DE556207C - Vorrichtung zum gleichzeitigen Biegen einer Mehrzahl von nebeneinanderliegenden Betoneisen - Google Patents
Vorrichtung zum gleichzeitigen Biegen einer Mehrzahl von nebeneinanderliegenden BetoneisenInfo
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- 238000005452 bending Methods 0.000 title claims description 22
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 28
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D11/00—Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
- B21D11/10—Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs
- B21D11/12—Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs the articles being reinforcements for concrete
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Biegen einer Mehrzahl von
nebeneinanderliegenden Betoneisen mittels mit Biegebolzen versehener Biegescheiben, die auf
einer über den Auflagebolzen zur Herstellung der Endhakenbiegung und der Abbiegung angeordneten
waagerechten Welle sitzen. Die Erfindung besteht darin, daß die zu biegenden Eisen durch in oben offene Schrägschlitze
des Gestells eingelegte Widerlagerstangen gegen die Auflagebolzen gedrückt und nach
Biegung der Endhaken mittels des die Form dieser Biegung bestimmenden, im waagerechten
Schlitzen des Gestells verschiebbaren Auf lagebolzens in der Längsrichtung verschoben
werden, um dann zwecks Biegung der Abkröpfungen durch einen zweiten Auflagebolzen
und einen zweiten Biegebolzen auf eine Platte niedergedrückt zu werden, die in an· sich bekannter
Weise einen die Höhe der Abkröpfung bestimmenden, einstellbaren Anschlag
bildet. Dabei erfolgt die Verstellung der Platte in ihrer Höhenlage durch Auflegen auf
zwei treppenstufenartig ausgebildete Auflager.
Die Erfindung bietet gegenüber bekannten Vorrichtungen den Vorteil, daß sich die in
die nach oben offenen Schrägschlitze des Gestells eingelegten Widerlagerstangen verschiedenen
Stärken der zu biegenden Betoneisen selbständig anpassen und sich, auch ohne
weiteres in den Schrägschlitzen festklemmen-. Die Verschiebung sämtlicher Betoneisen, die
gleichzeitig gebogen werden soEen, in der Längsrichtung geschieht auf einfache Weise
mittels des Auflagebolzens selbst, nachdem um diesen die Endhaken sämtlicher Eisen gebogen
sind.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt.
Abb. ι ist ein Schnitt nach der Linie A-B
in Abb. 2.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie C-D in Abb. 1.
Abb. 3 zeigt die Vorrichtung in der Ansicht von der Seite, von der die zu biegenden Eisen
eingeschoben werden.
Die Einzelteile sind zwischen den Seitenwangen i, 2 untergebracht. Der Antrieb erfolgt
mittels Handkurbel 3, Zahnräder 4, S und Ritzel 6, 7, welche in die Zahnsegmente
8, 9 eingreifen. An Stelle der Handkurbel kann auch Maschinenantrieb treten. Zur Verstärkung
der Seitenwangen 1, 2 dienen die U-förmigen Träger 10, 11, in denen auch das
Getriebe gelagert ist. Zwischen den Zahnsegmenten 8, 9 sind verstellbar und auswechselbar
die beiden Biegebolzen 12, 13 angebracht.
Um die Entfernung zwischen der Drehachse 14 und dem Biegebolzen 13 der gewünschten
Abbiegung der Eisenstäbe 20 entsprechend; ändern zu können, sind in den Zahnsegmenten
8,9 mehrere Befestigungsstellen 15, 16, 17
für den Biegebolzen 13 vorgesehen.
Unterhalb der Drehachse 14 der Zahnsegmente 8S 9 ist ein Auflagebolzen 18 in den
Nuten 19 der Seitenwangen 1, 2 waagerecht
verschiebbar gelagert. Bei der in Abb. 1 ge-
zeichneten Stellung befindet sich der Auflagebolzen 18 am Ende der Nuten 19, und der
Biegebolzen 12 wirkt in der Richtung des Pfeiles/3 mit dem Auflagebolzen 18 zusammen
zur Bildung der Endhaken 21. Durch waagerechte Verschiebung des Auflagebolzens 18
mittels des Handgriffs 22 lassen sich danach alle mit Endhaken 21 versehenen Eisenstäbe
20 dem jeweils gewünschten Abstande der Abkröpfung vom Endhaken entsprechend in
der Längsrichtung verschieben, wie dies in Abb. 2 mit punktierten Linien angedeutet ist.
