DE283052C - - Google Patents
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- DE283052C DE283052C DENDAT283052D DE283052DA DE283052C DE 283052 C DE283052 C DE 283052C DE NDAT283052 D DENDAT283052 D DE NDAT283052D DE 283052D A DE283052D A DE 283052DA DE 283052 C DE283052 C DE 283052C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
- A22C11/00—Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
- A22C11/10—Apparatus for twisting or linking sausages
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- Wood Science & Technology (AREA)
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- Processing Of Meat And Fish (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft Maschinen zum Füllen von Würsten von bestimmtem Gewicht
und hat den Zweck, eine Maschine zu schaffen, die nicht nur das Füllen, Abteilen und
Abdrehen der Würste vollkommen selbsttätig ausführt, sondern die auch durch einige einfache
Handgriffe in eine gewöhnliche Wurstfüllmaschine umgewandelt werden kann, wobei also das selbsttätige Abteilen und Abdrehen in
Fortfall kommt.
Gemäß der Erfindung ist bei der mit einem absatzweise vorbewegten Preßkolben, einem
Absperrhahn und zeitweise wirkender Abdrehvorrichtung versehenen Maschine die ver-
*5 schiebbare Muffe der die Abdrehvorrichtung einschaltenden Kupplung mit einem Zahnrad
und mit einer Schnappfeder versehen, die bei Verschiebung der Muffe von Hand hinter einen
Bund o. dgl. faßt, um die Kupplung dauernd ausgerückt zu erhalten und das Zahnrad zum
Eingriff mit einem zweiten Zahnrad zu bringen, welches unter Vermittlung eines Kegelrades
auf die Kolbenspindel einwirkt, während der Hahnantrieb bei geöffnetem Hahn abgestellt
werden kann. Wird die Kupplungsmuffe und der Hahnantrieb stillgesetzt, so wirkt die Maschine
als gewöhnliche Füllmaschine.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Maschine, Fig. 2 eine Seitenansicht davon.
Fig. 3 zeigt einen Grundriß.
Fig. 4 zeigt das Unterende des Preßzylinders und die benachbarten Teile im senkrechten
Schnitt, während
Fig. 5 einen Schnitt durch die zur Aufnahme des Darmes bestimmte Tülle und die sie tragende
Muffe zeigt.
Auf einem bockartigen Gestell α ist der Preßzylinder
b befestigt. Der Zylinder b nimmt den Preßkolben c auf, der mit einer Schraubenspindel
d fest verbunden ist. Unterhalb des Zylinders b ist an dem Maschinengestell α eine
Platte e festgeschraubt (Fig. 4), die eine zu der Zylinderachse zentrische Mittelöffnung besitzt.
Durch diese Öffnung erstreckt sich die Nabe eines Zahnrades f, dessen Bohrung mit einem
auf die Spindel d passenden Gewinde versehen ist. Das Zahnrad f wird durch eine mit ihm
verschraubte Platte g an der Platte e festgehalten.
Die Spindel d besitzt eine Längsnut h, in die
ein Fortsatz i eingreift, der an einer Brücke k ausgebildet ist, welche ebenfalls an der Platte e
festgeschraubt ist. Durch den Fortsatz i wird die Spindel d gegen Drehung gesichert, so daß
sie bei Drehung des Kegelrades f gehoben oder gesenkt wird.
In das Kegelrad f greift ein Kegelrad m ein,
das auf einer Achse η festgekeilt ist, an deren anderem Ende ein Sperrad 0 sitzt (Fig. 2).
Auf der Achse η sitzt drehbar der Kurbelarm p, der mit einer Sperrklinke q versehen ist. In das
Sperrad 0 greift ferner eine Klinke r, die an dem Maschinengestell α befestigt und mit einem
Gewicht versehen ist, welches die Klinke ständig in Eingriff mit dem Sperrade hält.
