DE583368C - Messstoepsel - Google Patents

Messstoepsel

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DE583368C
DE583368C DES106319D DES0106319D DE583368C DE 583368 C DE583368 C DE 583368C DE S106319 D DES106319 D DE S106319D DE S0106319 D DES0106319 D DE S0106319D DE 583368 C DE583368 C DE 583368C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D3/00Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
    • B67D3/0041Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes with provisions for metering the liquid to be dispensed
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Meßstöpsel mit durchsichtigem Meßbehälter und einem den Ein- und Auslaß wechselweise steuernden axialen Ventilkolben. Sie bezweckt die Ausbildung besonders einfacher und bequem zu bedienender Mittel zum Vorausbestimmen der Füllhöhe des Meßbehälters.
Es ist bei anders gearteten Zapf- und Meßvorrichtungen bereits bekannt, zur Bestimmung der Füllhöhe ein Entlüftungsrohr anzuwenden, welches sich von oben her in den Meßbehälter erstreckt und mittels eines über dem Meßbehälter neben einer Skala angeordneten Getriebes in senkrechter Richtung verschiebbar ist. Diese Einrichtung ist verwickelt und umfangreich. Ihre Bedienung ist umständlich. Auch können beim Ablesen der Skala leicht Irrtümer entstehen. Die mit solchen Mitteln ausgerüstete Zapf- und Meßvorrichtung ist für die Verwendung als Meßstöpsel daher nicht geeignet.
Man hat auch schon vorgeschlagen, mit einem Zapfhahn einen Meßbehälter zu verbinden und in diesem Meßbehälter ein senkrechtes Entlüftungsrohr mit einer Skala anzuordnen, an welches seitlich ein nach außen mündendes Luftauslaßrohr angeschlossen ist. Hierbei besteht jedoch keine Möglichkeit, die Füllhöhe vorauszubestimrnen. Es kann lediglieh die Füllhöhe an der Skala abgelesen werden. Schließlich ist es auch nicht neu, bei einem Zapfhahn im Anschluß an den axialen Durchlaßkanal des Hahnkückens einen Rohrstutzen und konzentrisch in diesem ein Entlüftungsrohr anzuordnen, welches teleskopartig durch eine auf ihm verschiebbare Hülse verlängert oder verkürzt werden kann, um die Füllhöhe des Gefäßes willkürlich zu begrenzen. Die Verschiebung dieser Hülse ist nur möglich, wenn das zu füllende Gefäß von dem Zapfhahn abgenommen ist. Ein Meßbehälter ist in Verbindung mit diesem bekannten Zapfhahn nicht vorgesehen.
Unter Verwendung einer ähnlichen Entlüftungsvorrichtung in Gestalt eines feststehenden Rohres und einer darauf verschiebbaren Hülse ist nach der Erfindung bei dem eingangs bezeichneten Meßstöpsel das vollständig innerhalb des Meßbehälters im Anschluß an eine Luftaustrittsleitung angeordnete feststehende Rohr neben der Skala mit einer zu dieser parallelen Reihe von Öffnungen oder mit einem Längsschlitz versehen, über welche die von außen verschiebbare Hülse gleitet. Diese Einrichtung hat gegenüber den bekannten Mitteln zum Vorausbestimmen der Füllhöhe des Meßbehälters den Vorteil einer bedeutend größeren Einfachheit und Gedrängtheit des Aufbaues. Dadurch, daß nicht nur die Skala, sondern auch die verschiebbare Hülse innerhalb des Meßbehälters angeordnet ist, wird jede Fehlerquelle beim Einstellen der Füllhöhe ausgeschaltet. Da oberhalb des Meßbehälters außer dem durch die obere Abschlußwand hindurchragenden Ende der von Hand zu 6g verschiebenden Hülse keinerlei Antriebsmittel für die Antriebsvorrichtung vorzusehen sind, kann der Meßbehälter in beliebiger Form und
Größe ausgeführt und zum Anschluß an alle vorkommenden Arten von Behältern, insbesondere Flaschen, eingerichtet werden.
