DE284775C - - Google Patents

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DE284775C
DE284775C DENDAT284775D DE284775DA DE284775C DE 284775 C DE284775 C DE 284775C DE NDAT284775 D DENDAT284775 D DE NDAT284775D DE 284775D A DE284775D A DE 284775DA DE 284775 C DE284775 C DE 284775C
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rollers
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G1/00Calenders; Smoothing apparatus
    • D21G1/0006Driving arrangements

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 284775 KLASSE 55 e. GRUPPE
Firma KARL KRAUSE in LEIPZIG.
Kalander. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Januar 1914 ab.
Die beiden Faktoren, die in einem Kalander gemeinsam die Satinage- oder Glättwirküng besorgen, sind einerseits Druck und andererseits Gleiten zwischen den Walzen und dem durchlaufenden Arbeitsgut. AuI3er solchen diese genannte Wirkung besorgenden Walzen hat man auch sogenannte Vorwalzen eingebaut, die Knoten und Sandkörnchen im Papier zerdrücken sollen. Solche Walzen arbeiten
ίο mit ganz geringem Druck und so gut wie ohne Reibung, sie liegen außerhalb des eigentlichen Kalanders und sind ohne irgendwelche Einwirkung auf den Satinageverlauf im Kalander. Während es bei älteren Kalandern nicht möglich ist, Druck- und Gleitwirkung voneinander zu trennen, hat man in neuster Zeit Einrichtungen vorgeschlagen, die dies ermöglichen. Die Erfindung bringt eine weitere Entwicklungsstufe, indem sie die verschiedenen Vorschläge in einer neuen Art zu neuer Wirkung vereinigt und damit einen bedeutenden technischen Fortschritt zeitigt. Gemäß der Erfindung soll im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen beim Einlauf bei der Oberwalze nicht mit voller Friktion angefangen werden, sondern die Mitnahmekräfte sollen an der Oberwalze möglichst gering gehalten werden. Je nach der Beschaffenheit des Arbeitsgutes gelte das gleiche auch für die zweite Walze. Es ist dann als Mitnahmekraft, welche eine Gleitwirkung zwischen Papier- oder Stoffbahn und Walzen ergibt, nur der Zug des heranzuholenden Stoffes zu überwinden. Dieser beträgt etwa ein Viertel des sonst üblichen Mitnahme-Widerstandes.
Bei der ersten Walze von oben oder bei der ersten und zweiten Walze wird also ein möglichst geringes Gleiten, aber der größtmögliche Druck zur Wirkung kommen. Das bringt den großen Vorteil, daß die Stoffoberfläche erst etwas festgedrückt, also gehärtet wird, ehe eine scharfe Gleitwirkung eintritt, wodurch eine bessere Satinagewirkung erzielt wird als bisher. Diese Verminderung der Gleitwirkung soll aber höchstens bis zur zweiten Walze vorhanden sein, damit an der dritten Walze das Gleiten gemeinsam mit dem Druck in der üblichen Weise, zur Wirkung kommt.
Die Erzielung des Gleitens geschieht in an sich bekannter Weise durch Abbremsen, und zwar am günstigsten dadurch, daß von der dritten Walze aus ein regelbarer Riementrieb etwa auf die Antriebswalze oder eine der höherliegenden Walzen geht, um diese zu beschleunigen. Dieser Riementrieb kann auch auf eine unabhängig vom Kalander zu betätigende Arbeitsmaschine führen.
Das Schema dieses Kalanders gemäß der Erfindung ist in Fig. 1 dargestellt.
Die oberste Walze 1 läuft in Kugellagern, die zweite Walze (erste Papier- oder Baumwollwalze 2) kann in Gleit- oder Kugellagern laufen. Die dritte Walze 3 ist durch Riementrieb 4 oder eine entsprechend andere Triebeinrichtung mit der Walze 5 gekuppelt.
Fig. 2 zeigt den Verlauf der Druckwirkung an den einzelnen Walzen, während Fig. 3 die entsprechenden Mitnahmekräfte wiedergibt. Fig. 3 zeigt die dieser Erfindung eigentümliche Stufe. '

Claims (1)

  1. •da'. ' Gleitwirkung an den beiden obersten WaI-
    Fatent-Anspkuch: i zen durch Herabminderung der Lagerrei-
    Kalander, dadurch gekennzeichnet, daß j bung möglichst gering gehalten, an der
    zur Befestigung der Oberfläche der Papier- j dritten Walze von oben aber durch Ab-
    bahn vor dem scharfen Friktionieren und j bremsen auf das höchst zulässige Maß ge-
    zur allmählichen Einleitung des letzteren die j bracht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3719265A1 (de) * 1987-06-10 1987-10-29 Albrecht Zumbruch Wellenkraftwerk oder schaukelschiff zur erzeugung elektrischen stroms

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3719265A1 (de) * 1987-06-10 1987-10-29 Albrecht Zumbruch Wellenkraftwerk oder schaukelschiff zur erzeugung elektrischen stroms

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