DE2840540C2 - Vorrichtung zum Aufbewahren von kartenförmigen Informationsträgern - Google Patents
Vorrichtung zum Aufbewahren von kartenförmigen InformationsträgernInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbewahren einer großen Anzahl von flachen Gegenständen wie beispielsweise Karten oder vergleichbare Informationsträger, aufweisend eine Vielzahl kastenförmiger, auf ihrer einen großen Seite offener und zwischen einer Nichtbenutzungsstellung und einer Benutzungsstellung positionierbarer Behälter zur Aufbewahrung der flachen Gegenstände und eine Einrichtung zur Halterung der Behälter.
- Flache Gegenstände, wie beispielsweise Karteikarten und vergleichbare Informationsträger, die in schuppenartiger Anordnung eingeordnet sind und so ein Sichtregister bilden, sowie Filmtaschen mit Mikrofilmen, Fotos usw. werden in kasten- oder schubladenförmigen Behältern oder auf tablett- oder tafelförmigen oder vergleichbaren Trägern entnehmbar aufbewahrt, wobei die Behälter oder dergleichen übereinander in einem Schrank oder in einem Gestell untergebracht sind. Zur Vornahme von Einsichten, Eintragungen oder Änderungen in den Informationsträgern werden die in normaler Arbeitshöhe befindlichen Behälter oder dergleichen herausgezogen, so daß sie mit ihrem hinteren Abschnitt im Schrank oder dergleichen verbleiben und sich so abstützen. Niedriger oder höher befindliche Behälter werden meistens ganz herausgezogen und auf einer Ablage, z. B. auf einem Tisch, abgestellt, um die erwähnten Tätigkeiten vornehmen zu können. Tabletts oder Tafeln werden hierzu ebenfalls ganz herausgezogen und, wenn sie nicht auf einem Tisch oder dergleichen abgelegt werden können, geneigt abgestützt, indem ein in einer bequemen Arbeitshöhe befindliches Tablett teilweise herausgezogen und das benötigte Tablett mit seinem unteren Rand darauf abgestellt wird. Die Vorbereitungen zur Ausführung der erwähnten Tätigkeiten sind daher umständlich und zeitraubend. Wenn vollständig herausgezogene Behälter, Tabletts usw. auf nur teilweise herausgezogenen Behältern usw. abgestützt werden, besteht die Gefahr, daß Beschädigungen an den Behältern und auch an den Informationsträgern der nur teilweise herausgezogenen Behälter auftreten. Ein weiterer Nachteil derartiger Aufbewahrungssysteme besteht darin, daß für die Benutzungslage der teilweise herausgezogenen Behälter oder dergleichen ein im wesentlichen der Tiefe dieses Behälters entsprechender Platz erforderlich ist, wodurch die Aufstellungsmöglichkeiten von solchen Systemen beschränkt ist.
- In dem DE-GM 72 40 043 ist eine Aufbewahrungsvorrichtung für Bücher offenbart, insbesondere für Nachschlagewerke wie z. B. Telefonbücher. Diese Vorrichtung besteht aus einem feststehend angeordneten Behälter mit mehreren Fächern, in denen sich je ein Buch aufgehängt befindet und die je an ihrer vorderen und oberen Schmalseite ständig offen sind. Die Bücher werden an ihrem Rücken mit einer Blechschiene mit einer oberen Öse versehen, wobei die Öse mit einer gemeinsamen, horizontalen sowie oben und hinten an dem Behälter vorgesehenen Stange verbunden sind. Dadurch können die Bücher aus einer hängenden Nichtbenutzungsstellung in eine obere und aufgeklappte Lesestellung geschwenkt werden. Diese Aufbewahrungsvorrichtung ist nur für Bücher geeignet und nicht für kartenförmige Informationsträger, die selbst in kasten- oder tablettförmigen Behältern aufbewahrt werden.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Verbesserung einer Vorrichtung der einleitend angeführten Art, die platzsparend benutzt werden kann, einen schnellen und leichten Zugriff zu allen Behältern sowie eine bequeme Handhabung derselben ohne zusätzliche Unterstützungsmittel bei deren Handhabung ermöglicht.
- Die Lösung der Aufgabe geht von der einleitend angeführten Vorrichtung aus und ist in dem Kennzeichen des Anspruches 1 angegeben.
