DE284686C - - Google Patents
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- DE284686C DE284686C DENDAT284686D DE284686DA DE284686C DE 284686 C DE284686 C DE 284686C DE NDAT284686 D DENDAT284686 D DE NDAT284686D DE 284686D A DE284686D A DE 284686DA DE 284686 C DE284686 C DE 284686C
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- Germany
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- reefing
- lever
- pawl
- ratchet wheel
- nose
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H9/00—Marine propulsion provided directly by wind power
- B63H9/04—Marine propulsion provided directly by wind power using sails or like wind-catching surfaces
- B63H9/08—Connections of sails to masts, spars, or the like
- B63H9/10—Running rigging, e.g. reefing equipment
- B63H9/1021—Reefing
- B63H9/1042—Reefing by furling around or inside the boom
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 284686 KLASSE 65 a. GRUPPE
FERDINAND GRÜNHAGEN in BREMEN.
•»j
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. März 1914 ab.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. März 1914 ab.
In der Regel werden Segel mit Hilfe eines Hebels gerefft, der entweder mit einer federnden
Klinke versehen ist, die in ein Zahnrad mit Sperrung eingreift, oder welcher derart
gelenkig befestigt ist, daß er beim Andrücken mit einem Ansatz in ein Zahnrad mit Sperrung
eingreift. Diese Bauart erfordert jedoch beim Ausreffen durch häufiges Lösen und
Wiedereinstellen der Sperrklinken viele Handgriffe und daher umständliches Arbeiten, da
das stets unter Druck stehende gereffte Segel und somit der Großbaum nie frei abrollen
können.
Demgegenüber stellt vorliegende Erfindung eine wesentliche Vereinfachung dar, weil das
Ein- und Ausreffen von einer Hand mit ein und demselben Reffhebel ohne Mühe besorgt
werden kann. Zu dem Zweck wird neben dem üblichen Zahnrad mit Sperrklinke ein
Reffhebel benutzt, dessen pendelnd aufgehängte federlose Sperrklinke sich beim Beginn
des Reifens selbsttätig einschaltet und nach erfolgtem Reffen wieder selbsttätig ausschaltet.
Das Ausreifen geschieht durch Anheben des Reffhebels bis zur wagerechten Lage, wodurch
die Sperrklinke des Zahnrades ausgelöst wird und das Segel frei abrollt. Beim Senken des
Reffhebels schnappt auch die Sperrklinke wieder ein und der Reffer ist wieder zum Einreffen
oder Weiterreffen bereit.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in Fig. ι als Schnitt der Stirnansicht in Ruhestellung
dargestellt. Fig. 1 a zeigt in punktierten Linien den Schnitt des Reffers in
Gebrauchsstellung zum Reffen. Fig. ib zeigt ebenfalls punktiert den Schnitt des Reffers
in Gebrauchsstellung zum Ausreffen. Fig. 2 zeigt den Schnitt der Seitenansicht in Ruhestellung,
und zwar ist w der Großbaum, χ der Mast.
In dem durchbohrten Stutzen a des Wenderringes
c ist der Großbaumschuh d mit seinem Zapfenfortsatz b drehbar gelagert und
durch Stellschraube mit Nutführung u gehalten. Auf dem vierkantigen Ansatz e des
Zapfenfortsatzes δ ist das Sperrad f gelagert. g zeigt den gabelförmigen Reffhebel, welcher
schwenkbar zwischen dem Stutzen α und dem Baumschuh d derart gelagert ist, daß sich
zwischen seinen gabelförmigen Enden das Sperrad f befindet. Unter dem Sperrad ist
zwischen der Gabel des Reffhebels mittels des Bolzens ν die Hebelklinke h nach einer Seite
schwenkbar aufgehängt. Beabsichtigt man zu reffen, so wird zunächst der zwischen den
Ansätzen a, p drehbare Gabelhebel g nach rechts geschwenkt. Infolge der Wirkung der
Schwerkraft wird die zwischengelagerte Sperrklinke h so lange in ihrer senkrechten Lage
verharren, bis ihre Nase i gegen das Sperrrad f schleift und hinter jedem Zahn einfällt
(vgl. Fig. la). Beim Zurückschwenken des Reffhebels g wird dadurch das Sperrad mitgedreht,
wobei die Sperrklinke k hinter jeden Zahn des Rades f einfällt und das Zurückdrehen
verhindert, wenn der Reff hebel g von neuem geschwenkt wird. Läßt man den Reffhebel
los, so schwingt er in seine senkrechte
Claims (2)
- Lage zurück mitsamt seiner zwischengelagerten Klinge h, die sich dadurch selbsttätig vom Sperrad ausschaltet.Um auszureifen, wird der Reffhebel g ausS seiner Ruhelage nach links geschwenkt. An ' dem Bestreben der Klinke h, senkrecht zu verharren, wird dieselbe durch ihre Nase q gehemmt, die gegen den Ansatz r des Reffhebels g stößt. Beim weiteren Anheben desίο Reffhebels bis zur wagerechten Lage, drängen sich die allmählich ansteigenden Nasen η des Reffhebels keilförmig unter den beiderseits vorstehenden Zahn t der Sperrklinke k und heben diese aus dem Sperrad f aus, so daßes sich frei zurückdrehen und somit das Segel abrollen kann, solange der Reffhebel in der wagerechten Lage verharrt (vgl. Fig. ib). Durch die Nase s des Reffhebels, die gegen die ausgerückte Sperrklinke k stößt, wird einunnützes Weiterdrehen des Reffhebels vermieden. Will man nur teilweise ausreffen, so wird der Reffhebel g etwas gesenkt, damit tritt auch die keilförmige Nase η wieder zurück und läßt die Sperrklinke k wieder in dasSperrad einschnappen. Bei nochmaligem Anheben des Reffbebeis kann beliebig teilweise oder ganz ausgerefft werden.P west- Ansprüche:. i. Reffvorrichtung für Segeljachten mit Sperrad und doppelter Sperrklinke, dadurch gekennzeichnet, daß die am Reffhebel (g) sitzende Sperrklinke (i) mit einem Gewichtsarm (h) ausgestattet ist und zwisehen dem gabelförmig ausgebildeten Reffhebel (g) frei pendelnd derart angebracht ist, daß sie im Eingriff mit dem am Großbaum sitzenden Sperrad ist, wenn der Reffhebel nach der einen und außer Eingriff ist, wenn der Reffhebel nach der anderen Seite ausgeschwungen wird.
- 2. Reffvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reffhebel mit einem Vorsprung versehen ist, welcher in derjenigen Stellung des Hebels, in welcher die Sperrklinke (i) durch den Gewichtsarm aufgelöst wird, auch die andere Sperrklinke (A) auslöst, so daß der Baum sich frei drehen kann. 5<>Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE284686C true DE284686C (de) |
Family
ID=540137
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT284686D Active DE284686C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE284686C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3332384A (en) * | 1965-10-21 | 1967-07-25 | John T Potter | Sailboat |
-
0
- DE DENDAT284686D patent/DE284686C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3332384A (en) * | 1965-10-21 | 1967-07-25 | John T Potter | Sailboat |
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