DE281997C - - Google Patents

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DE281997C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image
    • B41L7/02Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers

Landscapes

  • Electrophotography Configuration And Component (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVl 281997 KLASSE 15/. GRUPPE
in BERLIN.
oder Motor oder beiden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Briefkopiermaschinen, die durch einen Motor angetrieben werden.
Es ist bereits bekannt, den Antrieb einer Kopiermaschine so zu gestalten, daß beim Versagen des Antriebsmotors die Kopiermaschine durch eine Handkurbel angetrieben werden kann.
Nach vorliegender Erfindung ist die Antriebsvorrichtung so gestaltet, daß die Handkurbel bzw. ein damit dauernd verbundenes Innenrad eines Umlaufgetriebes mit der feststehenden Achse des Systems gekuppelt oder entkuppelt werden kann und dadurch ent-. weder der Motorantrieb verlangsamt auf die Kopiermaschine oder durch Auslösen des Kurbelgesperres die Kurbelbewegung direkt auf die Kopiermaschine übertragen wird.
Des weiteren ist es nach der Erfindung bei freigegebener Handkurbel möglich, den auf die Kopiermaschine wirkenden Motorantrieb durch die Kurbelbewegung zu unterstützen oder ihm entgegenzuarbeiten. Es wird also eine beschleunigte oder eine beliebig verlangsamte Arbeit der Kopiermaschine gegenüber dem Motorantrieb erreicht. :
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι ist eine Schnittansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt; Fig. 3 zeigt eine Einzelheit.
An der Seitenwand 1 der Kopiermaschine ist eine Achse 22 befestigt, welche die Antriebsvorrichtung trägt. Das Zahnrad 2, welches mit den Rädern der Kopiermaschine in Verbindung steht, sitzt lose auf der Achse und ist durch Ineinandergreifen der Naben 3 und 5 mit dem Zahnrad 4 gekuppelt. Das Zahnrad 9, welches gleichfalls lose auf der Achse sitzt, ist durch die ineinandergreifenden Naben 11, 12 mit der Handkurbel 24 verbunden. Das Gehäuse 6 dient als Riemenscheibe; es trägt einen Zapfen 10, auf welchem zwei miteinander fest verbundene Zahnräder 7, 8 lose drehbar angebracht sind. Die Zahnräder, welche ineinandergreifen, besitzen ungleiche Zähnezahl; so ist das Rad 4 kleiner als das Rad 7 und das Rad 9 kleiner als das Rad 8. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist auf jede Achse ein größeres und ein kleineres Rad gesetzt. Der Handkurbelkopf 25 trägt ein Gehäuse 18, welches zur Aufnahme des Sperrstiftes 23 dient. Der Sperrstift steht unter der Wirkung der Feder 19 und ist mit einem Griff 13 versehen, welcher mit Zapfen 17 ausgestattet ist. Letztere greifen in Sperrstellung in Schlitze 16 des Gehäuses, wodurch der Zapfen 20 in eine Vertiefung 21 der Achse 22 (Fig. 2) , greift. In der Stellung der Fig. 3 stützen die Zapfen 17 den Sperrstift ab, so daß die Handkurbel frei bewegbar ist.
Soll nun der Motorantrieb angewendet werden, so arretiert man die Handkurbel und somit das Rad 9, und das Gehäuse 6 wird durch den Riemen in Drehung versetzt. Das Rad 8 umkreist das Rad 9, und das zwang-
läufig mitgeführte Rad 7 verschiebt gemäß der verschiedenen Zähnezahl das Rad 4. Es entsteht hierdurch eine sehr erhebliche, dem Gang der Kopiermaschine angepaßte Herabsetzung der Umlaufgeschwindigkeit. Für Fälle, wo ein rascheres Arbeiten erwünscht ist, löst man die Arretierung der Handkurbel und dreht sie entgegengesetzt zur Riemenscheibe; so addiert sich diese Bewegung zu der Motor arbeit. Will man hingegen langsamer als der Motorantrieb arbeiten, was insbesondere für schlecht kopierende Schriftstücke wichtig ist, so dreht man die Kurbel im Sinne der Riemenscheibe. Diese Bewegung subtrahiert sich von dem Motorantrieb und kann bis zum Stillstand der Kopiermaschine bei voller Geschwindigkeit des Antriebsmotors gebracht werden.
Selbstredend kann man anstatt des als Riemenantrieb ausgebildeten Gehäuses 6 auch einen anderen, z. B. Zahnradantrieb, anwenden.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Einrichtung zum wahlweisen Betriebe von Kopiermaschinen von Hand oder Motor oder beiden, dadurch gekennzeichnet, daß mit der angetriebenen Riemenscheibe (6) ein Umlaufgetriebe (9, 8, 7, 4) gekuppelt ist, von dem ein mit der Handkurbel (24) dauernd verbundenes Innenrad (9) wahlweise mit der feststehenden Achse (22) des Systems kuppelbar und entkuppelbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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