DE321640C - Vorrichtung zum gleichzeitigen und gleichmaessigen Spannen von Rollbaendern, insbesondere bei Zahnradhobelmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum gleichzeitigen und gleichmaessigen Spannen von Rollbaendern, insbesondere bei Zahnradhobelmaschinen

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DE321640C
DE321640C DE1919321640D DE321640DD DE321640C DE 321640 C DE321640 C DE 321640C DE 1919321640 D DE1919321640 D DE 1919321640D DE 321640D D DE321640D D DE 321640DD DE 321640 C DE321640 C DE 321640C
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roller
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roller belts
simultaneous
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/003Generating mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

Zur Übertragung einer geradlinigen Bewegung auf eine Kreisbewegung und umgekehrt werden hauptsächlich im Werkzeugmaschinenbau, insbesondere bei den Zahnradhobelmaschinen, Rollbogen und Stahlbänder benutzt. Es werden dabei gewöhnlich zwei oder vier Stahlbänder verwendet, welche bisher bekanntlich einzeln nach Gefühl angespannt wurden. Daher zeigen die einzelnen Bänder vielfach ungleiche Spannung, wodurch Fehler in der gleichmäßigen Bewegungsübertragung verursacht werden.
Durch die Bandspannvorrichtung nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß die einzelnen Bandspanner durch eine gemeinsame Spannvorrichtung ersetzt werden, welche sämtliche Bänder gleichzeitig und gleichmäßig spannt, wobei die Spannkräfte der einzelnen Bänder sich gegenseitig vollständig ausgleichen können. Dabei ermöglicht
ao die neue Spannvorrichtung das Spannen schneller und mühelos.
Die Erfindung ist beispielsweise in Verbindung mit einer Rollbandanordnung für die Übertragung einer geradlinigen Bewegung auf eine Kreisbewegung mittels vier Bänder zeichnerisch dargestellt. In der Zeichnung stellen Fig. i, 2 und 3 Schnitte durch die Spannvorrichtung, und
Fig. 4 eine Ansicht von oben auf den RoIlbogen, die vier Bänder und Führungsrollen der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Anordnung, unter Weglassung aller übrigen Teile, dar.
Vier Stahlbänder 2, 3, 4 und 5 sind an einem Ende mit je einer Schraube 6 auf einem Rollbogen ι und mit dem andern Ende auf zu- geordneten Rollen 7 bzw. 8, 9, 10 mit je einer Schraube 11 befestigt. Die Rollen sitzen drehbar auf im Gehäuse 14 befestigten Zapfen 12 und 13. Kurze Ausgleichbänder 15 und 16 verbinden eine Ausgleichrolle 17 mit der Rolle 7 bzw. 8; ebenso verbinden Ausgleichbänder i8, 19 eine Ausgleichrolle 20 mit de.· Rolle 9 bzw. 10, und zwar umfassen, wie in Fig. 1 zu erkennen ist, die beiden Bänder 15 und 18 die Rolle X1J bzw. 20 von unten, die Bänder 16 und 19 you oben. Die Anordnung ist somit eine solche, daß die beiden Bänder 2, 3 bzw. 4, 5 in einander entgegengesetztem Sinne auf die Ausgleichrolle 17 bzw. 20 auflaufend betrachtet werden können. Die Bänder 15, 16, 18,19 sind am einen Ende mit einer Schraube 21 und am- andern Ende mit einer Schraube 22 festgeschraubt. Die Rollen 17 und 20 sind in Gelenkstücken 23 und 24 gelagert, welche mit einem Muttergewinde über die beiden mit entgegengesetztem Gewinde versehenen Enden einer Schneckenradwelle 25 geschraubt sind. Ein mit dieser Welle 25 ein Ganzes bildendes Schneckenrad 26 kann mittels einer Schnecke 27 und eines Handgriffes 28, welcher aus dem Gehäuse 14 herausragt, gedreht werden. Schnecke 27 und Schneckenrad 26 sind in einem Führungsstück 29 gelagert, welches auf einem verschiebbaren Zapfen 30 befestigt und im
Gehäuse 14 in der Führung 31 gegen Verdrehung gesichert ist. Der Zapfen 30 trägt am einen Ende Gewinde 32 und kann durch die im Gehäuse 14 gelagerte Mutter 33 verschoben werden.
. Die Rollbänder 2 bis 5 werden verschiedenen Rollbögen entsprechend in verschiedenen , Längen und Stärken gehalten und sind leicht \ auswechselbar von außen aufzuschrauben, ι ίο während die Bänder 15, 16, 17 und 18 im j Innern des Gehäuses 14 beim Umspannen nicht ausgewechselt werden. Nachdem die Bänder : 2 bis 5 ohne Spannung aufgeschraubt sind, werden durch Drehen des Handgriffes 28 vermittels Schnecke 27 und Schneckenrades 26 die Lagerstücke 23 und24 gegeneinander geschraubt. ; Zeigt nun beispielsweise Band 2 den größten Zug, so wird dasselbe, die Rolle 7 im ent- ; gegengesetzten Sinne des' Uhrzeigers drehen ■ und durch Band 15 eine Drehung der Rolle 17 im Uhrzeigersinn bewirken und damit das j ebenfalls auf der Rolle 17 befestigte Band 16 '. ziehen und über Rolle 8 eine Spannung des Bandes 3 zur Folge haben. Dieselbe Ausgleichung der Spannung erfolgt auf der gegenüberliegenden Seite, z. B. von Band 4 über ; Band 18, Rolle 20 und Band ig auf Band 5. I Da der Rollbogen 1 frei drehbar ist, so gleichen 1 sich die Spannungen der Bänder 2 und 3 der einen Seite mit denjenigen der Bänder 4 und 5 der anderen Seite aus, so daß sämtliche vier : Bänder gleich stark gespannt sind. i
Da durch die Schnecke 27 und das Schnecken- ; rad 26 eine große Übersetzung eingeschaltet ist, kann die Spannung 'der Bänder unter ι Aufwendung von geringer Kraft am Hand- j griff 28 erfolgen. Um die Mitte des Roll- i bogens 1 auf eine genau bestimmte Stelle zu j bringen, wird durch Drehen der Mutter 33 der ' Zapfen 30 mit Lagerstück 29 und den angehängten Teilen verschoben und ein Ab- bzw. Aufrollen der Bänder, bewirkt, bis der Rollbogen die richtige Lage erreicht hat.
Wenn nur zwei Bänder vorhanden sind, so werden dieselben über je eine. Führungsrolle geführt und die mit Muttergewinden ver- ; sehenen, oberen beiden Endstücke beim Anspannen gegeneinander geschraubt.
Bei z. B. acht Bändern wird die gezeichnete Vorrichtung für vier Bänder zweimal nebeneinander angeordnet. Dabei liegen auf jeder Seite je zwei Lagerstücke 23 und 24 nebeneinander, welche z. B. an den Enden von zwei gleicharmigen Hebeln beweglich angreifen, in deren Mitte die Spanngewinde der Schneckenradwelle in bewegliche Stücke eingeschraubt sind. Die Hebel bewirken einen Ausgleich der Kräfte, welche an "den Lagerstücken angreifen und damit zugleich eine gleichmäßige Spannung aller acht Bänder.

