DE284411C - Doppeltür für dauerbrandfüllschachtfeuerungen mit unterem abbrand - Google Patents

Doppeltür für dauerbrandfüllschachtfeuerungen mit unterem abbrand

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DE284411C
DE284411C DE1913284411D DE284411DA DE284411C DE 284411 C DE284411 C DE 284411C DE 1913284411 D DE1913284411 D DE 1913284411D DE 284411D A DE284411D A DE 284411DA DE 284411 C DE284411 C DE 284411C
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DE
Germany
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door
double door
lower combustion
filling chamber
continuous filling
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DE1913284411D
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Buderus AG
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BuderusSche Eisenwerke AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M7/00Doors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 284411-KLASSE 24 Ie. GRUPPE
Zusatz zum Patent 278097.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. November 1913 ab. Längste Dauer: 12.April 1927.
Gegenstand der Erfindung ist eine Weiterausbildung und Verbesserung der Doppeltür für Dauerbrandfüllschachtfeuerungen mit unterem Abbrand gemäß Patent 278097. Sie besteht in einer Einrichtung, die das Zusetzen, Verschmutzen oder Verschmieren des Siebes der Doppeltür verhindert. In der Tat hat sich nämlich gezeigt, daß sich namentlich beim Verfeuern von wasserhaltigem, bituminösem Brennstoff, wie beispielsweise Rohbraunkohle, die Siebmaschen leicht zusetzen.
Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde,
daß das Sieb überhaupt nur möglichst kurze Zeit mit dem Feuerraum in Verbindung steht, also nur dann, wenn zwecks Beschickung oder Besichtigung des Zustandes des Feuerherdes die Füllschachttür geöffnet wird, so daß die eingangs erwähnten Übelstände nicht auftreten können.
Eine beispielsweise Lösung dieser Aufgabe besteht in einer derartigen Verriegelung der Füllschachttür, daß diese nur von innen, also vom Sieb aus bzw. durch dieses aufgehoben werden kann. Insbesondere besteht das Wesen des Erfindungsgegenstandes in einer die Füllschachttür mit dem Rahmen kuppelnden federnden Nase, Klinke o. dgl., die lediglich durch das von innen her dagegen geführte Sieb auslösbar ist.
Auf der Zeichnung ist eine solche Doppeltür dargestellt.
Fig. ι und ia zeigen einen Längsschnitt durch die Doppeltür im verriegelten bzw. entriegelten Zustand.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht und
Fig. 3 ein Querschnitt durch die Tür.
■ Am Türrahmen α der Feuerung ist die Füllschachttür a1 mit Handgriff h angelenkt, so daß sie sich in Art einer Klappe öffnen läßt. Nahe der — in der Zeichnung — linken Schmalkante der Tür α1 und etwa in deren Mitte ist eine federnde Klinke f befestigt, die mit einem Stift g in eine Aussparung α2 des Rahmens α in der Verschlußlage der Tür a1 einfaßt. Dabei legt sich die Klinke derart innig an die seitliche Rahmen- bzw. Türleiste, daß sie von außen nicht gefaßt werden kann.
Durch einen der Aussparung a2 gegenüberliegenden Schlitz as im Türrahmen α läßt sich der das Sieb bildende Schieber s einschieben (Fig. 1), der sich an einer Rippe r bzw. in einer Nute r1 des Rahmens dabei führen kann und eine Nase s1 besitzt (Fig. 3).
Soll die Feuerung neu beschickt werden, oder will man sich von deren Zustand überzeugen, also die Tür öffnen, so kann das nur dann geschehen, wenn zuvor der Schieber s in die Stellung der Fig. ia übergeführt ist. Hierbei ist er nämlich mit seiner Nase s1 gegen den Stift g angestoßen und hat diesen unter Ausbiegung der Klinke f aus der Öffnung a2 ausgestoßen. Jetzt erst läßt sich die Tür α1 öffnen. Dann aber befindet sich das Sieb vor der Einfüllöffnung, so daß die Außenluft zu-
nächst nur in feinen Strahlen in den Füllschacht strömen kann. Ist eine entsprechende Zeit verstrichen, dann wird durch Herausziehen des Schiebers s die Füllöffnung freigelegt.
Beim Schließen der Tür α1 muß der Stift g der Steigefläche i am Rahmen folgen, die Feder wird also erneut ausgebogen, so daß deren Spannung ein Einschnappen des Stiftes g bewirkt, sobald dieser vor der Öffnung «2 angelangt ist.
Auf diese Weise wird erreicht, daß sich das Sieb nur zu der Zeit vor der Füllöffnung der Feuerung befindet, wo es tatsächlich gebraucht wird, so daß es nur kurze Zeit mit dem Feuerraum in Verbindung steht und somit die Gefahr des Zusetzens o. dgl. beseitigt ist.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Doppeltür für Dauerbrandfüllschachtfeuerungen mit unterem Abbrand nach Patent 278097, gekennzeichnet durch eine Verriegelung der äußeren Feuertür (a1), die nur von innen durch die unabhängig von der Feuertür (a1) aus und in ihre Schutzstellung bewegbare innere Siebtür (s) lösbar ist.
2. Doppeltür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtür als Schieber (s) ausgebildet ist, der in seiner eingeschobenen Schutzstellung einen in eine Aussparung des Türrahmens (a1) greifenden federnden Sperriegel (f, g) der Feuertür (α1) auslöst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1913284411D 1913-07-01 1913-11-26 Doppeltür für dauerbrandfüllschachtfeuerungen mit unterem abbrand Expired DE284411C (de)

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DE278097C (de) 1914-09-19

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