DE2839632C2 - - Google Patents

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DE2839632C2
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Bernhard 7950 Biberach De Lingenhoele
Ernst 7953 Bad Schussenried De Strohmaier
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Description

Die Erfindung betrifft einen zahnärztlichen Druckluft­ motor, bestehend aus einem Gehäuse, in dem ein drehbar gelagerter, durch in das Gehäuse mittels einer Druck­ luftzufuhrleitung eingeleitete Druckluft in Umdrehung versetzbarer Rotor angeordnet ist, der eine mit einem Werkzeug, z. B. einem Bohrer, verbindbare Rotorwelle aufweist, wobei der Druckluftzufuhrleitung eine die Druckluftzufuhr je Zeiteinheit veränderbare, durch eine Verstelleinrichtung steuerbare, im Gehäuse angeordnete Ventileinrichtung zugeordnet ist.
Der Druckluftmotor kann beispielsweise gemäß DE-OS 19 41 159 als Turbine mit einem mit Schaufeln versehenen Rotor, gemäß DE-AS 12 32 789 als Kolbenmotor mit einem mit Zylindern für Kolben, z. B. in Form von Kugeln ver­ sehenen Rotor oder gemäß DE-OS 23 04 666 als Lamellen­ motor mit einem mit Schlitzen für radial bewegliche Lamellen versehenen Rotor ausgebildet sein.
Bei dem durch die DE-OS 19 41 159 bekannten, als Turbine mit einem mit Schaufeln versehenen Rotor ausgebildeten, der eingangs genannten Art nur ähnlichen Druckluftmotor besteht die Verstelleinrichtung aus einer in dem Motorge­ häuse angeordneten elektrischen Drosselspule, in welcher Spannungsstöße durch in den Rotor eingesetzte Permanent­ magnete induziert werden. Bei Belastung des Werkzeugs ver­ ringert sich die Rotordrehzahl. Diese Drehzahlverringerung wird durch die Drosselspule in Form von elektrischen Größen an einen außerhalb des Motors angeordneten Schaltkasten ge­ geben, der einen elektrischen Steuerkreis enthält, welcher eine Betätigungsgröße abgibt, um auf elektromagnetischem Wege die ebenfalls außerhalb des Motors in der Druckluft­ zufuhrleitung angeordnete Ventileinrichtung zwecks Verände­ rung der Druckluftzufuhr zum Motor je Zeiteinheit zu steuern. Die Anordnung insbesondere des Schaltkastens außerhalb des Motors erfordert besonderen Platz. Außerdem ist dieser be­ kannte Druckluftmotor nur dort einsetzbar, wo ein elektri­ scher Anschluß vorhanden ist.
Bei dem durch die DE-AS 12 32 789 bekannten Druckluftmotor der eingangs genannten Art, der als Kolbenmotor mit einem mit Zylindern für z. B. als Kugeln ausgebildete Kolben versehenen Rotor und mit in platzsparender Weise im Gehäuse angeordneter Ventileinrichtung ausgebildet ist, ist die Motor-Nenndrehzahl durch Veränderung des Querschnitts der Austrittsöffnung der Abluftleitung, also ohne Notwendigkeit eines elektrischen Anschlusses, voreinstellbar. Die Abluft­ leitung besitzt einen in eine eine Membran aufweisende, die Verstelleinrichtung bildende Membrankammer führenden Abzweig, wobei die Membran auf einen die Ventileinrichtung bildenden Schieber einwirkt. Die auf diese Weise ausgebildete Verstell­ einrichtung ist in ihrer Funktion abhängig vom eingestellten Querschnitt der Abluft-Austrittsöffnung und dient daher nur zur Stabilisierung der Nenndrehzahl des Motors. Insbesondere bei eingestellter niedriger Nenndrehzahl ist wegen der Abhän­ gigkeit vom Querschnitt der Abluft-Austrittsöffnung eine Er­ höhung des Drehmoments bei Belastung des Werkzeuges nicht möglich, weil die hierfür erforderliche zusätzlich zuzufüh­ rende Druckluftmenge je Zeiteinheit nach Durchgang durch den Hubraum des Motors als Abluft den genannten Querschnitt der Abluft-Austrittsöffnung nicht passieren kann, wodurch es zum Stillstand des Motors kommen kann. Im übrigen ist diese bekannte Anordnung nur bei geschlossenen bzw. dicht ausgebil­ deten Luftmotor-Typen, nicht aber bei offen ausgebildeten Druckluftmotoren, wie sie Lamellenmotore darstellen, bei denen der Rotor durch "Entspannung" zum Drehen kommt, an­ wendbar.
