DE283092C - - Google Patents

Info

Publication number
DE283092C
DE283092C DENDAT283092D DE283092DA DE283092C DE 283092 C DE283092 C DE 283092C DE NDAT283092 D DENDAT283092 D DE NDAT283092D DE 283092D A DE283092D A DE 283092DA DE 283092 C DE283092 C DE 283092C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
pencil sharpener
housing
screw
sharpener according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT283092D
Other languages
English (en)
Publication of DE283092C publication Critical patent/DE283092C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L23/00Sharpeners for pencils or leads
    • B43L23/08Sharpeners for pencils or leads in which the pencils or leads are sharpened mainly by rotational movement against cutting blades

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 283092 KLASSE 7Oe. GRUPPE
KLEINSCHMIDT & CO. G. m. b. H. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Bleistiftspitzer, dessen Körper in einem durch einen Deckel zu verschließenden Gehäuse untergebracht ist, in dem sich die beim Spitzen abfallenden Späne sammeln können. Derartige Spitzer sind an sich bekannt. Gemäß vorliegender Erfindung ist das den Spitzerkörper enthaltende, in Form eines rechtwinkligen Kästchens ausgebildete Gehäuse mit einem Schieber ίο aus Zelluloid o. dgl. versehen/ durch den hindurch man den Spitzvorgang dauernd beobachten kann, ohne sich die Hände durch die Späne zu beschmutzen oder die Umgebung zu verunreinigen. Nach Aufziehen des Schiebers können die Späne aus dem Gehäuse leicht entfernt werden.
Eine weitere Verbesserung bezweckt die
Schaffung eines Raumes zur Unterbringung von Reservemessern. Dieser Gedanke ist an sich nicht neu. Bei der vorliegenden Erfindung kommt es auf die besondere Anordnung dieses Raumes an, der dadurch gebildet wird, daß man zwischen dem Spitzerkörper und der einen Wand des ihn einschließenden Kästchens einen entsprechenden Abstand läßt, der oben von dem Kopf der das im Gebrauch befindliche Messer
• haltenden Schraube abgedeckt ist, wodurch die Reservemesser in ihrer Lage gesichert werden.
Auf der Zeichnung ist der neue Spitzer beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι den Spitzer mit geöffnetem Deckel in Ansicht von oben,
Fig. 2 in Ansicht von der einen Stirnseite nach Wegnahme der betreffenden Wand des ' 35 den Spitzer 'einschließenden Kastens.
Die Fig. 3 und 4 stellen Ansichten auf die beiden gegenüberliegenden Stirnseiten des Kastens dar.
Der eigentliche Spitzer 1 ist in einem Kästchen 2 untergebracht, das oben offen und mit einem Deckel 17 aus durchsichtigem Material, zweckmäßig aus Zelluloid, versehen ist. Der Deckel hat die Form' eines Schiebers, der in seitlichen Falzen des Kastens 2 geführt ist und einen Knopf 18 besitzt. Der Knopf geht bis auf die Innenseite durch und dient gleichzeitig als Handhabe beim Öffnen und Schließen des Schiebers sowie als Anschlag zur Begrenzung der Öffnungsbewegung.
Der Spitzer ist in dem Kasten 2 derart befesitigt, daß zwischen dem Körper 1 und der einen Seitenwand 4 ein schmaler Zwischenraum 5 verbleibt, der zur Aufnahme von Reservemessern 6 dient. Die zum Festklemmen des Messers 7 dienende Schraube 8 ragt, wie Fig. 2 erkennen läßt, mit ihrem Kopf über den den Zwischenraum 5 begrenzenden Rand des Körpers 1 hinweg und sorgt dafür, daß die Messer 6 aus dem Zwischenraum nicht herausfallen können. Der Kopf der Schraube 8 ist mit einer Abflachung 9 versehen, die nach dem Anziehen die in Fig. 1 dargestellte Lage einnimmt. Dreht man die Schraube aus dieser Stellung um einen rechten Winkel zurück, so schneidet die Abflachung 9 mit dem betreffenden Rande des Körpers 1 ab, so daß man die Reservemesser 6 herausnehmen kann.
Die Messer bestehen aus einem Stück Bandstahl, das auf beiden Seiten nach Art der Gilettemesser zugeschliffen ist, so daß man die Schneid-
. fläche durch Umdrehen des Messers bequem ersetzen kann. Das Messer ruht in einer in den Körper ι eingefrästen Führung, die auf der linken Seite (Fig. i) durch einen über die ganze Länge des Körpers gehenden Ansatz gebildet wird. Auf der anderen Seite dienen zwei Vorsprünge des das kegelförmige Lager ii für den Bleistift bildenden rechten Teiles des Körpers ι zur Führung. Diese beiden Vorsprünge 12 und 13 befinden sich auf den beiden Enden des Körpers 1. Der untere Vorsprung 13 bildet die äußere Begrenzung eines Loches 14, in das das kegelförmige Lager 11 mit seiner Spitze einmündet. Diese Einrichtung ermöglicht eine bequeme Entfernung etwa abgebrochener Minenteile, ohne die gute Führung der Bleistiftspitze zu beeinträchtigen. Gegenüber dem oberen Ende der Führung für das Messer 7 ist in der betreffenden Wand 3 des Kastens ein Schlitz 15 vorgesehen, durch den das Messer eingeführt werden kann. Das Messer selbst ist an beiden Enden abgerundet, so daß es sich, wenn es beim Einschieben gegen den Vorsprung 13 trifft, von selbst in die Führung einlegt, ohne daß man darauf bedacht sein müßte, daß die hintere Kante an dem Vorsprung 10 der Führung anliegt.
Die Klemmplatte 16, die das Messer 7 in seiner Gebrauchsstellung hält, erhält zweckmäßig eine schwache Wölbung (Fig. 2), damit das Messer möglichst an seinem äußeren Rande gefaßt wird.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Bleistiftspitzer, dessen Körper in einem geschlossenen Gehäuse untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse mit einem durchsichtigen Fenster versehen ist.
  2. 2. Bleistiftspitzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster durch einen Schieber aus durchsichtigem Material gebildet wird.
  3. 3. Bleistiftspitzer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Spitzerkörper und der einen 'Gehäusewand ein Raum zur Aufnahme von Reservemessern vorgesehen ist, der durch den Kopf der zur Befestigung des im Gebrauch befindlichen Messers dienenden Schraube abgedeckt ist.
  4. 4. Bleistiftspitzer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf der Schraube mit einer Abflachung versehen ist, die durch Zurückdrehen der Schraube parallel zu der Seitenwand des die Reservemesser aufnehmenden Zwischenraumes gebracht werden kann, zum Zwecke, diesen Raum zugänglich zu machen.
  5. 5. Bleistiftspitzer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stirnwand des Gehäuses gegenüber dem eingespannten Messerblatt mit einem Schlitz versehen ist, der eine Längsverschiebung des Messers von außen ermöglicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT283092D Active DE283092C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE283092C true DE283092C (de)

