DE282467C - - Google Patents

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DE282467C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C1/00Manufacturing hats
    • A42C1/08Hat-finishing, e.g. polishing, ironing, smoothing, brushing, impregnating, stiffening, decorating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Hutstumpenbürstmaschinen bekannt, bei denen die Festspannung des Hutstumpens auf dem Aufspannkegel mittels den Hutstumpen von innen und außen erfassender stabförmiger Greifer erfolgt, die durch Verstellung eines Handhebels betätigt werden, und zwar unter Vermittelung von Gelenkstangen und einer die letzteren aufnehmenden, auf der den Stumpenkegel tragenden Achse verschiebbar angeordneten Hülse, an welcher der erwähnte Handhebel angreift. Desgleichen hat man bereits für Maschinen zum Steifmachen von Hutstumpen vorgeschlagen, den Hutstumpen dadurch selbst tätig auf dem Stumpenkegel festzuspannen, daß ein durch Zuführung von Preßluft streckbarer Gummikegel verwendet wird, der zur Aufnahme des zu bearbeitenden Hutstumpens dient, und wobei letzterer dadurch festgespannt wird, daß bei der Streckung des Gummikegels nadeiförmige Greifer gegen den Innenmantel des Hutstumpens gepreßt werden. Bei der ersterwähnten1 Einrichtung müssen die Greifer, um eine sichere Festspännung des Hutstumpens zu ermöglichen, sich in beträchtlicher Länge über den Außenmantel des Hutstumpens erstrecken, so daß an diesen Stellen die Einwirkung der Bearbeitungsbürsten ausgeschaltet ist; die andere Aufspannungsart ist für das Bürsten von Hutstumpen überhaupt nicht geeignet, da hierfür eine starre, also unnachgiebige Stützfläche für den Hutstumpen Bedingung ist.
Gemäß vorliegender Erfindung wird die an sich bekannte, zur Regelung des Anpressungsdruckes der Bürsten dienende Heb- und Senkbarkeit der Tragachse für den Aufspannkegel für die Festspannung des Hutstumpens nutzbar gemacht, indem am Umfang des Kegels beweglich angeordnete Klemmplatten oder Backen zwangläufig mit der Kegeltragachse derart verbunden sind, daß sie durch Heben oder Senken der Kegeltragachse den Stumpen festklemmen oder freigeben.
Diese Einrichtung ermöglicht eine wesent-•liehe Vereinfachung der Aufspannvorrichtung, und. sie gestattet das Festklemmen des Hutstumpens unmittelbar an dessen unterstem Rande, so daß die Bürsten auf den gesamten Außenmantel des Stumpens gleichmäßig einzuwirken vermögen. Hierbei bleibt die Klemmwirkung auch während der Regelung des Bürstendruckes gleichmäßig aufrechterhalten, und zwar zufolge der unter Federspannung stehenden, auf der Tragachse für das Aufspannen verschiebbaren Gleithülse unter elastischem Drucke.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, wobei
Fig. ι und 2 die Vorrichtung in senkrechten Schnitten darstellen, während Fig. 3 einen wagerechten Schnitt nach Linie x-x der Fig. 2 veranschaulicht.
Die den Aufspannkegel α tragende, mittels eines (in der Zeichnung nicht dargestellten) Hand- oder Fußhebels in der Höhenrichtung verstellbare und in einer Nabe b des Gestells c frei drehbare Kegeltragachse d nimmt eine mittels Feder und Nut befestigte Hülse e auf, die somit an der Drehung der Kegeltragachse teilnimmt und gleichzeitig auch längs der
Tragachse verschiebbar ist. An das obere Ende dieser Hülse e sind mehrere um Zapfen f drehbare, radial zum Kegelmantel sich erstreckende Stangen g angeschlossen, deren durch Schlitze h des Kegels hindurchreichende Enden um Zapfen i drehbare Klemmbacken j aufnehmen.
Jede Stange g ist durch Gelenkstangen k mit einer auf der Kegeltragachse undrehbar
ίο befestigten, in der Höhenrichtung ver- und feststellbaren Muffe m verbunden, so daß beim Heben und Senken der Tragachse auch die Muffe m mitgenommen und die Stangen g, um f schwingend, entsprechend verstellt werden.
Zwischen den die Zapfen f aufnehmenden Ansätzen der Hülse e und dem unteren Stellring η dieser Hülse ist ein in senkrechten Führungen 0 des Gehäuses p gleitendes, die freie Drehung der Hülse e nicht hinderndes Querstück s eingeschaltet, das unter der Einwirkung von*· Spannfedern ν gemäß Fig. 1 stets bestrebt ist, die Hülse β gegen die obere Fläche der Nabe b zu drücken.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende:
Für gewöhnlich nehmen die Teile die aus Fig. ι ersichtlichen Lagen ein, wobei die Kegeltragachse gesenkt ist und zufolge der hierbei auswärts gestreckten Stangen g die Klemmbacken / vom Außenmantel des Kegels abgerückt, also unwirksam sind.
Wird nun -die Kegeltragachse angehoben, so bewirkt die auf ihr befestigte Muffe m die Mitnahme der Gelenkstangen k und durch diese eine Aufwäftsdrehung der Spannstangen g um die Zapfen f, wodurch gemäß Fig. 2 die Klemmbacken j gegen den Kegelmantel geschoben werden und demzufolge das · Festklemmen des vorher aufgesetzten Hutstumpens r an dessen unterem Rande stattfindet.
Diese Klemmwirkung bleibt beim weiteren,
der Regelung des Bürstendruckes dienenden Anheben der Kegeltragachse, bei welchem auch die Hülse β zusammen mit dem Querstück s angehoben wird, aufrechterhalten, da hierbei die . Federn ν gespannt werden, die einem unbeabsichtigten Lockern der Festklemmplatten elastisch entgegenwirken.
Der Aufspannkegel kann also während des Bürstvorganges in bestimmten Grenzen weiter gehoben bzw. eingestellt werden, ohne daß hierbei der sichere Halt des Stumpens beeinträchtigt wird.
Na.ch Beendigung des Bürstens genügt die Freigabe des die Kegeltragachse beeinflussenden Stellorgans, um sämtliche Teile der Vorrichtung wieder in die aus Fig. 1 ersichtlichen Lagen zu bringen und die Klemmbacken wieder zu lüften, die den Hutstumpen hierdurch freigeben.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Hutstumpenbürstmaschine mit Festspannvorrichtung für den Hutstumpen, bei welcher die Regelung des Anpressungsdruckes der Bürsten durch Anheben oder Senken der Tragachse für den Aufspannkegel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang des Kegels (a) beweglich angeordnete Klemmplatten oder Backen (j) zwangläufig mit der heb- und senkbaren Kegeltragachse (d) so verbunden sind, daß sie durch deren Heben oder Senken den Stumpen festklemmen oder freigeben. ,
2. Hutstumpenbürstmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (j) von radial zum Kegelmantel angeordneten, an eine längs der Kegeltragachse (d) verschiebbare und unter Federspannung stehende Hülse (e). gelenkig angeschlossenen Stangen (g) getragen werden, die mit Gelenkstangen (k) einer starr an der Kegeltragachse ein- und feststellbaren Muffe (m) verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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