DE280762C - - Google Patents

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DE280762C
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beer
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dispensing device
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/12Flow or pressure control devices or systems, e.g. valves, gas pressure control, level control in storage containers
    • B67D1/14Reducing valves or control taps
    • B67D1/1405Control taps
    • B67D1/1411Means for controlling the build-up of foam in the container to be filled

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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVi 280762-KLASSE 64 c. GRUPPE
LOUIS HESS in DARMSTADT.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ausschänkvorrichtung, um Bier oder bierähnliche Getränke in zwei Stufen, und zwar einmal schaumlos Und dann in Form von Schaum in das Glas zu füllen.
Nach derselben ist ein in einem Ventilgehäuse geführter Ventilkörper, welcher auf seinem Ventilsitz den Bieraustritt abschließt, als Sperrkörper ausgebildet, der in der vom Sitz abgehobenen Lage den Überdruck allmählich ausgleicht und dadurch ein schaumloses Austreten des Bieres gewährleistet.
Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß ein besonderes Abschlußmittel für das den Sperrkörper durchfließende Bier entbehrlich und das Ausschänken des Bieres wesentlich vereinfacht wird.
Das soeben in seinen allgemeinen Umrissen gekennzeichnete Erfindungsmerkmal kann eine weitere Ausbildung dadurch erfahren, daß der Ventilkörper hohl ausgebildet wird und das Gehäuse für einen zweiten Ventilkörper bildet, welcher den Abschluß des in Schaum verwandelten Bieres bildet.
Die gekennzeichnete Anordnung gestattet ferner, den Abschluß für den schaumlosen Austritt des Bieres sowie auch denjenigen für das in Schaum verwandelte Bier durch je einen Hebel zu öffnen, der durch das mit Bier zu füllende Glas bewegt wird.
Hierdurch wird nicht allein das Ausschänken des Bieres wesentlich erleichtert, insbesondere von der Geschicklichkeit des Ausschänkenden unabhängig gemacht, sondern auch die Möglichkeit geboten, zwei, ja sogar mehr Ausschänk-Vorrichtungen von einer Person gleichzeitig bedienen zu lassen und demnach auch mehrere Gläser gleichzeitig zu füllen.
Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes ist darin zu erblicken, daß der Abschluß für den schaumlosen Durchtritt des Bieres sowie für das in Schaum übergeführte Bier hinter diejenigen Mittel geschaltet wird, welche das schaumlose Austreten des Bieres bzw. die Überführung des Bieres in Schaum ermöglichen. Infolgedessen wird, solange die Ventile durch den Überdruck in der Bierleitung geschlossen gehalten werden, das in dem Ventilgehäuse befindliche Bier stets unter Kohlensäuredruck gehalten, so daß es wohlschmeckend bleibt.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Vertikalschnitt durch das Ausschänkventil, während die Fig. 2 und 3 je einen Schnitt nach Linie A-B bzw. C-D der Fig. ι veranschaulichen.
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf das abgeschraubte Mundstück.
Fig. 5 zeigt das Ausschänkventil in ver-
kleinertem Maßstab in demjenigen Zeitraum, in welchem des Austritt des schaumlosen Bieres durch die Wand des Glases geöffnet ist, und Fig. 6 in demjenigen Augenblick, in welchem der Austritt des schaumlosen Bieres geschlossen, dagegen der Austritt des in Schaum verwandelten Bieres durch die Wand des Glases geöffnet wird.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist ι das ίο die Ventilkörper aufnehmende Ventilgehäuse, welches durch die Überwurfmutter 2 mit dem an die Bierleitung 4 angeschlossenen Stutzen 3 verbunden ist. Der im Ventilgehäuse befindliche Ventilkörper 5 schließt in seiner. unteren Lage mittels seiner Sitzfläche 6 den Durchgang, für das schaumlose Bier ab. Dieser Ventilkörper ist mittels der Führungsleisten 7, 7 an der inneren Wand des Gehäuses 1 genau geführt, so daß er nur die achsiale Bewegung ausführen kann, seine Lage quer zur Achse aber nicht zu ändern vermag. Die Führungsleisten 7 sind mit Aussparungen 8 für den Durchtritt des Bieres versehen. Das Anheben des Ventilkörpers 5, welches das Öffnen des schaumlosen Bieraustritts zur Folge hat, wird vom Bierglase selbst durch einen Hebel oder Bügel 9 bewirkt. Dieser Hebel wird beim Einschänken des Bieres durch die Glaswand in die punktierte Lage (Fig. 1) gedreht und hebt dabei mittels seines Armes ,10 den Ventilkörper 5 von seinem Sitz ab. Der Bügel 9 ist bei 26 in der Wand des Mundstückes 27 schwingbar gelagert. Der Hohlraum des Ventilkörpers 5 ist oben durch einen Verschlußkopf 11 abgeschlossen, in dem ein oder mehrere Strahldüsen 12 angeordnet sind, die zum Zwecke der Schaumbildung in dem durchfließenden Bier einen Unterdruck erzeugen. Der Abfluß für das in Schaum übergeführte Bier wird durch einen Ventilkörper 13 abgeschlossen, dessen Spindel 14 aus dem Hohlraum des Ventilkörpers 5 nach unten etwas herausragt. Der Ventilkörper 13 läuft nach oben in die Spindel 15 aus, welche mit Führungsrippen 16 versehen ist.