Damit das in bekannter Weise seitlich an da: feststehende Rohr angeschlossene, aus dem Meßbehälter herausragende Luftauslaßrohr das Verschieben der Hülse nicht behindert, ist nach der Erfindung die Hülse mit einem da; Anschlußende des Luftauslaßrohres durchlassenden Längsschlitz versehen.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung betrifft eine Einrichtung, welche beim Abzapfen der abgemessenen Flüssigkeitsmenge den Eintritt der Außenluft in den Meßbehälter ermöglicht. Bei bekannten Meßstöpseln, deren Füllhöhe nicht verändert werden kann, ist in der oberen ' Abschlußwand des Meßbehälters eine öffnung vorgesehen, wobei gegebenenfalls dieser öffnung noch ein als Schwimmer wirkendes ao Rückschlagventil zugeordnet ist. Diese Mittel zur Einführung der Außenluft sind im Zusammenhang mit der neuen Entlüftungsvorrichtung nicht ausreichend. Es müssen vielmehr noch Vorkehrungen getroffen werden, daß das Lufteinlaßventil des Meßbehälters bis zum Beginn des Abzapfens geschlossen bleibt, damit die Entlüftungsvorrichtung zur Begrenzung der Füllhöhe überhaupt wirksam sein kann. Zu diesem Zweck ist nach der Erfindung die An-Ordnung getroffen, daß ein in bekannter Weise aus dem Meßbehälter nach unten herausragender Fortsatz des Ventilkolbens durch ein Hebelgestänge außerhalb des Meßbehälters mit dem Lufteinlaßventil verbunden ist. Das Lufteinlaßventil wird also erst dann geöffnet, wenn in der üblichen Weise der Ventilkolben in die Offenstellung verschoben wird.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen den Meßstöpsel in Verbindung mit einer Flasche in schaubildlicher Ansicht bzw. im senkrechten Schnitt.
Fig. 3 zeigt eine Einzelheit des Meßstöpsels im vergrößerten Maßstab.
Fig. 4 zeigt in Ansicht und in einem Teilschnitt die Entlüftungsvorrichtung zum Einstellen beliebiger Füllhöhen in dem Meßbehälter.
Fig. 5 und 6 zeigen weitere Einzelheiten des Meßstöpsels im senkrechten Schnitt bzw. in Ansicht.
Der Meßstöpsel kann zum Abfüllen beliebiger Flüssigkeiten in bestimmten Mengen aus einer Flasche oder einem anderen Vorratsbehälter benutzt werden. Im nachfolgenden ist die Verwendung des Meßstöpsels in Verbindung mit einer Flasche beschrieben.
Bei der Anwendung in Verbindung mit einer
Flasche 3, welche die abzumessende Flüssigkeit enthält, wird die Flasche in umgekehrter Lage mit dem Hals nach unten befestigt, wie es für die Anwendung einer Zapf- und Meßvorrichtung der vorliegenden Art üblich ist, bei welcher zwischen einem metallischen Deckel 5 und einer Zapfmündung 6 ein nach unten sich verjüngender, durchsichtiger Meßbehälter 4 angeordnet ist.
Der Deckel 5 besitzt eine mittlere öffnung und an der Außenseite einen diese Öffnung umgebenden Stutzen 7, der einen in den Flaschen-. hals einzusteckenden geschlitzten Korken o. dgl. enthält. Die Flasche 3 wird zweckmäßig mittels eines Ständers oder einer Konsole 9 o. dgl. an einem Sims, einem Ladentisch o. dgl. befestigt.
In dem Meßbehälter 4 ist eine Hülse 10 angeordnet, die mit dem oberen Ende sich zentral durch den Korken 8 erstreckt und in den Flaschenhals 3 hineinragt. Das untere Ende 11 dieser Hülse 10 ist in die Zapfmündung 6 eingeschraubt.
