DE805852C - Fuellbleistift - Google Patents

Fuellbleistift

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Publication number
DE805852C
DE805852C DEP8053D DEP0008053D DE805852C DE 805852 C DE805852 C DE 805852C DE P8053 D DEP8053 D DE P8053D DE P0008053 D DEP0008053 D DE P0008053D DE 805852 C DE805852 C DE 805852C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leg
pencil according
filling
tip
legs
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Expired
Application number
DEP8053D
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Dambacher
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K29/00Combinations of writing implements with other articles
    • B43K29/001Combinations of writing implements with other articles with compasses

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Füllbleistift Die Erfindung betrifft einen Füllbleistift und besteht itn «wesentlichen darin. claß er zwei gelenkig miteinander verbundene "heile besitzt, die sich zu einem prismatischen oder zylindrischen Körper mit kegeliger Spitze ergänzen, Wollei diese Spitze an dem einen Schenkel angebracht und die Mine in diesem Schenkel verschiebbar ist.
  • Durch die Erfindung wird in vorteilhafter Weise ein Füllbleistift geschaffen, der sich durch seine vielseitige Verwendungsweise auszeichnet.
  • Vor allem kann der nette Füllbleistift in einfacher «'eise dadurch als Zirkel verwendet werden. daß an dein freien Ende des Schenkels ohne Mine eine Zirkelspitze angebracht ist. Dabei kann eine Beschädigung der Tasche zweckmäßig dadurch vermieden werden, daß bei zusammengeklappten Schenkeln die Zirkelspitze in einem Einschnitt der Bleistiftspitze liegt.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in der einfachen Führung der Mine, die in einem Schieber stecken kann, der in einer offenen Rinne auf der Innenseite des einen Sclietikels verschiebbar ist. Ein Zurückschieben der Mine beim Schreiben wird zweckmäßig dadurch verhindert. (laß die Rinne mit Einschnitten versehen ist und der unter der Wirkun- einer Feder stehende Schieber in diese H=inschnitte einrastet.
  • Des weiteren kann der 1?rfindungsgegenstand in vorteilhafter Weise dadurch zum Zeichnen von Winkeln verwendet werden, daß der eine Schenkel nach einer bestimmten Schwenkung, beispielsweise um 270", an einem Anschlag anliegt. auch kann das Schenkelgelenk zweckmäßig mit Rasten versehen sein. so .(1a13 die Schenkel dann in verschiedenen @\'inkelstellungeii eingestellt werden können.
  • Vin den neuen Füllbleistift als \feßstali verwenden zti können, können die Schenkel vorteilhaft mit einer Maßeinteilung versehen sein. Selbstverstiincllich kann der ßrfindtingsgegenstand Insbesondere in prismatischer Form auch als Lineal verwendet werden. Damit hierbei die Schenkel aufgeklappt werden können und das Gelenk dann nicht stört, kann dieses zweckmäßig so ausgebildet sein, daß es über die Seitenkanten der Schenkel nicht vorsteht.
  • Außerdem kann der Erfindungsgegenstand in vorteilhafter Weise dadurch mit einer Schreibfeder ausgerüstet und so auch als Federhalter benutzt werden, daß in einer Schlitzführung der Bleistiftspitze eine Schreibfeder verschiebbar ist.
  • Ferner kann der neue Füllbleistift mit Vorteil dadurch als Wasserwaage ausgebildet sein, daß zweckmäßig auf der Innenseite des einen Schenkels, und dadurch vor Beschädigung geschützt, eine Libelle angeordnet ist.
  • Die Klemmwirkung, die die beiden Schenkel insbesondere in der Nähe ihres Gelenkes auf eine zwischen ihnen liegende Rasierklinge ausüben, kann vorteilhaft dadurch zur Verwendung des Erfindungsgegenstandes als Radier-, Trennmesser usw. oder auch zum Abziehen der Rasierklingen ausgenutzt werden, daß die Schenkel in der Nähe des Gelenkes mit einer Einrichtung zum Festklemmen einer Rasierklinge, z. B. kurze Zapfen auf der einen und entsprechende Vertiefungen auf der anderen Seite, versehen sind.
  • Schließlich kann insbesondere bei größeren Ausführungsformen des neuen Füllbleistiftes der Körper desselben zur Aufnahme von weiteren, etwa beim Zeichnen benötigten Gegenständen, wie z. B. Radiergummi, Ersatz- oder Farbminen usw., dienen, die dann in Ausnehmungen auf der Innenseite der Schenkel untergebracht sein können.
