DE282628C - - Google Patents

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DE282628C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D17/00Domestic hot-water supply systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Bathtubs, Showers, And Their Attachments (AREA)
  • Domestic Plumbing Installations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 282628 KLASSE 36 e. GRUPPE
WILHELM HEER in ESSEN, Ruhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1913 ab.
Die Erfindung betrifft einen mit einem Umlauferhitzer verbundenen Warmwasservorratsbehälter mit Schwimmerventil und hat in erster Linie den Zweck, eine derartige Einrichtung für Badezwecke verwendbar zu machen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
ίο Fig. ι die Badeeinrichtung von vorn, und
Fig. 2 von der Seite im Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. i.
Die dargestellte Badeeinrichtung besitzt einen Behälter A. Der Zufluß des kalten Wassers erfolgt durch eine Rohrleitung a1 a? und wird durch ein Schwimmerventil B B1 geregelt, das den Wasserstand im Behälter A selbsttätig in einer bestimmten Höhe hält. Die Röhre a1 taucht teilweise in die Behälterflüssigkeit ein und endigt in einer in sich geschlossenen, über dem oberen Wasserspiegel des Behälters angeordneten und an den seitlichen Wandungen des Behälters entlang geführten, mit Löchern versehenen Röhre a2, aus der das Wasser gleichmäßig verteilt in den Behälter eintreten kann. Im Boden des Behälters A mündet eine Röhre α3, die mit dem elektrischen Heizelement D in Verbindung steht. Dieses Heizelement oder der Heißwasserhahn D ist in bekannter Weise so ausgebildet, daß mit seinem Handhebel d2 gleichzeitig das Ein- und Ausschalten des elektrischen Stromes bewirkt wird und sich bei konstant bleibendem Strom die Menge der in der Zeiteinheit durchlaufenden Flüssigkeit und deren Temperatur je nach der Lage des Hebels d- ändert. Aus dem Heizelement D führt eine Rohrleitung d1 nach dem Ablaßhahn C. An die Rohrleitung d1 ist eine nach dem Behälter führende und bis an den oberen Wasserspiegel reichende Röhre a* angeschlossen. Diese Röhre mündet in eine in die Behälterflüssigkeit tauchende, nach unten offene Glocke G, an die ein mit der Brauseeinrichtung F in Verbindung stehendes Überlaufrohr g1 angeschlossen ist. Oberhalb des Heizelementes D ist in die Röhre α3 ein Strahlapparat E beliebiger Bauart eingeschaltet, der durch eine Röhre e1 direkt mit der Druckleitung α1 in Verbindung steht. Ein auf dem Behälter A gelagerter Hebel H ist unter Vermitt- lung eines in den Behälter ragenden Stiftes h1 in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise mit dem Schwimmer B1 des Schwimmerventils B B1 in solche Verbindung gebracht, daß das Schwimmerventil durch Niederdrücken des Hebels Ji und damit des Schwimmers B1 geöffnet werden kann. Zum Niederdrücken des Hebels // dient eine an dessen freiem Ende befestigte Zugkette K.
Die Anwendung und die Wirkungsweise der dargestellten Einrichtung, z. B. bei der Bereitung eines Wannenbades, ist folgende:
Nachdem der Behälter A durch Öffnen eines Absperrventils J der Kaltwasserleitung bis zu der durch das Schwimmerventil B B1 bestimmten Höhe mit Wasser gefüllt wurde, wird der Hebel d- des Heißwasserhahnes D auf »Heiß« (Fig. i, Stellung III) eingestellt. Das im Be-
hälter befindliche kalte Wasser strömt durch die Röhre in den Heißwasserhahn D und zirkuliert aus diesem austretend durch die Rohrleitung d1 a4- nach dem Behälter A.zurück, und zwar so lange, bis der gesamte Inhalt des Behälters die Höchsttemperatur angenommen hat. Um eine Beschleunigung der Zirkulation der Behälterflüssigkeit zu erzielen, kann durch öffnen eines Absperrventils e2 der Strahlapparat E in Tätigkeit gesetzt werden. Das überschüssige Wasser im Behälter kann dabei durch den Überlauf g1 und die Brause F nach der Wanne W abfließen. Zur Entnahme des aufgespeicherten heißen Wassers wird der Hebei d2 auf »Vollen Durchfluß« (Fig. 1, Stellung H) eingestellt und der Ablaßhahn C nach der Wanne W geöffnet. Der Behälterinhalt durchfließt auf seinem Wege zur Abzapfstelle nochmals den Heißwasserhahn D und wird, da der elektrische Strom bei der erwähnten Stellung des Hebels d2 eingeschaltet ist, nachgewärmt. Während der Entnahme des Behälterinhaltes tritt, von dem Schwimmerventil B B1 geregelt, durch die Röhre a2 frisches, in dem in die Behälterflüssigkeit tauchenden Teil der Röhre a1 vorgewärmtes Wasser zu. Infolge der Anordnung des Rohres a'2 tritt sogleich eine Mischung des zufließenden Wassers mit dem Behälterinhalt ein. Es kann also nicht das frische Wasser nach dem unteren Teil des Behälters und von dort nach der Wanne laufen, während warmes Wasser oben im Behälter verbleibt. Gleichzeitig findet noch weiterhin eine Zirkulation des Behälterinhaltes statt, da der Durchflußquerschnitt des Ablaßhahnes C so bemessen ist, daß an der Abzapfstelle nur eine geringere Menge Flüssigkeit auslaufen kann, als durch das Heizelement D hindurchtritt.
Die Benutzung der Brauseeinrichtung", die je nach Wunsch für Kalt- und Warmwasserdusche verwendet werden kann, ist folgende.
Zum Kaltduschen genügt das Öffnen des Schwimmerventil B B1 unter Vermittlung der Zugkette A" und des Hebels///«1, wodurch der
gel
dem Behälter A steigt und
Wasserspi g
das Wasser durch den Überlauf g1 nach der Brause F strömt.
Beim Warmduschen wird zunächst der Hebel d- des Heißwasserhahnes D auf die gewünschte Temperatur eingestellt. Bei der nunmehr eintretenden Zirkulation des Behälterinhaltes tritt das in der Röhre α1 aufsteigende Wasser unter der Glocke G aus und fließt, wenn durch Zug an der Kette K das Schwimmerventil zu weiterem Wassereintritt in den Behälter geöffnet wird, unmittelbar und ohne sich mit der übrigen im Behälter befindlichen Flüssigkeit zu mischen in das Überlaufrohr g1 und nach der Brause F.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Mit einem Umlauf erhitzer verbundener Warmwasservorratsbehälter, dem das kalte Wasser durch ein Schwimmerventil zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet. daß das Kaltwasserzuleitungsrohr in eine über dem Wasserspiegel angeordnete, mit Löchern versehene Rohrschlange ausläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine Zugvorrichtung (K), die den Schwimmer des ■ Schwim-1 merventils herunterdrückt und eine Erhöhung des Wasserstandes bis zu dem nach der Brause führenden Überlaufrohr (g1) herbeiführt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Auslauf- ■ ende des Überlaufrohres (g1) eine Glocke (G) angebracht ist, die das vom Erhitzer kommende Steigrohr (α4) übergreift und das aufsteigende Warmwasser dem Überlaufrohr zuführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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