DE614669C - Umsteuerbarer Pfeilradmotor mit mehreren paarweis zugeordneten Laeufern - Google Patents

Umsteuerbarer Pfeilradmotor mit mehreren paarweis zugeordneten Laeufern

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DE614669C
DE614669C DEH139052D DEH0139052D DE614669C DE 614669 C DE614669 C DE 614669C DE H139052 D DEH139052 D DE H139052D DE H0139052 D DEH0139052 D DE H0139052D DE 614669 C DE614669 C DE 614669C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/08Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing
    • F01C1/12Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type
    • F01C1/14Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons
    • F01C1/16Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons with helical teeth, e.g. chevron-shaped, screw type

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Umsteuerbarer Pfeilradmotor mit mehreren paarweis zugeordneten Läufern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, durch die bei umsteuerbaren Pfeilradmotoren eine Regelung der Füllung bei gleichzeitiger Entlüftung der zusammengehenden Zahnlükken der Läufer möglich ist.
  • Es gibt nun Pfeilradmotoren, bei denen die zur Entlüftung vorgesehenen, -von zwei Drehschiebern ausgehenden, zu den Läufern führenden Bohrungen zur weiteren Beaufschlagung der Läufer benutzt wenden. Die weitere Beaufschlagung der sich vergrößernden Zahnlücken erfolgt dadurch, d aß die spiralförmig in den Schiebermantel eingelassenen Außennuten, die mit dem Treibmittel in Verbindung stehen, wahlweise an die Bohrungen angeschlossen werden. Die Entlüftung ergibt sich dadurch, daß die Bohrungen durch die in dem Schiebermantel befindlichen, mit der Außenluft durch,den Hohlraum der Schieber in Verbindung stehenden Löcher überdeckt werden. Die Maschinen, besitzen jedoch den großen Nachteil, @daß bei einer drosselfreien Entlüftung :der zusammengehenden ZahnIiikken eine wirtschaftliche Regelung der Füllung unter Ausnutzung der Ausdehnung des Treibmittels nicht möglich ist, da die läuferseitigen Öffnungen der Bohrungen die Zahnlücken so überdecken, daß eine unmittelbare Verbindung der Zahnlücken untereinander besteht. Die Maschinen arbeiten daher bei einer Beaufschlagung der Grundfüllung durch das Treibmittel immer schon mit der größten Füllung. Eine weitere geringe Beaufschlagung der Zahnlücken zum Zwecke der Regelung des Drehmomentes erfolgt daher nur in dem Maße, als Drosselungsverluste beim überströmen des Treibmittels von einer Zahnlücke zur anderen durch die Öffnungen der Bohrungen vorhanden sind. Dadurch, daß die Schieber getrennte Wege für das Treibmittel und die Abluft aufweisen, ist man gezwungen, die Durchmesser der Schieber sehr groß zu halten, wodurch sich die Bauhöhe der Maschine vergrößert. Dies ist besonders nachteilig, weil die Pfeilradmotoren meistens nur zum Antrieb von Bergwerkslnaschinen in Frage kommen, die eine niedrige Bauhöhe und ein geringes Gewicht erfordern. Ferner ist auch bei dieser Schieberbauart der Umstandbesonders nachteilig, daß die Schieber durch die Verwendung der spiralförmigen Außennuten. nicht entlastet sind, wodurch sich in Verbindung mit ihrer geringen Drehstrecke ein einseitiger schnellerer Verschleiß- der aufeinandergleitenden Teile ergibt.
