DE2836670C2 - Verfahren zur Herstellung eines gedrehten Einfachgarnes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines gedrehten Einfachgarnes

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Hans-Adolf 7312 Kirchheim Lohr
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HOYLER SEN GOTTLIEB 7312 KIRCHHEIM DE
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines gedrehten Einfachgarnes im Streichgarnverfahren.
Beim Streichgarnverfahren wird bekanntlich, s. z. B. Fischer-Bobsien, Int. Lexikon Textilveredlung, S. 1967 das Vorgarn durch Verdrehen zu Einfachgarnen versponnen. Diese Einfachgarne haben die Tendenz, infolge der beim Verspinnen entstehenden Spannungen sich aufzudrehen, bzw. in sich zu verdrallen und bei der Weiterverarbeitung durch Stricken oder Wirken ein Verziehen der Stoffe zu bewirken. Um diese unerwünschte Eigenschaft zu vermeiden, müssen die einfädigen Garne zu zweifädigem Zwirn versponnen werden, wodurch ein Mehraufwand an Arbeit und Zeit bedingt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, ein Verfahren aufzuzeigen, das die Herstellung von drallfreien Einfachgarnen gestattet, die keinerlei Neigung zum Aufdrehen bzw. in-sich-Verdrallen zeigen und die Verarbeitung durch Stricken oder Wirken gestatten, ohne daß bei der Fertigware ein Verziehen eintritt, selbst nicht nach deren Reinigung durch Waschen oder durch ein chemisches Verfahren.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß bei einem Verfahren zur Herstellung eines gedrehten Einfachgarnes im Streichgarnverfahren der während der Aufbereitung des Ausgangsmaterials diesem beigefügten Schmälze ein polymerisierendes Kunstharz zugesetzt und das fertige Garn am Ende des normalen Spinnvorgangs während einer Zeit von etwa 10 bis 30 Minuten einer Temperatur von über 90° C ausgesetzt wird.
Es ist bereits bekannt (DE-PS 5 80 411 und DE-AS 23 50 420), bei der Herstellung von ungedrehten Garnen die einzelnen Fasern miteinander zu verkleben, um auf diese Weise die Verbindung der einzelnen Fasern herzustellen. Hierbei wird das Bindemittel entweder mittels eines Bades, durch das die Lunte geführt wird, eingebracht oder durch Hinzufügen einer löslichen oder quellfähigen Faser zur Lunte dieser zugefügt. In beiden Fällen ist es erforderlich, relativ komplizierte mechanische Vorrichtungen für die Durchführung dieser Verfahren vorzusehen. Demgegenüber bietet das Verfahren gemäß der Erfindung den Vorteil, daß keinerlei zusätzliche mechanische Vorrichtungen erforderlich sind, wodurch eine wesentlich einfachere und billigere Fertigung ermöglicht wird.
Zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung hat sich als besonders vorteilhaft die
ίο Verwendung einer wäßrigen Dispersion eines thermoplastischen Acrylharzes erwiesen.
Die Herstellung eines Einfachgarnes erfolgt unter Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens in folgender Weise:
is Die Aufbereitung des Ausgangsmaterials erfolgt über eine Wolfereianlage, die die grobe Auflösung und Vermischung der verschiedenen Komponenten bewirkt Hierbei erfolgt die für die weitere Durchführung der Streichgarnverarbeitung erforderliche Aufbringung von
Fetten oder ölen in Form der sogenannten Schmälze. Vor dem Aufbringen der Schmälze wird dieser entsprechend der Erfindung das Kunstharz, vorzugsweise eine wäßrige Dispersion eines thermoplastischen Acrylharzes zugegeben. Zahlreiche Versuche haben als günstige Dosierung etwa 1,5 bis 3 Prozent des Gesamtgewichtes des zur Weiterverarbeitung gelangenden Materials ergeben. Der Auftrag der Schmälze erfolgt über Sprühdüsen, wodurch eine intensive Verteilung der Flüssigkeit erreicht wird.
