DE283764C - - Google Patents

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DE283764C
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Germany
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pull rod
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coke
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B33/00Discharging devices; Coke guides
    • C10B33/08Pushers, e.g. rams
    • C10B33/10Pushers, e.g. rams for horizontal chambers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
M 283764 KLASSE 26 e. GRUPPE
KURT WICHMANN in HARZGERODE.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Dezember 1913 ab.
Bei den zum Herausziehen des Kokskuchens dienenden Ziehvorrichtungen ist die Ziehstange mit einem vorderen umlegbaren Haken versehen, mit dem sie hinter den Kuchen greift und ihn aus der Retorte herauszieht. Die Ziehstange selbst ist in einem Rahmen geführt, der pendelnd gelagert ist und an dem Gestell der Maschine in verschiedenen Höhen festgestellt werden kann. Bei den bekannten Ziehvorrichtungen dieser
ίο Art nimmt das Gestell einen verhältnismäßig großen Raum ein. Infolgedessen wird dem Arbeiter die Übersicht über die Maschine sehr erschwert, was namentlich dann von besonderem Nachteil ist, wenn die Koksziehvorrichtung in
1.5 all ihren Teilen von Hand bedient wird, wie dies in mittleren und kleineren Gasanstalten der Fall ist. .
Die Erfindung liegt nun im wesentlichen darin, daß die Getriebe für die Höhenverstellung sowie für den Vorschub und die Zurückbewegung der Ziehstange nebst eier pendelnden Lagerung der letzteren gemeinsam an einem Support vereinigt sind,, der an einer zylindrischen oder prismatischen Säule in geeigneter Weise,
z. B. mittels Zahngetriebe, verstellbar ist. Bei der ganzen Vorrichtung ragt dann nur die Säule selbst über die arbeitenden Teile hinaus, so daß dem Arbeiter die. Übersicht über die Vorrichtung nicht genommen wird, da sich seine Stellung an der einen Seite der Säule vor den Retorten befindet. Die Verwendung einer Säule zum Verstellen der Ziehvorrichtung ergibt ferner eine größere Einfachheit im ganzen Aufbau.
Die Zeichnung stellt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Fig.. 1 in Seiten- und in Fig. 2 in Oberansicht dar.
Auf einem nicht gezeichneten fahrbaren Gestell ist die Säule α der Ziehvorrichtung mit einem Fuß b befestigt. Auf der Säule α ist ein Support c zylindrisch oder prismatisch geführt und im ersteren Fall durch eine Feder mit Nut gegen Drehung in wagerechter Ebene gesichert. Der Feder d gegenüber sitzt an der Säule α eine Zahnstange a'', in die ein am Support c gelagertes Zahnrad β eingreift. Dieses kann in der einen oder anderen Richtung durch ein Vorgelege f, g mittels der Kurbel h angetrieben werden, wodurch der Support c an der Säule a auf- oder abverstellt wird. Zur Sicherung der Höhenlage kann in üblicher Weise ein Klinkenoder anderes Gesperre vorgesehen sein, das nicht gezeichnet ist. Dem Zahnrad e gegenüber ist am Support c bei i' ein Pendelrahmen i gelagert. Dieser trägt seinerseits, z. B. mittels Schrauben befestigt, eine T- oder andere Schiene k, die mit dem Rahmen i um den Bolzen i' schwingt und außerdem Lagerzapfen k' für ein Vorgelege η und m- für den Zahntrieb m hat. Auf der T-Schiene k gleitet die Ziehstangei, die z. B. aus einer U-Schiene mit einer eingelegten Zahnstange V bestehen kann. In diese greift ein Zahntrieb m, der mit dem Trieb m' auf demselben Zapfen ο sitzt. Das Vorgelegerad η dient mittels einer auf seinen Vierkant n' aufsteckbaren Kurbel zur raschen Vorschub- und Zurückbewegung der Ziehstange I. Es kann auch der Zapfen 0 noch einen Vierkant tragen, so daß ein Antrieb der Ziehstange I mit geringerer Geschwindigkeit bei größerem Kraftaufwand möglich ist. Zur sicheren Führung der Ziehstange I können am T-Träger k geeignete .Führungsleisten oder andere Mittel vor-
gesehen sein. Es ist ersichtlich, daß statt des Zahngetriebes a' e für die Höhenverstellung des Supports c mit der Ziehstange I auch andere Mittel verwendbar sind. Z. B. könnte für den gleichen Zweck eine Schraubenspindel oder ein Ketten- bzw. Seilgetriebe benutzt werden.
Bekanntlich kommt es vor, daß sich die Retorten nach längerem Gebrauche durchsenken, so daß an ihrem Boden Unebenheiten entstehen.
ίο Durch den Vergasungsprozeß bilden sich ferner bei Überhitzung an der oberen Retortenwand Graphitansätze, die ebenfalls Unebenheiten hervorrufen und dadurch das Einführen der Ziehstange erschweren. Durch die pendelnd gelagerte Ziehstange ist es dem Arbeiter möglich, durch Anheben oder Senken der Ziehstange diesen Unebenheiten zu begegnen, ohne dabei seine Stellung zu verändern und die Vorschubbewegung der Ziehstange einstellen zu müssen.
Die Bedienung der Maschine kann anstatt von Hand in geeigneter Weise auch durch Kraftbetrieb erfolgen. Um das Ziehen der Retorten rascher zu ermöglichen, können auch zwei oder mehrere Supporte übereinander an einer Säule angebracht sein und mittels eines einzigen Antriebes in der Höhe verstellt werden. Der Antrieb aller drei Ziehstangen könnte dann vom Zapfen V aus durch ein Kettengetriebe o. dgl. auf Kettenräder übertragen werden, die auf den entsprechenden Zapfen t'.der Pendelrahmen für die oberen Ziehstangen sitzen. Von diesen Kettenrädern würde dann die Drehung auf Triebe m übertragen, die in die Zahnstangen der oberen Ziehstangen eingreifen. Der größeren Belastung des Antriebs müßte dann auch die Übersetzung angepaßt sein.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Kokszieh vorrichtung mit pendelnd gelagerter Führung für die Ziehstange, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebe für die Höhenverstellung (e f g) sowie für den Vorschub und die Zurückbewegung (k' m m' V) der Ziehstange (I) nebst deren pendelnder Lagerung (i) unmittelbar nebeneinander an einem Support (c) vereinigt sind, der an einer fahrbaren Säule (α) verstellbar ist.
2. Koksziehvorrichtung nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß mehrere derartige Supporte (c) an einer fahrbaren Säule übereinander geführt sind und durch dasselbe Getriebe1 bewegt werden, so daß zwei oder mehrere Retorten gleichzeitig entleert werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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