DE280406C - - Google Patents
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- DE280406C DE280406C DENDAT280406D DE280406DA DE280406C DE 280406 C DE280406 C DE 280406C DE NDAT280406 D DENDAT280406 D DE NDAT280406D DE 280406D A DE280406D A DE 280406DA DE 280406 C DE280406 C DE 280406C
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- Germany
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- sludge
- shovel
- handle
- pawl
- mud
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Links
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- 241000854350 Enicospilus group Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F7/00—Other installations or implements for operating sewer systems, e.g. for preventing or indicating stoppage; Emptying cesspools
- E03F7/08—Hand implements for emptying sewers or cesspools
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Treatment Of Sludge (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
™ M 280406 KLASSE 85 e. GRUPPE
geschwungen werden kann,
Die Erfindung bezieht sich auf einen zum Ausheben von Schlamm aus Sinkkästen bestimmten
Schlammheber, welcher am unteren Ende in bekannter Weise mit einer drehbaren
Schlammschaufel ausgestattet ist, die mittels eines gelenkig mit der Schlammschaufel verbundenen
Gestänges jeweils in eine Längs- oder Querlage eingestellt werden kann.
Bei den bisherigen Schlammhebern dieser
Bei den bisherigen Schlammhebern dieser
ίο Art mußte, um die Schlammschaufel aus ihrer
Längs- in die Querlage überzuführen, dieses Gestänge von Hand bewegt werden, was die Handhabung
derartiger Einrichtungen beträchtlich erschwerte. Außerdem weisen die bisherigen
Schlammheber auch noch den Nachteil auf, daß das Antriebsgestänge zum Schwingen der
' Schlammschaufel derartige Länge besitzen muß, daß es auch bei tief eingeführtem Schlammheber
außerhalb des Sinkkastens von Hand bewegt werden kann. Von diesen Einrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand
dadurch, daß das Ausschwingen der Schlammschaufel in die Querlage nicht mittels einer von Hand zu bewegenden Schub- oder Zug-Vorrichtung,
sondern mit Hilfe eines Gesperres erfolgt, welches durch bloßes Hin- und Herschwingen
des Schaufelstieles in Wirksamkeit tritt und eine unbedingt zwangläufige Schwingung
der Schlammschaufel herbeiführt. Die zum Ausschwingen der Schlammschaufel erforderlichen
Teile können infolge des Umstandes, daß sie von außen her nicht angetrieben zu
. werden brauchen, sondern in der Tiefe des Sinkkastens selbsttätig wirken, derart kurz
gehalten werden, daß die naheliegende Gefahr einer Biegung oder eines Bruches dieser Teile
ausgeschlossen erscheint.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Schlammhebers bei gestreckter Lage der Schlammschaufel,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Schlammhebers mit quergestellter Schlammschaufel.
Der Schlammheber besteht aus der annähernd becherförmigen Schlammschaufel a, welche mittels
seitlicher Zapfen b drehbar in einem Bügel d hängt, der mittels eines hülsenförmigen
Schuhes e am unteren Ende des Stieles f befestigt ist. Am rückwärtigen Ende der Schlammschaufel
a . ist ein Drehgelenk c befestigt, an welchem das als Lagerauge ausgebildete untere
Ende einer Schubstange I angreift, mittels deren die Schlammschaufel jeweils in eine Längs- oder
in eine Querlage eingestellt werden kann. Um die Schlammschaufel beim Einstoßen in den
Schlammgrund des Sinkkastens gegen eine unbeabsichtigte Schwingung zu sichern, wird die
Schlammschaufel in dieser Lage durch eine Sperrfeder h belastet, welche mittels eines
Lageransatzes g am unteren Ende des Schuhes e befestigt ist. Auf dem hülsenförmigen Schuh β
ist ein muffenartiger Ring i frei verschiebbar angeordnet, welcher auf seiner Rückseite eine
Aussparung sowie zwei lappenartige, mit Lageräugen versehene Ansätze besitzt, welche zur
Lagerung einer als Doppelhebel ausgebildeten Sperrklinke k dienen. Während das äußere Ende
dieser Sperrklinke k mit dem oberen Ende der Schubstange I gelenkig verbunden ist, wirkt das
innere zugeschärfte oder gezahnte freie Ende der Klinke durch die rückwärtige Aussparung
des Schubringes i hindurch auf den Schaufelstiel/"
bzw. den Schuh e, wenn die Klinke nicht durch die Stange I außer Eingriff mit dem
ίο Schuh e gebracht wird.
