DE686747C - Abfuellvorrichtung fuer Fluessigkeiten - Google Patents

Abfuellvorrichtung fuer Fluessigkeiten

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DE686747C
DE686747C DE1938J0061921 DEJ0061921D DE686747C DE 686747 C DE686747 C DE 686747C DE 1938J0061921 DE1938J0061921 DE 1938J0061921 DE J0061921 D DEJ0061921 D DE J0061921D DE 686747 C DE686747 C DE 686747C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/22Details
    • B67C3/26Filling-heads; Means for engaging filling-heads with bottle necks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/22Details
    • B67C3/28Flow-control devices, e.g. using valves

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  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Abfüllvorrichtung für Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft eine Abfüllvorrichtung für Flüssigkeiten mit einem durch den Abfüllstutzen gesteuerten Ausflußve,#til des Meßgefäßes, Bei derartigen bekannten Abfüllvorrichtunge n wird die Flüssigkeit zunächst einem Meßgefäß zugeführt und aus diesem in einen zum Befördern der Flüssigkeit dienenden Behälter abgefüllt. Bei den gebräuchlichen Bauarten wird das Ausflußventil des Meßgefäßes von dem Abfüllstutzen dadurch gesteuert, daß das zu füllende Gefäß gegen den Abfüllstutzen angehoben wird und diesen mitnimmt, was wiederum ein Anheben -des mit den Abfüll- stutzen verbundenen Ausflußventils des Meßgefäßes zur Folge hat. Bei diesen bekannten Vorrichtungen wird das Ausflußventil auch dann geöffnet, wenn der Abfüllstutzen nicht richtig in die Einfüllöffnung des zu füllenden Behälters eingeführt wird, also beispielsweise wenn eine verschlossene Einfüllöffnung des zu füllenden Behälters glegen den Abfüll- stutzen angehoben wird oder wenn die Einfüllöffnung des Behälters infolge einer Verbeulung oder einer falschen Stellung des Behälters nur einseitig gegen den Abfüllstutzen trifft. In solchen Fällen geht die abgemessene, nach der Öffnung des Ausflußventils ausströmende Menge ganz oder teilweise verloren. Bei den erwähnten bekannten Vorrichtungen wirkt sich ferner das erforderlicheAnheben der zu füllenden Gefäße recht nachteilig aus, wenn große Gefäße, wie z, B. große Benzinkanister o. dgl., gefüllt werden müssen.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile vermieden. Es wird insbesondere die Aufgabe gelöst, die Entleerung der Meßgefäße nur dann vorzunehmen ' wenn der Ab- füllstutzen in die Einfüllöffnung des Behälters eingeführt und somit ein verlustfreies Einfließen der Flüssigkeit in den zu füllenden Behälter gewährleistet ist. Bei einer Abfüll- vorrichtung für Flüssigkeiten mit einem durch den Abfüllstutzen gesteuerten Ausflußventil des Meßgefäßes wird gemäß der Erfindung der Abfüllstutzen zum Einführen in die Einfüllöffnung des zu füllenden Behälters federnd nach abwärts geschoben und die öffnungsbewegung des Ausflußventils des Meßgefäßes von dieser Abwärtsbewegung des Füllstutzens abgeleitet. Wenn die Einfüllöffnung des zu füllenden Behälters nicht vollkommen frei, sondern etwa durch einen Kork verstopft ist oder wenn der Füllansatz des Behälters verbeult und deshalb zu eng ist, dann kann der Abfüllstutzen. nicht in die Einfüllöffnung des Behälters eintreten und wird somit an seiner Albwärtsbewegung gehemmt. Da in einem solchen Falle die bewirkte Ab--wärtsbewegung unterbleibt oder nur klein ist, so wird auch das Ausflußventil am- Meßgerät nicht geöffnet. Es wird also verhütet. daß Flüssigkeit ausfließt und verlorengeht, wenndie Einfüllöffnung des zu füllenden Behälter-,-,-nicht vollkommen in Ordnung ist. Es ist also eine Sicherheit dafür gegeben, daß das Ausflußventil des Meßgefäßes nur dann geöffnet wird, wenn die Einfüllöffnun g des zu füllenden Behälters frei ist und die volle Flüssigkeit ungehindert in den Behälter einfließen kann.
