DE283092C - - Google Patents
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- DE283092C DE283092C DENDAT283092D DE283092DA DE283092C DE 283092 C DE283092 C DE 283092C DE NDAT283092 D DENDAT283092 D DE NDAT283092D DE 283092D A DE283092D A DE 283092DA DE 283092 C DE283092 C DE 283092C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L23/00—Sharpeners for pencils or leads
- B43L23/08—Sharpeners for pencils or leads in which the pencils or leads are sharpened mainly by rotational movement against cutting blades
Landscapes
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 283092 KLASSE 7Oe. GRUPPE
KLEINSCHMIDT & CO. G. m. b. H. in BERLIN.
Gegenstand der Erfindung ist ein Bleistiftspitzer, dessen Körper in einem durch einen
Deckel zu verschließenden Gehäuse untergebracht ist, in dem sich die beim Spitzen abfallenden
Späne sammeln können. Derartige Spitzer sind an sich bekannt. Gemäß vorliegender
Erfindung ist das den Spitzerkörper enthaltende, in Form eines rechtwinkligen Kästchens
ausgebildete Gehäuse mit einem Schieber ίο aus Zelluloid o. dgl. versehen/ durch den hindurch
man den Spitzvorgang dauernd beobachten kann, ohne sich die Hände durch die Späne zu beschmutzen oder die Umgebung
zu verunreinigen. Nach Aufziehen des Schiebers können die Späne aus dem Gehäuse leicht entfernt werden.
Eine weitere Verbesserung bezweckt die
Schaffung eines Raumes zur Unterbringung von Reservemessern. Dieser Gedanke ist an
sich nicht neu. Bei der vorliegenden Erfindung kommt es auf die besondere Anordnung dieses
Raumes an, der dadurch gebildet wird, daß man zwischen dem Spitzerkörper und der einen
Wand des ihn einschließenden Kästchens einen entsprechenden Abstand läßt, der oben von dem
Kopf der das im Gebrauch befindliche Messer
• haltenden Schraube abgedeckt ist, wodurch die Reservemesser in ihrer Lage gesichert werden.
Auf der Zeichnung ist der neue Spitzer beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι den Spitzer mit geöffnetem Deckel in Ansicht von oben,
Fig. 2 in Ansicht von der einen Stirnseite nach Wegnahme der betreffenden Wand des
' 35 den Spitzer 'einschließenden Kastens.
Die Fig. 3 und 4 stellen Ansichten auf die beiden gegenüberliegenden Stirnseiten des
Kastens dar.
Der eigentliche Spitzer 1 ist in einem Kästchen 2 untergebracht, das oben offen und mit
einem Deckel 17 aus durchsichtigem Material, zweckmäßig aus Zelluloid, versehen ist. Der
Deckel hat die Form' eines Schiebers, der in seitlichen Falzen des Kastens 2 geführt ist und
einen Knopf 18 besitzt. Der Knopf geht bis auf die Innenseite durch und dient gleichzeitig als
Handhabe beim Öffnen und Schließen des Schiebers sowie als Anschlag zur Begrenzung
der Öffnungsbewegung.
Der Spitzer ist in dem Kasten 2 derart befesitigt, daß zwischen dem Körper 1 und der
einen Seitenwand 4 ein schmaler Zwischenraum 5 verbleibt, der zur Aufnahme von Reservemessern
6 dient. Die zum Festklemmen des Messers 7 dienende Schraube 8 ragt, wie Fig. 2 erkennen läßt, mit ihrem Kopf über den
den Zwischenraum 5 begrenzenden Rand des Körpers 1 hinweg und sorgt dafür, daß die
Messer 6 aus dem Zwischenraum nicht herausfallen können. Der Kopf der Schraube 8 ist
mit einer Abflachung 9 versehen, die nach dem Anziehen die in Fig. 1 dargestellte Lage einnimmt.
Dreht man die Schraube aus dieser Stellung um einen rechten Winkel zurück, so schneidet die Abflachung 9 mit dem betreffenden
Rande des Körpers 1 ab, so daß man die Reservemesser 6 herausnehmen kann.
Die Messer bestehen aus einem Stück Bandstahl, das auf beiden Seiten nach Art der Gilettemesser
zugeschliffen ist, so daß man die Schneid-
. fläche durch Umdrehen des Messers bequem ersetzen kann. Das Messer ruht in einer in den
Körper ι eingefrästen Führung, die auf der linken Seite (Fig. i) durch einen über die ganze
Länge des Körpers gehenden Ansatz gebildet wird. Auf der anderen Seite dienen zwei Vorsprünge
des das kegelförmige Lager ii für den Bleistift bildenden rechten Teiles des Körpers ι
zur Führung. Diese beiden Vorsprünge 12 und 13 befinden sich auf den beiden Enden des
Körpers 1. Der untere Vorsprung 13 bildet die äußere Begrenzung eines Loches 14, in das das
kegelförmige Lager 11 mit seiner Spitze einmündet. Diese Einrichtung ermöglicht eine
bequeme Entfernung etwa abgebrochener Minenteile, ohne die gute Führung der Bleistiftspitze
zu beeinträchtigen. Gegenüber dem oberen Ende der Führung für das Messer 7 ist in
der betreffenden Wand 3 des Kastens ein Schlitz 15 vorgesehen, durch den das Messer
eingeführt werden kann. Das Messer selbst ist an beiden Enden abgerundet, so daß es sich,
wenn es beim Einschieben gegen den Vorsprung 13 trifft, von selbst in die Führung einlegt,
ohne daß man darauf bedacht sein müßte, daß die hintere Kante an dem Vorsprung 10
der Führung anliegt.
Die Klemmplatte 16, die das Messer 7 in seiner Gebrauchsstellung hält, erhält zweckmäßig
eine schwache Wölbung (Fig. 2), damit das Messer möglichst an seinem äußeren Rande
gefaßt wird.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:
ι. Bleistiftspitzer, dessen Körper in einem geschlossenen Gehäuse untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse mit einem durchsichtigen Fenster versehen ist. - 2. Bleistiftspitzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster durch einen Schieber aus durchsichtigem Material gebildet wird.
- 3. Bleistiftspitzer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Spitzerkörper und der einen 'Gehäusewand ein Raum zur Aufnahme von Reservemessern vorgesehen ist, der durch den Kopf der zur Befestigung des im Gebrauch befindlichen Messers dienenden Schraube abgedeckt ist.
- 4. Bleistiftspitzer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf der Schraube mit einer Abflachung versehen ist, die durch Zurückdrehen der Schraube parallel zu der Seitenwand des die Reservemesser aufnehmenden Zwischenraumes gebracht werden kann, zum Zwecke, diesen Raum zugänglich zu machen.
- 5. Bleistiftspitzer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stirnwand des Gehäuses gegenüber dem eingespannten Messerblatt mit einem Schlitz versehen ist, der eine Längsverschiebung des Messers von außen ermöglicht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE283092C true DE283092C (de) |
Family
ID=538689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT283092D Active DE283092C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE283092C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE916505C (de) * | 1952-01-09 | 1954-08-12 | Adam Klebes & Co | Bleistiftspitzer |
| DE966228C (de) * | 1953-07-24 | 1957-07-18 | Klebes & Co K G Kunststoff U M | Bleistiftspitzer |
-
0
- DE DENDAT283092D patent/DE283092C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE916505C (de) * | 1952-01-09 | 1954-08-12 | Adam Klebes & Co | Bleistiftspitzer |
| DE966228C (de) * | 1953-07-24 | 1957-07-18 | Klebes & Co K G Kunststoff U M | Bleistiftspitzer |
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