Der durch die DE-OS 23 04 666 bekannte Lamellenmotor weist überhaupt keine durch eine Verstelleinrichtung steuerbare Ventileinrichtung zur Veränderung der Druckluftzufuhr je Zeiteinheit auf, weshalb dieser einer anderen Gattung an­ gehörige Motor bei Belastung des Werkzeuges zum Stillstand kommt.
Die Erfindung geht daher aus von dem durch die DE-AS 12 32 789 bekannten Druckluftmotor.
Die Erfindung, wie sie im Anspruch 1 gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, einen zahnärztlichen Druckluftmotor der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem unter Beibehal­ tung der Vermeidung eines besonderen Platzbedarfes und eines speziellen elektrischen Anschlusses eine auf die Größe einer eintretenden Belastung des Werkzeuges, z. B. eines Bohrers, abgestimmte Erhöhung des vom Motor abgege­ benen Drehmoments, z. B. zur Vermeidung des für den Patien­ ten lästigen Steckenbleibens des Bohrers im Zahn beim Aus­ bohren von Zahnkavitäten, auch insbesondere bei als Lamel­ lenmotor ausgebildeten Druckluftmotoren sichergestellt ist.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesent­ lichen darin zu sehen, daß der zur Steuerung der Ventilein­ richtung dienende axial verschiebbare Teil unabhängig vom Querschnitt der Abluft-Austrittsöffnung direkt vom belaste­ ten Werkzeug veranlaßt wird, sich zwecks Steuerung der Ventileinrichtung axial zu verschieben, wodurch die vor­ geschlagene Ausbildung auch für nicht geschlossene Druck­ luftmotor-Typen wie Lamellenmotoren, geeignet ist. Wegen der Unabhängigkeit von der Größe des Querschnitts der Ab­ luft-Austrittsöffnung wird auch bei geringer Motor-Nenndreh­ zahl eine wirksame Drehmomenterhöhung erreicht. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß die zugeführte Druckluftmenge je Zeiteinheit automatisch auf das am Werkzeug abverlangte Drehmoment eingeregelt wird, wenn am Werkzeug im Belastungs­ fall ein größeres Drehmoment erforderlich ist, als es der Motor von seiner Nenndrehzahl her abgibt.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung bei­ spielsweise dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen zahnärztlichen Druckluftmotor mit angekuppel­ tem Aufsatzhandstück in Ansicht,
Fig. 2 den Druckluftmotor bei normal oder nicht belastetem Werkzeug im Schnitt,
Fig. 3 den Druckluftmotor bei belastetem Werkzeug im Schnitt,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 2,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 2,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 2 und
Fig. 7 in einem Diagramm das mit dem Druckluftmotor bei unterschiedlichen Motor-Nenndrehzahlen erreichbare Drehmoment ohne Erhöhung der Druckluftzufuhr, d. h. bei unbelastetem Werkzeug in ausgezogenen Linien und mit Erhöhung der Druckluftzufuhr, d. h. bei be­ lastetem Werkzeug in gestrichelten Linien.
Der als Lamellenmotor ausgebildete zahnärztliche Druckluft­ motor 1 besteht aus einem den Stator bildenden hülsenförmi­ gen Gehäuse 2, in dem ein drehbar gelagerter, durch in das Gehäuse mittels einer Druckluftzufuhrleitung 3 eingeleitete Druckluft in Umdrehung versetzbarer Rotor 4 angeordnet ist, der eine mit einem Werkzeug 5, z. B. einem Bohrer, verbind­ bare Rotorwelle 6 aufweist. Der Rotor 4 ist innerhalb des Gehäuses 1 in stirnseitigen Gehäusedeckeln 7, 8 mittels Kugellagern 9, 10 gelagert. Die Drehachse D des Rotors 4 ist zur Achse A der kreiszylindrischen Innenwandung 11 eines inneren festen Gehäuseeinsatzes 60 parallel und gegenüber letzterer versetzt.
In Längsschlitzen 12 des Rotors 4 sind Lamellen 13 radial beweglich gelagert, die mit ihren äußeren Enden 14 zu der kreiszylindrischen Innenwandung 11 hinweisen.