- Bevorzugte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Durch diese Lösung ist eine platzsparende Benutzung der Behälter zum Aufbewahren von kartenförmigen oder flachförmigen Informationsträgern, z. B. aus Papier oder Karton bestehende Karten, Streifen wie auch in Form von Mikrofilmen mit Filmtaschen, Fotos usw. geschaffen, wobei auch die Informationsträger schnell und ohne erschwerte Umstände gehandhabt werden können, wenn z. B. Eintragungen oder Änderungen vorgenommen werden sollen. Hierzu wird das gewünschte, hängende Behälterpaar einfach um 180° nach oben geschwenkt und buchartig aufgeklappt, so daß die Informationsträger sofort benutzungsbereit vorliegen, wobei sich die betreffenden beiden Behälter des Paares auf den Tragelementen der benachbarten Behälterpaare abstützen, und zwar auf einer bequemen Arbeitshöhe, die für alle Behälter gleich ist. Die erzielte Platzersparnis bei der Benutzung der einfach aufgebauten und somit kostengünstig herzustellenden Vorrichtung ist sehr beträchtlich, da die in der Regel relativ langen Behälter in ihrer Benutzungslage gegenüber der übrigen Vorrichtung nicht vorstehen. Ferner ist für die Handhabung der in den Behältern aufbewahrten Informationsträger immer eine horizontale und somit bequeme Arbeitslage gewährleistet. Da die einzelnen Behälter auch abnehmbar an ihren Tragelementen angeordnet sein können, ist gewährleistet, daß sie ggf. auch an einem anderen Arbeitsplatz benutzt werden können.
- Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1 eine Perspektivansicht eines ersten Ausführungsbeispieles,
- Fig. 2 eine teilweise Schnittdarstellung durch das Beispiel nach Fig. 1, wobei die Behälter von den zugehörigen Tragelementen vertikal herabhängen,
- Fig. 3 eine teilweise Schnittdarstellung wie Fig. 2, jedoch mit einem nach oben geschwenkten Tragelement und teilweise auseinandergeklappten Behältern,
- Fig. 4 eine teilweise Schnittdarstellung wie Fig. 3, jedoch mit vollständig in die horizontale Benutzungslage geschwenkten Behältern,
- Fig. 5 eine teilweise Schnittdarstellung wie Fig. 2 eines abgeänderten Ausführungsbeispieles,
- Fig. 6 eine teilweise Schnittdarstellung wie Fig. 5, jedoch mit einem nach oben geschwenkten Tragelement, dessen einer Behälter in die horizontale Benutzungsanlage geklappt ist.
- Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 4 umfaßt einen Ständer mit Beinen 1, die durch einen unteren Holm 2 und durch eine Spindel 3 miteinander verbunden sind, wobei sich die Spindel durch die Oberenden der Beine hindurcherstreckt und an der eine Vielzahl von Tragelementen 4 etwa in der Mitte ihrer Längsseiten verschwenkbar angeordnet ist, so daß die Tragelemente um eine gemeinsame, horizontale Achse, die durch die Spindel 3 gebildet ist, verschwenkbar sind. An jedem Tragelement sind zwei Vorratsbehälter 5 in Form von Ablegekästen, Tafeln oder dergleichen herabhängend aufgehängt. In diesen Behältern sind flachförmige Informationsträger 6 entnehmbar angeordnet, die in dem hier gezeigten Fall ein Sichtregister bilden und eine Vielzahl von Karteikarten oder dergleichen bilden. Die Tragelemente 4 sind Seite an Seite angeordnet und unabhängig voneinander um die Spindel 3 verschwenkbar. Jedes Behälterpaar 5 ist an seinem zugehörigen Tragelement so angeordnet, daß es im rechten Winkel zu der Schwenkachse um die Spindel 3 nach oben verschwenkt und dann auseinandergeklappt werden kann. Wenn die Informationsträger 6, die in einem einzelnen Behälter enthalten sind, eingesehen oder ausgewechselt werden sollen, wird das den fraglichen Behälter aufweisende Tragelement um 180° um die Spindel 3 in eine umgekehrte Stellung verschwenkt.
- Das Behälterpaar wird dann auseinandergeklappt, wie es die Behälter 5 a in Fig. 1 andeuten, und die Behälter ruhen dann im wesentlichen horizontal auf den Oberseiten der anderen Tragelemente 4. Die in den auseinandergeklappten Behältern eingeordneten Informationsträger 6 sind dann schnell zugänglich.
