DE867971C - Verfahren zur Herstellung von Garn aus Acetylcellulosefasern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Garn aus AcetylcellulosefasernInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D02G3/00—Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Garn aus Acetylcellulosefasern Es ist bekannt, Kunstfasern entweder mechanisch oder durch Kochen mit wäßrigen Lösungen von z. B. Alkalien, Netzmitteln, Seifen u. dgl. zu kräuseln. Diese Maßnahme wurde getroffen, um das Aussehen der Fasern wollähnlicher zu machen, eine bessere Faserhaftung zu erreichen und eine günstigere Griffestigkeit zu erzielen.
- Überraschenderweise hat sich jedoch ergeben, daß die Griffestigkeit der Fertigwaren verbessert, die Reinheit erhöht und die Herstellung von Garnen aus Acetylcellulosefasern allein oder in Mischung mit Wolle oder Baumwolle oder anderen Chemiefasern wesentlich wirtschaftlicher gestaltet werden kann, wenn die schlichten Fasern mit 2,3 bis 7,1 Kämmungen, vornehmlich 2,3 bis 4.,7 pro Zentimeter zwischen Einzugwalze und Tambour kardiert werden, wobei q0- bis ioofach, vornehmlich 40- bis 6ofach verzogen wird und hierauf das Kardenband in üblicher Weise weiterverarbeitet und versponnen wird. Bei Mischungen von ungekräuselten Acetylcellulosefasern mit Wolle oder Baumwolle oder anderen Chemiefasern wird beim Kardieren zweckmäßig mit 4,7 bis 7,1 pro Zentimeter gekämmt und 6o- bis zoofach verzogen. Um ferner eine ausreichende Bandhaftung herbeizuführen, ist es vorteilhaft, das Kardenvlies durch einen sich drehenden Trichter laufen zu lassen, der dem Faserband einen falschen Draht erteilt. Es ist ferner zweckmäßig, daß bei Verwendung von Acetylcellulosefasern allein der Drehungskoeffizient beim Vorspinnen auf dem Grob-und Mittelflyer gegenüber bei Verwendung von künstlich gekräuselten Fasern um etwa io bis 2o °/o erhöht wird.
- Dadurch, daß auf eine mechanische und chemische Behandlung der Acetylcellulosefasern verzichtet werden kann, werden erhebliche Einsparungen erzielt. Es hat sich ferner gezeigt, daß an der Karde und bei der weiteren Verarbeitung, z. B. bei Flyern, Ringspinnmaschinen, Strecken, Kämmaschinen usw., eine beträchtliche Verminderung des entstehenden Abfalls, wie Flug, Kämmling, Staubbildung usw., erreicht wird. Bei den Garnen wird eine bessere Reinheit erzielt, ferner treten weniger Fadenbrüche und geringere Noppenbildung auf. Außer den oben angeführten Vorteilen weisen Strickwaren, die aus nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erzeugten Garnen hergestellt werden, fülligeren Charakter und bessere Formhaltung auf. Beispiel Fasern aus Acetylcellulose werden unmittelbar nach dem Schneiden auf einer Karde mit 4,7 Kämmungen pro Zentimeter und 6ofach verzogen zu einem Vlies verarbeitet. Hierauf läßt man es durch. einen rotierenden Trichter, der unmittelbar vor den Vliesabzugswalzen angeordnet ist und der eine Umdrehungszahl von 7o bis ioo pro Minute besitzt, laufen. Das Kardenband durchläuft die Streckpassagen und gelangt dann zu den Flyern. Das Vorgarn Nm-1,3 wird hier anstatt wie sonst üblich nicht mit 15 Drehungen, sondern mit 17 Drehungen pro Meter verarbeitet. Hierauf wird in bekannter Weise weiterverarbeitet und versponnen. Während der Verarbeitung hat sich gegenüber den chemisch oder mechanisch gekräuselten Kunstfasern gezeigt, daß bei der Karde der Abfall um die Hälfte verringert wird, auch bei den Strecken und Flyern zeigt sich eine 5o°/oige Flugverringerung. Bei der Ringspinnmaschine sinkt der Abfall durch Flug auf ein Drittel. Wird von Mischfasern ausgegangen, so erreicht man eine Verringerung der Auskämmlinge, von Flug und Staubbildung, wodurch eine Produktionssteigerung erzielt wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRUCHE:- i. Verfahren zur Herstellung von Garn aus schlichten Acetylcellulosefasern aller Titer, Schnittlängen und mit einem Einkräuselungsgrad nicht über 8,7 allein oder in Mischung mit Wolle, Baumwolle oder anderen Chemiefasern, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern mit 2,3 bis 7,1 Kämmungen, vornehmlich 2,3 bis 4,7 pro Zentimeter zwischen Einzugswalze und Tambour kardiert werden, wobei 40- bis zoofach, vornehmlich 40- bis 6ofach verzogen wird, und hierauf das Kardenband versponnen wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Mischungen von schlichten Acetylcellulosefasern mit Wolle, Baumwolle oder Kunstfasern anderer Art beim Kardieren q.,7 bis 7,i pro Zentimeter gekämmt und 6o- bis ioofach verzogen wird.
- 3. Verfahren nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kardenvlies durch einen sich drehenden Trichter geführt wird, der eine ausreichende Bandhaftung herbeiführt. q.. Verfahren nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung von schlichten Acetylcellulosefasern allein oder in Mischung mit Chemiefasern anderer Art an den Baumwoll- bzw. Intersektingstrecken gegenüber der Verwendung künstlich gekräuselter Fasern um ein Drittel weniger, vornehmlich nur einmal gestreckt wird. 5. Verfahren nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung von schlichten Acetylcellulosefasern die Krempelspulen zum Zweck der Herstellung von Kammzug direkt dem Kammstuhl zugeführt werden oder die Krempelspulen unter Umgehung der gesamten Kämmerei direkt zur Ausspinnung in die Kammgarnspinnerei gelangen. 6. Verfahren nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorspinnen von Acetylcellulosefasern allein der Drehungskoeffizient gegenüber beim Vorspinnen künstlich gekräuselter Fasern auf dem Grob- und Mittelfiyer um io °/o, vornehmlich um 2o °/o erhöht wird.
Priority Applications (1)
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| DE867971C true DE867971C (de) | 1953-02-23 |
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1951
- 1951-06-12 DE DEW6014A patent/DE867971C/de not_active Expired
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