DE280595C - - Google Patents

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DE280595C
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halogen
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G61/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carbon-to-carbon link in the main chain of the macromolecule
    • C08G61/02Macromolecular compounds containing only carbon atoms in the main chain of the macromolecule, e.g. polyxylylenes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es wurde gefunden, daß Verbindungen vom Typus der Benzylhalogenide der allgemeinen Formel R-CH2-X, worin R einen aromatischen Rest und X Halogen bedeutet, durch Behandeln mit Metallhalogeniden in hochmolekulare, nicht kristallisierende harzartige Substanzen übergeführt werden können. Die Reaktion, welche unter Austritt des Halogens X der Seitenkette in Form von Halogenwasserstoff verläuft, kann gegebenenfalls schon in der Kälte vor sich gehen und verläuft praktisch quantitativ. Die erhaltenen Produkte können zu verschiedenen technischen Zwecken Anwendung finden. Von dem bekannten Produkt, das bei der Behandlung eines Gemisches von Benzylchlorid und Schwefelkohlenstoff mit AIumiiiiumchlorid entsteht und in allen Lösungsmitteln unlöslich ist, sind die nach vorliegendem Verfahren erhältlichen Substanzen, die in organischen Lösungsmitteln, wie Benzol, Tetrachlorkohlenstoff usw., löslich sind, wesentlich verschieden.
Gegenüber dem von Zincke in den Berichten II, Seite 739 beschriebenen Verfahren, metallisches Kupfer, Silber usw. auf Benzylchlorid einwirken zu lassen, bietet das neue Verfahren wesentliche Vorteile:
Zur Einleitung der Reaktion ist nämlich nur eine äußerst geringe Menge eines Halogenids erforderlich; die Reaktion tritt ohne äußere Wärmezufuhr ein und verläuft sehr schnell, bei großen Quantitäten ist sogar Kühlung angezeigt; das Endprodukt ist farblos, enthält kein Metall und ist auch durch andere anorganische Substanzen kaum verunreinigt, zu dem ist die Verunreinigung (z. B. Eisenchlorid) mit Wasser leicht zu entfernen.
Beispiel.
100 Teile Benzylchlorid werden bei gewöhnlicher Temperatur, zweckmäßig unter Rühren, mit etwa 0,5 Teilen wasserfreiem Eisenchlorid versetzt. Es beginnt alsbald eine kräftige, gleichmäßig andauernde Salzsäureentwicklung unter nur geringer Temperaturerhöhung. Die Masse wird zum Schluß blasig, trocken und dunkelbraun, fast metallglänzend. Aus derselben werden eventuell noch vorhandene Spuren von unverändertem Benzylchlorid mit Wasserdampf abgeblasen, wobei das Reaktionsprodukt blaßgelb wird. Zur Entfernung des letzten Restes des Eisenchlorids kann das Harz gegebenenfalls mit Wasser fein gemahlen und mit Salzsäure digeriert werden. Getrocknet und gemahlen ist das Reaktionsprodukt ein gelblich gefärbtes Pulver, chlorfrei, unlöslich in Spiritus, löslich in Benzol, Tetrachlorkohlenstoff usw.
In gleicher Weise sind analoge Benzylhalogenide in Harze überführbar, z. B. Benzylbromid, o-Chlorbenzylchlorid oder uj-Chlor-a- oder -ß-methylnaphtalin oder das technische Gemisch dieser beiden letzteren Verbindungen. Statt des wasserfreien Eisenchlorids lassen

Claims (1)

  1. sich andere Metallhalogenide verwenden, z. B. Aluminiuhicjilorid oder Chlorzink in der Wärme.
    ■Paten τ-An Spruch:
    Verfahren zur Darstellung harzartiger Produkte, dadurch gekennzeichnet, daß man Verbindungen vom Typus der Benzylhalogenide der allgemeinen Formel R-CH2-X, worin R einen aromatischen Rest und X Halogen bedeutet, bei Abwesenheit von Verdünnungsmitteln mit Metallhalogeniden behandelt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954919C (de) * 1953-05-24 1956-12-27 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Polyisocyanaten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE954919C (de) * 1953-05-24 1956-12-27 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Polyisocyanaten

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