  • Die erläuterten Nachteile werden durch die Erfindung dadurch beseitigt, daß die die Füllung und Entlüftung steuernden läuferseitigen Treibmittelkanalöffnungen so ausgebildet sind, daß ihre Steuerkanten parallel zur Zahnrichtung der Läufer verlaufen, die Verbindungsräume- zwischen- den einzelnen läuferseitigen Öffnungen der Treibmittelkanäleden Zahnlückenbreiteri und die Breite der läuferseitigen Treibmittelkanalöffnungen für die Zusatzfüllungen den Zahnstärken der Läufer, gemessen am äußeren Umfange, entsprechen, und daß die die Treibmittelkanäle steuernden, fast entlasteten und um etwa 36o° drehbaren Hohlschieber mit nur einem gemeinsamen Kabel für die Entlüftungsluft und das Treibmittel versehen sind. Vorteilhaft sind ferner noch die Umstände, daß durch eine besondere Ausbildung des die Treibmittelkanalöffnungen verbindenden Steges eine Nacheinströmung bei der Grundfüllung ohne Stoßverluste durch das einströmende Treibmittel vermieden und durch die Anwendung nur eines Treibmittelkanals pro Steuerstufe die Bauart des Motors vereinfacht wird.
  • Auf den Zeichnungen sind in Fig. i ein Schnitt durch das Gehäuse, .durch die Läufer und durch die Schieber nach der Linie A-B der Fig. 2, in Fig. 2 ein Schnitt durch das Gehäuse und einen Schieber nach der Linie C-D der Fig. i, in .
  • Fig. 3 die äußere Abwicklung des einen Schiebers mit gestrichelt eingezeichneten, schieberseitigen Treibmittelkanalöffnungen, -in Fiel. 4 die äußere Abwicklung des anderen Schiebers mit gestrichelt eingezeichneten, schieberseitigen Treibmittelkanalöffnungen, in Fig.5 eine schematische Darstellung der beiden Läufer mit eingezeichneten, läuferseitigen Treibmittelkanalöffnungen und in Fig. 6 ein Schnitt durch beide Schieber und das Gehäuse nach der Linie E-F der Fig. 2 - dargestellt.
  • Der neue Pfeilradmotor besteht aus zwei Läufern i und 2, aus Schiebern 3 und 4 und aus einem Gehäuse 5. jeder Läufer zergliedert sich in Schrägzahnräder 56, 57, 58 sowie 59, 6o und 61. Die Schrägzahnräder 56, 57, 58 des Läufers 2 sowie die Schrägzahnräder 59, 6o und 61 des Läufers i ergeben sinngemäß zusammengesetzt je ein doppeltes Pfeilzahnrad. Indem Gehäuse 5 befinden sich die Treibmittelkanäle, deren Öffnungen mit 8 und q.6, 9 und 47, io und 48, 11 und 49, 12 und 50, 15 und 51, i6 und 52, 17 und 53, 18 und 54- sowie i9 und 55 bezeichnet sind. Die Enden der Treibmittelkanäle, die nach den Schieberseiten hin nur je eine Öffnung aufweisen, erhalten mach -den Läufern zu zwei Öffnungen, deren längere Seiten die gleiche Neigung wie die Zähne sder Läufer i und 2 besitzen (Fig. 5). Die Treibmittelkanalöffnungen sind in diesem Falle den Füllungsgrößen entsprechend nacheinander abwechselnd rechts und links von dem Treibmittelkanal, der der kleinsten Füllung entspricht, angeordnet. Von den Treibmittelkanalöffnungen 48 für die kleinste Füllung werden demnach beispielsweise links die Öffnungen 49 und 5o für die viert- und zweitgrößte und rechts die Öffnungen 47 und 46 für die drittgrößte und größte Füllung angeordnet. Demgemäß werden auch die Treibmittelkanalöffnungen 5i, 52, 54 und 55 von den Öffnungen 53, die wiederum zur kleinsten Füllung gehören, auf der Gegenseite,der Läufer verteilt.
  • Das Gehäuse weist ferner Eintrittsöffnungen 13 und 2o; einen Anschlußstutzen 6. sowie Entlüftungskanäle 14 und 21 auf. Der Anschlußstutzen 62 ist durch einen Eintrittskanal 63 mit den Eintrittsöffnungen 13 und 2o verbunden.