  • Insgesamt stellt der Erfindungsgegenstand somit ein überaus vielseitig verwendbares, aber trotzdem billiges Gerät dar, das bei Schülern, Studenten, Handwerkern, Technikern usw. vorteilhafte Anwendung finden kann. Die glatte Außenseite des Schenkels ohne Minenführung eignet sich außerdem zum Anbringen von Werbeinschriften, so daß der neue Füllbleistift insbesondere im Hinblick auf seinen hohen Gebrauchswert und seine verhältnismäßig geringen Herstellungskosten mit Vorteil auch für Werbezwecke verwendet werden kann.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise an einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Fig. i eine Ansicht des neuen Füllbleistiftes etwa in natürlicher Größe mit verschiedenen Schenkelstellungen, Fig. 2 einen Längsschnitt durch das vordere Ende des Bleistiftes in einem größeren Maßstabe, Fig. 3 einen Querschnitt. hierzu nach A-A der Fig. 2 und Fig. 4 einen solchen nach B-B.
  • Hierin bezeichnen i und 2 zwei bei 3 gelenkig miteinander verbundene Schenkel aus geeignetem Werkstoff, insbesondere Leichtmetall, die mit ihren Innenseiten dicht aneinander anliegen und sich zu einem insgesamt etwa quadratischen Querschnitt ergänzen. Der eine Schenkel i trägt an seinem freien Ende eine kegelige Spitze 4, die von dem Gesamtquerschnitt ausgeht, so daß ihre eine Hälfte Tiber den Schenkel i vorsteht. An diese schließt sich das freie Ende des anderen Schenkels 2 dicht an. An diesem ist eine Zirkelspitze 5 zweckmäßig aus Stahl fest angebracht, z. B. eingeschraubt, die sich bei zusammengeklappten Schenkeln 1, 2 in einen entsprechenden Einschnitt 6 der Bleistiftspitze 4 legt. Sie paßt sich in ihrer Form dem Verlauf der Spitze 4 an und ist in ihrer Länge zweckmäßig so bemessen, daß ihre Spitze über jene ein wenig vorsteht, so daß mit dem Zirkel auch sehr kleine Kreise gezeichnet werden können.
  • Auf der Innenseite des Schenkels i ist eine offene Rinne 7 vorgesehen, die sich in einer Durchbohrung der Bleistiftspitze 4 fortsetzt. Sie ist mit sägezahnartigen Einschnitten 8 versehen, die als Rasten für einen Schieber 9 dienen. An diesem ist ein Stift io befestigt, der den Schenkel i in einem Längsschlitz ii durchdringt. An seinem freien Ende ist unterhalb eines Knopfes 12 eine kleine Blattfeder 13 befestigt, die sich an dem Schenkel i in einer Ausnehmung 14 abstützt. Dabei sind die Abmessungen dieser Teile zweckmäßig so getroffen, daß der Knopf 12 nicht oder nur wenig über die Außenkante des Schenkels i vorsteht. Das vordere Ende des Schiebers 9 ist als federnde Hülse 15 ausgebildet und in diese eine Mine 14 eingeschoben. In dem freien Ende des Schenkels i ist eine Schlitzführung 17 für eine Schreibfeder 18 vorgesehen, die mittels eines in einem Schlitz i9 beweglichen Knopfes 2o in ihrer Führung verschiebbar ist. Auf der Innenseite des Schenkels 2 ist eine Rinne 21 für die aus der Rinne 7 vorstehende Hälfte des Schiebers 9 und der Mine 16 vorgesehen.
  • Auf der einen Seitenfläche der Schenkel i und 2 ist eine Zentimetereinteilung 22 angebracht. Dabei kann der neue Füllbleistift, wie dargestellt, zweckmäßig so bemessen sein, daß seine Schenkel 1, 2, in eine Gerade aufgeklappt, genau einen viertel Meter ergeben.
  • Beim Einführen der Minen in die Hülse 15 wird der Schieber 9 durch Drücken auf den Knopf 12 soweit als möglich nach dem Gelenk 3 zu geschoben. und die beiden Schenkel 1, 2 werden aufgeklappt. Dadurch liegt der Schieber 9 mit der Hülse 15 offen in der Rinne 7, und die Mine 16 kann ohne weiteres in die Hülse 15 gesteckt werden. Beim Schreiben oder Zeichnen wird der Schieber 9 dann so weit nach vorne geschoben, daß die Spitze der :Mine 16 ein kleines Stück über die Bleistiftspitze 4 vorsteht. Beim Bewegen des Schiebers 9 wird durch den Druck auf den Knopf 12 die Wirkung der Feder 13 ausgeschaltet und der Schieber 9 ausgerastet. Beim Schreiben und Zeichnen dagegen drückt die Feder 13 die Vorsprünge des Schiebers 9 fest in die Rasten 8 und verhindert so, daß der Schieber 9 zurückgedrückt wird.
  • Wie in Fig. i in strichpunktierten Linien veranschaulicht ist, können die Schenkel 1, 2 beim Zeichnen von Winkeln in einem rechten oder beliebigen Winkel oder hei der Verwendung des neuen Füllbleistiftes als Lineal oder \leßstab in einer Geraden eingestellt werden.
  • Das Aufklappen der dicht aufeinanderliegenden Schenkel 1, 2 kann dadurch erleichtert werden, daß an dem einen an der Innenkante ein Einschnitt vorgesehen ist, in den beim Aufklappen der Daumennagel eingreift.
  • Anstatt für die Unterbringung der Schreibfeder 18 die Schlitzführung 17 in der Bleistiftspitze 4 anzuordnen, kann der Erfindungsgegenstand in vorteilhafter Weise auch so ausgebildet sein, daß einerseits die Bleistiftspitze auf der dem anderen Schenkel 2 zugekehrten Seite in Längsrichtung abgeflacht und in Querrichtung gewölbt ist, während andererseits das freie Ende des Schenkels 2 mit der Zirkelspitze die Bleistiftspitze, sich der Wölbung derselben anschmiegend, zu einer kegeligen Spitze ergänzt und in dem ausgehöhlten Schenkelende eine Schreibfeder verschiebbar angeordnet ist.