Bei Drehung der Zahnsegmente 8,9 in der Richtung K bewirkt der bei 16 eingesetzte
Biegebolzen 13 um den feststehenden Auflagebolzen 23 die Biegung 25 und mittels des
Biegetisches 24 die Biegung 26 in einem Arbeitsgang.
Zur Erzeugung des beim Biegevorgang erforderlichen Gegendruckes auf die Eisenstäbe
dienen die Widerlagerstangen 27, welche in oben offene Schrägschlitze 28 des Gestells
der Vorrichtung eingelegt sind und die Eisenstäbe 20 gegen die Auflagebolzen 18, 23 drükken.
Die genannten Schlitze 28 sind schräg angeordnet, damit sich die Widerlagerstangeni
27 der verschiedenen Stärke der zu biegenden Eisenstäbe anpassen können. Durch den
Druck der Eisenstäbe beim Biegen werden die Widerlagerstangen in den Schlitzen 28 von
selbst festgeklemmt.
Die als Biegetisch dienende Platte 24 ist in verschiedener Höhenlage einstellbar, je nach
der verlangten Höhe der Abkröpfungen. Auf die Biege- und Auflagebolzen lassen sich Rohrstücke aufstecken, um verschiedene
Krümmungshalbmesser zu erhalten.
Um dünnere Eisenstäbe leicht und schnell in die, Vorrichtung einführen und dieser entnehmen
zu können, ist es zweckmäßig, eine Einspannvorrichtung zu benutzen. Bei dieser werden die jeweils gleichzeitig zu biegenden
Eisenstäbe 20 zwischen einer unteren Auflageleiste 31 und einer Deckleiste 29 mittels der
Klemmschraube 30 festgespannt, die als Handgriff ausgebildet ist.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι . Vorrichtung zum gleichzeitigen Biegen einer Mehrzahl von nebeneinanderliegenden Betoneisen mittels mit Biegebolzen versehener Biegescheiben, die auf einer über den Auflagebolzen zur Herstellung der Endhakenbiegung und der Abkröpfung angeordneten waagerechten Welle sitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die zu biegenden Eisen (20) durch in nach oben offene Schrägschlitze (28) des Gestells (10, n) eingelegte Widerlagerstangen (27) gegen die Auflagebolzen (18, 23) gedrückt und nach Biegung der Endhaken (21) mittels des die Form dieser Biegung bestimmenden, in waagerechten Schlitzen (19) des Gestells verschiebbaren Auflagebolzens (18) in der Längsrichtung verschoben werden, um dann zwecks Biegung der Abkröpfungen durch den zweiten Auflagebolzen (23) und den zweiten Biegebolzen (13) auf eine Platte (24) niedergedrückt zu werden, die in an sich bekannter Weise einen die Höhe der Ab-'kröpfung bestimmenden einstellbaren Anschlag bildet.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Platte (24) in der Höhenlage durch Auflegen auf zwei treppenstufenartig ausgebildete Auflager erfolgt.Hierzu τ Blatt ZeichnungenSERUN. GEDRÜCKT ΪΝ DER
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE556207T | 1930-09-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE556207C true DE556207C (de) | 1932-08-04 |
Family
ID=6564686
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930556207D Expired DE556207C (de) | 1930-09-30 | 1930-09-30 | Vorrichtung zum gleichzeitigen Biegen einer Mehrzahl von nebeneinanderliegenden Betoneisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE556207C (de) |
-
1930
- 1930-09-30 DE DE1930556207D patent/DE556207C/de not_active Expired
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