DE281652C - - Google Patents

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DE281652C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/46Details
    • B41F3/58Driving, synchronising, or control gear

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 281652-KLASSE 15</. GRUPPE
Karrenantriebsvorrichtung für Zweitourenschnellpressen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Oktober 1913 ab.
Die Erfindung betrifft einen Karrenantrieb für Zweitourenschnellpressen mit in bekannter Weise dauernd umlaufendem Druckzylinder. In bekannter Weise wird bei dieser Antriebsvorrichtung der Karren während der Hauptbewegung gleichförmig mittels eines Zahnrades hin und her bewegt, wobei das Zahnrad abwechselnd in je eine am oberen und unteren Teil des Karrens angeordnete Zahnstange eingreift. Die
ίο Umkehrbewegung wird durch eine mit dem Triebrad sich drehende Kurbel bewirkt, die abwechselnd in Führungen eingreift, welche einzeln an jedem Ende des Karrens angeordnet sind. Die seitliche Verschiebung des Triebrades erfolgt hierbei in bekannter Weise, durch einen auf einer besonderen Welle sitzenden Kurvenzylinder und einen in den Kurvenzylinder und in das Triebrad eingreifenden Umschalthebel. Durch den Sitz der Kurvenzylinderwelle ist man genötigt, den unter dem Druckzylinder liegenden Querbalken an einer sehr ungünstigen Stelle auszusparen. Wegen des Umschalthebels ist es nicht möglich, den die Kupplung von Triebradwelle und Triebrad bewirkenden Mitnehmer genügend lang zu machen, so daß während der Druckperiode die arbeitende Fläche des Mitnehmers bedeutend kleiner ist als beim Leergang, des Karrens. Dies soll gemäß der Erfindung dadurch vermieden werden, daß die seitliche Verschiebung des Triebrades durch einen auf der Nabe des inneren Triebradwellenlagers laufenden Kurvenzylinder erfolgt, der sich durch einen Rädertrieb in der gleichen Richtung wie das Triebrad, jedoch mit einer anderen Geschwindigkeit, dreht. Das Verhältnis der Geschwindigkeit von Triebrad zu Kurvenzylinder ist hierbei = 1,5 :1. Die Drehung des Triebrades erfolgt in der Richtung des Uhrzeigers, es kann aber auch rückwärts gedreht werden. Auf dem Kurvenzylinder läuft das Triebrad und wird durch die an der Nabe befestigte Gleitrolle seitlich verschoben. Das Triebrad wird von der Trieb welle in Drehung versetzt, und durch den Wegfall des Umschalthebels ist es ermöglicht, die Kupplungsteile so auszubilden, daß sie auch während des Druckes mit der ganzen Fläche arbeiten, obgleich das Triebrad hierbei nach links geschoben ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Lagerung parallel zur Triebwelle,
Fig. 2 eine Stirnansicht,
Fig. 3 den an dem Triebrad befestigten Kupplungsteil,
Fig. 4 den an dem Wellenflansch befestigten Kupplungsteil.
. Der Karren α läuft auf den Bahnen b und ist oben und unten mit den gegeneinander versetzten Zahnstangen c bzw. d versehen, in die das Triebrad e abwechselnd eingreift, wodurch der Karren α vor- und zurückbewegt wird. An der Bahn b ist ein Lager f befestigt, in dem- die Triebradwelle g gelagert ist. Auf der Nabe des Lagers f läuft der Kurvenzylinder h, der durch. die Räder i, k, I mit der nötigen Umdrehungszahl in der gleichen Richtung wie das Triebrad β gedreht wird. An der Nabe des Triebrades e
ist die Gleitrolle m befestigt. Diese Gleitrolle m läuft in der Kurve des Kurvenzylinders h und schiebt dadurch das Triebrad e abwechselnd in die obere und untere Zahnstange c bzw. d.
An dem Triebrad e ist der Kupplungsteil η befestigt, der sich in dem an dem Wellenflansch befindlichen Kupplungsteil ο so führt, daß trotz "der seitlichen Verschiebung des Triebrades nicht nur eine ständige Kupplung zwischen Triebradwelle g und Triebrad e hergestellt, sondern auch die Aufrechterhaltung der Größe ihrer (n, o) Berührungsflächen gewährleistet ist. Die an dem Triebradwellenflansch befestigte Kurbel ft mit den beiden Gleitrollen q und r bewirkt in bekannter Weise die Umkehr des Karrens durch abwechselndes Eingreifen in die an den beiden Karrenenden befindlichen Führungen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: '
    i. Karrenantriebs vorrichtung für Zweitourenschnellpressen mit einem seitlich verschiebbaren, abwechselnd in die Zahnstangen des Karrens eingreifenden Zahnrad, dadurch gekennzeichnet, daß sich der die seitliche Verschiebung des Triebrades (e) bewirkende, mit Zähnen versehene Kurvenzylinder (h) auf der verlängerten Nabe eines die Triebradwelle (g) stützenden Lagers (f) dreht, indem er (ti) durch Zahnräder (i, k, I) von der Triebradwelle (g) getrieben wird und auf ihm (h) das mit der Gleitrolle (m) versehene Triebrad (e) läuft.
  2. 2. Karrenantriebs vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Mitnahme des Triebrades (e) durch die Triebradwelle (g) an dem Triebrad (e) der eine Kupplungsteil (n) und an dem Flansch der Triebradwelle (g) der andere Kupplungsteil (0) so angebracht und ausgebildet ist, daß die Kupplungsteile (n, 0) auch während des Druckganges trotz der entsprechenden Stellung des Triebrades mit der gleichen Größe ihrer Berührungsflächen zusammenarbeiten, wie dies bei der dem Rückgange des Karrens entsprechenden Triebradstellung der Fall ist. ■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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