DE2803483C2 - Verfahren zur Herstellung von reinem Al↓2↓ O↓3↓ aus Aluminiumerzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von reinem Al↓2↓ O↓3↓ aus Aluminiumerzen

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DE2803483C2 DE2803483A DE2803483A DE2803483C2 DE 2803483 C2 DE2803483 C2 DE 2803483C2 DE 2803483 A DE2803483 A DE 2803483A DE 2803483 A DE2803483 A DE 2803483A DE 2803483 C2 DE2803483 C2 DE 2803483C2
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    • C01F7/02Aluminium oxide; Aluminium hydroxide; Aluminates
    • C01F7/20Preparation of aluminium oxide or hydroxide from aluminous ores using acids or salts
    • C01F7/22Preparation of aluminium oxide or hydroxide from aluminous ores using acids or salts with halides or halogen acids

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Description

a) die Aiisgangslösung für die Aufschlußstufe auf eine Salzsäurekonzentration von 15 bis 25 Gew.-% HCl eingestellt, das Aluminium aus dem En: gelöst und die unlöslichen Feststoffe aus der beim Aufschluß erhaltenen Suspension abgetrennt werden,
daß
b) der Säuregehalt der nach a) erhaltenen klaren Lösung durch Absorption von HCI-Gasen aus später ablaufenden Prozeßstufen der Calcinierung bzw. der thermischen Spaltung auf 14 bis 22 Gew.-°/o HCl eingestellt, die Temperatur in der Absorptionsstufe auf 50 bis 12O0C eingestellt und ein Teil der Mutterlauge aus der Rohkristallisation und der Mutterlauge der Rein-Kristallisation zurückgeführt werden,
daß
c) das Aluminium der Lösung aus der Absorptionsstufe als AlCb · 6H2O durch Expansionsverdampfung kristallisiert, anschließend das AlCb ■ 6H2O abgetrennt, ein Teil der Mutterlauge in die Absorptionsstufe zurückgeführt und der restliche Teil in eine Reinigungsstufe eingebracht werden,
daß
d) das rohe AICI3 ■ 6H2O durch Expansionsverdampfung reinkristallisiert, wobei zur Lösung die kondensierten Brüden der Ron-Kristallisation mitverwendet werden, anschließend das reine AlCl3 · 6H2O abgetrennt und die Mutterlauge in die Absorptionsstufe zurückgeführt werden,
daß
e) das so gewonnene AlCb · 6H2O calciniert und die gesamten Zersetzungsgase in die Absorptionsstufe zurückgeführt werden
und daß
f) die Verunreinigungen Fe, Mg und K in der Reinigungsstufe durch Kristallisation von FeCb und MgCb als Doppelsalz mit KCI, vorzugsweise durch Abkühlung der Lösung um ein Temperaturintervall bis zu 40° C entfernt werden, wobei ein Unterschuß an KCl durch Zugabe einer entsprechenden Menge von KCI ausgeglichen und ein evtl. vorhandener Überschuß an KCl — bezogen auf die für die Doppelsalzbildung erforderliche Menge — als KCI wieder auskristallisiert wird, anschließend die Salze abgetrennt und die so gereinigte Lösung in die Aufschlußstufe zurückgeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Zersetzung der Doppelsalze, dadurch gekennzeichnet, daß diese mit Wasser so geführt wird, daß das KCI ungelöst bleibt und die gelösten anderen Verunreinigungen zur thermischen Zersetzung weitergeleitet werden, das ungelöste KCI jedoch zum Wiedereinsatz in die Reinigungsstufe zurückgeleitet oder aus dem Prozeß
herausgeführt wird und daß vorzugsweise nach einer weiteren Eindampfung der aus der Doppelsalz-Zersetzung anfallenden Lösung eine thermische Zersetzung durchgeführt wird, wobei sämtliche HCI-haltigen Gase in die Absorptionsstufe zurückgeführt und die Verunreinigungen aus dem Prozeß ausgeschleust werden.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von reinem AI2O3 aus Aluminiumerzen durch Behandeln der Erze mit Salzsäure, Kristallisation des Aluminiums als Aluminiumchloridhexahydrat und thermische Zersetzung des Aluminiumchlorids.