In den zwischen dem Rotor 4 und der kreiszylindrischen Innen­ wandung 11 befindlichen Hubraum 18 des Motors 1 münden Öff­ nungen 15, 16, 17 ein. Sofern die Öffnung 15 mit Druckluft beaufschlagt wird und demnach als Lufteinlaßöffnung wirkt, sind die Öffnungen 16, 17 Luftauslaßöffnungen. Wenn dagegen zwecks später erläuterter Änderung der Drehrichtung die Öff­ nung 16 mit Druckluft beaufschlagt wird und demnach als Luft­ einlaßöffnung wirkt, sind die Öffnungen 15, 17 Luftauslaß­ öffnungen. Demnach ist die Öffnung 17 immer eine Luftauslaß­ öffnung. Bei Beaufschlagung des Motors 1 mit Druckluft tritt letztere durch die Lufteinlaßöffnung, z. B. 15, in den Hub­ raum 18 und schiebt die nächstliegende, am weitesten aus dem Rotor 4 herausstehende Lamelle 13 vor sich her, so daß der Rotor 4 zu drehen beginnt und die nächste Lamelle 13 von der Druckluft beaufschlagt wird. Die Abluft entweicht durch die Luftauslaßöffnungen z. b. 16, 17 über die Abluftleitung 19 ins Freie, welch letztere wie die Druckluftzufuhrleitung 3 in einem zum Motor 1 führenden biegsamen Versorgungsschlauch S angeordnet ist. Die Drehzahl des Lamellenmotors kann z. B. etwa 20 000 bis 100 000 U/min betragen.
Der Motor 1 besitzt an seinem werkzeugseitigen Ende einen Ansatz 20 zum Einführen in eine Aufnahmeöffnung eines als Aufsatzstück ausgebildeten zahnärztlichen Handstückes 21. Das Handstück 21 ist in bekannter und daher nicht darge­ stellter Weise lösbar mit dem Druckluftmotor 1 verbindbar. Bei der Herstellung dieser Verbindung kommt auch eine im Innern des Handstücks 21 angeordnete Antriebswelle 22 mit der Rotorwelle 6 des Motors 1 in Eingriff. Die Antriebs­ welle 22 versetzt über mehrere an Abwinkelungen angeord­ nete Zahnräder 23 od. dgl. das Werkzeug 5 in Drehung.
Der Druckluftzufuhrleitung 3 ist eine die zugeführte Druck­ luftmenge je Zeiteinheit verändernde Ventileinrichtung 24 zugeordnet, die im Innern des Gehäuses 2 angeordnet und durch eine Verstelleinrichtung 25 steuerbar ist. Die Verstellein­ richtung 25 ist in dem zwischen dem Rotor 4 und dem werk­ zeugseitigen Ende befindlichen Bereich der Rotorwelle 6 an­ geordnet.
Damit die Verstelleinrichtung 25 drehmomentabhängig bzw. bei über die normale Belastung hinausgehender Belastung des Werkzeuges 5 anspricht, ist die Rotorwelle 6 mit einem in direkter mechanischer Abhängigkeit vom am Werkzeug 5 abge­ nommenen Drehmoment, d. h. unabhängig von der Größe des Abluftaus­ trittsquerschnittes, die Ventileinrichtung 24 steuernden, axial verschiebbaren Teil 26 versehen. Das axial verschieb­ bare Teil 26 ist durch eine auf der Rotorwelle 6 undrehbare Schiebehülse gebildet und besitzt nach Art einer Schrägver­ zahnung ausgebildete Anlaufflächen oder -kurvenbahnen 27, die zur Bewirkung der axialen Bewegung des Teils 26 mit eben­ solchen Gegen-Anlaufflächen oder -kurvenbahnen 28 eines auf der Rotorwelle 6 begrenzt drehbaren, axial unverschiebbaren Teils 29 zusammenarbeiten, das die Drehbewegung der Rotor­ welle 6 zum Werkzeug 5 weiterleitet. Wenn nun das Werkzeug 5 stärker belastet wird, so wird hierdurch das Teil 29 ab­ gebremst bzw. festgehalten, während das Teil 26 weiter von der Rotorwelle 6 angetrieben wird. Dies hat zur Folge, daß die Anlaufflächen oder -kurvenbahnen 27, 28 in der Weise an­ einander entlanggleiten, daß das Teil 26 im Sinne einer Ent­ fernung vom Teil 29 axial verschoben wird und dabei die Ventileinrichtung 24 zwecks Vergrößerung der zugeführten Luftmenge pro Zeiteinheit steuert.
