DE452977C - Streckwerk fuer Spinnmaschinen - Google Patents

Streckwerk fuer Spinnmaschinen

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DE452977C
DE452977C DEF59435D DEF0059435D DE452977C DE 452977 C DE452977 C DE 452977C DE F59435 D DEF59435 D DE F59435D DE F0059435 D DEF0059435 D DE F0059435D DE 452977 C DE452977 C DE 452977C
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Streckwerk für Spinnmaschinen. Es ist bekannt, eine Spinnmaschine zwecks Verringerung der Zahl der Vorspinnmaschinen mit mehreren Streckwerken hintereinander auszurüsten. In diesen werden die Faserbänder in gerader Richtung geführt und beim Übergang von dem einen zum anderen Streckwerk dubliert und verdichtet.
  • Demgegenüber besteht die vorliegende Erfindung darin, daß bei einer Spinnmaschine, beispielsweise Mule- oder Ringspinnmaschine, dem üblichen, meistens geneigten Streckwerk mehrere senkrecht üb.ereinandergelagerte Streckwalzenpaare vorgeschaltet sind. Die Klemmstellen dieser zusätzlichen Walzenpaare liegen nicht in einer. Geraden, so daß das Vorgespinst in mehrfachen Windungen im Zickzack hindurchläuft. Hierbei kommt das Vorgespinst mehr oder weniger an den Walzenoberflächen zur Anlage und wird von den Druck- bzw. Oberwalzen vor den Klemmstellen leitend geführt. Dadurch wird dem Vorgespinst entsprechend der Umfassungsgröße eine größere oder geringere Reibung gegeben, welche streichend und zurückhaltend auf die Gespinstfasern wirkt. Die aus dem Gespinst vorstehenden kurzen Fasern werden glattgestrichen und können in die Klemmstellen der Walzen mit eintreten.
  • Der mit dem neuen Doppelstreckwerk erzielte höhere Verzug gestattet, das Vorgespinst der Grobstrecke unmittelbar auf einer derartig ausgerüsteten Feinspinnmaschine ohne Dublierung fertig zu spinnen, so daß Mittel- und Feinvorspinnmaschinen überflüssig werden.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. i und 2 « das neue Streckwerk einer Spinnmaschine in Seiten- bzw. Vorderansicht beispielsweise dargestellt.
  • Dem normalen geneigten Dreiwalzenstreckwerk q., 5 und 6 sind besondere, senkrecht in Ständern 24 übereinandergelagerte Streckwalzenpaare 7, 8 und 9 vorgeschaltet. Die einzelnen Walzenpaare des normalen, wie zusätzlichen senkrechten Streckwerkes laufen mit verschiedener Geschwindigkeit. Die Bewegung des ganzen Streckwerkes geht von dem Vorderzylinder q. aus, der ein Radio trägt, das mit einem in einem Stelleisen 12 gelagerten Rad i i im Eingriff steht. Mit letzterem ist durch seine kurze Welle ein Wechselrad 13 fest verbunden, das in ein auf dem Hinterzylinder 6 sitzendes Rad i q. greift. Der Hinterzylinder 6 trägt außerdem zwei Räder 15 und 16. Von diesen greift das erste, 15, in ein Zwischenrad 17, das wiederum mit einem auf dem Mittelzylinder 5 sitzenden Rad 18 im Eingriff steht, während das zweite, 16, durch ein Zwischenrad i9 ein auf dem untersten Zylinder 7 des senkrechten Streckwerkes sitzendes Rad 2o betätigt. Das mit letzterem fest verbundene Rad 20a greift in ein auf dem Mittelzylinder 8 sitzendes Rad 2 r ein, das seinerseits ein auf dem Einzugzylinder 9 sitzendes Rad 22 in Drehung versetzt.
  • Infolge dieses Antriebes drehen sich die Streckzylinder q., 5, 6, 7 und 9 sämtlich in derselben Richtung, während der Mittelzylinder 8 in entgegengesetzter Richtung läuft. Die Oberwalzen der verschiedenen Walzenpaare werden in üblicher Weise durch Reibung von den gegenläufigen Zylindern in Drehung versetzt. Durch Veränderung des Wechselrades 13 kann die Umlaufgeschwindigkeit der Walzenpaare 5, 6, 7, 8 und 9 im Verhältnis zu derjenigen des vorderen Walzenpaares q. nach Bedarf geändert werden.
  • Das Vorgarn 23 gelangt zunächst in die Klemmstelle des Einzugwalzenpaares 9, geht weiter zu der gleichen Stelle des Mittelwalzenpaares 8 und weiter zu der des unters ten N Valzenpaares 7. Darauf läuft das Vorgarn in gerader Richtung durch das übliche geneigte Streckwerk 6, 5 und q..
  • Das Vorgarn durchläuft das zusätzliche senkrechte Streckwerk in schlangenförmigen Windungen, wobei es die zugehörigen Oberwalzen auf einem größeren Teil ihres Umfanges berührt. Die kurzen vorstehenden Fasern des Vorgarnes haben das Bestreben, an den Oberwalzen festzuhaften, und werden so zuverlässig in die Klemmstellen eingeführt, zumal die Streckrichtung des Vorgarnes zwischen den Walzenpaaren 9 und 8, 8 und 7, 7 und 6 im wesentlichen senkrecht verläuft. Eine besondere Führung des Vorgarnes ist somit nicht erforderlich, und es ist auf diese Weise möglich, die von der groben Spindelbank gelieferte Lunte unmittelbar auf die mit dem neuen Streckwerk ausgestatteteFeinspinnmaschine zunehmen, so daß die betreffenden Vorspinnmaschinen in Fortfall kommen. Da ferner dem Vorgarn zwischen den Walzenpaaren 9 und q. kein Draht erteilt wird, so wird der ursprünglich im Vorgarn vorhandene Draht beim Durchgang durch die Walzenpaare praktisch herausgebracht, und die Fasern liegen tatsächlich zueinander parallel.

Claims (1)

  1. Pt1T ENTAN SPRU C13: Streckwerk für Spinnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß es aus dem üblichen Streckwerk (q., 5, 6) und mehreren vorgelagerten und senkrecht übereinander angeordneten Streckwalzenpaaren (7, 8, 9) besteht, die das Vorgarn in mehrfachen Windungen unter größerer oder geringerer Anlage an die Walzenoberflächen durchläuft.
DEF59435D 1924-07-26 1925-07-23 Streckwerk fuer Spinnmaschinen Expired DE452977C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB452977X 1924-07-26

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DE452977C true DE452977C (de) 1927-11-25

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ID=10436675

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DEF59435D Expired DE452977C (de) 1924-07-26 1925-07-23 Streckwerk fuer Spinnmaschinen

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