Nach DEPS 4 14 128 ist ein Verfahren zur Herstellung von reinem AI2O3 aus Aluminiumerzen bekannt, bei dem man einen Teii der Aufschlußlösung bis zur Ausscheidung von Aluminiumchlorid-Kristallbrei eindampft und den anderen Teil der Aufschlußlösung zum Auffangen der bei der thermischen Zersetzung des Aluminiumchlorids entweichenden Salzsäure benutzt, mit welchem Teil man den abgesaugten Kristallbrei zwecks Trennung der Eisen- und Aluminiumchloride systematisch auswäscht, wobei zweckmäßig zum Schluß reine eisenfreio Salzsäure verwendet wird, und daß man das erhaltene Aluminiumchlorid der thermischen Zersetzung unterwirft.
Bei der nach DE-PS 4 14 128 vorgeschlagenen Verfahrensweise können zum Waschen der auskristallisierten Rohstoffe (Aluminiumchlorid-Hexahydrat) nur begrenzte Mengen Waschlösung eingesetzt werden. Ferner ist bei der Rückführung der Mutterlauge in die Aufschlußstufe des Rohmaterials damit zu rechnen, daß die Verunreinigungen wegen zu hoher Konzentration entfernt werden müssen. Dieses geschieht bekanntlich durch Eindampfung, wobei die Rückführung der Salzsäure aus wirtschaftlichen Gründen unvermeidbar ist. Zur Abtrennung der Verunreinigungen ist nur eine selektive Entfernung der Eisen(lll)-Salze bekannt. Die anderen Verunreinigungen, in der Hauptsache Magnesium- und Kaliumsalze, lassen sich auf einfache und wirtschaftliche Weise ohne Totalverdampfung nicht entfernen. Die Totalverdampfung verursacht aber erhebliche Verluste an Aluminiumchlorid.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die beschriebenen Nachteile zu vermeiden und die Herstellung von reinem Aluminiumoxid in einem Kreislaufprozeß unter möglichst geringem Energieaufwand und geringer Umweltbelastung zu ermöglichen. Die Lösung der Aufgabe, die in der Abbildung schematisch dargestellt ist, besteht darin, daß
a) die Ausgangslösung für die Aufschlußstufe auf eine Salzsäurekonzentration von 15 bis 25 Gew.-% HCl eingestellt, das Aluminium aus dem Erz gelöst und die unlöslichen Feststoffe aus der beim Aufschluß erhaltenen Suspension abgetrennt werden,
b) der Säuregehalt der nach a) erhaltenen klaren Lösung durch Absorption von HCI-Gasen aus später abkaufenden Prozeßstufen der Calcinierung bzw. der thermischen Spaltung auf 14 bis 22 Gew.-% HCl eingestellt, die Temperatur in der Absorptionsstufe auf 50 bis 120°C eingestellt und ein Teil der Mutterlauge aus der Rohkristallisation und der Mutterlauge der Rein-Kristallisation zurückgeführt werden,
c) das Aluminium der Lösung aus der Absorptionsstufe als AICI3 · 6H2O durch Expansionsverdampfung kristallisiert anschließend das AICI3 ■ 6H2O abgetrennt, ein Teil der Mutterlauge in die Absorptionsstufe zurückgeführt und der restliche Teil in eine ■"> Reinigungsstufe eingebracht werden,
d) das rohe AICI3 · 6H2O durch Expansionsverdampfung reinkristallisiert, wobei zur Lösung die kondensierten Brüden der Roh-Kristallisation mitverwei-.det werden, anschließend das reine in AICI3 · 6H2O abgetrennt und die Mutterlauge in die Absorptionsstufe zurückgeführt werden,
e) das so gewonnene AICI3 · 6H2O calciniert und die gesamten Zerset/.ungsgase in die Absorptioiisstufe zurückgeführt werden und 1 -.