Zur Erzielung der Unverdrehbarkeit und gleichzeitig der axialen Verschiebbarkeit besitzt das Teil 26 mindestens einen, vorzugsweise zwei diametral gegenüberliegende Axial­ schlitze 30, in welche fest auf der Rotorwelle 6 angeordnete Radialstifte 31 eingreifen. Die Axialschlitze 30 gehen von einem Ende des als Schiebehülse ausgebildeten Teils 26 aus, wobei am anderen, nämlich dem werkzeugseitigen Ende die An­ laufflächen oder -kurvenbahnen 27 angeordnet sind. Dem Teil 26 ist noch eine die Einnahme der Eingriffstellung ihrer Anlaufflächen oder -kurvenbahnen 27 mit den Gegen-Anlauf­ flächen oder -kurvenbahnen 28 des begrenzt drehbaren Teils 29 bewirkende Feder 32 zugeordnet.
Der begrenzt drehbare, axial unverschiebbare Teil 29 ist durch eine auf der Rotorwelle 6 gelagerte Drehhülse gebildet, die einen in seiner Länge auf die Länge der Axialbewegung des axial verschiebbaren Teils 26 abgestimmten Radialschlitz 33 aufweist, in den ein fest auf der Rotorwelle 6 angeordneter Radialstift 34 eingreift. Tritt nun eine erhöhte Belastung des Werkzeuges 5 ein, so verdrehen sich die Teile 26 und 28 gegeneinander bis der Radialstift 34 am Ende des Radial­ schlitzes 33 zum Anschlag kommt. Während dieser Verdrehung gleiten die Anlaufflächen oder -kurvenbahnen 27, 28 aneinander ab, so daß sich das Teil 26 vom Teil 28 entfernt und dabei die Ventileinrichtung 24 im Sinne einer Vergrößerung der zugeführ­ ten Luftmenge pro Zeiteinheit steuert.
Zur Weiterleitung der durch den Motor 1 vermittelten Drehbe­ wegung der Rotorwelle 6 auf das Werkzeug 5 ist das durch die Drehhülse gebildete, gegenüber der Rotorwelle 6 begrenzt dreh­ bare, aber axial unverschiebbare Teil 29 mit Mitnehmerelementen 35 versehen, die gemäß Fig. 3 mit Mitnehmerelementen 36 der Antriebswelle 22 des Handstückes 21 in Eingriff stehen.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, sind die an den einander zugekehr­ ten Enden sowohl der das Teil 26 bildenden Schiebehülse als auch der das Teil 29 bildenden Drehhülse angeordneten Anlauf­ flächen oder -kurvenbahnen 27, 28 jeweils nach Art der Zähne eines Stirnzahnrades ausgebildet.
Die Rotorwelle 6 ist mit einem sich von ihrem werkzeugfernen Ende aus bis in den vom axial verschiebbaren Teil 26 in seiner Eingriffsstellung mit dem axial unverschiebbaren Teil 29 ab­ gedeckten Bereich der Rotorwelle 6 erstreckenden und dort mindestens einen radialen Austrittskanal 35 aufweisenden Steuerluftkanal 36 versehen. Dabei ist die Mündung der gemäß Fig. 2 und 3 vorgesehenen zwei Austrittskanäle 35 in der ge­ nannten Eingriffsstellung vom axial unverschiebbaren Teil 29 zwecks Abblasens der Steuerluft ins Freie freigebbar und in der Außereingriffsstellung zwecks Beaufschlagung der Ventil­ einrichtung 24 abdeckbar. An seinem werkzeugseitigen Ende ist der Steuerluftkanal 36 durch den in den Axialschlitz 30 der Schiebehülse eingreifenden Radialstift 31 verschlossen.
Am werkzeugfernen Ende der Rotorwelle 6 mündet der Steuer­ luftkanal 36 in eine Hubkammer 37 eines axial beweglich ge­ lagerten, die Ventileinrichtung 24 bildenden kolbenartigen Ventilkörpers 38, der einen ständig mit der Druckluftzufuhr­ leitung 3 des Motors 1 verbundenen, zum Hubraum 18 des Motors 1 führenden Druckluftzufuhrkanal 39 aufweist, welcher einen bei Freigabe der Mündung des oder der radialen Aus­ trittskanäle 35 mit der in die Hubkammer 37 gerichteten Mün­ dung des Steuerluftkanals 36 in Verbindung stehenden und bei Abdeckung der Mündung des oder der radialen Austritts­ kanäle 35 die genannte Hubkammer 37 zur Bewirkung einer die Druckluftzufuhr zum Hubraum 18 des Motors 1 je Zeiteinheit vergrößernden Axialbewegung des kolbenartigen Ventilkörpers 38 mit Druckluft beaufschlagenden Abzweigkanal 40 besitzt. Auf diese Weise wird besonders einfach eine Drehmomenterhö­ hung erreicht. Damit bei Beendigung der Überlastung des Werkzeugs 4 der Abzweigkanal 40 wieder mit der Mündung des Steuerluftkanals 36 in Verbindung gelangt, ist dem kolben­ artigen Ventilkörper 38 eine Rückholfeder 41 zugeordnet.