  • Die Schieber 3 und 4 besitzen Füllungsschlitze 22, 2,3, 24, 2.5, 26, 34 35, 36, 37 und 38. Die Füllungsschlitze 22, 23, 25, 26 des Schiebers 3 und die mit 34 35, 37, 38 bezeichneten des Schiebers 4,sind wiederum den Füllungsgrößen entsprechend nacheinander abwechselnd rechts und links von dem Füllungsschlitz 24 bz.w. 36, der zur kleinsten Füllung gehört, angeordnet. In den Schiebern 3 und 4 befinden sich ferner noch Steuerschlitze 31 und 43 sowie Entlüftungsschlitze 32, 33, 44, 45. Die Entlüftungsschlitze 33 und 45 sind etwas breiter ausgeführt als die Entlüftungsschlitze 32 und 44. Die Verdichtungsöffnungen sind in den Fig. 3 und 4 mit den Zahlen 27, 28, 29 und 3o bzw. 39, 40, 41 und 42 bezeichnet.
  • Die Schieber 3 und 4 sind mit Zahnrädern 64 und 65 fest verbunden, die mit ihren Zähnen in ein Zahnsegment 66 eingreifen. Das Zahnsegment 66 ist mit einem Steuerhebel 67 gekoppelt, der evtl. auch noch mit einem Regler verbunden sein kann.
  • Bei der Benutzung des Erfindungsgegenstandes strömt,da-s Treibmittel vom Anschlußstutzen 62 durch den Eintrittskanal 63 (Fig.2) den Schiebern 3 und 4 zu. Da aber der Steuerhebel 67 (Fig. 2 und 6) auf seiner Mittelstellung steht und die Schieber 3 und 4 sich in ihrer Nullstellung befinden (Fig. i, 2, 3, 4 und 6), ist dem Treibmittel der Zutritt ins Schieberinnere und somit auch zu den Läufern versperrt. Bewegt man nun den Steuerhebel 67 etwas in der Richtung ,der Bildebene (Feg. 6), so wird der Schieber 3 gedreht, und zwar zuerst so weit, daß der der Eintrittsöffnung 13 zunächst liegende Steuerschlitz 3 i die Eintrittsöffnung 13 überdeckt. Infolgedessen kann das Treibmittel durch die Eintrittsöffnung 13 und -den Steuerschlitz 31 in den Schieber 3 eintreten und diesen dann durch den Füllungsschlitz 24 verlassen. Der Treibmittelkanal mit den Öffnungen i o und 48 leitet das Treibmittel zu den an sich bekannten Läufern i und 2. Das Treibmittel füllt nun die den Treibmittelkanalöffnungen 48 gegenüberliegenden Zahnlücken .der Schrägzahnräder 57, 58, 6o und 61 der beiden Läufer auf. Die Zahnlücken sind nun einerseits durch die gerade im Eingriff befindlichen Gegenzähne,sandererseits später nach dem Vorübergang an den Treibmittelkanalöffnungen 48 durch die Gehäusewand praktisch luftdicht abgeschlossen.
  • Von den zwei jede Zahnlücke umschließenden Zahnflanken weist die äußere, also diejenige, die dem Gegenläufer am entferntesten liegt, eine größere Fläche auf. Der auf diese Fläche durch das Treibmittel hervorgerufene Druck überwiegt also und liefert durch den überwiegenden Teil den Beitrag jeder Zahnlücke zur Umfangskraft. Der Druck ist nun gleichbleibend, solange noch eine Verbindung der Zahnlücke mit einer der Treibmittelkanalöffnungen 48 besteht. Nach Abschluß der Treibmittelkanalöffnung 48 durch .die Drehung der Läufer ändert sich dieser Druck durch die .in den Zahnlücken stattfindende Ausdehnung,des Treibmittels unter Druckabfall in dem Maße, das den Rauminhalt der Zahnlücken entspricht. Der Auspuff und somit der Schluß des Ausdehnungszeitabschnittes werden zunächst durch die Beendigung des Zahneingriffes an den Stirnseiten der Läufer und dann :infolge des Freilegens der Zahnlücken durch die Auspuffräume 68 (Fig. i) erzielt. Die Läufer müssen nun in dem vorstehend geschilderten Falle in der in der Fig. i durch Pfeile angegebenen Drehrichtung laufen.
