten beim Laufen der Lichtmaschine nicht auf dasselbe ein, was jedenfalls darin zu suchen ist, dafs die Masse der Bewegungsmechanismen eine ziemlich voluminöse ist.
Das ungleiche Anziehen des Eisenkernes an der gröfseren Rolle, bei tieferem und seichterem Eintauchen in das Solenoid, gleicht sich einfach dadurch aus, dafs das Gewicht mit der oberen Kohle und das Solenoid mit der unteren Kohle an Kettchen aufgehängt sind, welche beim Tiefhängen, also stärkerem Eintauchen des Eisenkernes auf dessen Seite mehr überhängen, beim allmäligen Höhersteigen des Solenoids und Herausziehen des Kernes aber mehr auf die Gewichtseite zu hängen kommen und somit dasselbe, entgegen der gröfseren Kraftäufserung des
herausgezogenen Kernes, entsprechend mehr belasten.
Das Gestell des Regulators (Lampe) besteht aus der unteren und oberen Bodenplatte, welche durch vier Traversen b c d e mit einander verbunden sind. Drei Stücke davon, bed, sind metallisch mit der unteren Platte verbunden, woran sich die Plusklemme α befindet, während ein Stück e isolirt verbunden ist und mit der Minusklemme av in Verbindung steht. Zwischen b und c bewegt sich das Gewicht mit der oberen Elektrode und zwichen d und e das Solenoid mit der unteren Elektrode. Der Strom tritt nun bei α ein, geht in die Bodenplatte, über einen Schleifcontact in den oberen Kohlenhalter, durch obere und untere Kohle an dem unteren Kohlenhalter hinauf, durch das Solenoid über einen Schleifcontact zur isolirten Traverse und zur Klemme ax. Ein Zweigstrom durchfliefst die mit der Bodenplatte metallisch verbundene Traverse d, geht über einen Schleifcontact durch die Nebenspule mit hohem Widerstände zur isolirten Traverse e und Klemme ax.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Bogenlichtlampen die Anwendung zweier Differentialrollen auf gemeinsamer Achse, über deren kleinere eine Kette geführt ist, welche an einem Ende den mit Gewicht belasteten oberen Kohlenhalter und am anderen Ende ein am unteren Kohlenhalter befestigtes Solenoid trägt, dessen Kern mittelst Kette an der gröfseren Rolle hängt, so dafs das Solenoid bei starkem Strom seinen Kern anzieht, mit diesem gemeinsam an der gröfseren Rolle wirkt, hierdurch die Last des Gegengewichtes überwiegt und so die Kohlen von einander trennt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT28480D Neuerungen an elektrischen Lichtregulatoren (Bogenlichtlampen) Active DE28480C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE28480C true DE28480C (de)

Family

ID=304721

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT28480D Active DE28480C (de) Neuerungen an elektrischen Lichtregulatoren (Bogenlichtlampen)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE28480C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE28480C (de) Neuerungen an elektrischen Lichtregulatoren (Bogenlichtlampen)
DE64561C (de) Bogenlampe mit durch Klemmwirkung beeinflufster Bewegung der Kohlenhalter
DE82328C (de)
DE19842C (de) Neuerungen in elektrischen Beleucbtungsapparaten
DE33642C (de) Elektrische Bogenlampe
DE251707C (de)
DE17819C (de) Neuerungen an einem Regulator an elektrischen Lampen mit kleinem Lichtbogen
DE99555C (de)
DE118413C (de)
DE55169C (de) Anordnung des wirksamen Magnetfeldes bei elektrischen Regulatoren
DE34453C (de) Regulirungsvorrichtung für elektrische Lampen
DE27723C (de) Elektrische Bogenlicht-Lampe
DE14395C (de) Neuerungen an elektrischen Lampen
DE63598C (de) Regelungsvorrichtung für Bogenlampen
AT27933B (de) Bogenlampe.
DE149105C (de)
DE16635C (de) Elektrische Lampe
DE99415C (de)
DE21447C (de) Neuerungen an elektrischen Lampen
DE215283C (de) Munitionsaufzug
DE626300C (de) Anordnung bei Projektionsbogenlampen, bei denen der obere Kohlenhalter mittels eines gespannten, endlosen Zugorgans hin und her bewegt wird
DE41556C (de) Neuerung an elektrischen Bogenlicht - Regulatoren
DE18889C (de) Neuerungen an elektrischen Lampen
DE178864C (de)
DE39498C (de) Neuerung an elektrischen Lampen