- Vorzugsweise ist jeder Behälter 5 an seinem zugehörigen Tragelement 4 derart angeordnet, daß er von diesem abgenommen werden kann, wenn er in seine im wesentlichen horizontale Lage verschwenkt worden ist. Eine Ausführungsmöglichkeit hierfür ist in den Fig. 2 bis 4 gezeigt. Das Tragelement 4 umfaßt hierzu ein Strangpreßteil 10 in Form eines Kastenprofils, in dessen Seitenwandungen Löcher vorgesehen sind, durch die sich die Spindel 3 hindurcherstreckt. Die Seitenwandungen weisen Verlängerungen 11 auf, die einen offenen Kanal bilden, der einwärts gerichtete Rippen oder Anschläge 12 entlang den freien Kanten der Verlängerungen aufweist.
- Jeder Behälter ist z. B. aus Kunststoffstrangpreßteilen hergestellt, die den dargestellten Querschnitt aufweisen, der entlang zweier Seiten vorgesehen ist, und eine oder beide Kanten einer Platte 14, die aus einem Brett, aus Pappe oder Kunststoff oder einem anderen Material bestehen kann, ist in einem Kanal 15 der Teile 13 befestigt, zweckmäßigerweise durch Kleben. Die Teile 13 sind so geformt, daß in den sich gegenüberliegenden Seitenwandungen der Behälter Kanäle 16 ausgebildet sind, in die sich gegenüberliegende Endbereiche der Informationsträger 6 oder deren Halter gleitend eingreifen. Ein Halteelement 17, das vorzugsweise aus Kunststoff besteht und zweckmäßigerweise einen in einem Kanal 16 gleitenden Teil aufweist, ist vorgesehen, um die Informationsträger 6 oder deren Halter in Position zu halten. Das Halteelement kann in der gewünschten Stellung festsetzbar sein oder eine Endwandung aufweisen, die eine Strecke begrenzt, innerhalb der es in den Kanal 16 eingesetzt werden kann, wobei es derart ausgebildet ist, daß es sich in der eingesetzten Position selbst festhält.
- Das Strangpreßteil 13 ist ferner mit einer konkaven oder teilzylindrischen Nut 18 versehen, die sich entlang dem Teil 13 erstreckt, so daß einander benachbarte Behälter durch einen streifenförmigen Verbinder 19 gelenkig miteinander verbunden sein können. Der Verbinder 19 besteht zweckmäßig aus einem Kunststoffstrangteil mit dem gezeichneten Querschnitt, der zylindrische oder wulstartige Vergrößerungen 20 entlang jeder Kante aufweist, wobei diese Vergrößerungen in die Nut 18 der Behälter verschiebbar eingreifen. Die Öffnungen entlang der Nuten sind ausreichend breit, um eine Gelenkbewegung vorzusehen, die es den Behältern ermöglicht, eine geschlossene Stellung gemäß Fig. 2 oder eine im wesentlichen horizontale Lage in gemeinsamer Ebene gemäß Fig. 4 einzunehmen. Für die Begrenzung der Längsbewegung der Verbinder 19 in den Nuten 18 können Anschläge vorgesehen sein.
- Die Strangpreßteile 13 sind zusätzlich mit einer Nut 21 versehen, so daß, wenn ein Behälterpaar geschlossen wird, die entsprechenden Nuten 21 mit einem Drehpunkt bzw. einer Schwenkkante zusammenarbeiten, der bzw. die durch die Rippen 12 gebildet ist, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, so daß das Behälterpaar dadurch unterhalb des Tragelementes an diesem aufgehängt ist.
- Wenn ein Tragelement 4 um 180° verschwenkt wird, so daß die Behälter 5 aufwärts gerichtet sind, können diese auseinandergeklappt werden, wie es aus den Fig. 3 und 4 hervorgeht, wodurch bewirkt wird, daß die Schwenkkanten 12 aus den Nuten 21 herausgelangen, wodurch die Behälter von dem zugehörigen Tragelement abgelöst sind (Fig. 4).
- Um das Behälterpaar wieder an einem Tragelement anzubringen, wird der Vorgang umgekehrt. Die Behälter werden oberhalb der Schwenkkanten in Stellung gebracht, wie Fig. 4 zeigt, und nach oben zusammengeklappt, um sie zu schließen. Dieser Vorgang bewirkt, daß die Nuten 21 wieder mit den Schwenkkanten 12 so in Eingriff gelangen, daß die Behälter nach Herunterschwenken in die Nichtbenutzungsstellung vom zugehörigen Tragelement herabhängen.