Der Druckluftzufuhrkanal 39 des kolbenartigen Ventilkörpers 38 steht mittels einer radialen Eintrittsöffnung 42 einer An­ schlußbohrung 39′ mit einer einen größeren Querschnitt als letztere besitzenden radialen Eintrittsöffnung 43 zweier über die Öffnung 15 bzw. 16 zum Hubraum 18 des Motors 1 führenden, in einem festen Gehäuseteil 44 angeordneter Weiterführungs­ kanäle 45 bzw. 46 in Verbindung. Dabei ist die genannte Ein­ trittsöffnung 43 je nach Hubstellung des kolbenartigen Ventilkörpers 38 bei Freigabe der Mündung des oder der radialen Austrittskanäle 35 weniger und bei Abdeckung der genannten Mündungen mehr mit der radialen Austrittsöffnung 42 des Druckluftzufuhrkanals 39 in Deckung bringbar. Die von der Luftauslaßöffnung 17 zur Abluftleitung 19 führenden Ab­ luftkanäle sind mit 47 und 48 bezeichnet.
Aus den Fig. 2 und 3 im Zusammenhang mit Fig. 4 geht hervor, daß der kolbenartige Ventilkörper 38 im Querschnitt rund aus­ geführt und begrenzt drehbar in dem festen Gehäuseteil 44 gelagert ist, wobei die radiale Eintrittsöffnung 43 des Wei­ terführungskanals 45, 46 im wesentlichen dreieckig ist und einen axialen Begrenzungsrand 49 sowie einen von diesem aus­ gehenden radialen Begrenzungsrand 50 aufweist. Die Begren­ zungsränder 49, 50 schließen einen rechten Winkel mitein­ ander ein. Die anderen Enden der Begrenzungsränder 49, 50 sind durch einen schräg bzw. nach Art einer Schraubenlinie verlaufenden Begrenzungsrand 51 miteinander verbunden. Da­ bei ist eine derartige Anordnung getroffen, daß die Länge des axialen Begrenzungsrandes 49 dem axialen Bewegungsweg des kolbenartigen Ventilkörpers 38 und die Länge des ra­ dialen Begrenzungsrandes 50 dem radialen Drehweg des kolben­ artigen Ventilkörpers 38 angepaßt ist, mit der Maßgabe, daß bei Freigabe der Mündung des oder der radialen Austritts­ kanäle 35 in der einen, einer kleinen Motor-Nenndrehzahl ent­ sprechenden Drehstellung des kolbenartigen Ventilkörpers 38 nur eine geringe Deckung der Austrittsöffnung 42 mit der Eintrittsöffnung 43 herbeigeführt ist, während in einer anderen, einer großen Motor-Nenndrehzahl entsprechenden Drehstellung des kolbenartigen Ventilkörpers 38 die Aus­ trittsöffnung 42 sich völlig innerhalb des Querschnittes der Eintrittsöffnung 43 befindet, und zwar unter Anlage des Randes der Austrittsöffnung 42 an den axialen Begren­ zungsrand 49 der Eintrittsöffnung 43.
Die Axial- und die Drehbewegung des kolbenartigen Ventil­ körpers 38 ist dadurch erleichtert, daß von seinem Druck­ luftzufuhrkanal 39 ein nach außen mündender Radialkanal 52 zur Beaufschlagung des zwischen dem eine kreiszylindrische Innenfläche besitzenden festen Gehäuseteil 44 und der kreis­ zylindrischen Außenwand des Ventilkörpers 38 befindlichen Ringspaltes 53 mit Druckluft abzweigt. Hierdurch wird ein Luftlager gebildet, da sich im Ringspalt 53 ein Luftfilm aufbaut.
Eine besonders gute Anpassung an die Motor-Nenndrehzahl insbesondere, wenn letztere verhältnismäßig klein ist, er­ gibt sich, wenn die Ecken 54 der im wesentlichen dreiecki­ gen Eintrittsöffnung 43 abgerundet sind und der Radius der Abrundungen dem Radius der einen runden Querschnitt aufwei­ senden Austrittsöffnung 42 des Druckluftzufuhrkanals 39 des kolbenförmigen Ventilkörpers 38 entspricht.
