DE283360C - - Google Patents

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DE283360C
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drill
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K5/00Making tools or tool parts, e.g. pliers
    • B21K5/02Making tools or tool parts, e.g. pliers drilling-tools or other for making or working on holes
    • B21K5/06Dressing, e.g. sharpening rock drills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- .M 283360-KLASSE 49g-. GRUPPE
in ALTEN ESSEN, Rhld.
Es ist bekannt, die Schneiden von Gesteinsbohrern, beispielsweise Z-Schneiden, in einem Gesenk herzustellen, wobei entweder auf den Bohrer oder auf das Gesenk Hämmerschläge, beispielsweise mittels eines Preßlufthammers, ausgeübt werden. Bei diesem Verfahren besteht bisher der Übelstand, daß der Bohrer über der Schneide so gestaucht wird, daß parallele Seitenkanten entstehen, während es
ίο für ein gutes Arbeiten des Bohrers erforderlich ist, daß seine Stärke bis zur Schneide allmählich zunimmt. Die Abschrägung über der Schneide mußte deshalb bisher nach dem Herstellen der Schneide von Hand bewirkt werden. Diese Arbeit ist umständlich und schwierig. Man hat allerdings auch schon vorgeschlagen, an den Seiten der durch einen Kolben bewegten Matrize gelenkig befestigte. Hammerklötze anzuordnen, welche bei dem Stoß der Matrize gegen den Bohrer in der Querrichtung gegen den Bohrer schlagen und hierdurch die Bohrerseiten bearbeiten sollen.
Nach der Erfindung werden neben der die Schneide bildenden Matrize in der Längsrichtung des Bohrers verschiebbare Seitenteile angebracht, deren Innenflächen den seitlichen Abschrägungen des Bohrers entsprechend gestaltet sind. Die Abschrägungen des Bohrers werden während der Herstellung seiner Schneide dadurch erzeugt, daß der Bohrer beim Aufschlagen der Matrize gegen die Schrägflächen der Seitenteile gepreßt wird und beim Rückhub der Matrize' umgekehrt die Seitenteile gegen den Bohrer drücken.
In der Zeichnung sind in Fig. 1 die Gesamtanordnung der Vorrichtung zur Herstellung der Bohrerschneiden, und in den Fig. 2 bis 4 eine Ausführungsform der Vorrichtung als Beispiel dargestellt, wobei Fig. 2 ein wagerechter Schnitt nach Linie 2-2, und Fig. 3 ein senkrechter Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 4 ist.
Die Gesamtvorrichtung besteht in bekannter Weise aus einem Hammer a, der auf dem Gestell δ verschiebbar angeordnet ist und auf das Gesenk c wirkt, welches die Schneide des Bohrers d ausbildet.
Bei der Vorrichtung nach den Fig. 2 bis 4, die in zwei verschiedenen Stellungen dargestellt ist, sitzen die beiden mit inneren Schrägflächen versehenen Seitenteile e und f fest an einem Ring g, welcher den Halter h der zur Herstellung der Schneide dienenden Matrize i umgibt, so daß der Ring sich an dem Halter verschieben kann. Zwischen dem Bund m des Ringes g und dem durch Schlitze des Ringes und des Matrizenhalters h hindurchgeführten Stift I ist. eine Feder k angeordnet, welche den Ring auf den Matrizenhalter zu ziehen sucht. Wenn der Ring mit den Seitenteilen auf dem Matrizenhalter h verschoben wird, kann
man den abgeschrägten Bohrer d nach geringer Drehung um seine Achse nach oben hin aus den Seitenteilen herausnehmen. Die Sperrklinke η verhindert dabei, daß die Feder k den Ring vorzeitig zurückzieht.
Die Wirkungsweise ist folgende : Durch den Schlag auf den Matrizenhalter h wird die Matrize i, welche die Schneide des Bohrers ausbildet, auf das Bohrerende gestoßen. Der
ίο Bohrer, welcher in seinem Widerlager etwas zurückweichen kann, wird durch den Stoß der Matrize i gegen die Schrägflächen der Seiteriteile e und f gepreßt, und dabei wird die Feder k gespannt. Durch deren Entspannen werden dann umgekehrt die Schrägflächen gegen den Bohrer gedrückt. Zweckmäßig wird der Bohrer etwas vorgeschmiedet in die Maschine eingebracht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur · Herstellung von hinterschnittenen Gesteinsbohrerkronen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hinterschneidung formenden Seitenteile (e, f) in der Längsrichtung des Bohrers (d) verschiebbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile (e, f) aus einem Stück mit einem auf dem Matrizenhalter Qi) verschiebbaren Ring (g) bestehen, dessen Verschiebung gegen den Bohrer (d) hin eine Feder (k) entgegenwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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