- Es ist verständlich, daß durch die Bewegung der Behälter aus der Stellung gemäß Fig. 2 in die Stellung gemäß Fig. 3 eine anfängliche Zunahme im Abstand zwischen den beiden Nuten 21 aufgrund der Überspringwirkung der Gelenkverbindung 18-19-18 gegeben ist, so daß der Öffnungs- und Schließvorgang ein federndes Überspringen zwischen den Schwenkkanten hindurch erfordert und/oder ein federndes Überspringen des Verbinders 19 und/oder des Strangpreßprofils 13 gegeben ist. Die Überspringwirkung der Gelenkverbindung unterstützt das Zusammenhalten des Behälterpaares, wenn dieses vom Tragelement herabhängt. Gleichfalls können die Behälter zusätzlich oder alternativ durch einen geeigneten Clip zusammengehalten werden, z. B. durch ein Stück des Verbinderstreifens 19, das in die Nuten 18 entlang den freien Kanten der Behälter eingesetzt ist.
- Die offenen Enden der Strangpreßteile, die die Tragelemente 4 bilden, können mit Abdeckkappen 22 versehen sein, die gewünschtenfalls Vorsprünge oder Anschläge 23 aufweisen können, welche mit einem Bügel 24 von oben in Eingriff gelangen, um die Benutzungsstellung der Behälter zu begrenzen. Der Bügel ist an den Beinen 1 befestigt und erstreckt sich entlang und benachbart der Tragelementreihe, wie Fig. 1 zeigt. Wenn es gewünscht wird, können die Vorsprünge 23 an beiden Enden der Tragelemente vorgesehen sein, um die Behälter 5 in einer im wesentlichen horizontalen Lage zu halten, wenn sie sich in einer ihrer beiden möglichen Stellungen befinden.
- In den Fig. 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem ein Behälterpaar von einem Tragelement 4 getragen wird, wobei die Behälter jedes Paares voneinander unabhängig vom Träger 4 abgenommen werden können. Die Anordnung ist derart, daß sogar, wenn ein Behälter abgenommen worden ist, der andere in seiner aufgehängten Stellung verbleiben und nur dann entfernt werden kann, wenn er in die horizontale Lage gebracht ist.
- Wie dargestellt, bestehen auch hier die Tragelemente 30 zweckmäßigerweise aus einem Kunststoffstrangpreßteil mit einem Kastenprofil, das einen herabhängenden Kanalteil 31 aufweist, der sich entlang dem Tragelement erstreckt. Der freie Rand dieser Kanäle weist sich gegenüberliegende, einwärts gerichtete Rippen 32 auf, die einen Spalt 33 bilden, in welchen L-förmige, entlang der Behälterkanten verlaufende Schenkel 34, 35 eingesetzt sind, so daß die Behälter 5 von den Tragelementen herunterhängen, wie es Fig. 5 zeigt. Wenn ein Tragelement 30 nach oben verschwenkt worden ist und dann ein Behälter 5 um die Schwenkkante der betreffenden Rippe 32 in seine horizontale Lage geschwenkt wird, wie es Fig. 6 zeigt, kann der Endteil 35 des L-förmigen Schenkels durch den Spalt 33 hindurch aus dem Kanalteil 31 herausgenommen und durch den umgekehrten Vorgang wieder eingesetzt werden. Die Breite des Endteiles 35 ist größer als die Breite des Spaltes 33, so daß, solange sich der Behälter in seiner vertikalen Lage befindet, der L-förmige Schenkel in dem Kanal eingehakt bleiben wird, obwohl der andere Behälter des Paares ausgehakt worden ist.
