DE2816396C3 - Fahrtreppe oder Fahrsteig - Google Patents

Fahrtreppe oder Fahrsteig

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DE2816396C3
DE2816396C3 DE19782816396 DE2816396A DE2816396C3 DE 2816396 C3 DE2816396 C3 DE 2816396C3 DE 19782816396 DE19782816396 DE 19782816396 DE 2816396 A DE2816396 A DE 2816396A DE 2816396 C3 DE2816396 C3 DE 2816396C3
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grooves
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rollers
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trolley
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DE19782816396
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Karl Ing.(Grad.) 7909 Langenau Ertle
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Inventio AG
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Rudolf Wanzl KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B31/00Accessories for escalators, or moving walkways, e.g. for sterilising or cleaning
    • B66B31/006Accessories for escalators, or moving walkways, e.g. for sterilising or cleaning for conveying hand carts, e.g. shopping carts

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  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fahrtreppe oder einen Fahrsteig zur Beförderung von Personen oder von Personen mitgeführten Transportwagen, mit einem mit Rillen versehenen Stufen- oder Transportband, das durch am Beginn und am Ende der Förderstrecke angeordnete Kämmplatten begrenzt ist, an die sich gewöhnlich Aufu ittsplattformen anschließen.
Fahrtreppen oder Fahrsteige Pndet man häufig in mehrstöckigen Selbstbedienungsgeschäften, um Personen oder mitgeführte Transportwagen von einem Stockwerk zum anderen transportieren zu können. Die dabei zu befördernden Transportwagen, bevorzugt Einkaufswagen, weisen Rollen auf, die mit Einrichtungen versehen sind, die beim Auffahren auf die Fahrtreppe oder den Fahrsteig eine selbsttätige Bremsung des Transportwagens bewirken. Derartige Rollen sind u.a. in den deutschen Patentschriften 12 81 277, 19 50 653 und 26 56 322 oder auch in desdeutschen Gebrauchsmusterschrift 72 01 449 beschrieben. Diese Rollen bremsen dann, wenn entweder ihre Räder oder gewisse Tastetemente in die Rillen des Transportbandes eintauchen. Während nun der Transport der Wagen auf der Förderstrecke gewöhnlich unproblematisch erfolgt, ergeben sich zu Beginn und am Ende der Förderstrecke Schwierigkeiten mit dem Auffahren auf das Transportband, bzw. dem Wegfahren vom Transportband. Wird nämlich ein Transportwagen etwas schräg zur Beförderungsrichtung auf das Transportband gesetzt, so erfolgt gewöhnlich nur eine Bremsung durch die vorderen Rollen, die beiden hinteren Rollen des Transportwagens hingegen nehmen dann meist eine solche Lage ein, daß eine selbsttätige Bremsung dieser Rollen nach dem Auffahren auf das Transportband nicht erfolgt Wird nun ein Transportwagen, bei dem durch seine ungünstige Lage auf dem Transportband nur die vorderen Rollen bremsend wirken, auf einem geneigten Fahrsteig oder auf einer Fahrtreppe befördert, so ist es leicht verständlich, daß durch die beschränkte Bremskraft der Rollen die Gefahr eines Nachuntenrollens des Transportwagens größer ist, wie wenn alle Rollen bremsen würden. Kommt nun ein derartig schlecht gesicherter Transportwagen am Ende der Förderstrecke an, so muß er gewöhnlich eine Kämmplatte überfahren, wobei die vorderen Rollen ihrer Bremswirkung enthoben werden. Durch das Auffahren des Transportwagens an die Kämmplatte entsteht jedoch eine Kraft, welche bestrebt ist, den Transportwagen entgegen der Transportrichtung zu bewegen. Um ein Zurückrollen des Transportwagens zu verhindern, muß die ihn führende Person stützen, bzw. ihn über die Kämmplatte schieben. Dieser Umstand wirkt sich sehr nachteilig bei Fahrsteiger oder
ίο Fahrtreppen aus, deren oberes waagrechtes Auslaufstück in seiner Länge so knapp bemessen ist, daß der Transportwagen beim Anfahren an die obere Kämmplatte noch eine nach unten geneigte Lage aufweist. Es tritt in diesem Falle eine zusätzliche Kraft auf, die sich
ι5 als Resultierende aus dem Eigengewicht des Transport-Wagens in seiner nach unten geneigten Lage ergibt. Dadurch, daß beim Oberfahren der oberen Kämmplatte keine Bremskraft über die Rollen wirksam ist, muß die den Transportwagen führende Person die entgegenge setzt zur Beförderungsrichtung entstehenden Kräfte aufnehmen. Dieser Nachteil wirkt dann umso schwerwiegender, wenn der Transportwagen stark beiaden ist, oder wenn er von Kindern oder von älteren Leuten geführt wird.