f) die Verunreinigungen Fe, Mg und K in der Reinigungsstufe durch Kristallisation von FeCh und MgCl2 als Doppelsalz mit KCl, vorzugsweise durch Abkühlung der Lösung um ein Temperaturintervall bis zu 40°C entfernt werden, wobei ein _·ί Unterschuß an KCl durch Zugabe einer entsprechenden Menge von KCI ausgeglichen und ein evtl. vorhandener Überschuß an KCl — bezogen auf die für die Doppelsalzbildung erforderliche Menge — als KCl wieder auskristallisiert wird, anschließend .>■-, die Salze abgetrennt und die so gereinigte Lösung in die Aufschlußstufe zurückgeführt werden.
Die Mutterlauge aus der Rohkristallisation muß zur Eliminierung der Verunreinigungen eine Reinigungsstufe durchlaufen, bevor sie in den Hauptprozeß zurückgeführt wird. Es hat sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, die Zersetzung der Doppelsalze dadurch vorzunehmen, daß diese mit Wasser so geführt wird, daß das KCl ungelöst bleibt und die gelösten anderen i=> Verunreinigungen zur thermischen Zersetzung weitergeleitet werden, das ungelöste KCl jedoch zum Wiedereinsatz in die Reinigungsstufe zurückgeleitet oder aus dem Prozeß herausgeführt wird und daß vorzugsweise nach einer weiteren Eindampfung der aus der Doppelsalz-Zersetzung anfallenden Lösung eine thermische Zersetzung durchgeführt wird, wobei sämtliche HCl-haltigen Gase in die Absorptionsstufe zurückgeführt und die Verunreinigungen aus dem Prozeß ausgeschleust werden.
Die verbleibende Lösung — evtl. nach Eindampfung — wird thermisch zersetzt, wobei der Cl-Anteil in Form von HCl zurückgewonnen und zur Absorptionsstufe zurückgeführt wird. Je nach Betriebsbedingungen fallen die Verunreinigungen als Chloride oder Oxide an.
Das erfindungsgemäße Verfahren vermeidet jeden zusätzlichen Energieaufwand und kostspielige Investitionen und verfahrenstechnische Nachteile
durch eine sehr wirkungsvolle Ausnutzung der in der. stark salzsäurehaltigen, bei der Überführung des y-, Aluminiumchloridhexahydrates in Aluminiumoxid entstehenden Spaltgase und der in den heißen, vom Aufschluß des Rohmaterials kommenden Rohlösungen noch enthaltenen beträchtlichen Energiemengen, durch eine einfache, wenig technischen Aufwand erfordernde bo Abtrennungsmethode für die mitextrahierten Verunreinigungen, durch die Vermeidung direkten Kontaktes von Wärmeaustauschflächen mit den Rohlösungen und durch die Rückführung der gereinigten Mutterlaugen in die Aufschlußstufe zur erneuten Wiederverwertung. b5
Die Energieausnutzung wird erreicht durch eine bisher unbekannte Anwendung des Verdampfungsverhaltens von wäßrigen Salzsäurelösungen in Kombination mit der Rückführung eines Teiles der Aluminiumchlorid-Mutterlauge in die Absorptionsstufe der salzsäurehaltigen Gase und einer nachfolgenden Expansionskristaliisation.