Aus den Fig. 2 und 3 im Zusammenhang mit Fig. 6 geht hervor, daß für eine eine Änderung der Motor-Nenndrehzahl herbeifüh­ rende Verdrehung des kolbenartigen Ventilkörpers 38 außen auf der Außenwandung des Gehäuses 2 ein Verstellring 55 drehbar gelagert ist, welcher mit einem das Gehäuse 2 und den festen Gehäuseteil 44 durchdringenden radialen Mitnahmestift 56 ver­ sehen ist, der in eine im kolbenartigen Ventilkörper 38 vor­ gesehene Radialausnehmung 57 eingreift, die eine der axialen Hubbewegung des Ventilkörpers 38 entsprechende axiale Länge hat. Das Gehäuse 2 und der feste Gehäuseteil 44 besitzen für die Durchdringung durch den Mitnahmestift 56 je eine Durch­ brechung 58, 59, die sich über eine den Drehweg des kolben­ artigen Ventilkörpers 38 bestimmende radiale Länge erstrecken.
Zur leichten Herbeiführung einer Drehrichtungsänderung sind in der Wandung des im wesentlichen kreiszylindrischen festen Gehäuseteils 44 zwei mit einem auf Rechtslauf und auf Links­ lauf des Rotors 4 abgestimmten Abstand angeordnete, jeweils doppelt dicht nebeneinander vorgesehene Kanäle 45, 46 angeordnet, von denen je nach Drehstellung des kolbenförmigen Ventil­ körpers 38 wechselweise der eine als Weiterführungskanal und der andere als Abluftkanal dient.
Die unabhängig von der Drehstellung des kolbenförmigen Ven­ tilkörpers 38 ständig als Abluftkanäle wirkenden, zweifach vorgesehenen Kanäle 47 sind zusätzlich zu den wechselweise als Weiterführungskanal und als Abluftkanal dienenden Kanäle 45, 46 im festen Gehäuseteil 44 vorgesehen.

Claims (22)

1. Zahnärztlicher Druckluftmotor, bestehend aus einem Gehäuse, in dem ein drehbar gelagerter, durch in das Gehäuse mittels einer Druckluftzufuhrleitung eingeleitete Druckluft in Umdrehung versetzbarer Rotor angeordnet ist, der eine mit einem Werkzeug, z. B. einem Bohrer, verbindbare Rotorwelle aufweist, wobei der Druckluftzufuhrleitung eine die Druckluft­ zufuhr je Zeiteinheit veränderbare, durch eine Ver­ stelleinrichtung steuerbare, im Gehäuse angeordnete Ventileinrichtung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorwelle (6) zur Bildung einer drehmomentabhängigen Verstelleinrich­ tung (25) einen in direkter mechanischer Abhängig­ keit vom am Werkzeug (5) abgenommenen Drehmoment axial verschiebbaren, die Ventileinrichtung (24) steuernden Teil (26) aufweist.
2. Druckluftmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehmomentabhängige Verstelleinrichtung (25) in dem zwischen dem Rotor (4) und dem werkzeugseitigen Ende befindlichen Bereich der Rotorwelle (6 ) angeord­ net ist.
3. Druckluftmotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der axial verschiebbare Teil (26) Anlauf­ flächen oder -kurvenbahnen (27) aufweist, die zur Bewirkung der axialen Verschiebbarkeit mit Gegen-Anlaufflächen oder -kurvenbahnen (28) eines auf der Rotorwelle (6) begrenzt drehbaren aber axial unverschiebbaren, die Drehbewegung der Rotorwelle (6) zum Werkzeug (5) weiterleitenden Teils (29) zusammenarbeiten.
4. Druckluftmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der axial verschiebbare Teil (26) durch eine auf der Rotorwelle (6) axial verschiebbar aber undrehbar angeordnete Schiebehülse gebildet ist.
5. Druckluftmotor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebehülse mindestens einen Axialschlitz (30) aufweist, der in Eingriff mit einem fest an der Rotor­ welle (6) angeordneten Radialstift (31) steht.
6. Druckluftmotor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Axialschlitz (30) sich von einem Ende der Schiebehülse aus erstreckt, an deren anderem Ende die Anlaufflächen oder -kurvenbahnen (27) angeordnet sind.