Um den Abfluß für das in Schaum übergeführte Bier zu öffnen, muß der Ventilkörper 13 von seinem Sitz abgehoben werden. Dies geschieht durch den Bügel 17, welcher ebenfalls in der Wand des Mundstücks 27 bei 28 schwingbar gelagert ist und beim Anheben durch die gegen ihn gedrückte Wand des Glases mit seinem Teil 29 die Spindel 14 und damit auch den Ventilkörper 13 anhebt.
Das Schließen des Ventilkörpers 5 erfolgt nach dem schaumlosen Einfüllen des Bieres selbsttätig durch den Kohlensäuredruck des Bieres, nachdem das Glas aus der Lage gemäß Fig. 5 in die in Fig. 6 dargestellte Lage gebracht ist, und das Schließen des Ventilkörpers 13 erfolgt ebenfalls selbsttätig durch den Kohlensäuredruck nach Entfernung des Glases vom Mundstück.
Hierdurch wird selbst bei ungeschickter Handhabung des Einschänkens ein Bierverlust vermieden. Denn sobald der Austritt für das in Schaum übergeführte Bier geöffnet wird, wird, wie Fig. 6 erkennen läßt, der Hebel 9 von der Glaswand freigegeben, so daß dann der Austritt für das schaumlose Bier durch den im Ventilgehäuse herrschenden Druck geschlossen wird und nur noch in Schaum verwandeltes Bier zur Bildung der Schaumdecke durch das Ventil 13 in das Glas gelangen kann.
Das Ventilgehäuse besitzt oben eine Siebeinlage 18, um Pechteilchen, die etwa vom Bier aus dem Faß mitgerissen sind, abzufangen. Der Stutzen 3 ist mit dem laternenartigen Fänger 19 versehen, um die in der Bierleitung sich etwa ausscheidende Kohlensäure abzufangen. Der mit einer Glaswand 20 versehene Fänger besitzt oben einen mit Schraubengewinde versehenen Abschlußpfropfen 21, welcher mit den Bohrungen 22, 23 versehen ist. Wenn der Abschlußpfropfen so weit herausgeschraubt ist, bis die Ausmündung der Bohrung 23 freigelegt ist, kann die Kohlensäure ganz oder teilweise aus dem Fänger entweichen. Hierdurch wird erreicht, daß die ausgeschiedene, unter Pressung befindliche Kohlensäure auch nicht zum kleinsteh Teil in das Ventilgehäuse gelangt und demnach auch nicht da, wo das Bier in den drucklosen Zustand übertritt, zu expandieren vermag, wodurch natürlich Wirbelungen erzeugt würden, die den ruhigen Lauf des Bieres stören könnten.
Zwischen dem Stutzen 3 und dem Fänger 19 ist eine Scheibe 24 eingeschaltet, welche einen verhältnismäßig engen Durchgang 25 besitzt.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Mit einem in einem Ventilgehäuse oberhalb seines Sitzes geführten Ventilkörper versehene Ausschänkvorrichtung, um Bier oder bierähnliche Getränke in zwei Stufen, und zwar einmal schaumlos und dann in Form von Schaum in das Glas zu füllen, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper oberhalb seines Sitzes als Sperrkörper ausgebildet ist, so daß er den Überdruck des Bieres allmählich ausgleicht.
2. Ausschankvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper das Gehäuse für einen zweiten, den Abschluß des in Schaum verwandelten Bieres bewirkenden Ventilkörper bildet.
3. Ausschänkvorrichtung nach Anspruch 1 ··· und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß für das schaumlose Bier hinter dem das schaumlose Austreten des Bieres bewirkenden Mittel und der Abschluß für das
ο
in Schaum verwandelte Bier hinter dem das Verwandeln des Bieres in Schaum bewirkenden Mittel angeordnet ist,
4. Ausschänkvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 mit Einrichtung, um die Abschlußmittel durch das mit Bier zu füllende Glas selbst öffnen zu können, gekennzeichnet durch zwei unabhängig voneinander vom Glas zu bewegende Hebel, von denen der eine den Abschluß für den schaumlosen Austritt des Bieres und der andere denjenigen für das in Schaum verwandelte Bier öffnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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