DE28462C - Moosegge - Google Patents

Moosegge

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DE28462C
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DE
Germany
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lifting device
forks
wheels
harrow
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Active
Application number
DENDAT28462D
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English (en)
Original Assignee
Dr. A. KASTNER, Hof- und Gerichts-Advokat in Wien
Publication of DE28462C publication Critical patent/DE28462C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B25/00Harrows with special additional arrangements, e.g. means for distributing fertilisers; Harrows for special purposes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die neu construirte Egge besteht wie die gewöhnlichen Eggen aus zwei Längsbalken und fünf bis sechs Querbalken.
Der erste Querbalken dient zur Anbringung der Zugvorrichtung, der zweite enthält Scarificatoren, d. i. messerförmige Keile aus Metall, am besten Schmiedeisen oder Stahl, in einer Entfernung von je 15 cm.
Dieselben haben an ihrem oberen Theil einen Ansatz und gehen vierkantig durch den Querbalken , in dem sie mittelst Schrauben und Muttern befestigt sind.
Der Zweck der Scarificatoren ist, Maulwurfshügel, Ameisenhaufen, Haidekraut und anderes niedriges Gesträuch zu zerschneiden und dadurch den Boden für die Egge zu ebnen und den Graswurzeln Luft zuzuführen.
Um den Tiefgang der Scarificatoren zu reguliren und nach Belieben den Scarificatorbalken auch ganz auszuschalten, hat der letztere an seinen beiden Enden einen schmiedeisernen Schuh, welcher von innen mit einem Schraubengang versehen ist, während an den Stellen der beiden Längsbalken, an welchen der Scarificatorbalken befestigt werden soll, zu seiner Aufnahme eine gufseiserne Führung mit Schraubenspindel angebracht und durch eine Platte mittelst zweier in den Querbalken eingelassener Schrauben befestigt ist. Durch das Aufdrehen der Spindel wird ein tieferer, durch das Zudrehen derselben ein höherer Gang der Scarificatormesser ermöglicht.
Die weiteren Querbalken sind in den Längsbalken unverrückbar befestigt, und in denselben sind Gabeln in gleichen Zwischenräumen wie die Messer an dem Scarificatorbalken angebracht. Die Gabeln sind aus Metall (Schmiedeisen, getempertem Gufseisen oder Gufsstahl) hergestellt, bestehen aus messerförmigen, wenn auch nicht scharf gekanteten oder aus runden. Zinken, von denen die ersteren vorzuziehen sind. Sie haben an ihrem oberen Ende den gleichen Ansatz wie die Scarificatoren und sind in gleicher Weise wie die letzteren am Querbalken befestigt. Der Form nach haben sie eine derartige Biegung, dafs die Spitzen derselben den Boden entweder gar nicht oder höchstens 1J2 cm tief schneiden.
Die innere Weite ist 6 cm und ihre Anordnung hinter einander so, dafs die Spitzen der nachfolgenden Gabeln in die innere Weite der vorhergehenden und die der ersten Gabelreihe in jene der Scarificirmesser fallen.
Mit dieser Egge ist auch eine Hebevorrichtung in Verbindung gebracht, welche in zweifacher Weise herzustellen ist.
Die erste besteht aus vier sogenannten Schlittenfüfsen, von denen je zwei am vorderen und hinteren Theil der Egge angebracht und durch eine Welle verbunden sind. Zwei von diesen Schlittenfüfsen, welche an einer Seite angebracht sind, haben je eine Fortsetzung nach aufwärts in einem Arm und sind durch eine Zugstange verbunden, infolge dessen sämmtliehe vier Füfse mit einander communiciren. Kommt die Egge in Verwendung, so wird der rückwärtige Arm angezogen, mit einem Haken am hinteren Balken befestigt, und es bleiben hierdurch die Schlittenfüfse an den Längsbalken aufgezogen.
Soll die Egge gereinigt werden, so wird der Haken losgelassen, wodurch sich die vier Füfse von selbst aufstellen und die Egge in eine er-

Claims (2)

höhte Lage bringen, welche das Abfallen des' Mooses von den Gabelspitzen ermöglicht oder doch die Reinigung der letzteren sehr erleichtert. Die zweite Art der Hebevorrichtung besteht in der Anbringung von Rädern, welche in gleicher Weise durch Wellen und Zugstangen communiciren und mit einer Hebevorrichtung versehen sind, welche es ermöglicht, dafs die Egge zur Arbeit in eine tiefere, zur Reinigung aber in eine höhere Lage gebracht wird, in welcher die Egge auch wie ein gewöhnlicher Wagen transportirt werden kann. Bei Anbringung dieser Hebe- und bezw. Transportvorrichtung ist die starke, beinahe waagrechte Biegung der Gabeln nicht nöthig und sollen deren Spitzen so angebracht sein, dafs sie bei der Arbeit der Egge die Tiefe des unteren Radumfanges erreichen oder höchstens ]/2 cm tiefer gehen. In der Zeichnung erscheinen unter Fig. ι die Draufsicht (Plan), unter Fig. 2 die Seitenansicht, unter Fig. 3 die Hebevorrichtung der Schlittenfüfse und unter Fig. 4 die Hebevorrichtung mit Rädern. Unter Fig. 5 ein Scarificirmesser, Fig. 6 eine Gabel für die Hebevorrichtung mittelst Schlittenfüfsen, Fig. 7 eine Gabel für die Hebevorrichtung mittelst Räder und Fig. 8 eine Vorrichtung zum Heben und Senken des Scarificalorbalkens. α α sind Längsbalken, b Zugbalken, b' Scarificatorbalken, b" b'" b"" und b'"" Balken für die Gabeln; ccc sind Scarificatoren, dd d Gabeln, e Sperrhaken ; ff sind Schlittenfüfse mit Armen, gg' Schlittenfüfse ohne Arme, h h' ist eine Welle, i Zugstange; kk' k" k'" sind Räder, lV ist eine Welle mit Kurbel, in m' ein Hebel an den Kurbeln, η eine Zugstange; ο ist ein Schuh, p eine Führung, q Schraubenspindel, r Platte und s sind Schrauben. Patenτ-Ansρrüche: An Mooseggen:
1. Zweizinkige Gabeln an Stelle der einfachen Zinken, welche in auf einander folgenden Reihen versetzt sind, für sich allein oder in Verbindung mit einer der Höhe nach einstellbaren Reihe von messerartigen Scarificatoren.
2. Die Verbindung des aus Wellen h h', Hebeln ff und Zugstange i, Fig. 2 und 3, bestehenden Mechanismus mit den an den Hebeln //' festsitzenden Schleifstücken g g' oder die Verbindung des aus Wellen //',\ Hebeln m m' und Zugstange η, Fig. 4 und 4a, bestehenden Mechanismus mit den auf die Wellenkurbeln aufgesteckten Rädern k k' k" k'" zum gleichzeitigen Hochstellen der Zinken und Messer.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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