7. Druckluftmotor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlaufflächen oder -kurvenbahnen (27) der Schiebe­ hülse an deren werkzeugseitigem Ende angeordnet sind.
8. Druckluftmotor nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebehülse eine die Einnahme der Eingriffsstellung ihrer Anlaufflächen oder -kurven­ bahnen (27) mit den Gegen-Anlaufflächen oder -kurvenbah­ nen (28) des begrenzt drehbaren Teils (29) bewirkende Feder (32) zugeordnet ist.
9. Druckluftmotor nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der begrenzt drehbare, axial unverschiebbare Teil (29) durch eine auf der Rotorwelle (6) angeordnete Drehhülse gebildet ist, die einen in seiner Länge auf die Länge der Axial­ bewegung des axial verschiebbaren Teils (26) abge­ stimmten Radialschlitz (33) aufweist, in den ein fest auf der Rotorwelle (6) angeordneter Radialstift (34) eingreift.
10. Druckluftmotor nach den Ansprüchen 4 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die an den einander zugewandten Enden sowohl der Schiebehülse als auch der Drehhülse angeordneten Anlaufflächen oder -kurvenbahnen (27, 28) jeweils nach Art der Zähne eines Stirnzahnrades aus­ gebildet sind.
11. Druckluftmotor nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorwelle (6) mit einem sich von ihrem werkzeugfernen Ende aus bis in den vom axial verschiebbaren Teil (26) in seiner Eingriffsstel­ lung mit dem axial unverschiebbaren Teil (29) abge­ deckten Bereich der Rotorwelle (6) erstreckenden und dort mindestens einen radialen Austrittskanal (35) aufweisenden Steuerluftkanal (36) versehen ist, wobei die Mündung des oder der Austrittskanäle (35) in der genannten Eingriffsstellung vom axial unverschiebbaren Teil (29) zwecks Abblasens der Steuerluft ins Freie freigebbar und in der Außereingriffsstellung zwecks Beaufschlagung der Ventileinrichtung (24) abdeckbar ist.
12. Druckluftmotor nach Anspruch 5 und 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Steuerluftkanal (36) an seinem werk­ zeugseitigen Ende durch den in den Axialschlitz (30) der Schiebehülse eingreifenden Radialstift (31) ver­ schlossen ist.
13. Druckluftmotor nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerluftkanal (36) am werk­ zeugfernen Ende der Rotorwelle (6) in eine Hubkammer (37) eines axial beweglichen, die Ventileinrichtung (24) bildenden, kolbenartigen Ventilkörpers (38) mündet, der einen ständig mit der Druckluftzufuhrleitung (3) des Motors (1) verbundenen, zum Hubraum (18) des Motors (1) führenden Druckluftzufuhrkanal (39) aufweist, welcher einen bei Freigabe der Mündung des oder der radialen Austrittskanäle (35) mit der in die Hubkammer (37) gerichteten Mündung des Steuerluftkanals (36) in Ver­ bindung stehenden und bei Abdeckung der Mündung des oder der radialen Austrittskanäle (35) die genannte Hub­ kammer (37) zur Bewirkung einer die Druckluftzufuhr zum Hubraum (18) des Motors (1) je Zeiteinheit vergrößernden Axialbewegung des kolbenartigen Ventilkörpers (38) mit Druckluft beaufschlagenden Abzweigkanal (40) besitzt.
14. Druckluftmotor nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß dem kolbenartigen Ventilkörper (38) eine Rückholfeder (41) zugeordnet ist.
15. Druckluftmotor nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckluftzufuhrkanal (39) des kolbenartigen Ventilkörpers (38) mittels einer radia­ len Austrittsöffnung (42) mit einer radialen Eintritts­ öffnung (43) mindestens eines zum Hubraum (18) des Motors (1) führenden, in einem festen Gehäuseteil (44) des Motors (1) angeordneten Weiterführungskanals (45; 46) in Verbindung steht, wobei die genannte Eintritts­ öffnung (43) je nach Hubstellung des kolbenartigen Ventilkörpers (38) bei Freigabe der Mündung des oder der radialen Austrittskanäle (35) weniger und bei Abdeckung der genannten Mündungen mehr mit der radialen Austritts­ öffnung (42) des Druckluftzufuhrkanals (39) in Deckung bringbar ist.
16. Druckluftmotor nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Eintrittsöffnung (43) größer ist als der Querschnitt der Austrittsöffnung (42).
