AT139694B - Verfahren zur Herstellung eines Mischgarnes aus Kunstspinnfasern und Wolle. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Mischgarnes aus Kunstspinnfasern und Wolle.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung eines Mischgarnes aus Kunstspinufasern und Wolle.
Es ist bekannt, Wollfasern auch im Gemisch mit Kunstspinnfasern (Stapelfasern) in der Kamm- garn-und Streichgarnspinnerei zu verarbeiten. Die Verarbeitung in der Kammgarnspinnerei ist jedoch wegen des komplizierten Arbeitsganges sehr teuer. Im Streichgarnverfahren können nur kurze Wollfasern verarbeitet werden ; die Herstellung feiner Garnnummern ist unmöglich.
Beim Verfahren gemäss der Erfindung werden hauptsächlich Baumwollspinnereimaschinen verwendet, wodurch die Herstellung der Mischgarne wesentlich verbilligt wird ; ferner ermöglicht dieses Verfahren die Herstellung von Mischgarnen bis zu den feinsten Garnnummern.
Auf Baumwollspinnereimaschinen wurden bereits Mischgarne aus Baumwolle und Wolle, so-
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dieser Mischgarne wurde etwa folgendermassen vorgegangen :
Die zu verarbeitenden verschiedenen Faserstoffe werden zunächst in gestreckten Zustand gebracht und auf die erforderliche Länge geschnitten, hierauf werden die Fasern im gewünschten Verhältnis gemischt, das Gemisch wird gekrempelt, in Bandform gebracht und schliesslich auf der Dreizylinder-Baum- wollspinnmasehine wie reine Baumwolle, zu Garn versponnen.
Es wird hiebei also bereits die Fasermischung gekrempelt, wobei der Mischprozess in der in der Baumwollspinnerei üblichen Weise in Mischkammern oder im Mischstoc. k vorgenommen wird.
Wollte man in diesem bekannten Verfahren die Baumwolle einfach durch Kunstspinnfasern ersetzen, so würde man ganz unbefriedigende Ergebnisse erzielen. Insbesondere wäre es durch die übliche Art der Mischung nicht möglich, ein genau gleichbleibendes Mischungsverhältnis zu erzielen.
Nach dem erfindungsgemässen Verfahren wird in der Weise vorgegangen. dass man die Wollfasern zuerst in möglichst parallele Lage bringt. Es ist hiezu nicht unbedingt notwendig, einen Kammzug zu verwenden, sondern man kann die Wollfasern über eine Wollkrempel gehen lassen, um ein Band zu bilden. Diese Arbeit kann entsprechend der Länge der Wollfasern entweder auf einer Wollkämmereikarde oder auf einer Karde, wie sie aus der Zweizylinderspinnerei bekannt ist, vorgenommen werden. Die so hergestellten Bänder werden einer Schneidemaschine zugeführt, um den für die Baumwollspinnerei notwendigen kürzeren Stapel zu erhalten. Bei Einstellung der Schneidelänge auf der Schneidemaschine wird auf die Kräuselung der Wollfaser Rücksicht genommen.
Die Vermischung der Wollfaser mit der Kunstspinnfaser erfolgt erfindungsgemäss erst auf der Strecke, d. h. die Wolle und die Kunstfaser werden getrennt bis zum Kardenband aufgearbeitet und die dabei hergestellten Bänder auf einer Strecke vereinigt.
Durch das Verfahren gemäss der Erfindung wird ein Produkt erzielt, das nicht nur den Vorteil der Billigkeit gegenüber Kammgarn hat, sondern auch einen ganz neuartigen Charakter insofern zeigt,
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Hervorzuheben ist weiter gegenüber Garnen, die nur aus Kunstspinnfasern hergestellt sind. dass das Garn eine bessere Fülligkeit (Deckkraft) aufweist, sehr elastisch und gut wärmeisolierend ist.
Durch die auf der Strecke erfolgte Durchmischung der beiden zu mischenden Faserstoffe, also Kunstspinnfaser und Wolle, wird eine besondere Gleichmässigkeit erzielt, d. h. ein nach diesem Verfahren hergestelltes Gespinst enthält im Querschnitt stets eine gleichmässige Mischung der Teile Kunstspinn- faser und Wolle.
Während der Ausspinnung einer derartigen Mischung wird die von Natur aus sprödere und stark gekräuselte Wolle trotzdem in dem Fadenkörper sehr gut eingeschlossen, und das Gespinst erzielt aus diesem Grunde einen gleichmässigen Charakter, ohne dass der Glanz wesentlich vermindert wird. Hiebei verleihen die abstehenden Wollfaserenden dem Gebilde das gewünschte wolleartige Aussehen. Es hat einen woll-seide-ähnlichen Charakter mit den bereits erwähnten günstigen Eigenschaften.
Es hat sich herausgestellt, dass eine Zumischung von 20 o Wollfasern zu zu Kunstspinnfasern genügt, um dem Garn den vorerwähnten Charakter zu geben. Das Mischungsverhältnis kann natur- gemäss je nach dem Effekt, welchen man zu erzielen wünscht, und der Preislage der Garne geändert werden.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Garnes aus Kunstspinnfasern (Stapelfasern) und Wolle, dadurch gekennzeichnet, dass die Wollfasern auf eine der Kunstspinnfaser (Stapelfaser) entsprechende Länge EMI1.3 verfahren) zu Garn versponnen werden, so zwar, dass das Vermischen der Fasern erst auf der Strecke stattfindet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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