  • Durch die Ausbildung der Läufer und des Gehäuses tritt bei dieser Drehrichtung der Läufer auf den dem Schieber 4 zugewandten Läuferseiten bei den Schrägzahnradteilender beiden Läufer 56, 57, 59 und 6o eine Inhaltsabnahme der Zahnlücken und somit eine Verdichtung auf. Da jedoch der in :diesen sich verkleinernden Zahnlücken befindliche dampf-oder luftförmige Stoff infolge der Drehung des Schiebers 4 durch die Treibmittelkanäle mit den Öffnungen i 5 und 51, 16 und 52, 17 und 53, 18 und 54, ig und 5.5 sowie durch die Verdichtungsöffnungen 39, 40, 44 42 und den Füllungsschlitz 36 in den Schieber 4 und von hier aus durch den Entlüftungsschlitz 45 und den Entlüftungskanal2i entweichen kann, wird, je nach der Entfernung der Treibmittelkanäle voneinander und dadurch, daß der Austritt aus den Zahnlücken stufenweise erfolgt, eine Verdichtung dieses Stoffes im größeren Maßstabe vermieden. Der Entlüftungskanal 21 steht durch das Zurücktreten der Gehäusewand gegenüber den Schrägzahnradteilen 58 und 61 der beiden Läufer auf den nicht durch das Treibmittel beaufschlagten Seiten der Schrägzahnräder mit den Auspuffräumen 68 in Verbindung. Dadurch,, daß der Steuerhebel 67 in der gleichen Richtung wie vorher weiterbewegt wird, und durch die Drehung. des Schiebers 4 wird an dem Entlüftungszustande nichts geändert. Nur überdeckt dann einer der Entlüftungsschlitze 44 den Entlüftungskanal 21, und hierdurch entweicht dann der luft- oder dampfförmige Stoff aus dem Schieber 4.
  • Verschiebt man- nun den Steuerhebel67 und dreht den Schieber 3 in der gleichen Richtung wie vorher weiter, so tritt eine Verbindung des Füllungsschlitzes 25 mit der Öffnung i i .des Treibmittelkanals ein, der mit seinen zwei anderen Öffnungen 49 mit den Zahnlücken beider Läufer, und zwar mit denen der Schrägzahnradteile 57, 58, 6o und 61 in Verbindung steht. Infolgedessen tritt außer der Beaufschlagung der Zahnlücken durch den Treibmittelkanal mit den öffnungen 48 eine Beaufschlagung derselben durch die Treibmittelkanalöffnungen 49 ein. Dies hat zur Folge, daß der Füllungszeitabschnitt entsprechend verlängert wird. Der von dem Treibmittel auf die Zahnflanken ausgeübte Druck, der sich während einer Umdrehung derLäufer ändert, erreicht daher einen größeren Wert. Die Leistung der Kraftmaschine steigt durch diese Druckvergrößerung entsprechend an.
