DE283764C - - Google Patents
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- DE283764C DE283764C DENDAT283764D DE283764DA DE283764C DE 283764 C DE283764 C DE 283764C DE NDAT283764 D DENDAT283764 D DE NDAT283764D DE 283764D A DE283764D A DE 283764DA DE 283764 C DE283764 C DE 283764C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B33/00—Discharging devices; Coke guides
- C10B33/08—Pushers, e.g. rams
- C10B33/10—Pushers, e.g. rams for horizontal chambers
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
M 283764 KLASSE 26 e. GRUPPE
KURT WICHMANN in HARZGERODE.
Bei den zum Herausziehen des Kokskuchens dienenden Ziehvorrichtungen ist die Ziehstange
mit einem vorderen umlegbaren Haken versehen, mit dem sie hinter den Kuchen greift und
ihn aus der Retorte herauszieht. Die Ziehstange selbst ist in einem Rahmen geführt, der pendelnd
gelagert ist und an dem Gestell der Maschine in verschiedenen Höhen festgestellt werden kann.
Bei den bekannten Ziehvorrichtungen dieser
ίο Art nimmt das Gestell einen verhältnismäßig
großen Raum ein. Infolgedessen wird dem Arbeiter die Übersicht über die Maschine sehr erschwert,
was namentlich dann von besonderem Nachteil ist, wenn die Koksziehvorrichtung in
1.5 all ihren Teilen von Hand bedient wird, wie dies
in mittleren und kleineren Gasanstalten der Fall ist. .
Die Erfindung liegt nun im wesentlichen darin, daß die Getriebe für die Höhenverstellung
sowie für den Vorschub und die Zurückbewegung der Ziehstange nebst eier pendelnden Lagerung
der letzteren gemeinsam an einem Support vereinigt sind,, der an einer zylindrischen
oder prismatischen Säule in geeigneter Weise,
z. B. mittels Zahngetriebe, verstellbar ist. Bei der ganzen Vorrichtung ragt dann nur die Säule
selbst über die arbeitenden Teile hinaus, so daß dem Arbeiter die. Übersicht über die Vorrichtung
nicht genommen wird, da sich seine Stellung an der einen Seite der Säule vor den Retorten befindet.
Die Verwendung einer Säule zum Verstellen der Ziehvorrichtung ergibt ferner eine
größere Einfachheit im ganzen Aufbau.
Die Zeichnung stellt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Fig.. 1 in Seiten- und in
Fig. 2 in Oberansicht dar.
Auf einem nicht gezeichneten fahrbaren Gestell ist die Säule α der Ziehvorrichtung mit
einem Fuß b befestigt. Auf der Säule α ist ein Support c zylindrisch oder prismatisch geführt
und im ersteren Fall durch eine Feder mit Nut gegen Drehung in wagerechter Ebene gesichert.
Der Feder d gegenüber sitzt an der Säule α eine Zahnstange a'', in die ein am Support c gelagertes
Zahnrad β eingreift. Dieses kann in der einen oder anderen Richtung durch ein Vorgelege
f, g mittels der Kurbel h angetrieben werden, wodurch der Support c an der Säule a
auf- oder abverstellt wird. Zur Sicherung der Höhenlage kann in üblicher Weise ein Klinkenoder
anderes Gesperre vorgesehen sein, das nicht gezeichnet ist. Dem Zahnrad e gegenüber ist
am Support c bei i' ein Pendelrahmen i gelagert. Dieser trägt seinerseits, z. B. mittels
Schrauben befestigt, eine T- oder andere Schiene k, die mit dem Rahmen i um den Bolzen
i' schwingt und außerdem Lagerzapfen k' für ein Vorgelege η und m- für den Zahntrieb m
hat. Auf der T-Schiene k gleitet die Ziehstangei, die z. B. aus einer U-Schiene mit einer eingelegten
Zahnstange V bestehen kann. In diese greift ein Zahntrieb m, der mit dem Trieb m'
auf demselben Zapfen ο sitzt. Das Vorgelegerad η dient mittels einer auf seinen Vierkant n'
aufsteckbaren Kurbel zur raschen Vorschub- und Zurückbewegung der Ziehstange I. Es
kann auch der Zapfen 0 noch einen Vierkant tragen, so daß ein Antrieb der Ziehstange I mit
geringerer Geschwindigkeit bei größerem Kraftaufwand möglich ist. Zur sicheren Führung
der Ziehstange I können am T-Träger k geeignete .Führungsleisten oder andere Mittel vor-
gesehen sein. Es ist ersichtlich, daß statt des Zahngetriebes a' e für die Höhenverstellung des
Supports c mit der Ziehstange I auch andere
Mittel verwendbar sind. Z. B. könnte für den gleichen Zweck eine Schraubenspindel oder ein
Ketten- bzw. Seilgetriebe benutzt werden.
Bekanntlich kommt es vor, daß sich die Retorten nach längerem Gebrauche durchsenken,
so daß an ihrem Boden Unebenheiten entstehen.
ίο Durch den Vergasungsprozeß bilden sich ferner
bei Überhitzung an der oberen Retortenwand Graphitansätze, die ebenfalls Unebenheiten hervorrufen
und dadurch das Einführen der Ziehstange erschweren. Durch die pendelnd gelagerte
Ziehstange ist es dem Arbeiter möglich, durch Anheben oder Senken der Ziehstange
diesen Unebenheiten zu begegnen, ohne dabei seine Stellung zu verändern und die Vorschubbewegung
der Ziehstange einstellen zu müssen.
Die Bedienung der Maschine kann anstatt von Hand in geeigneter Weise auch durch Kraftbetrieb
erfolgen. Um das Ziehen der Retorten rascher zu ermöglichen, können auch zwei oder
mehrere Supporte übereinander an einer Säule angebracht sein und mittels eines einzigen Antriebes
in der Höhe verstellt werden. Der Antrieb aller drei Ziehstangen könnte dann vom
Zapfen V aus durch ein Kettengetriebe o. dgl. auf Kettenräder übertragen werden, die auf
den entsprechenden Zapfen t'.der Pendelrahmen für die oberen Ziehstangen sitzen. Von diesen
Kettenrädern würde dann die Drehung auf Triebe m übertragen, die in die Zahnstangen
der oberen Ziehstangen eingreifen. Der größeren Belastung des Antriebs müßte dann auch
die Übersetzung angepaßt sein.
Claims (2)
1. Kokszieh vorrichtung mit pendelnd gelagerter Führung für die Ziehstange, dadurch
gekennzeichnet, daß die Getriebe für die Höhenverstellung (e f g) sowie für den
Vorschub und die Zurückbewegung (k' m m' V) der Ziehstange (I) nebst deren pendelnder
Lagerung (i) unmittelbar nebeneinander an einem Support (c) vereinigt sind, der an
einer fahrbaren Säule (α) verstellbar ist.
2. Koksziehvorrichtung nach Anspruch i;
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere derartige Supporte (c) an einer fahrbaren Säule
übereinander geführt sind und durch dasselbe Getriebe1 bewegt werden, so daß zwei
oder mehrere Retorten gleichzeitig entleert werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE283764C true DE283764C (de) |
Family
ID=539314
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT283764D Active DE283764C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE283764C (de) |
-
0
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