DE284655C - - Google Patents

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DE284655C
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sieve
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/48Stretching devices for screens
    • B07B1/49Stretching devices for screens stretching more than one screen or screen section by the same or different stretching means

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 284655 KLASSE 5Od. GRUPPE
JOHANN LINDNER in NÜRNBERG.
Sichtmaschine. Zusatz zum Patent 233916.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1914 ab. Längste Dauer: 9. Februar 1924.
Durch das Patent 233916 ist eine Sichtmaschine geschützt, die hauptsächlich darin besteht, daß die einzelnen Sichter aus schlauchförmigen Sieben bestehen,, die in einem Gehäuse derart eingebaut sind, daß das Sichtgut hindurchbewegt und das hierbei durchfallende Gut durch Zwischenboden aufgefangen und am Zutritt zur Oberseite des nächstunteren Schlauchsiebes verhindert wird.
ίο Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die Wirkungsweise dieser Maschine derart, daß das Abgleiten des Sichtgutes an den Enden des Siebes ungehindert erfolgen kann, zwar beizubehalten, durch Ersetzung der schlauchförmigen Siebe durch an sich bekannte halbschlauchförmige Siebe mit an ihren Rändern angebrachten Wulsten aber die Siebe sowie deren Befestigung im Gehäuse wesentlich zu vereinfachen und dadurch ein schnelleres Einsetzen und Herausnehmen der Siebe zu erzielen.
Dies wird dadurch erreicht, daß die verdeckten Ränder der Siebe in falzartige Ausnehmungen der Ränder der Siebkasten ein- gelegt und in diesen Ausnehmungen durch der Wölbung der Siebe angepaßte dünne. Querbügel gehalten werden.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise zwei übereinander gelagerte und für derartige Sichtmaschinen bestimmte Sichter in einer Ausführungsform in den Fig. 1 bis 4 veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 den senkrechten Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1 -.und Fig. 3 die Draufsicht auf das Halbschlauchsieb mit Sichterrahmen, während Fig. 4 als Einzelheit die wulstartige Verstärkung des Siebrandes in größerem Maßstab erkennen läßt. Fig. 5 zeigt die Verbindung der Querwülste mit den Siebrahmenteilen.
Die einzelnen Sichter bestehen aus den im Gehäuse α etwas nach der Ablaufseite des Sichtgutes geneigt angeordneten, in bekannter Weise halbschlauchförmig gestalteten Sieben 1, die an ihren Rändern 2 in bekannter Art durch eingenähte Schnüre 3 o. dgl. zu Wulsten 4 verstärkt sind. Die Siebe 1 selbst können wieder verschiedenartige Maschengrößen besitzen und sind durch zwischen den Längsrändern 2 verlaufende und mit diesen und den Sieben 1 vernähte Querbänder 5 unterstützt, um deren Tragfähigkeit zu erhöhen. Das Gehäuse ist aus mehreren aufeinandergestellten, zweiteiligen Rahmen 6, 7 gebildet, von denen je ein zusammengehöriger Unterrahmen 6 und Oberrahmen 7 zur Aufnahme eines Siebes 1 dienen. Die leiterrahmen 6 tragen hierbei Querleisten 8, die mit Nuten 9 versehen zur Aufnahme der Wulste 4 der Siebe 1 dienen, während unterhalb der Siebe 1 an den Rahmen 6 wieder undurchlässige Zwischenboden 10 angebracht sind, die das durch das darüberliegende Sieb 1 fallende Sichtgut sammeln, so daß es nicht von oben, sondern von der Seite dem nächstunteren Sieb 1 zugeführt wird..
Die oberen Rahmen 7 tragen je zwei der Wölbung der Halbschlauchsiebe 1 angepaßte dünne Querbügel 11, die die Querwulste 4 der Siebe I in die Nuten 9 hineindrücken und so den leichten Übergang des von der Seite zugeführten Sichtgutes ermöglichen. Vor den Schmalseiten der Siebe 1 sind im Gehäuse a wie im Hauptpatent schachtartige Kanäle 12 gegebenenfalls mit Auffangböden 13 und Abführböden 14 und zu einer oder beiden Längsseiten der Siebe 1 vorgesehen, welche, je nachdem weitere Sichterreihen angeschlossen werden, mit den Abführböden 14 oder auch allenfalls mit den Zwischenböden 10 in Verbindung stehende senkrechte Abführkanäle 15 besitzen. Das Einlegen der Siebe 1 geschieht beim Aufbauen des Gehäuses α in sehr einfacher Weise dadurch, daß man zunächst den untersten Rahmen 6 festlegt und nun auf diesen das entsprechende Sieb 1 so auflegt, daß die Längswulsfe 4 über die Rahmenkanten hinausragen, während die Querwulste 4 in die Nuten 9 der Leisten 8 zu liegen kommen. Nun wird der dazugehörige Oberrahmen 7 aufgesetzt und dadurch die Längsränder 2 des Siebes zwischen die Längskanten des Ober- und Unterrahmens festgeklemmt, während die Querwulste 4 mittels der Bügel 11 in die Nuten 9 gedrückt werden, so daß weder diese ihre Lage verändern, noch, sich die Längswulste durchziehen können und daher das Sieb in ausgebreiteter Lage verbleibt. In gleicher Weise werden mehrere, nach oben größere Maschengrößen besitzende derartige halbschlauchförmige'Siebe übereinander aufgebaut und in bekannter Weise durch Verschraubung verbunden. Das Auswechseln derartiger Halbschlauchsiebe geschieht demnach auf sehr einfache Art. Damit ist nicht nur eine leichtere Handhabung, sondern auch eine bedeutende Verbesserung der Wirkungsweise gewährleistet, da diese Sichter zudem ohne Putzgut und ohne Bürsten bei ständiger Sichtfähigkeit arbeiten.
Der Antrieb der Maschine sowie der Vorgang beim Sichten erfolgt ebenso wie beim Hauptpatent, und zwar wird beim Sichten das von den Sieben 1 abgestoßene Sichtgut entweder zu den Auffangböden 13 und damit zu dem nächstunteren Sieb 1 oder zu einem Abführboden 14 und damit zu den Abführkanälen 15 go geführt, während das jeweils durch ein Sieb 1 fallende Sichtgut auf dem darunter befindlichen Zwischenboden 10 gesammelt und dem nächstunteren Sieb ι oder je nach gewünschter Abführung des Mahlgutes auch den Abführkanälen 15 zugeleitet wird, wobei schließlich in bekannter Weise an der Unterseite des Gehäuses a die von den Sieben 1 und von den Zwischenböden 10 abgestoßenen Mahlprodukte zum Austritt gelangen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sichtmaschine nach Patent 233916, deren Siebe halbschlauchförmig ausgestaltet und an ihren Rändern zu Wulsten ausgebildet 6g sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebe mit ihren Querwulsten in falzartige Ausnehmungen (9) der Ränder der Siebkasten eingelegt und in diesen Ausnehmungen durch der Wölbung der Siebe angepaßte dünne Querbügel (11) gehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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