DE281099C - - Google Patents

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DE281099C
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DE
Germany
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vacuum
class
acetic acid
treatment
superheated steam
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/08Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides with the hydroxy or O-metal group of organic compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

BERLIN. GEDRUCKT IN DER HEICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. PATENTSCHRIFT
    ir
    - JVi 281099 KLASSE \2</. GRUPPE
    Das nach den Verfahren der Patentschriften 103857, Kl. 12, und 122145, Kl. 12 q (vgl. besonders Beispiel 2), herstellbare Resorcinmonoacetat leidet an dem Übelstande, daß es einen starken unangenehmen Geruch besitzt, welcher seine Anwendung, besonders zu kosmetischen Zwecken, z. B. gegen Frostbeulen, sehr erschwert und zum Teil unmöglich macht.
    Eine Reihe von, Versuchen, ein schwächer riechendes Präparat herzustellen, war ohne Erfolg. So konnte z. B. durch Behandeln mit Tierkohle oder' durch fraktionierte Destillation der Geruch nicht entfernt werden. Versucht
    ig man das Präparat mit überhitztem Wasserdampf überzutreiben, so findet wegen der dazu notwendigen hohen Temperatur zum Teil eine Abspaltung der Acetylgruppe statt, wie durch die saure Reaktion des Destilla-
    ao tionswassers erkannt wird.
    Es wurde nun gefunden, daß der schlechte Geruch sich doch entfernen läßt, wenn man das Monoacetat bei nicht zu hoher Temperatur im Vakuum mit Dampf behandelt, ohne es selbst überzudestillieren. Unter diesen Bedingungen findet keine Zersetzung des Esters statt, was um so auffallender ist, als er, ähnlich vielen anderen organischen Acetylverbindungen, schon beim bloßen Stehen an der Luft langsam Essigsäure abgibt.
    Beispiel.
    8 Teile Resorcin werden mit 71/, Teilen Essigsäureanhydrid und 2 Teilen Eisessig einige Stunden auf dem Wasserbade erhitzt, bis die. Umwandlung in Monoacetylresorcin . vollendet ist. Hierauf bringt man die Lösung in einen· Vakuumapparat und destilliert zunächst die Hauptmenge der Essigsäure ab, alsdann läßt man aus einer Düse schwach überhitzten Dampf auf den Rückstand strömen und setzt diese Behandlung im Vakuum bei etwa 100° so lange fort, bis der schlechte Geruch des Esters vollständig verschwunden ist.
    Ρλτεντ-Αν Spruch:
    . Verfahren zur Herstellung von reinem, fast geruchlosem Resorcinmonoacetat, dadurch gekennzeichnet, daß man das durch Acetylierung des Recorcins in bekannter Weise erhältliche Rohprodukt einer Behandlung mit schwach überhitztem Wasserdampf im Vakuum unterwirft.
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