  • Durch weitere Bewegungen des Steuerhebels 67 können noch verschiedene Füllungsgrade und somit auch noch größere Leistungen eingestellt werden, die durch die Verbindung der Treibmittelkanalöffnung g mit dem Füllungsschlitz 23, der Treibmittelkanalöffnung i2 mit dem Füllungsschlitz 26 und der Treibmittelkanalöffnung 8 mit dem Füllungsschlitz 22 entstehen. Die durch die Füllungsverstellung bedingten Leistungen werden durch die Drosselung des Treibmitteldruckes geändert, und zwar mit Hilfe :der vorhandenen Steuerteile. Diese Drosselung erzielt man, indem der Steuerhebel 67 nicht so weit verschoben und dadurch der die Füllung steuernde Schieber nur in geringen Grenzen gedreht wird, so daß die Öffnung eines Treibmittelkanals nach dem Schieber zu -durch ,den Füllungsschlitzdes Schiebers nicht ganz überdeckt wird. Beispielsweise würde eine Leistung, -die zwischen .der dritt- und viertgrößten Füllung liegt, eine mehr oder weniger große Eröffnung der Treibmittelkanalöffnung9 durch den Füllungsschlitz 23 verlangen. Gleichzeitig findet auch durch diese Bewegung des Schiebers 3 eine Querschnittverringerung im Eintrittsquerschnitt des Schiebers durch die nur zum Teil erfolgende Ü"berdekkung der Eintrittsöffnung 13 durch einen der Steuerschlitze 31 statt. Diese letzte -Querschnittverringerung hat auf diese Drosselung des Treibmitteldruckes keinen Einfluß, da der Querschnitt sehr reichlich bemessen ist.
  • Durch die Umlegung des Steuerheibels 67 von seiner Mittelstellung aus, also durch eine Bewegung desselben aus der Bildebene (Fig.6) heraus, erzielt man eine Umsteuerung, also eine Veränderung der Drehrichtung der Läufer. Die Zahnlücken der Schrägzahnräder 56, 57, 59 und 6o werden dann mittels des Schiebers 4 durch das Treibmittel beaufschlagt. Es werden je nach der erforderlichen Leistung des Motors die Treibmittelkanalöftnungen 15, 16, 17, 18, i g mit den Füllungsschlitzen 34, 35, 36, 37 und 38 des Schiebers 4 verbunden. Selbstverständlich weist die Eintrittsöffnung 2o eine Verbindung mit einem der Steuerschlitze 43_ auf. In diesem Falle stehen :die Verdichtungsöffnungen 27, 28, 29, 30 sowie der Füllungsschlitz 24 des Schiebers 3 dauernd in Verbindung mit den Treibmittelkanalöffnungen 8, 9, 1o, ii und 12 des Gehäuses 5, ebenso der Entlüftungskanal 14 mit einem der Entlüftungsschlitze 32 und 33. Auf .diese Weise ist eine zu hohe Verdichtung in .den in diesem Fahle nicht durch das Treibmittel beaufschlagten, sich verkleinernden Zahnlücken der Schrägzahnräder 57, 58, 6o und 61 unterbunden.
  • Es findet hier natürlich keine Überdeckung der Eintrittsöffnung 13 durch einen der Steuerschlitze 3:1 bei dem Schieber, 3, ebenso nicht eine Überdeckung der Eintrittsöffnung 2o durch einen der Steuerschlitze 43 des Schiebers 4 statt, falls diese Schieber nicht zum Zwecke der Leistungsregelung und zur Weiterleitung ,des Treibmittels zu den Läufern herangezogen werden.
  • In der Mittelstellung des Steuerhebels 67 und damit auch in der Nullstellung des Schiebers 3 und 4 überdecken die Verdichtungsöffnung-en 27, 28, 29, 30, 39, 40, 4442 die Treibmittelkanalöffnungen 8, 9, 11, 12, 15, 16, 18, ig und idie Füllungsschlitee 24, 36 die Treibmittelkanalöffnungen io, 17 sowie die Entlüftungsschlitze 33, 45 die Entlüftungskanäle 14 und 2i. Durch diese sogenannten Überdeckungen wird bei einem abgeschalteten Treibmittel von den Läufern und bei einem Auslauf der Läufer eine Vakuumbildung in den sich vergrößernden Zahnlücken und eine Verdichtung in größerem Maße *in den sich verkleinernden Zahnlücken der Läufer und damit ein Auftreten der sonst üblichen pfeifenden Geräusche zum größten Teil vermieden.
