DE282989C - - Google Patents
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- DE282989C DE282989C DE1914282989D DE282989DA DE282989C DE 282989 C DE282989 C DE 282989C DE 1914282989 D DE1914282989 D DE 1914282989D DE 282989D A DE282989D A DE 282989DA DE 282989 C DE282989 C DE 282989C
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- scratching
- sheets
- tensioning
- sheet
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- Expired
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
- D01G15/84—Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for
- D01G15/92—Attaching card clothing to carding elements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 282989 KLASSE 766. GRUPPE
MAX CLOUTH in GUBEN.
Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Aufbringen der Kratzenblätter auf die Segmente
hohler Kratzenwalzen mittels einer in Richtung des Walzenumfanges wirkenden Spannvorrichtung.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art sind entweder alle Kratzenblätter durch
eine einzige Spannvorrichtung gemeinsam spannbar oder es sind Sonderspannvorrichtungen für
die einzelnen Kratzenblätter vorgesehen. Zu
ίο letzterer Art gehört der Erfindungsgegenstand.
Sie hat .vor der anderen den Vorteil, daß jedes Kratzenblatt für sich mehr oder weniger gespannt
werden kann. Dabei erfolgte aber bisher bei der bekannten Vorrichtung das Spannen
der Blätter mit Hilfe von Spannwalzen kleinen Durchmessers, die auf dem Umfange mit Haken
versehen waren, welche in die Enden der Kratzenblätter eingriffen und diese Enden in scharfem
Knick um die Auflagesegmente der Walze herumzogen, so daß nicht nur die Stellung der
Kratzenzähne an den Spannrändern der Kratzenblätter geändert, sondern auch das Spannen
selbst erheblich erschwert wurde, weil die Reibung des Kratzenblattes über der Segmentkante
zu groß war und das gleichmäßige Spannen des ganzen Blattes hemmte. Es wurde nur
die S.pannkante des Kratzenblattes außerordentlich stark beansprucht, wenn eine gleichmäßige
stärkere Spannung erzielt werden sollte.
Diesen Mangel beseitigt die Erfindung dadurch, daß die Kratzenblätter in bei Putzkratzen
bekannter Weise mit haken- oder greiferartigen Befestigungsvorrichtungen versehen
sind, mittels denen sie einerseits an den Segmenten selbst angreifen, andererseits je von
der Spannvorrichtung erfaßt werden, und daß die längs durchgehende Spannleiste der Spannvorrichtung
jedes Kratzenblattes kreisbogenförmigen Querschnitt besitzt und, mehrfach drehbar gelagert, ihre Drehung durch selbstsperrende,
an den Lagerstellen angeordnete Getriebe mit gemeinsamem Antrieb erhält.
Die Kreisbogenfoim des Querschnittes der Spannleiste gewährleistet einen nahezu in
Richtung des Walzenumfanges erfolgenden Zug auf das Kratzenblatt, so daß eine Änderung
der Stellung der Kratzenzähne am Spannrade des Kratzenblattes nicht eintritt, und die mehrfache
Lagerung in Verbindung mit dem mehrfachen Antrieb gewährleistet eine vollständig
gleichmäßige Anzugs- und Nachlaßbewegung der Spannleiste, während gleichzeitig, die Verwendung
selbstsperrender Getriebe besondere Feststellvorrichtungen überflüssig macht und
außerdem die Stellung der Spannleiste in jeder Lage sichert.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Querschnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht mit teilweisem Schnitt, wobei teilweise das obere Kratzenblatt und
das Walzensegment ausgebrochen sind, um die innere Einrichtung erkennen zu lassen.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. ι und
Fig. 4 ein vergrößerter Querschnitt durch das Spannglied.
Die Kratzenwalze besteht in bekannter Weise
aus einzelnen Segmenten, die an den scheibenförmigen Böden b und den Zwischenboden c
befestigt sind, welche fest auf der die Walze tragenden, durchgehenden Welle d sitzen. In
der Zeichnung bestehen die Segmente beispielsweise aus Blech; sie können aber auch aus
anderem Stoff, und zwar auch aus Holz hergestellt werden, letzteres bei entsprechender
Ausrüstung.