Wie Fig. ι erkennen läßt, werden bei Drehung des Kurbelarmes p im Sinne des Uhrzeigers das
Sperrad ο und die Kegelräder m, f mitgenommen, während bei Bewegung des Kurbelarmes
im entgegengesetzten Sinne keine Drehung der Kegelräder stattfindet.
Von dem Kurbelarm p erstreckt sich eine Schubstange s aufwärts zu einem Kurbelzapfen t.
Dieser Kurbelzapfen ist in einer radialen Nut ti'
ίο einer Scheibe it mittels seines vierkantigen
Stückes t' derart befestigt, daß er nach Lösen der Mutter ν in radialer Richtung verschoben
werden kann. Das A^orderende des Kurbelzapfens trägt den Handgriff w, der mittels des
vierkantigen Teiles /" des Zapfens gegen Drehung gesichert ist und durch die Mutter χ festgehalten
wird. Der den Teil t" des Kurbelzapfens umfassende Teil des Handgriffes w
kann als Schlitz ausgebildet sein, so daß der Handgriff in radialer Richtung einstellbar ist.
Dies hat den Zweck, bei Wachsen des Kurbelradius den Abstand des Handgriffes w von der
Mittelachse der Scheibe u gegebenenfalls verkleinern zu können.
Die Scheibe u ist auf einer Welle y festgekeilt.
Diese Welle (Fig. 3) wird von zwei aufrecht sich erstreckenden Pfosten ζ des Gestelles a
gehalten. Zwischen den beiden Pfosten % trägt die Welle y eine Kurvenscheibe 1, die auf einen
Winkelhebel 2 einwirkt, dessen Rolle 3 durch die Feder 4 stets in Berührung mit dem Umfange
der Kurvenscheibe 1 gehalten wird. Der aufwärts sich erstreckende Arm des Winkelhebels
2 ist etwa dreimal so lang als der untere Arm und umfaßt an seinem Ende mittels eines
Schlitzes den Zapfen 5 einer Kurbel 6. Die Kurbel 6 ist an der Spindel eines Hahnkükens 25
befestigt, die sich von dem dünneren Ende des Kükens aus erstreckt. Das Gehäuse zu dem
Hahnküken wird von dem Stutzen 7 gebildet, durch den die Wurstmasse den Preßzylinder b
verläßt.
Die Kurvenscheibe 1 ist derart eingerichtet, daß während einer halben Umdrehung der
Scheibe der Hahn geöffnet und während der anderen Hälfte der Umdrehung der Hahn geschlossen
ist.
Am hinteren Ende trägt die Welle y ein Kegelrad 8, das mit einem zweiten Kegelrad 9 in
Eingriff steht. Das Kegelrad 8 ist drehbar auf der Welle y angeordnet, jedoch gegen Verschiebung
gesichert. Das hintere Stirnende der Nabe des Rades 8 ist mit Klauen oder Zähnen ver-.
sehen. Mit letzteren können Zähne oder Klauen einer Muffe 10 zusammenwirken, die auf der
Welle y verschiebbar, aber nicht drehbar angeordnet ist. Eine Feder 11 ist bestrebt, die
Muffe 10 gegen die Nabe des Rades 8 zu drücken, d. h. die Kupplung zwischen Muffe und Rad
herzustellen. Um die Kupplung zu lösen, besitzt die Muffe 10 einen Steuerkamm 12, der
sich etwa über den halben Umfang der Muffe erstreckt .und mit einem Vorsprung 13, der an
dem Maschinengestell befestigt ist, zusammenwirkt.
Das Kegelrad 9 ist auf eine Welle 14 aufgekeilt, die von dem Preßzylinder b gehalten
wird und am anderen Ende eine Schnurscheibe 15 trägt. Dieser Schnurscheibe steht eine kleine
Schnurscheibe 16 gegenüber, die an einer geteilten Muffe 17 ausgebildet ist (Fig. 5). Die
Muffe besitzt eine Nut 18, die über einen Bund 19 faßt, der an dem Stutzen 7 des Zylinders b
angebracht ist. Dieser Bund verhindert eine Verschiebung der Muffe 17. Das Vorderende
der Muffe ist mit einem Flansch versehen, gegen den der Flansch der Tülle 20 geschraubt wird.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zwar eine Handkurbel w vorgesehen, indessen
könnte natürlich auch die Maschine durch einen Motor oder eine Transmission angetrieben werden.