  • Bei einer bevorzugtenAusführungsforin der erfindungsgemäßen Erfindung ist mit dem Abfüllstutzen ein Steuerhebel gelenkig verbunden, der bei der Abwärtsbewegung des Abfüllstutzens gegen das Ausflußventil des Meßgefäßes geschwenkt wird und den Ventilkegel anhebt. Dem Gestänge, das den Abfüll- stutzen in die Einfüllöffnung des zu füllenden Behälters einschiebt, ist eine Sperrvorrichtung zug cordnet, die von dem Behälter beeinflußt wird. Zu diesem Z-weck ist an der Sperrvorrichtung ein Fühler vorgesehen, der durch die Form der Mündung der zu füllenden Gefäße und/oder durch die Form jener Teile, welche zum Verschließen der Behältermündung dienen, beeinflußt wird. Steht einer der der Füllstelle zugeführten Behälter verkehrt oder schief oder ist die Einfüllöffnung so verbeult, daß ihr Ouerschnitt kleiner geworden ist, als es zum i#infüllen erforderlich ist, dann kann der Abfüllstutzen die in das Innere des Behälters gerichtete Bewegung nicht oder nur in ungenügendem Maße ausführen, so daß das Ausflußventil nicht geöffnet wird und dadurch die Entleerting des Meßgefäßes unterbleibt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Abfüllvorrichtung gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Abfüllvorrichtung, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. 1, 1 Al),b.'3 einen Schnitt nach Linie C-D nach Abb. i.; Abb. 4 und 5 zeigen den Fühlhebel in verschiedenen Stellungen, in denen keine Füllung erfolgen darf; Abb. 6 zeigt den Fühlhebel in der zum Einfüllen geeigneten Stellung des Behälters.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem nicht dargestellten Vorratsgefäß für die Flüssigkeit sowie einem mit diesem verbundenen Meßgefäß, an dessen unterem Ende ein Ab- füllstutzen angeordnet ist. Irn Boden 2 des Meßgefäßes i ist ein Ventilkegel 3 angebracht. Der Ventilkegel 3 schließt das Meßgefäß i "egenüber einem Gehätis C, e 4 ab, das unter dem Meßgefäß i sitzt und in dessen unterem Teil Z, ein Abfüllstutzen 5 axial auf und ab verschiebbar ist. An dem oberen rin,-#förmigen Ansatz 6 des Albfüllstutzens 5 ist bei 8 ein bis unter den Ventilkegel 3 ragender Hebel 7 ange-Ixenkt, dessen Ausschla- durch eine Stell-.schraube 9 geregelt werden kann.
  • Die axiale Verschiebun11 des Abfüll stutzens 5 erfolgt durch einen zweiarmigen Hebel io-ii dessen Arm ii mit einer Rolle 12 versehen ist, die von einer Kurve 13 oder auf andere geeignete Weise gesteuert wird. Dabei schwingt der Hebel i o- i i um die Achse 14 und verschiebt den Abfüllstutzen 5 in seinem Lager 15. Eine Zugfeder 16 am En-de des Hebelarmes io drückt die Führungsrolle 12 immer an die Steuerkurve 13 (Abb. i).
  • Der Arm io des Winkelhebels io-ii läuft in eine Gabel ig aus, die durch'Zapfen 18 mit dem Führungsring 17 verbunden ist (Abb. 2). Das eine Ende der Gabel ist verlängert und bildet einen Arm 2o, in dem eine nutartige Aussparung 21 vorgesehen ist. In diese Aussparung greift ein Anschlag 2-2 des Winkelhebels 25-26 ein, wenn ein Behälter 23 an der Füllstelle mit der Einfüllöffnung 27 so unter dem Abfüllstutzen 5 steht, daß die finger-. artigen Ansätze 2,9-30 in die Öffnung der Bügel 31-32, an' der Einfüllöffnung greifen und das untere Ende:28 des Abfüllstutzens in die Einfüllöffnung hineingeschoben werden kann.
  • Der Winkelhebel 25-26 trägt am Ende des Armes 26 zwei fingerartige Ansätze 29, 30 (Abb. i und 2,), die unter zwei an gegenüberliegenden Seiten der Einfüllöffnung 27 angeordnete Bügel 31-32 fassen (Abb. 3 bis 6), wenn ein Behälter 23 in richtiger Stellung an der Füllstelle steht, wie in Abb. i und 2 dargestellt ist. In dieser Stellung des Behälters 23 und der fingerartigen Ansätze 29, 3o befindet sich die Nase:22 des Hebels:25 gegenüber der Aussparung 21 des Hebelarmes 2o (Abb. i und 2), so daß der von der Kurve 13 bewegte Winkelhebel io-i i mit seiner Aussparung 2 1 über die Nase :2:2 greifen kann, wenn die Feder 16 den Hebelarm 2o nach unten zieht. Bei der abwärts gerichteten Bewegung des Hebels 20 nimmt dieser den Führungsring 17 und dadurch auch den Füllstutzen 5 mit nach unten, wodurch das untere- Ende 28 des Füllstutzens in die Einfüllöffnung 2-7 hineinbewegt wird.
