DE212430C - - Google Patents
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- DE212430C DE212430C DENDAT212430D DE212430DA DE212430C DE 212430 C DE212430 C DE 212430C DE NDAT212430 D DENDAT212430 D DE NDAT212430D DE 212430D A DE212430D A DE 212430DA DE 212430 C DE212430 C DE 212430C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F11/00—Processes for making continuous lengths of paper, or of cardboard, or of wet web for fibre board production, on paper-making machines
- D21F11/02—Processes for making continuous lengths of paper, or of cardboard, or of wet web for fibre board production, on paper-making machines of the Fourdrinier type
- D21F11/04—Processes for making continuous lengths of paper, or of cardboard, or of wet web for fibre board production, on paper-making machines of the Fourdrinier type paper or board consisting on two or more layers
Landscapes
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES /
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- "Jig 212430
KLASSE 55 d. GRUPPE
der beiden Papierbahnen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. September 1907 ab.
Das Zusammenführen der beiden Papierbahnen
bei Doppellangsiebmaschinen fand bisher mittels der Gautschpresse der unteren Maschine statt, indem entweder die zweite
Papierbahn mit dem Metalltuch der oberen Maschine durch die genannte Presse geführt
oder aber an die obere Gautschwalze angepreßt und von derselben mitgeführt wurde.
Bei beiden Anordnungen hat sich außer den
ίο bekannten Nachteilen insbesondere noch der
Ubelstand herausgestellt, daß bei der geringsten Verlangsamung des oberen Siebtuches ein
Verdrücken bzw. Verreiben der Papierbahnen stattfindet. Dieser Übelstand kann im zweiten
Fall auch nicht durch die vorgesehene Antriebsregulierung der oberen Maschine beseitigt
werden, da abgesehen von der Anpressung auch die an der oberen Gautschwalze erforderlichen
Vorrichtungen, wie Walzenschaber, Bürste, Spritzeinrichtungen usw., die Beobachtung
des Zuges der oberen Papierbahn verdecken, so daß ein zu starker Zug unbeachtet .bleibt und dadurch die Dehnung und Festigkeit
des Papiers verloren geht·, wenn nicht "gar die obere Papierbahn einreißt.
Die vorgenannten Übelstände sollen nun durch die neue Einrichtung dadurch beseitigt'
werden, daß man die beiden Papierbahnen schon vor der Vordruckwalze der unteren Maschine
vereinigt und die Endführungswalze des oberen Siebtuches entsprechend der herzustellenden
Papiersorte in einem zweckmäßigen Abstande vor der Vordruckwalze anordnet,
um zwischen diesen beiden Walzen an der Durchbiegung der oberen Papierbahn deren
Spannung zu erkennen, in ähnlicher Weise wie bei gewöhnlichen Langsiebmaschinen zwischen
Gautschpresse und Naßfilz der Zug der Papierbahn beobachtet werden kann. Da nun
der Führer einen zu scharfen Zug jederzeit sofort bemerkt, so ist derselbe auch in der
Lage, denselben durch Geschwindigkeitsregulierung der oberen Maschine sofort zu beseitigen, so daß ein Ausrecken bzw. Auseinanderziehen
der Papierbahn vermieden wird und das Papier auf diese Weise die namentlich bei technischen Papieren ausschlaggebende
hohe Dehnung behält.
Die leichte Vorpressung mittels der Vordruckwalze ergibt naturgemäß auch eine innigere
Verbindung, der beiden Bahnen, die wiederum eine Erhöhung der Festigkeit im Gefolge
hat. Außerdem wird erreicht, daß sämtliche an der Gautschpresse bekannten Einrichtungen
unverändert bestehen bleiben können.
Ebenso wie bei den bekannten Systemen ist auch bei der nachstehend "beschriebenen
Maschine als selbstverständlich vorauszuschicken, daß sie zur Herstellung von Papieren
aus minderwertigen Stoffen, wie Zeitungspapier usw., keine Verwendung finden.kann.
In der Zeichnung ist die Neuerung schematisch dargestellt.
Die beiden Langsiebmaschinen A und B sind übereinander in gleichlaufender Richtung
angeordnet. Bei der unteren Maschine gelangt die sich auf dem Metalltuch α bildende
Papierbahn mit demselben durch die Gäutsch-
presse b. In gleicher Weise wird die obere Papierbahn mit dem Metalltuch a1 durch die
Gautschpresse δ1 bis zur Endführungswalze. c . des Siebes a1 der oberen Maschine A geführt.
An der Endführungswalze c wird die obere Papierbahn durch kurze Einwirkung des Spritzrohres
e von dem Metalltuch a1 gelöst. Die
so abgenommene Bahn wird dann durch die Vordruckwalze d mit der unteren Papierbahn
ίο leicht zusammengepreßt, und beide Bahnen gelangen so zu einer Bahn vereinigt zur
Gautschpresse b, die von hier dann weiter der v. Presse^/ zugeführt wird.
Die Endführungswalze c der oberen Maschine A kann nach Bedarf näher an die Vordruckwalze
d herangerückt oder von derselben weiter abgestellt werden.
Falls einfaches Papier hergestellt werden soll, so kann dies ohne weiteres mit der unteren
Maschine allein geschehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung für übereinander angeordnete Langsiebpapiermaschinen zum Zusammenführen der beiden Papierbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß die Endführungswalze (c) des verlängerten Metalltuches (a1) der oberen Maschine (A) vor der Vordruckwalze (d) der unteren Maschine (B) angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212430C true DE212430C (de) |
Family
ID=474166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212430D Active DE212430C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212430C (de) |
-
0
- DE DENDAT212430D patent/DE212430C/de active Active
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