DE189801C - - Google Patents

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DE189801C
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Germany
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rollers
trio
rolling
duo
rolling stock
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • B21B13/02Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with axes of rolls arranged horizontally
    • B21B13/04Three-high arrangement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVU 89801 KLASSE 7a. GRUPPE
Ausführungs-
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Walzwerk, bei welchem durch zweckmäßige Anordnung von Trio- und Doppelduowalzen erreicht wird, daß das WaIzgut bei jedem Durchgange durch das Walzwerk zwei Umformungen erhält, wobei das Prinzip des Hin- und Herwalzens wie bei den gewöhnlichen Triowalzen beibehalten wird.
ίο Fig. ι zeigt die Seitenansicht des Walzwerkes schematisch in einem
beispiel,
Fig. 2 das Schema des Antriebes,
Fig. 3 den Grundriß des Walzwerkes. ■
Aus Fig. ι ist ersichtlich, daß die Triowalzen α derart zwischen den beiden Duowalzenpaaren b und c angeordnet sind, daß die Walzebene der unteren beiden Triowalzen a mit der des Duowalzenpaares b und die WaIzebene der beiden oberen Triowalzen α der des Duowalzenpaares c entspricht. Der Walzvorgang ist folgender:
Das unten (S. Fig. 1) in die Duowalzen b eintretende Walzgut erhält hier den ersten, und zwischen den beiden unteren Triowalzen a den zweiten Stich. Oben eingeführt erhält das Walzgut den ersten Stich zwischen den Duowalzen c und den zweiten zwischen den beiden oberen Triowalzen a. Das Walzgut wird also während eines jeden Durchganges zweimal gewalzt.
Sodann müssen noch die Walzen bei jedem zweiten Stiche eine größere Umfangsgeschwindigkeit als wie beim ersten Stiche haben. Aus dem Walzvorgange ersieht man ohne weiteres, daß der zweite Stich jedesmal in den Triowalzen α entweder in den beiden oberen oder in den beiden unteren stattfindet, wodurch — dies ist ein großer Vorteil dieser Anordnung — man nur die Triowalzen α dauernd mit einer der Querschnittsverminderung des Walzgutes entsprechenden größeren Umfangsgeschwindigkeit laufen zu lassen braucht, um das Walzgut während des zweiten Stiches mit der verlangten größeren Walzgeschwindigkeit auszuwalzen. Die größere Umfangsgeschwindigkeit der Triowalzen kann man dadurch erreichen, daß man entweder den Triowalzen α einen größeren Durchmesser oder eine größere Umdrehungszahl als den Doppelduowalzen b und c gibt.
Fig. 2 zeigt das Schema des Antriebes. Durch die Kammwalze d werden die Kammwalzen e des Walzentrios α angetrieben. Außerdem treibt die Kammwalze d mit Übersetzung ins Langsame die Kammwalzen f und g an, die ihrerseits die Kammwalzen h und i der Walzenduos b und c antreiben. Es kann jedoch jeder beliebige andere Antrieb verwendet werden.
Das neue Trio - Mehrfachwalzwerk kann natürlich in beliebiger Zahl neben- oder hintereinander angeordnet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ,
    Trio-Mehrfachwalzwerk zur Herstellung von Walzgut aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem oberen und hinter
    dem unteren Einstich der Triowalzen (a, a, a) Duowalzen (b, b und c, c) gelagert sind, so daß das Walzgut bei jedem Durchgange durch das Walzwerk zwei Umformungen erhält, die eine zwischen den Duowalzen (b, b oder c, c) und die andere zwischen den entsprechend gelagerten beiden Triowalzen (a, a), wobei die Triowalzen mit Rücksicht auf die Querschnittsverminderung des Walzgutes größere Umfangsgeschwindigkeit als die Duowalzen haben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in des reichsdruckekE!.
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FR374313A (fr) 1907-06-10

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