Die Einrichtung wirkt in folgender Weise:
Vor dem Einführen des Schlammhebers in
den Sinkkasten wird der Schubring i auf dem hülsenförmigen Schuh e so weit nach oben
verschoben, daß die Schlammschaufel α durch die Sperrfeder h in der aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen
Weise festgestellt wird. Nachdem man die Schaufel in dieser Lage in den Schlammgrund
des Sinkkastens eingestoßen hat, schwingt man den Stiel f der Vorrichtung nach vorn,
d. h. nach derjenigen Seite des Sinkkastens,, welcher die Öffnung der Schlammschaufel zugekehrt
ist (mit Bezug auf die Zeichnung also nach links). Infolge dieser Bewegung wird auf
die Schubstange I infolge ihrer zum Drehpunkt b des Stieles f exzentrischen Lagerung
durch die infolge des Druckes der Schlammmassen feststehende Schlammschaufel α ein
nach unten gerichteter Zug ausgeübt, was zur Folge hat, daß das rückwärtige Ende der Sperrklinke
k nach unten ausgeschwungen und das freie Ende der Sperrklinke außer Eingriff mit
dem Schuh e gebracht, gleichzeitig aber auch der Schubring i ein entsprechendes Stück auf
den hülsenförmigen Schuh e herniedergezogen wird. Sobald man den Stiel f nach der entgegengesetzten
Seite zurückschwingt, wird die Sperrklinke k durch die nunmehr auf Druck beanspruchte Schubstange I mit ihrem freien
Innenende derart kräftig gegen den Schuh e gepreßt, daß sowohl der Schubring i als auch
die Sperrklinke k in ihrer Lage festgestellt werden. Die auf diese Weise beim Rückschwung
des Stieles diesem gegenüber gegen Längsver-Schiebung gesicherte Schubstange I wird infolgedessen,
da ja ihr Angriffspunkt exzentrisch zum Drehpunkt b der Schlammschaufel α liegt,
auf diese ein Drehmoment ausüben, das selbst bei beträchtlichem Widerstand eine entsprechende
Drehung der Schlammschaufel zur Folge hat. Schwingt man den Stiel f nunmehr zum
zweitenmal nach vorn, so wird die Sperrwirkung der Klinke k wieder aufgehoben und der Schubring
i abermals ein entsprechendes Stück herniedergezogen, um beim zweitmaligen Zurückschwingen
des Schaufelstieles samt der Klinke k abermals festgestellt zu werden und hierdurch
wiederum eine entsprechende Drehung der Schlammschaufel α herbeizuführen. Durch
wiederholtes Hin- und Herbewegen des Stieles f wird auf diese Weise die Schlammschaufel a
endlich in die aus Fig. 3 ersichtliche Querlage gebracht, so daß nunmehr die bei ihrer Drehung
aufgenommene Schlammfüllung nach oben befördert werden kann.
Ist die Konsistenz des den Sinkkasten füllenden Schlammes nur gering, so genügt es, die
Schlammschaufel α durch einmaliges Vorwärtsschwingen des Stieles f von der Sperrwirkung
der Feder h zu befreien, um die selbsttätige Ein-Stellung der Schlammschaufel in ihre Querlage
herbeizuführen. Da nämlich der Schwerpunkt der Schlammschaufel α und der mit ihr
verbundenen Antriebsteile I und k beträchtlich hinter dem Drehpunkt b der Schaufel liegt,
so wird, sobald die Sperrung der Schaufel durch die Feder h aufgehoben ist, eine selbsttätige
Drehung der Schaufel erfolgen. Eine Drehung über die in Fig. 3 dargestellte Querlage hinaus
ist hierbei ausgeschlossen, da sich die rückwärtige Fläche der Schlammschaufel bei dieser
Lage gegen die entsprechend gestaltete Schubstange Z anlegt und hierdurch die Schaufel an
einer Weiterdrehung verhindert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schlammheber für Sinkkästen, bestehend aus einer Kippschaufel, die mittels eines Gestänges jeweils in eine Längs- oder Querlage geschwungen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß an einem auf dem Stiel verschiebbaren Muffenring (i) eine zweiarmige Sperrklinke (k) drehbar gelagert ist, deren einer Arm mit der Rückseite der Schlammschaufel (ä) exzentrisch zu deren Drehpunkt (V) durch eine Schubstange (I) gelenkig verbunden ist, so daß, nachdem die Schlammschaufel durch Verschieben des Muffenringes in seine obere Endlage eingestellt und in den Schlamm hinabgelassen ist, beim Hin- und Herschwingen des Stieles die Sperrklinke zusammen mit dem Muffenring durch die Schubstange (Z) abwechselnd frei am Stiel herniedergezogen und gegen diesen gepreßt wird, so daß die Schlammschaufel absatzweise selbsttätig in ihre Querlage unter gleichzeitigem Füllen mit Schlamm ausgeschwungen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280406C true DE280406C (de) |
Family
ID=536244
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280406D Active DE280406C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280406C (de) |
-
0
- DE DENDAT280406D patent/DE280406C/de active Active
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