Der durchsichtige, vorzugsweise aus Glas bestehende Meßbehälter 4, welcher einen kreisförmigen Querschnitt besitzt und nach dem unteren Ende hin verjüngt ist, besitzt ein bestimmtes Fassungsvermögen, welches sich nach der Art der zu messenden Flüssigkeit richtet. Beispielsweise ist für die Verwendung der Vorrichtung in Verbindung mit einer Whiskyflasche das Fassungsvermögen des Meßbehälters entsprechend der für die Schankstellen vorgeschriebenen Größe der Trinkgläser gewählt.
Die Hülse 10 enthält im oberen Teil ein Rohr 12 von verhältnismäßig kleinem Durchmesser, welches sich bis in die Flasche 3 erstreckt. Dieses Rohr 12 ist am unteren Ende 13° mit einer durch die Wand der Hülse 10 sich erstreckenden und nach dem Innenraum des Meßbehälters 4 offenen Mündung 13 versehen und bildet so den Entlüftungskanal für den Meßbehälter.
Die Mündung ist dicht unter dem metallischen Deckel des Behälters 4 angeordnet.
Die Hülse 10 besitzt in der Nähe ihres oberen Endes unterhalb des Deckels 5 mehrere über den Umfang in gleicher Höhe verteilt angeordnete öffnungen 14, die für gewöhnlich offen gehalten werden und durch die der Innenraum des Meßbehälters 4 mit dem Innern der Flasche 3 in Verbindung steht. Durch diese öffnungen 14 gelangt die Flüssigkeit aus der Flasche 3 in den Meßbehälter 4.
Die Mündung 13 begrenzt die Füllhöhe der in den Meßbehälter 4 gelangenden Flüssigkeit, da die Flüssigkeit aus der Flasche 3 so lange in den Meßbehälter abfließt, bis sie die Mündung 3 bedeckt, wonach die Strömung der Flüssigkeit selbsttätig unterbrochen wird. Dadurch wird ein unnötiges Überfließen verhindert und ein genaues Abmessen gewährleistet. In unmittelbarer Nähe der Zapfmündung 6
ist die Hülse io mit weiteren öffnungen 15 versehen, welche für gewöhnlich durch einen in der Hülse 10 verschiebbar geführten Ventilkörper 16 in Gestalt eines Kolbens verschlossen sind. Dieser Ventilkörper 16 besitzt einen durch die Zapfmündung in das die abgemessene Flüssigkeit aufnehmende Glas 0. dgl. sich erstreckenden Schaft 17. Ferner ist der Ventilkörper 16 an den beiden Enden mit je einer kegeligen Spitze 18 bzw. 19 versehen, welche mit entsprechenden Ventilsitzen zusammenwirken. Der eine Ventilsitz ist oberhalb der Öffnungen 14 in der Hülse 10 angeordnet, während der zweite Ventilsitz in der Zapfmündung unter den Öffnungen 15 der Hülse vorgesehen ist.
Der zylindrische Teil 20 des Ventils 16 ist in der Bohrung 21 der Hülse 10 ohne Spiel verschiebbar geführt, so daß in der oberen
Endstellung des Ventils die Öffnungen 14 und
in der unteren Endstellung die Öffnungen 15 durch den zylindrischen Umfang des Ventils abgeschlossen sind.