ίο Die Kratzenblätter e, von denen nur eines
dargestellt ist, besitzen in einer bei Putzkratzenhaltern bekannten Weise an den Längsrändern
in geeigneter Weise an ihnen befestigte Hakenoder Greiferleisten f, f. Mit der einen dieser
Leisten, f, greift das Kratzenblatt über die eine Längskante des Walzensegments a. Letzteres
ist etwas schmaler als die Breite des Kratzenblattes zwischen seinen Halteleisten f,f, so
daß das Kratzenblatt mühelos über das Walzensegment α gelegt werden kann. Die in Richtung
des Umfanges der Kratzenwalze wirkende Vorrichtung zum Spannen des aufgelegten Kratzenblattes
besteht gemäß der Erfindung aus einer im Querschnitt bogenförmigen Spann leiste g,
die über die ganze Länge der Walze reicht und von Scheiben h getragen wird. Letztere sind
auf Zapfen i an den Zwischenboden c drehbar und besitzen radiale Schlitze /, in welche die
Zapfen k von Wandermuttern I auf Schraubenspindeln in eingreifen. Diese sind drehbar,
achsial aber unverschiebbar in Lagerböckchen η
an den Zwischenboden gelagert und tragen je ein Schneckenrad 0, in welches eine Schnecke p
auf der durchgehenden Spann welle q eingreift.
An den Enden ist die Spannwelle q in den Boden
b gelagert, und an einem oder an beiden Enden sind Vierkante r zum Aufstecken einer
Kurbel s vorgesehen. Die Vierkante sind zweckmäßig, wie Fig. 2 im Schnitt zeigt, versenkt
angeordnet. Für die Spannleisten g besitzen die Zwischenboden c Durchbrechungen t.
Die Bewegungsvorrichtung für die Spannleiste kann auch in anderer Weise ausgebildet sein.
Beispielsweise können auch Kniehebel Verwendung finden, die durch Daumen oder Schrauben
beweglich sind. Wesentlich ist nur der gemeinsame Antrieb und die selbstsperrende
Art der Getriebe.
Sind die auf der Walze befindlichen Kratzenblätter auszuwechseln, so hat man nur nötig,
für jedes einzelne Kratzenblatt die zugehörige Spannvorrichtung nachzulassen, bis das .Abheben
des Kratzenblattes möglich ist, darauf das neue Kratzenblatt aufzulegen und die Spannvorrichtung wieder anzuziehen, bis das
neuaufgebrachte Kratzenblatt genügende Spannung besitzt. Geringes Nachlassen der Kratzenblätter
ist jederzeit während des Betriebes möglich. Ungleichmäßiges Spannen ist ausgeschlossen,
weil die Spannvorrichtung über die ganze Länge des Kratzenblattes gleichmäßig wirkt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Aufbringen der Kratzenblätter auf die Segmente hohler Kratzenwalzen mittels einer in Richtung des Walzenumfanges wirkenden Spannvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Kratzenblätter in einer bei Putzkratzeii bekannten Weise mit haken- oder greiferartigen Befestigungsvorrichtungen versehen sind, mittels denen sie einerseits an den Segmenten selbst angreifen, andererseits je von der Spannvorrichtung erfaßt werden, und daß 'die längs durchgehende Spannleiste der Spannvorrichtung jedes Kratzenblattes kreisbogenförmigen Querschnitt besitzt und, mehrfach drehbar gelagert, ihre Drehung durch selbstsperrende, an den Lagerstellen angeordnete Getriebe mit gemeinsamem Antrieb erhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE282989C true DE282989C (de) | 1915-03-27 |
Family
ID=83547599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1914282989D Expired DE282989C (de) | 1914-01-25 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE282989C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2503976A1 (de) * | 1974-02-07 | 1975-08-14 | Schlumberger Cie N | Kamm-anordnung fuer die kammwalze von spinnereimaschinen, insbesondere flachkaemmaschinen |
| WO2015166085A3 (de) * | 2014-05-02 | 2015-12-30 | Staedtler + Uhl Kg | Kreiskamm und kreiskammeinheiten mit einem an einer welle befestigten kreiskamm |
-
1914
- 1914-01-25 DE DE1914282989D patent/DE282989C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2503976A1 (de) * | 1974-02-07 | 1975-08-14 | Schlumberger Cie N | Kamm-anordnung fuer die kammwalze von spinnereimaschinen, insbesondere flachkaemmaschinen |
| WO2015166085A3 (de) * | 2014-05-02 | 2015-12-30 | Staedtler + Uhl Kg | Kreiskamm und kreiskammeinheiten mit einem an einer welle befestigten kreiskamm |
| EP3680371A1 (de) * | 2014-05-02 | 2020-07-15 | Staedtler + Uhl KG | Kreiskammeinheiten mit einem an einer welle befestigten kreiskamm |
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