DE2845384C2 - Entrindungstrommel - Google Patents
EntrindungstrommelInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
- B27L1/00—Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
- B27L1/02—Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor by rubbing the trunks against each other; Equipment for wet practice
- B27L1/025—Debarking in rotating drums
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Description
Die Erfindung betrifft eine Entrindungstrommel zur wahlweisen Entrindung im Trocken- oder Naßverfahren,
in Form eines Hohlzylinders, der um seine horizontale Längsachse drehbar gelagert ist, an dessen
einem Ende die Gutaufgabe und an dessen anderem Ende die Gutentnahme erfolgt, und der in der
Mantelfläche Längsschlitze für den Rindenaustrag aufweist
Bei einer in der DE-PS 4 07 798 beschriebenen Entrindungstrommel dieser Gattung taucht der Hohlzylinder
in einen Behälter ein, der zur Naßentrindung mit Wasser gefüllt und zur Trockenentrindung entleert
werden kann. Die in der Mantelfläche der Entrindungstrommel angeordneten Längsschlitze sind sowohl bei
der Trocken- als auch bei der Naßentrindung geöffnet.
Eine ähnliche Entrindungstrommel ist in der DE-AS 11 788 beschrieben. Dabei wird der Behälter von
segmentartigen Rinnen gebildet, deren Form dem Umfang der Trommel angepaßt ist und die mit einer
wasserdichten Gleitdichtung gegen die Trommel abgedichtet sind. Diese Rinnen können verdreht
werden, wodurch sich der in diesen befindliche Wasserstand verändern läßt. Zur Trockenentrindung
können die Rinnen so verdreht werden, daß das darin befindliehe Wasser vollständig abläuft.
In der CH-PS 3 92 855 ist auch bereits eine
Entrindungstrommel beschrieben, Hie aus zwei koaxialen
Abschnitten besteht, wobei der eine Trommelabschnitt ausschließlich für die Naßentrindung und der
andere Trommelabschnitt ausschließlich für die Trokkenentrindung
ausgebildet ist. Zu diesem Zweck ist die Mantelfläche des einen Trommelabschnittes geschlossen,
wogegen die Mantelfläche des anderen Trommelabscbnittes mit Längsschlitzen versehen ist. In der die
beiden Trommelabschnitte voneinander trennenden Stirnwand ist eine Öffnung vorhanden, die für die
Beschickung bzw. Entnahme des Holzes ausreicht. Mit jedem Trommelabschnitt kann also nur eine reine
Naßentrindung oder eine reine Trockenentrindung vorgenommen werden- Mit dieser bekannten Entrindungstrommel
wird zuerst eine Naßentrindur,3 durchgeführt, der eine Trockenentrindung nachgeschaltet ist
gattungsgemäße Entrindungstrommel so auszubilden, daß sie mit verhältnismäßig einfachen Mitteln von der
umstellbar ist
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß an der Außenwand der Entrindungstrommel anbringbare schalenförmige Deckel vorgesehen sind,
welche die Längsschlitze aufweisenden Bereiche der
Der mit der Erfindung erzielbare technische Fortschritt besteht darin, daß zur Umstellung der Entrindungstrommel
von Trocken- auf Naßentrindung lediglich die Längsschlitze mit Hilfe der Deckel verschlossen
werden brauchen. Umgekehrt brauchen zur Umstellung der Entrindungstrommel auf Trockenentrindung lediglich
die Deckel abgenommen werden.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung hinsichtlich der Ausgestaltung der Deckel ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Entrindungstrommel in der Seitenansicht und
F i g. 1 eine Entrindungstrommel in der Seitenansicht und
F i g. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-A in F i g. I in größerem Maßstab.
Wie aus F i g. 1 hervorgeht besteht die Entrindungstrommel aus zwei koaxial angeordneten Trommelabschnitten
1 und 2, wobei der Trommelabschnitt 1 in einem für die Trockenentrindung geeigneten Zustand
gezeigt ist, wogegen der Trommelabschnitt 2 in einem für die Naßentrindung geeigneten Zustand gezeigt ist.