Der Schaft 17 des Ventils besitzt außerhalb des Meßbehälters 4 einen schräg nach oben gerichteten Schenkel 22, welcher am oberen Ende bei 23 mit einem zweiarmigen Hebel 24 verbunden ist, der seinerseits auf eine Registriervorrichtung 25 einwirkt. Der rückwärtige Arm 26 des zweiarmigen Hebels 24 beeinflußt ein Rückschlagventil 27, welches eine Luftauslaßöffnung 28 des Meßbehälters 4 verschließt. Das Rückschlagventil 27, welches unter Federwirkung steht und in einer Kapsel 30 angeordnet ist, besitzt einen senkrechten Schaft 29. Die Kapsel 30 ist in den Deckel 5 des Meßbehälters 4 eingeschraubt. Das Rückschlagventil 27 wirkt mit einem die Lufteintrittsöffnung 28 umgebenden, an der Innenseite des Deckels 5 angeordneten Sitz 270 zusammen. Für gewöhnlich ist das Ventil 27 geschlossen. Es wird nur geöffnet, wenn der Hebel 24 mittels des Schenkels 22 des Ventilschaftes 17 in' Bewegung gesetzt wird.
Die Registriervorrichtung ist von üblicher Ausführung. Der Hebel 24 trägt eine Klinke 31, welche auf ein mit" der Welle der Registriervorrichtung 25 verbundenes Schaltrad 32 einwirkt. Durch diese Einrichtung können die aus der Flasche entnommenen Mengen kontrolliert werden.
Der Schaft 17 des verschiebbaren Ventilkörpers 16 besitzt eine solche Länge, daß er durch den Boden des zu füllenden Glases 0. dgl.
angehoben werden kann. Bei der Hubbewegung des Ventilkörpers 16 wird die untere kegelige Spitze 19 des letzteren von dem in der Zapfmündung 6 angeordneten Ventilsitz abgehoben, während die obere kegelige Spitze 18 gegen
den oberhalb der öffnungen 14 in der Hülse 10 befindlichen Ventilsitz angedrückt wird. Gleichzeitig werden von dem zylindrischen Umfang 20 des Ventilkörpers 16 die Auslaßöffnungen 15 der Hülse 10 freigegeben und die Einlaßöffnungen 14 verschlossen. '
Bei der Hubbewegung des Schaftes 17 mit dem Ventilkörper 16 erhält mittels des schrägen Schenkels 22 des Ventilschaftes 17 der Hebel 24 eine Schwenkbewegung, wodurch der Schaft 29 des Rückschlagventils 27 abwärts gedrückt und das Ventil von dem zugehörigen Ventilsitz nach unten abgehoben wird, so daß das Innere des Meßbehälters 4 mit der Außenluft in Verbindung gesetzt wird. Dies hat zur Folge, daß die in dem Meßbehälter befindliche Flüssigkeit durch die unteren öffnungen 15 in die Hülse 10 und von da durch die Zapfmündungen 6 in das zu füllende Glas o. dgl. abfließt.
Während dieses Zapfvorganges verhindert die obere kegelige Spitze 18 des Ventilkörpers 16 das Nachströmen von Flüssigkeit aus der Flasche 3 in den Meßbehälter. Wenn jedoch die in dem Meßbehälter enthaltene Flüssigkeit restlos in das zu füllende Glas entleert ist und das letztere aus dem Bereich des Schaftes 17 entfernt ist, bewegt sich der Ventilkörper 16 unter seinem Eigengewicht abwärts, wodurch die Einlaßöffnungen 14 freigegeben und die Auslaßöffnungen 15 geschlossen werden. Hiernach kann die Flüssigkeit aus der Flasche 3 in den Meßbehälter 4 so lange nachströmen, bis sie die Mündung 13 des Rohres 12 verschließt. Bei der Abwärtsbewegung des Ventilkörpers 16 mit dem Schaft 17 gibt der Hebel 24 den Schaft 29 des Lufteinlaßventils 27 frei, so daß das letztere geschlossen wird und den weiteren Austritt von-Flüssigkeit aus dem Meßbehälter verhindert. „
Bei der beschriebenen Vorrichtung wird also der Meßbehälter 4 stets bis zu einer bestimmten Höhe gefüllt, welche von der Anordnung der Mündung 13 des Entlüftungsrohres 12 abhängig ist. Ein unbeabsichtigtes Auslaufen der Flüssigkeit aus dem Meßbehälter 4 wird durch das Aufsitzen des Ventilkörpers 16 auf dem unteren Ventilsitz 19 und durch den Abschluß der Öffnungen 15 mittels des Ventilkörpers 16 verhindert.