Für diesen Fall brauchte nur die Scheibe u als Riemenscheibe ausgebildet zu werden. ■ Der
zum Antriebe dienende Motor könnte an dem Maschinengestell α in der Nähe des Fußbodens
oder oberhalb der Maschine befestigt werden.
Das Oberende des Preßzylinders wird mittels eines selbstdichtenden Kolbens verschlossen, der
mit Hilfe der Schraube 22 niedergehalten wird, die in dem Bügel 23 angeordnet ist.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Wenn sich die Scheibe u in der in der Zeichnung dargestellten Lage befindet, so hat der
Kurbelarm p seine tiefste Stellung, die er bei dem eingestellten Hube einnehmen kann. Bei
Drehung der Scheibe u im Sinne des Uhrzeigers wird der Kurbelarm p angehoben, wobei die
Klinke q das Sperrad 0 und die Zahnräder m und f mitnimmt. Das Zahnrad f hebt bei
seiner Drehung die Spindel d um einen bestimmten Betrag an. Im vorliegenden Ausführungsteispiel
wird bei der gezeichneten Einstellung des Kurbelzapfens t die Spindel bei einem Hube
des Armes p, d. h. bei einer Umdrehung der Scheibe, um 1 mm angehoben.
Während die Scheibe u um 180° gedreht wird,
bleibt der Hahn zunächst in der in Fig. 1 dargestellten
Lage, während gegen Ende der genannten Bewegung die Rolle 3 von dem erhöhten Teil der Kurvenscheibe 1 niederfällt
und den Hahn augenblicklich unter Vermittlung des Hebels 2 herumwirft, so daß er den
Ausgang des Preßzylinders absperrt. Im gleichen Augenblick wird die bis dahin ausgerückt gewesene
Kupplungsmuffe 10 von dem Teil 13 freigegeben, so daß sie sich gegen das Kegelrad
8 bewegt und mit diesem kuppelt, wodurch die Abdrehvorrichtung in Tätigkeit gesetzt
wird.
Bei einer weiteren Drehung der Scheibe u um 180° bewegt sich der Kurbelarm p wieder abwärts,
wobei die Klinke q über die Zähne des
Sperrades o hinweggleitet. Ein Zurücksinken des Kolbens wird durch die Sperrklinke r verhindert,
die ein Drehen des Sperrades ο entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung unmöglich
macht. Während dieser Bewegung der Scheibe« gleitet die Rolle 3 auf dem tieferen Teil der
Kurvenscheibe 1 und hält den Hahn geschlossen. Erst in dem Augenblick, wo die Scheibe u
wieder die in Fig. 1 dargestellte Lage einnimmt, gleitet die Rolle 3 an der Erhöhung empor und
öffnet wiederum den Hahn. Im gleichen Augenblick wird die Kupplungsmuffe 10 von dem
Teil 13 wieder zurückgeschoben und auf diese Weise von dem Kegelrad 8 getrennt, so daß das
Abdrehen aufhört. Nunmehr beginnen die soeben beschriebenen Vorgänge von neuem.
Wenn die Maschine nicht nur zur Herstellung einer Reihe kleinerer Würste, sondern auch zur
Herstellung großer Würste dienen soll, so ist sie noch mit folgenden Teilen versehen:
Die Kupplungsmuffe 10 besitzt ein Zahnrad 26, das zweckmäßig aus einem Stück mit der
Muffe besteht. Das hintere Lager für die Welley hat einen Arm 27, der ein weiteres Lager 28 für
die Welle y trägt. Die Welle y besitzt einen Bund 29, über dessen Rand eine an der Muffe 10
befestigte Feder 30 zu greifen vermag, wenn die Muffe genügend weit nach hinten verschoben
wird. Bei dieser Verschiebung gelangt das Zahnrad 26 mit einem zweiten Zahnrade 31
in Eingriff, das auf einer am Gestell α gelagerten Welle 32 aufgekeilt ist. Diese Welle trägt ferner
ein mit dem Kegelrad f kämmendes Kegelrad 33.
