DE28078C - Dynamo-elektrische Maschine - Google Patents
Dynamo-elektrische MaschineInfo
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- DE28078C DE28078C DENDAT28078D DE28078DA DE28078C DE 28078 C DE28078 C DE 28078C DE NDAT28078 D DENDAT28078 D DE NDAT28078D DE 28078D A DE28078D A DE 28078DA DE 28078 C DE28078 C DE 28078C
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)
Description
Bekanntlich entsteht in einem Solenoid ein Inductionsstrom, sobald man in dasselbe einen
Magnet senkt und ebenso, wenn man denselben aus der Drahtspule entfernt. Diese Erscheinung
läfst sich verwerthen bei der Construction der Inductoren dynamo-elektrischer Maschinen.
Fig. ι und 2 zeigen eine dynamo-elektrische Maschine, deren Inductor aus vier Solenoiden
abcd besteht, in welche die Magnetpole eintauchen. Diese Solenoide sind auf die aus der
Fig. ι ersichtliche oder ähnliche Art und Weise gekrümmt und angeordnet, je nachdem der
Inductor ruht oder rotirt. Fig. 1 zeigt die Form eines ruhenden Inductors. Bei diesem sind die
Biegungen der vier Solenoide nach innen gerichtet. Die bereits bezeichnete Gestalt der
Solenoide ist deshalb vortheilhaft, weil bei der gezeichneten Anordnung des Inductors zum
Magnet E letzterer nicht nur vor den Solenoiden sich bewegt, sondern während seiner
Rotation in dieselben eintauchen kann, wie dies Fig. 3 zeigt. Die Stärke des Stromes mufs also
verhältnifsmäfsig gröfser sein.
Die vier Drahtspulen des Inductors sind so unter einander verbunden, dafs ein durch sie
hindurchgesendeter Strom an allen ihren äufseren Enden gleiche Pole erzeugen würde. Mit den
vier Verbindungsdrähten der vier Inductorelemente abcd stehen der Reihe nach die in
Fig. 2 gezeichneten Bürsten 1, 2, 3 und 4 in leitender Verbindung, welche den Strom auf
den Collector C überführen, von wo aus er zum einen Theil in die Windungen des Magnetes
E, zum anderen Theil in den äufseren Schliefsungskreis fliefst.
Soll der Inductor rotiren, so braucht man nur die . Krümmungen seiner Solenoide nach
aufsen zu kehren und ihn zwischen zwei oder vier zweckmäfsig gelagerten Magneten rotiren
zu lassen.
Patenτ-Anspruch:
Der aus mehreren auf die aus der Fig. 1 ersichtliche oder ähnliche Art und Weise gekrümmten
Solenoiden zusammengesetzte Inductor, combinirt mit dem innerhalb desselben rotirenden bezw. den aufserhalb des Inductors
feststehenden, in die Solenoide eintauchenden Magnet.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRÜCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Claims (1)
- KAISERLICHESPATENTAMT.PATENTSCHRIFTKLASSE 21: Elektrische Apparate.IM SÄCHSISCHEN ERZGEBIRGE.Dynamo-elektrische Maschine.Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. November 1883 ab.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28078C true DE28078C (de) |
Family
ID=304343
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28078D Active DE28078C (de) | Dynamo-elektrische Maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28078C (de) |
-
0
- DE DENDAT28078D patent/DE28078C/de active Active
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