Besonders für die Anwendung der Vorrichtung in Verbindung mit einem größeren Behälter, beispielsweise einem Bierfaß o. dgl., ist eine Einrichtung vorgesehen, mittels welcher die Füllhöhe des Meßgefäßes verändert und angezeigt werden kann. Diese Einrichtung ist in Fig. 4 dargestellt.
Das Entlüftungsrohr 12 erstreckt sich hierbei aus der Hülse 10 in den Meßbehälter und mündet in ein Rohr 120, welches in den Meßbehälter eingelassen ist und oberhalb der Mündung des Entlüftungsrohres verschlossen ist. Dieses Rohr I2a besitzt eine Skala 33, die nach bestimmten Mengen eingeteilt ist. Die Teilstriche dieser
Skala sind neben einer Reihe von Öffnungen 34 oder neben einem Längsschlitz des Rohres 120 angeordnet. Auf dem Rohr 12° ist eine Hülse 35 frei verschiebbar, die einen das Entlüftungsrohr 12 durchlassenden Längsschlitz 36 besitzt. Außerhalb des Meßbehälters 4 ist die Hülse 35 mit einem Knopf 37 oder einer anderen Handhabe versehen, mittels welcher die Hülse längs des Rohres 12" entsprechend der gewünschten Füllhöhe des Meßbehälters eingestellt werden kann. . Je nach der Einstellung der Hülse 35 deckt diese eine größere oder kleinere Länge der Öffnungsreihe oder des Schlitzes 34 des Rohres 12° ab. An der Skala kann die nicht χ 5 abgedeckte und damit für die Begrenzung der Füllhöhe des Meßbehälters wirksame Länge der Öffnungsreihe oder des Schlitzes 34 des Rohres I2a abgelesen werden.
Unter Umständen kann auch die Registriervorrichtung fortgelassen werden. Dies kommt besonders dann in Betracht, wenn es sich um den Ausschank von Spirituosen aus Flaschen handelt. Das gleiche gilt für das Rückschlagventil zur Überwachung des Abfließens der Flüssigkeit aus dem Meßbehälter in das Glas o. dgl.
Wenn bei Fortlassen der Registriervorrichtung das Belüftungsventil beibehalten werden soll, kann der von dem schrägen Schenkel 22 des Schaftes 17 angetriebene Hebel 24 mit dem Deckel des Meßbehälters gelenkig verbunden sein.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Meßstöpsel mit durchsichtigem Meßbehälter, einem den Ein- und Auslaß wechselweise steuernden axialen Ventilkolben und einer längs einer Skala in der Höhenrichtung einstellbaren Entlüftungsvorrichtung in Gestalt eines feststehenden Rohres und darauf verschiebbarer Hülse, dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise vollständig innerhalb des Meßbehälters (4) im Anschluß an die Luftaustrittsleitung (12) angeordnete feststehende Rohr (i2a) neben der Skala (33) mit einer zu dieser parallelen Reihe von öffnungen oder einem Längsschlitz (34) versehen ist, über welche die von außen verschiebbare Hülse (35) gleitet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Hülse
    (35) mit einem das Anschlußende des Luftauslaßrohres (12), das in bekannter Weise seitlich an das feststehende Rohr (12°) angeschlossen ist, durchlassenden Längsschlitz
    (36) versehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen r und 2, bei welcher im Deckel des Meßbehälters ein Lufteinlaßventil angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein in bekannter Weise aus dem Meßbehälter nach unten herausragender Fortsatz (17) des Ventilkolbens (16) durch ein Hebelgestänge (22, 24) außerhalb des Meßbehälters (4) mit dem Lufteinlaßventil (27) verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES106319D 1932-09-22 1932-09-22 Messstoepsel Expired DE583368C (de)

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