Claims (3)

Pa tent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum gleichzeitigen und gleichmäßigen Spannen von Rollbändern, insbesondere an Zahnradhobelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß von einem Rollbogen nach jeder Seite mindestens ein Band über je eine Rolle führt, das Band jeder Seite mit einem Lagerstück in Verbindung steht und die beiden Lagerstücke zwecks Anspannens der Rollbänder einander genähert werden können.
2. Vorrichtung nach. Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß vom Rollbogen (1) zwei Bänder (2, 3 bzw. 4,5) nach jeder Seite über je eine Rolle (7, 8 bzw. 9,10) führen, diese Bänder fortsetzende Bänder (15,16 bzw. 18,19) jederseits in einander entgegengesetztem Sinne auf eine gemeinsame Ausgleichrolle (17 bzw. 20) auflaufen, und die beiden Ausgleichrollen in den zwei Lagerstücken (23 bzw. 24) gelagert sind, die einander genähert werden können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anspannen der Rollbänder durch Handrad (28), Schnecke (27) und Schneckenrad (26) und auf die Schneckenradwelle (25) geschnittene Links- und Rechtsgewinde erfolgt welche in Muttergewinde der Lagerstücke (23 bzw. 24) der Ausgleichrollen (17 bzw. 20) greifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919321640D 1919-08-19 1919-08-19 Vorrichtung zum gleichzeitigen und gleichmaessigen Spannen von Rollbaendern, insbesondere bei Zahnradhobelmaschinen Expired DE321640C (de)

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