Der Hebel 2 trägt eine Arretier vorrichtung, 34, durch die er in der in Fig. 1 dargestellten
Lage, bei der der Hahn 25 geöffnet ist, festgestellt werden kann.
Soll nun die Maschine zum Füllen großer Würste benutzt werden, so braucht man nur
die Muffe 10 nach hinten zu verschieben, den Hebel 2 festzustellen und die Klinke q auszuheben.
Alsdann erzielt man unter Vermittlung der Zahnräder 26, 31, 33 und f eine gleichmäßige
Aufwärtsbewegung der Spindel d, während der Hahn 25 und die. Tülle 20 in Ruhe
bleiben.
Wenn die in dem Preßzylinder befindliche Masse erschöpft und der Kolben am Oberende
des Zylinders angelangt ist, so läßt sich der Kolben rasch dadurch abwärts bewegen, daß
man die beiden Klinken q und r aus dem Sperrrade aushebt und nun auf das Vierkant 21
(Fig. 1) eine geeignete Handkurbel setzt, durch die man den Kegelrädern in und f eine dauernde
Bewegung erteilen kann, ohne den Kurbelarm j> 55
mitzunehmen.
Claims (5)
1. Maschine zum Füllen und Abteilen von Würsten mit absatzweise vorbewegtem
Preßkolben, Absperrhahn und zeitweise wirkender Abdrehvorrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß die verschiebbare Muffe (10) der die Abdrehvorrichtung einschaltenden
Kupplung mit einem Zahnrad (26) und mit einer Schnappfeder (30) versehen ist, die
bei Verschiebung der Muffe von Hand hinter einen Bund (29) faßt, um die Kupplung
dauernd ausgerückt zu erhalten und das Zahnrad (26) zum Eingriff mit einem zweiten
Zahnrad (32) zu bringen, welches unter Vermittlung eines Kegelrades (33) auf die
Kolbenspindel (d) einwirkt, während der Hahnantrieb bei geöffnetem Hahn abgestellt
werden kann, zum Zwecke, die Maschine sowohl zum Abteilen als auch zum Füllen beliebig schwerer Würste benutzen zu
können.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zum Aus-
und Einrücken der Abdrehvorrichtung aus einer sich mit der Antriebswelle (y) drehenden
und auf ihr verschiebbaren Kupplungsmuffe (10) mit Steuerkamm (12) besteht, auf
den ein feststehender Vorsprung (13) bei jeder Umdrehung zwecks Verschiebung der
Muffe (10) zur Einwirkung kommt.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hahnantrieb aus einem in bekannter Weise durch eine unrunde Scheibe bewegten Winkelhebel (2)
besteht, der unter dem Druck einer Feder (4) in die Schlußlage zu schwingen bestrebt ist.
4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Halten der
Tülle eine geteilte Muffe (17) dient, die mit einer Ringnut (18) über einen Bund (19) am
Austrittsstutzen greift und gleichzeitig als Antriebsmittel (16) (Zahnrad, Seilscheibe
o. dgl.) ausgebildet ist.
5 Γ Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß bei Einrichtung der Antriebswelle für Handbetrieb die zur Bewegung des Preßkolbens dienende Schubstange
(s) und die Handkurbel (w) an einem einzigen an einer Kurbelscheibe (u) radial
einstellbaren Zapfen (t) angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE283052C true DE283052C (de) |
Family
ID=538651
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE283052C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5275529A (en) * | 1992-03-16 | 1994-01-04 | General Electric Company | Sandwich panel joint |
-
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- DE DENDAT283052D patent/DE283052C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5275529A (en) * | 1992-03-16 | 1994-01-04 | General Electric Company | Sandwich panel joint |
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