  • Damit die Zirkelspitze 5 einerseits bei zusammengeklappten Schenkeln i, 2 über die Spitze des Schenkels i nicht vorsteht und andererseits mit dem neuen Zirkel auch sehr kleine Kreise gezeichnet werden können, kann die Zirkelspitze 5 vorteilhaft mit ihrem Schaft in dem Schenkel 2 verschiebbar und z. B. in der Weise in herausgezogener Stellung feststellbar sein, daß der Schaft an einem abgefederten Anschlag einrastet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Füllbleistift, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen (i, 2) besteht, die sich zu einem prismatischen oder zylindrischen Körper mit kegeliger Spitze (:4) ergänzen, wobei diese Spitze (.4) an dem einen Schenkel (i) angebracht und die Mine (16) in diesem Schenkel (i) verschiebbar ist, während an dem freien Ende des anderen Schenkels (2) ohne -Mine (16) eine Zirkelspitze (5) angebracht ist. 2. Füllbleistift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß hei zusammengeklappten Schenkeln (i. 2) die Zirkelspitze (5) in einem Einschnitt (6) der Bleistiftspitze (4) liegt. 3. Füllbleistift nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mine (16) in einem Schieber (9, i5) steckt. der in einer offenen Rinne (7) auf der Innenseite des Schenkels (i) verschiebbar ist. 4. Füllbleistift nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, <laß die Rinne (7) mit Einschnitten (8) versehen ist und der unter der Wirkung einer Feder (13) stehende Schieber (9) in diese Einschnitte (8) einrastet. 5. Füllbleistift nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schenkel (2) nach einer bestimmten Schwenkung, beispielsweise um 27o°, an einem Anschlag anliegt. 6. Füllbleistift nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schenkelgelenk (3) mit Rasten versehen ist und die Schenkel (i, 2) in bestimmten Winkelstellungen einstellbar sind. 7. Füllbleistift nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (i, 2) mit einer Maßeinteilung (22) versehen sind. B. Füllbleistift nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk (3) über die Seitenkanten der Schenkel (i, 2) nicht vorsteht. 9. Füllbleistift nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Schlitzführung (17) der kegeligen Spitze (4) des Schenkels (i) eine Schreibfeder (18) verschiebbar ist. io. Füllbleistift nach Anspruch i his 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite eines Schenkels eine Libelle angeordnet ist. i i. Füllbleistift nach Anspruch i bis io, da-, durch gekennzeichnet. daß die Schenkel (i, 2) in der Nahe des Gelenkes (3) mit Einrichtungen zum Festklemmen einer Rasierklinge versehen sind. 12. Füllbleistift nach Anspruch i bis 1i, dadurch gekennzeichnet, daß in Ausnehmungen auf der Innenseite der Schenkel (i.
  2. 2) Radiergummi, Ersatz- oder Farbminen usw. untergebracht sind. 13. Füllbleistift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits die Bleistiftspitze auf der dem anderen Schenkel (2) zugekehrten Seite in Längsrichtung abgeflacht und in Querrichtung gewölbt ist, während andererseits das freie Ende des Schenkels (2) mit der Zirkelspitze die Bleistiftspitze, sich der Wölbung derselben anschmiegend, zu einer kegeligen Spitze ergänzt und in dem ausgehöhlten Schenkelende eine Schreibfeder verschiebbar angeordnet ist. 14. Füllbleistift nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zirkelspitze (;) mit ihrem Schaft in ihrem Schenkel (2) Verschieb- und feststellbar angeordnet ist.
DEP8053D 1948-06-23 1948-10-02 Fuellbleistift Expired DE805852C (de)

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FR805852X 1948-06-23

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ID=9251541

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DEP8053D Expired DE805852C (de) 1948-06-23 1948-10-02 Fuellbleistift

Country Status (1)

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DE (1) DE805852C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111983B (de) * 1956-10-05 1961-07-27 Otto Timmermann Als Zirkel verwendbarer Fallminenfuellbleistift

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1111983B (de) * 1956-10-05 1961-07-27 Otto Timmermann Als Zirkel verwendbarer Fallminenfuellbleistift

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