Nach dem Verlassen der Wolfereianlage wird die mit der Schmälze und dem Kunstharz durchmischte Masse in bekannter Weise den Krempelmaschinen zugeführt, die die Auflösung der Masse bis zur Einzelfaser ermöglichen. Die Krempelmaschinen, von denen vier hintereinander geschaltet sind, bewirken mittels ihres von Stufe zu Stufe feiner werdenden Kratzenbeschlags eine intensive Verteilung und Parallelrichtung des Fasermaterials. Am Ende dieses Vorganges wird der entstandene feine Flor in Bändchen aufgeteilt und aus diesen durch eine hin- und hergehende Rollbewegung das Vorgarn gebildet.
Das Verspinnen des Vorgarns erfolgt auf der Spinnmaschine, wobei unter kontinuierlicher Lieferung durch Verzug und Verdrehung über die Spindel der fertige Faden, also das Einfachgarn entsteht.
Um für die Weiterverarbeitung einen größeren Gesamtkörper zu erhalten, wird das Garn noch auf einer automatischen Spulmaschine zu einer konischen Kreuzspule mit etwa 1 kg Fertigmaterial umgespult.
Abschließend werden nun in weiterer Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung die das fertige Einfachgarn enthaltenden Kreuzspulen in einer Vakuumdämpfanlage während beispielsweise 20 Minuten der Wirkung von überhitztem Wasserdampf von etwa 105° C ausgesetzt. Die eingelagerten Kunstharzteilchen werden hierbei an die Einzelfasern vernetzt, das heißt es
* bildet sich ein Polymerisatfilm, der das Fadengefüge am
Aufdrehen hindert, andererseits aber eine so geringe Stärke aufweist, daß er nicht mikroskopisch nachweis-
bar ist und daher die übrigen Eigenschaften des Fadens in keiner Weise beeinflußt.
Die so erhaltenen Streichgarne sind vollkommen drehungsstabil. Sie bedürfen keiner Weiterverarbeitung durch Verzwirnen, sondern lassen sich einwandfrei verstricken, ohne daß die Stoffe, selbst nach einer chemischen Reinigung, sich verziehen, wie dies durch umfangreiche Versuche bestätigt wurde. Außer dem hierdurch erzielten Gewinn an Arbeit und Zeit ergibt
sich dabei noch eine weitere Vereinfachung insofern, als 1 für die Herstellung eines Garnes bestimmter Stärke nicht zunächst zwei Einfachgarne halber Stärke hergestellt werden müssen, sondern daß es genügt, ein einziges einfädiges Garn der gewünschten Stärke herzustellen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines gedrehten Einfachgarnes im Streichgarnverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß der während der Aufbereitung des Ausgangsmaterials diesem beigefügten Schmälze ein polymensierendes Kunstharz zugesetzt und das fertige Garn am Ende des normalen Spinnvorganges während einer Zeit von etwa 10 bis 30 Minuten einer Temperatur von über 90°C ausgesetzt wird
2. Verfahren nach Anspruch !, dadurch gekennzeichnet, daß das polymerisierende Kunstharz eine wäßrige Dispersion eines thermoplastischen Acrylharzes ist
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Schmälze zugesetzte Menge der wäßrigen Dispersion eines Acrylharzes etwa zwischen 1,5 bis 3 Prozent des Gesamtgewichtes des zu verarbeitenden Materials beträgt
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß das Garn am Ende des Verfahrens in einer Vakuumdämpfanlage mit überhitztem Wasserdampf behandelt wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE680411C (de) * 1938-11-08 1939-08-28 Tolirag Ton Und Lichtbildrekla Projektionseinrichtung fuer lichtelektrisch gesteuerte Gluehlampenkinos
FR2031719A5 (de) * 1969-02-05 1970-11-20 Verre Textile Ste

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