F i g. 1 zeigt also die Entrindungstrommel während des Umbauvorganges von Naß- auf Trockenentrindung
oder umgekehrt Auf einem Fundament 6 sind (nicht gezeigte) Gestelle mit Tragrollen angeordnet, welche
die aus den Trommelabschnitten 1 und 2 bestehende Entrindungstrommel tragen. An den Trommelabschnitten
1 und 2 sind Laufringe 4 vorgesehen, die sich auf den Tragrollen abstützen. Zwischen den Laufringen 4 sind
Zahnkränze 5 angeordnet, die für den Antrieb der Entrindungstrommel sorgen. Die Entrindungstrommel
besteht aus einem rohrförmigen hohlzylindrischen Teil, wobei in gewissen Lärigsabständen am Umfang
gleichmäßig verteilte Längsschlitze 7 angeordnet sind. Um die Entrindungstrommel an dieser Stelle nicht
unnötig zu schwächen, sind zusätzlich über den Längsschlitzen 7 Verstärkungsringe 3 aufgebracht.
Diese Verstärkungsringe 3 sind mit den Trommelabsehnitten
1 und 2 verbunden und mit Längssehlitzen 7 versehen. Damit ist ein gleichmäßiger Spannungsverlauf
über die gesamte Entrindungstrommel hinweg gewährleistet. Am Trommelabschnitt 2. der in einem für die
Naßentrindung geeigneten Zustand gezeigt ist, sind die Längsschiitze 7 lediglich durch gestrichelte Linien
angedeutet, da hier durch Deckel 8 eine Abdichtung erfolgt ist.
F i gr 2 zeigt in größerem Maßstab im Querschnitt die
i\bdichtung der Entrindungstrommel im Bereich der
Längsschlitze 7 durch die Deckel 8, Ferner ist auf den /erstärkungsringen 3 in einem der Länge der
Längsschlitze 7 entsprechenden Abstand ein Paar von Ringen 9 angeordnet. Jeder Ring 9 ist in bekannter
Weise durch eine Schraubverbindung 12 befestigt Um Jen Ring 9 gegenüber dem Verstärkungsring 3
abzudichten, ist an seiner Innenseite eine Nut angeordnet, in die ein Ru.ndschnurring 11 eingelegt ist jeder
Hing 9 besteht vorzugsweise aus zwei Halbbogen, die klammerartig um die Trommelabschnitte 1 bzw. 2
lierumgelegt werden können. An den Enden der
Halbbogen sind Flansche 14 vorgesehen, die etwa in den Bereich der Längsschlitze 7 hineinragen und mit
Schrauben 13 miteinander fest verbunden sind. Dadurch
wird gewährleistet, daß jeder Ring 9 fest und dichtend am Trommelabschnitt 1 bzw, 2 anliegt An jtdem Ring 9
sind Schraubverbindungen 12 angebracht, mit deren Hilfe die Abdeckung 10 festgeschraubt werden kann-
Selbstverständlich kann zu diesem Zweck auch eine andere Schnellverbindung verwendet werden. Jeweils
zwei Ringe 9 ergeben zusammen mit der Abdeckung 10 den Deckel 8, Es ist von Vorteil, die Abdeckung 10 aus
ίο Abdeckungssegmenten auszuführen, die einem Drittel-
oder Viertelbogen der Länge des äußeren Umfangs des
Rings 9 entsprechend dimensioniert sind, und dafür Vorsorge zu treffen, daß eine Austauschbarkeit der
Segmente untereinander möglich ist
Hierzu I Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Entrindungstrommel zur wahlweisen Entrindung
im Trocken- oder Naßverfahren, in Form eines Hohlzylinders, der um seine horizontale Längsachse
drehbar gelagert ist, an dessen einem Ende die Gutaufgabe und an dessen anderem Ende die
Gutentnahme erfolgt, und der in der Mantelfläche Längsschlitze für den Rindenaustrag aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenwand der Entrindungstrommel (1,2) anbringbare
schalenförmige Deckel (8) vorgesehen sind, welche die Längsschlitze (7) aufweisenden Bereiche
der Entrindungstrommel (t, 2) dichtend abdecken.
2. Entrindungstrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (8) aus einem Paar
von Ringen (9) und einer Abdeckung (10) bestehen, wobei die Ringe (9) an den Enden der Längsschlitze
(7) mit der Entrindungstrommel (1, 2) unter Einschaltung des dichtenden Rundscrmurringes (11)
fest versdnaubbar und die Abdeckung (10) durch
Schraubverbindung (12) oder Schnellverschluß an den Ringen (9) befestigbar sind.
3. Entrindungstrommel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (10)
aus Segmenten ausgeführt ist, die einem Dritteloder Viertelbogen jedes Ringes (9) entsprechen.
4. Entrindungstrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ring
(9) jeweils aus zwei Halbbogen besteht, die mittels Schraubverbindung (13) und Flansch (14) um die
Entrindungstrommel (1,2) gespannt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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