Family

ID=538689

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT283092D Active DE283092C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE283092C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916505C (de) * 1952-01-09 1954-08-12 Adam Klebes & Co Bleistiftspitzer
DE966228C (de) * 1953-07-24 1957-07-18 Klebes & Co K G Kunststoff U M Bleistiftspitzer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916505C (de) * 1952-01-09 1954-08-12 Adam Klebes & Co Bleistiftspitzer
DE966228C (de) * 1953-07-24 1957-07-18 Klebes & Co K G Kunststoff U M Bleistiftspitzer

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3735991A1 (de) Schreibinstrumentenanordnung
EP0230000A1 (de) Messer mit hohlem Schaft
DE283092C (de)
DE4127644C2 (de) Trennwerkzeug
DE712799C (de) Spitzmaschine fuer Schreib-, Zeichen- und Malstifte
DE3004020A1 (de) Spitzer fuer ummantelte kosmetikstifte
DE916505C (de) Bleistiftspitzer
AT87652B (de) Bleistiftspitzer.
DE704148C (de) Auf dem Handruecken zu befestigende Bleistiftschaerfvorrichtung
DE913034C (de) Schere
DE344831C (de)
DE382526C (de) Mit einem Behaelter fuer Ersatzmesser vereinigter Bleistiftspitzer
DE438808C (de) Bleistiftschaerfer
DE457716C (de) Bleistiftspitzer
DE621014C (de) Messer, insbesondere fuer chirurgische Zwecke
DE805572C (de) Zigarrenabschneider mit Spitzensammler
DE594662C (de) Rasierhobel mit an der Stellstange angelenkter Klemmplatte
DE805852C (de) Fuellbleistift
DE567319C (de) Schreibstiftspitzer, dessen Messer aus einem scheibenfoermigen Koerper mit nach oben stehendem, zur Schneide ausgebildetem Rand besteht
DE588333C (de) Briefoeffner
DE1003093B (de) Behaelterminenspitzer
DE543465C (de) Kartei, insbesondere Staffelkartei, bei der die Karten auf Kartenhaltern angeordnet sind
DE8500939U1 (de) Kombiniertes Werkzeug
AT111747B (de) Bleistiftspitzer.
DE536004C (de) Einschiebbarer Nadelbehaelter, insbesondere fuer Koffersprechmaschinen