  • Dadurch, daß zwei läuferseitige Öffnungen bei dem Treibmittelkanal, der der kleinsten Füllung entspricht, angeordnet sind, tritt eine Nacheinströmung des Treibmittels in die Zahnlücken der Läufer ein. Diese Nacheinströmung wird bei :dem Erfindungsgegenstand durch das Zurücktreten des Steges 69 von den Läufern vermieden. Das Treibmittel kann also durch den so erhaltenen Kanal 70 zu den eben in Eingriff gelangten Zahnlücken der Läufer strömen. Die wirksamen Zahnflächen sind also sofort nach dem erfolgten Eingriff der Zähne an :der Kraftübertragung beteiligt.
  • Bei den Motoren, die keine Veränderung der Drehrichtung zulassen und daher keine Entlüftungsvorrichtung der sich verkleinernden Zahnlücken erfordern, da die Schrägzahnradteile 56 und 59 der Läufer fehlen und die Gehäusewand die Läufer auf oder nicht durch das Treibmittel beaufschlagten Seite nicht dicht umschließt, wird nur ein Schieber, und zwar der Schieber 3, angewandt. Es fallen daher auch die Treibmittelkanäle mit den Öffnungen 15 und 51, 16 und 52, 17 und 53, 18 und 54, ig und 55 sowie die Eintr ittsöffnung 2o und der Entlüftungskanal 2 i fort. Die im Schieber 3 sonst benötigten Entlüftungsschlitze 32 sind nicht mehr in diesem Falle erforderlich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Umsteuerbarer Pfeilradmotor mit mehreren paarweis zugeordneten Läufern und zwei hohlzylindrischen Drehschiebern, durch welche die Ein- und Auslaßkanäle des Motors mit den Arbeitsräumen der Läufer in Verbindung treten und von diesen abgeschaltet werden können und die Umsteuerung :der Maschine bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine drosselfreie Entlüftung und Füllungsregelung dadurch ermöglicht wird, daß die Steuerkanten :der läuferseitigen Öffnungen (46 bis 55) der Treibmittelkanäle parallel zur Zahnrichtung der Läufer (i und 2) verlaufen und die Verbindungsräume zwischen den einzelnen läuferseitigen Öffnunge-n (46 bis 55) der Treibmittelkanäle den Zahnlückenbreiten, sowie die Breite der läuferseitigen Trei'bmittelkanalöffnungen (46, 47, 49, 50, 54 52, 54 und 55) für die Zusatzfüllungen und Entlüftungszeiten den Zahnstärken der Läufer (i und 2), ermittelt am äußeren Umfange derselben, entsprechen.
  2. 2. Umsteuerbarer Pfeilradmotor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den zur kleinsten Füllung gehörenden läuferseitigen Treibmittelkanalöffnungen (48 und 53) liegende Steg (69) so weit zurücktritt, däß ein freier Raum (70) zwischen dem Steg (69) und den Läufern (i und 2) sich bildet.
  3. 3. Umsteuerbarer Pfeilradmotor nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, däß die während der Füllungsregelung die Treibmittelkanalöffnungen (8 bis 12, 15 bis ig) stufenweise überdeckenden Füllungsschlitze (22 bis 26, 34 bis 38) und die beim Entlüften .der zusammengehenden Zahnlücken der Läufer (i und :2) die Treibmittelkanalöffnungen (8 bis 12, 15 bis ig) überdeckenden Verdichtungsöffnungen (27 bis 30, 39 bis 42) hintereinander, und zwar auf den Umfängen in den Mänteln der Drehschieber (3 und 4), angebracht sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2588888A (en) * 1949-02-08 1952-03-11 Laval Steam Turbine Co Pump

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2588888A (en) * 1949-02-08 1952-03-11 Laval Steam Turbine Co Pump

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