Als Aufgabe der Erfindung bietet sich deshalb ein Fördermittel an, welches unter Vermeidung der geschilderten Nachteile eiiie Einrichtung aufweist, die sicherstellt, daß beim vollständigen Auffahren des Transportwagens auf ein Transportband auch alle
Rollen bremsend wirken.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf der am Beginn der Förderstrecke befindlichen Kämmplatte zur Führung von Rollen eines Transportwagens Rillen vorgesehen sind, deren Tiefe so ausgebildet ist, daß eine Bremsung der Rollen nicht erfolgt und daß die Rillen auf den gleichen Achsen angeordnet sind, wie die Rillen des Transportbandes.
Weiter trägt zur Lösung der gestellten Aufgabe bei, daß die gewöhnlich an die oben ει-wähnte Kämmplatte sich anschließende Auftrittspiattfonr. ebenfalls Rillen aufweist, die ebenso auf den gleichen Achsen angeordnet sind, wie die Rillen des Transportbandes und der Kämmplatte. Als vorteilhaft im Sinne der Erfindung erweist sich hierbei, daß die Rillen der Kämmplatte und der Auftrittsplattform auf die Rollen eines durch das Fördermittel zu transportierenden Transportwagens in richtungsbestimmender Weise so einwirken, daß deren arretierende Wirkung auf dem Transportband ausgelöst
wird.
Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 in schematischer Weise ein Fördermittel; F i g. 2 im Schnitt ein Transportband mit Kämmplatte und daran sich anschließender Auftrittsplattform;
Fig.3 eine Draufsicht auf das Förderband, die Kämmplatte und die Auftrittsplattform.
F i g. 1 zeigt das Fördermittel 1 in schematischer Weise. Es besteht aus einem Transportband 3 das auch eine Fahrtreppe sein kann, einer unteren Kämmplatte 7, einer oberen Kämmplatte 6 und je einer daran sich anschließenden Auftrittsplattform 4 und 5. je nach Gestaltung der Kämmplatten 6 und 7 können Auftrittsplattformen 4, 5 vorgesehen sein. Es ist jedoch auch denkbar, daß durch Vergrößerung der Kämmplatten 6,7 auf Auftrittsplattformen 4,5 teilweise oder ganz verzichtet werden kann. Eingezeichnet in F i g. 1 ist ferner ein Transportwagen 2 während der Phase des
Auffahrens auf das Transportband 3.
Fig.2 offenbart in einer Schnittdarstellung das Transportband 3, welches Rillen 8 aufweist, die parallel zur Beförderungsrichtung (Pfeil) verlaufen und in welche die Kämmplatte 7 mit ihren Zinken 11 in bekannter Weise eintaucht Auf der Tritt- und Fahrfläche 13 der Kämmpiatte 7 sind Rillen 9 vorgesehen, weiche ebenfalls parallel zur ßeförderungsrichtung verlaufen und auf den gleichen Achsen 14 liegen, wie die Rillen 8 des Transportbandes 3, vgl. auch Fig.3. An die Kämmplatte 7 schließt sich eine Auftrittsplattform 5 an, die ebenfalls Rillen 10 aufweist, welche auf den gleichen Achsen 14 angeordnet sind, wie die Rillen 8,9 der Kämmplatte 7 und des Transportbandes 3. Die Tiefe der Rillen 9, 10 der Kämmplatte 7 und der Auftrittsplattform 5 ist so gestaltet, daß beim Oberfahren mit einem Transportwagen 2, die eine Bremsung der Rollen 15 auslösenden Teile, beispielsweise das Rad 16 selbst, oder dem Rad 16 angehörige Tastorgane nur so weit in die Rillen 9,10 eintauchen, wie sichergestellt ist, daß noch keine Bremsung erfolgen kann. Bis eine Bremsung der Rollen 15 eintritt, müssen nämlich die Räder 16 oder die Tastorgane erst eine gewisse Wegstrecke nach unten zurückgelegt haben. Die Tiefe der Rillen 9, 10 ist deshalb etwas kleiner ausgebildet, als die