  • Die Abwärtsbewegung des Abfüllstutzens 5 steuert nun das Ausflußventil 3, indem beim Abwärtsbewegen des Stutzens der am oberen Ende desselben angeordnete Hebel 7 mit nach unten bewegt wird, bis er auf die Stellschraube 9 auftrifft, worauf sich das freie Ende 35 dieses Hebels nach oben bewegt und den Ventilkegel 3 anhebt, so daß die Flüssigkeit aus dem Meßgefäß durch den Abfüll- stutzen 5 in den Behälter fließen kann.
  • Ist die Einfüllöffnung verstopft oder zu eng, so daß der Abfüllstutzen 5 mit seinem Ende 28 nicht mehr in die Abfüllöffnung 27 hineingeschoben werden kann, so wird auch das freie Ende 35 des Hebels 7 nicht aufwärts geschwenkt; das Ventil 3 bleibt also geschlossen. Ist die Einfüllöffnung 27 verbeult, so daß die Finger 29-3o nicht unter die Bügel 31-32 fassen können (Abb. 4 und 6), so bleibt der Winkelhebel 26 gegenüber der in Abb. i dargestellten mittleren Lage links in der Lage I stehen. Demgemäß steht auch der Hebelarln 25 mit der NiaSC 22 zu weit links. Die Nase 22 kann nun nicht in die Aussparung 2, 1 eintreten, wenn der Hebel i o unter der Wirkung der Feder 16 nach unten gezogen wird. Statt dessen setzt sich der Kopf 2 o nes Hebels io mit seiner unteren Fläche 36 auf die Nase 22 auf und begrenzt damit die Aibwärtsbewegung dieses Hebels io und auch des Abfüllstutzens 5, so daß der an dem Ab- füllstutzen angelenIkte Hebel 7 nicht so weit bewegt wird, daß sein Ende 35 den Ventilkegel 3 hochhebt. Die Füllung des Behälters unterbleibt also in diesem Falle.
  • Ist überhaupt kein, Behälter an die Füllstelle herangebracht worden oder steht der Behälter schief oder sonst in einer Lage, in der die Finger 29-30 nicht unter die Bügel 31-32 greifen können, dann gelangt der Hebel 25-26 ungehindert in die in Abb. 5 dargestellte Lage. DieNase22schwingt über die mittlereLagell nach rechts in die Lage III, so daß der unter der Wirkung der Feder 16 stehende Hebel io sich mit der Unterkante 37 des Hebelkopfes 2o auf die Nase 22 aufsetzt und in seiner weiteren Ahwärtsbewegung gehemmt ist. Daher unterbleibt auch die axiale Verschiebung des Abfüllstutzens 5 und die durch die Verschiebung hervorgerufene öffnung des Meßgefäßes i durch Anheben des Ventilkegels 3. Die Füllung ist also nur möglich, wenn der el zu füllende Behälter richtig unter dem Abfüll- stutzen steht und die Einfüllöffnung frei für den Durchgang der Flüssigkeit ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abfüllvorrichtung für Flüssigkeiten mit einem durch den Abfüllstutzen gesteuerten Ausflußventil des Meßgefäßes, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfüll- stutzen (5) zum Einführen in die Einfüllöffnung des zu füllenden Behälters'(23) federnd nach abwärts geschoben wird und daß die Öffnungsbewegung des Ausflußventils (3) des Meßgefäßes (i) von der Abwärtsbewegung des Abfüllstutzens el (5) abgeleitet wird.
  2. 2. Abfüllvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein an dem Abfüllstutzen (5) angelenkter Steuerhebel (7) bei der Abwärtsbewegung des Abfüllstutzens gegen das Einfüllventil (3) des Meßgefäßes (i) geschwenkt wird und den Ventilkegel anhebt. 3. Abfüllvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gelzennzeichnet, daß dem den Abfüllstutzen (5) mit seinem Ende (28) in die Einfüllöffnung (2-7) des zu füllenden Behälters einschiebenden Gestänge (io, 11, 20, -gi) eine von dem zu füllenden Behälter beeinflußte Sperrvorrichtung (22, 25, 26) zugeor#dnet ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Sperrvorrichtung (22, 25, 26) vorgesehene Fühler (29-3o) dur'ch die Form der Mündung (27) der zu füllenden Behälter und/ oder durch die Form jener Teile, welche zum Verschließen der Behältermündung dienen, beeinflußt wird.
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