- Um eine Abstützung des am Ende der Behälterreihe befindlichen Behälters vorzusehen, wenn der Behälter in die horizontale Lage geklappt worden ist, kann der Ständer mit einer ausziehbaren Stange 7 versehen sein, die teleskopisch in der Spindel 3 angeordnet ist, wofür die Spindel rohrförmig ausgebildet ist. Alternativ kann der Ständer auch mit einer anderen Hilfsstütze, z. B. in Form einer Ablage oder eines Armes, versehen sein, welche Teile klappbar ausgebildet sein können.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Aufbewahren einer großen Anzahl von flachen Gegenständen wie beispielsweise Karten oder vergleichbare Informationsträger, aufweisend eine Vielzahl kastenförmiger, auf ihrer einen großen Seite offener und zwischen einer Nichtbenutzungsstellung und einer Benutzungsstellung positionierbarer Behälter zur Aufbewahrung der flachen Gegenstände und eine Einrichtung zur Halterung der Behälter, dadurch gekennzeichnet,
- daß die Einrichtung an sich bekannter Weise eine Vielzahl länglicher, mit ihrer Längsseite nebeneinander angeordneter und unabhängig voneinander um eine gemeinsame, horizontale Achse (3) verschwenkbarer Tragelemente (4; 30), die durch 180°-Verschwenkung um die gemeinsame, annähernd durch ihre Mitte verlaufende Achse (3) aus einer herunterhängenden Nichtbenutzungsstellung in eine obere Benutzungsstellung bringbar sind, aufweist,
- daß an jedem Tragelement (4; 30) ein aus den genannten Behältern gebildetes Behälterpaar (5) angeordnet ist, dessen Behälter mit ihrer offenen Seite einander zugekehrt sind,
- und daß jedes Behälterpaar (5) mittels einer Gelenkverbindung (12, 21; 32, 35) an dem zugehörigen Tragelement (4; 30) angelenkt ist, derart, daß die Behälter jedes Paares (5) relativ zu ihrem Tragelement buchartig klappbar sind in einer Richtung, die im rechten Winkel zu ihrer Verschwenkungsebene um die gemeinsame, horizontale Achse (3) verläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter jedes Paares (5) an seinem Tragelement (4) derart angeordnet ist, daß er davon nach Verschwenkung in seine Benutzungslage lösbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Behälterpaar (5) in geschlossener Stellung mittels Körperteilen (13; 34, 35) eines jeden Behälters (5) am Tragelement (4) angeordnet ist, wobei sich die Körperteile (13; 34, 35) zwischen zwei zueinander parallel verlaufenden Anschlägen (12; 32) des Tragelementes erstrecken und dahinterfassen, und daß die Anschläge (12; 32) Drehpunkte bzw. Schwenkkanten bilden, um die die zugehörigen Behälter (5) wenigstens am Anfang ihrer Bewegung in die Benutzungslage schwenkbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter (5) unabhängig von ihren Drehpunkten (12) entlang derjenigen Seiten, an denen sie mit dem Tragelement (4) in Verbindung stehen, miteinander verbunden (18, 19) sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die jedem Behälterpaar (5) zugeordneten Verbindungsmittel (18, 19) und die Drehpunkte so zueinander angeordnet sind, daß die anfängliche Öffnungsbewegung der Behälter (5) um die jeweiligen Drehpunkte aus ihrer geschlossenen Stellung einem Überspringeffekt ausgesetzt ist, um die Behälter (5) geschlossen zu halten.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Behälter (5) einen L-förmigen Schenkel (34, 35) aufweist, daß sich jeder dieser Schenkel durch einen Spalt (33) zwischen zwei Anschlägen (32) hindurcherstreckt und mit seinem Endteil (35) hinter den entsprechenden Anschlag (32) faßt und daß die Breite jedes Endteiles (35) größer ist als die Breite des Spaltes (33).
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tragelement (4) ein Kunststoffstrangpreßteil (10; 30) mit einem Bereich (11; 31) in Form eines offenen Kanalquerschnittes mit sich gegenüberliegenden, mit ihren freien Kanten einander zugekehrten und die Schwenkkanten bildenden Anschlägen (12; 32) umfaßt, daß die von einem Ständer (1) getragene, die horizontale Achse bildende Spindel (3) sich durch etwa in der Längsmitte der Strangpreßteile (10; 30) vorgesehene Löcher hindurcherstreckt, daß der Ständer (1) Anschlagmittel (24) aufweist und daß jedes Tragelement (4) mit Anschlägen (23) versehen ist, die mit den Anschlagmitteln (24) zusammenwirken.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur gelenkigen und lösbaren Verbindung der Behälter (5) eines jeden Behälterpaares miteinander ein streifenförmiger Verbinder (19) vorgesehen ist, der an beiden Rändern wulstartige Verdickungen (20) aufweist, die in hinterschnittene Nuten oder konkave, entlang ihrer Länge offene Kanäle (18) eingreifen.
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