eben erwähnte Wegstrecke. Dies hat zur Folge, daß der Transportwagen 2 ohne weiteres über die Auftrittsplattform 5 und die Kämmpiatte 7 geschoben werden kann. Dabei sind die Rollen 15 in den Rillen 9,10 so geführt, daß sie zwangsläufig in die Rillen 8 des Transportbandes 2 mit ihren Rädern 16 oder Tastorganen eintauchen und so eine Bremsung bzw. ein Arretieren des Transportwagens 2 durch alle seine Rollen 15 ermöglicht wird. Der Transportwagen 2 wird somit beim Befahren des Transportbandes 3 über seine beiden vorderen Rollen 15 erfaßt und auf das Transportband 3 gezogen, da die beiden vorderen Rollen 15 bereits selbsttätig arretiert sind. Kommt nun der Transportwagen 2 am oberen Ende des Fördermittels 1 an, so werden zuerst die beiden vorderen Rollen 15 durch die Kämmplatte 6 vom Transportband gehoben, vgl. Fig. 1, ihre Bremsung wird gelöst, nicht jedoch die der beiden hinteren Rollen 15, die sich noch in den Rillen 8 des Transportbandes 2 befinden. Ihre Brems- und Arretierwirkung ist noch nicht aufgehoben. Deshalb wird durch das Transportband 3 über die hinteren Rollen 15 eine Schubkraft auf den Transportwagen 2 ausgeübt, die den Transportwagen 2 vom Transportband 3 zu schieben versucht und die solange wirksam ist, bis die hinteren Rollen 15 durch die Kämmplatte 6 vom Transportband gehoben v/erden.
Fig.3 zeigt ergänzend in einer Draufsicht das Transportband 3, die Kämmplatte 7 und die Auftrittsplattform 5. Man erkennt, daß die Rillen 8 des Transportbandes 3, die Rillen 9, 10 der Kämmplatte 7 sowie der Auftrittsplattform 5 jeweils ..<ner der Achsen 14 zugeordnet sind. Die Riiien 8, ä, iö fluchten untereinander. Vorteilhafterweise gehen die Rillen 9 der Kämmplatte 7 vom Kämmplattenrücken 12 in die Zinken 11 über, damit die Führung der Rollen 15 bis zum Transportband 2 möglichst lange erhalten bleibt. Kämmplatte 7 und Auftrittsplattform 5 können mehrteilig gestaltet sein; ebenso kann die Kämmpiatte 7 und die Auftrittsplattform 5 als ein Teil ausgebildet sein. Auch in solchen Fällen müssen die Riiien immer auf gemeinsamen Achsen 14 angeordnet werden. Um eine Sicherheit gegen ein Ausgleiten von Personen auf der Auftrittsplattform 5 zu erhalten, können die Stege 17 mit quer zur Befördeningspchtung angeordneten Querrillen 18 ausgestattet sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Fahrtreppe oder Fahrsteig zur Beförderung von Personen oder von Personen mitgeführten Transportwagen, mit einem mit Rillen versehenen Stufenoder Transportband, das durch am Beginn und Ende der Förderstrecke angeordnete Kämmplatten begrenzt ist, an die sich gewöhnlich Auftrittsplattformen anschließen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der am Beginn der Förderstrecke befindlichen Kämmplatte 7 zur Führung von Rollen 15 eines Transportwagens 2 Rillen 9 vorgesehen sind, deren Tiefe so ausgebildet ist, daß eine Bremsung der Rollen 15 nicht erfolgt und daß die Rillen 9 auf den gleichen Achsen 14 angeordnet sind, wie die Rillen 8 des Transportbandes 3.
2. Fahrtreppe oder Fahrsteig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen 9 der Kämmplatte 7 und die Rillen 8 des Transportbandes 3 mit den Rillen 10 der Auftrittsplattform 5 auf den gleichen Achsen 14 angeordnet sind.
DE19782816396 1978-04-15 1978-04-15 Fahrtreppe oder Fahrsteig Expired DE2816396C3 (de)

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