17. Druckluftmotor nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der kolbenartige Ventilkörper (38) im Querschnitt rund ausgeführt und begrenzt drehbar in dem festen Gehäuseteil (44) gelagert ist, wobei die radiale Eintrittsöffnung (43) des Weiterführungskanals (45; 46) im wesentlichen drei­ eckig ist und einen axialen Begrenzungsrand (49) sowie einen von diesem ausgehenden radialen Begrenzungsrand (50) aufweist, deren freie Enden durch einen schräg bzw. nach Art einer Schraubenlinie verlaufenden Begrenzungsrand (51) miteinander verbunden sind, und wobei die Länge des axialen Begrenzungsrandes (49) dem axialen Bewegungs­ weg des kolbenartigen Ventilkörpers (38) und die Länge des radialen Begrenzungsrandes (50) dem radialen Dreh­ weg des kolbenartigen Ventilkörpers (38) angepaßt ist, mit der Maßgabe, daß bei Freigabe der Mündung des oder der radialen Austrittskanäle (35) in der einen, einer kleinen Motor-Nenndrehzahl entsprechenden Drehstellung des kolbenartigen Ventilkörpers (38) nur eine geringe Deckung der Austrittsöffnung (42) mit der Eintrittsöffnung (43) herbeigeführt ist, während in einer anderen, einer großen Motor-Nenndrehzahl entsprechenden Drehstellung des kolbenartigen Ventilkörpers (38) die Austrittsöff­ nung (42) sich völlig innerhalb des Querschnittes der Eintrittsöffnung (43) befindet, und zwar unter Anlage des Randes der Austrittsöffnung (42) an den axialen Begren­ zungsrand (49) der Eintrittsöffnung (43).
18. Druckluftmotor nach einem der Ansprüche 15 bis 17, da­ durch gekennzeichnet, daß vom Druckluftzufuhrkanal (39) des kolbenartigen Ventilkörpers (38) ein nach außen mündender Radialkanal (52) zur Beaufschlagung des zwi­ schen dem eine kreiszylindrische Innenfläche besitzenden festen Gehäuseteil (44) und der kreiszylindrischen Außen­ wand des Ventilkörpers (38) befindlichen Ringspaltes (53) mit Druckluft abzweigt.
19. Druckluftmotor nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken (54) der im wesentlichen dreieckigen Eintrittsöffnung (43) abgerundet sind und der Radius der Abrundungen dem Radius der einen runden Querschnitt aufweisenden Austrittsöffnung (42) des Druck­ luftzufuhrkanals (39) des kolbenförmigen Ventilkörpers (38) entspricht.
20. Druckluftmotor nach einem der Ansprüche 17 bis 19, da­ durch gekennzeichnet, daß für eine, eine Änderung der Motor-Nenndrehzahl herbeiführende Verdrehung des kolben­ artigen Ventilkörpers (38) außen auf der Außenwandung des Gehäuses (2) ein Verstellring (55) drehbar gelagert ist, welcher mit einem das Gehäuse (2) und den festen Gehäuseteil (44) durchdringenden radialen Mitnahmestift (56) versehen ist, der in eine im kolbenartigen Ventil­ körper (38) vorgesehene Radialausnehmung (57) eingreift, die eine der axialen Hubbewegung des Ventilkörpers (38) entsprechende axiale Länge hat, wobei das Gehäuse (2) und der feste Gehäuseteil (44) für die Durchdringung des Mitnahmestiftes (56) je eine Durchbrechung (58, 59) auf­ weisen, die sich über eine dem Drehweg des kolbenartigen Ventilkörpers (38) entsprechende radiale Länge erstrecken.
21. Druckluftmotor nach einem der Ansprüche 17 bis 20, da­ durch gekennzeichnet, daß in der Wandung des im wesentlichen kreiszylindrisch ausgebildeten festen Gehäuse­ teils (44) zwei mit einem auf Rechtslauf und auf Links­ lauf des Motors (1) abgestimmten Abstand angeordnete, gegebenenfalls jeweils mehrfach vorgesehene Kanäle (45, 46) angeordnet sind, von denen je nach Drehstellung des kolbenförmigen Ventilkörpers (38) wechselweise der eine als Weiterführungskanal und der andere als Abluftkanal dient.
22. Druckluftmotor nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den wechselweise als Weiterführungs­ kanal und als Abluftkanal dienenden Kanälen (45, 46) im festen Gehäuseteil (44) ein oder mehrere, unabhängig von der Drehstellung des kolbenförmigen Ventilkörpers (38) ständig als Abluftkanal wirkende Kanäle (47) angeordnet sind.
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