Wie Jie Abbildung zeigt, ist dieses Ziel nur durch Kombination der einzelnen Verfahrensstufen unter Rückführung mehrerer Prozeßlösungen erreichbar. wobei keineswegs voraussetzbar war, daß die Konzentrationsverhältnisse und Mengen rückzuführender Lösungen die notwendigen Bedingungen für die Herstellung eines elektrolysereinen Oxids erfüllten. Diebes gilt besonders für die Ausfällung des AlCb ■ 6H2O. für die Abtrennung der Beimengungen Fe, K. MG als Doppelsalz-Chloride mit KCl und für die Einhaltung und Steuerung der Temperatur der verschiedenen Prozeßstufen.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird im folgenden anhand der einzelnen Verfahrensschritte im Detail beschrieben. Dabei ist darauf hinzuweisen, daß es sich um ein kontinuierliches Verfahren handelt, bei dem alie diese Schritte gleichzeitig ablaufen. Dementsprechend werden die Verfahrensabläufe so geschildert, wie sie nach Erreichung des Beharrungszustandes der Konzentration und Mengen der Lösungen stattfinden
Dem Fachmann bekannt und hier nicht ausgeführt isi das Zerkleinern und gegebenenfalls Kalzinieren des Aluminiumrohstoffs. Der vorbehandelte Rohstoff wird mit der umlaufenden Aufschlußsäure bei Siedetemperatur behandelt. Die umlaufende Säure enthält 15—25 Gew.-% HCl und je nach dem Säuregehalt noch gelöste AlCI3, FeCl3, KCl, MgCl2 u. a. Salze.
Der Salzgehalt der Aufschlußsäure richtet sich außer nach dem Gehalt der in dem Rohstoff anwesenden und löslichen Begleitelemente des Aluminiums auch nach der Höhe des Säuregehalts der Lösung und nach den unten beschriebenen Maßnahmen zu ihrer Abtrennung. Das Auflösen des Aluminiumoxids mit der Säure ist stark exotherm. Diese Reaktionswärme wird zweckmäßig im weiteren Verfahrensablauf ausgenutzt, z. B. bei der Umkristalüsation des AICI3 · 6H2O oder auch zum Aufheizen der Lösung A auf Reaktionstemperatur. Vorteilhaft ist für den letzten Fall die direkte Wärmeübertragung durch einen langsamen Zufluß der Aufschlußsuspension in den mit der heißen Reaktionslö sung gefüllten Aufschlußbehälter oder das Verdampfen eines Teils der Aufschlußlösung und die Kondensation dieser Brüden mit der kalten Aufschlußlösung, wobei diese erwärmt wird.
Die Reaktionszeit beträgt je nach dem Rohstoff und dessen Mahlfeinheit zwischen 15 Minuten und 10 Stunden. Nach der Reaktion wird die Aufschlußsuspension aus dem bzw. den Aufschlußbehältern abgezogen und der ungelöste Anteil, hauptsächlich amorphes SiO2 und Quarz, von der Lösung abgetrennt. Hierzu sind alle dem Fachmann bekannten Apparate wie Eindicker, Filter und Hydrozyklone geeignet.
Die von den Feststoffen befreite Aufschlußlösung wird im Gegenstrom mit den Spaltgasen der AICI3 ■ 6H2O-Zersetzung und mit den HCI-ha!tigen Gasen der thermischen Zersetzung der Verunreinigungen behandelt. Diese Gase bestehen aus HCI, H2O, N2. COj und Luft. Hierbei löst sich d;<s in den heißen Spaltg..ren vorhandene HCl in der Aufschlußlösung. Der Säuregehalt der Aufschlußlösung steigt hierbei von 0-10 auf 14-22 Gew.-% HCI an. Bei der Absorption der Salzsäure wird eine erhebliche Lösungswärme frei. Es ist jedoch notwendig, die Temperatur der Absorptionsstufe so zu steuern, daß der Dampfdruck des HCI
möglichst niedrig bleibt, derjenige des HjO aber möglichst hoch ist, damit HCl möglichst vollständig von der Lösung absorbiert wird, ohne daß erhebliche Salzsäuremengen mit den Inertgasen mitgerissen werden, daß aber das Wasser so vollständig wie möglich mit den Inertgasen ausgetragen wird, bzw. größere Mengen an HjO nicht kondensieren. Der geeignete Temperaturbereich während der Absorption liegt zwischen 50 und 1200C. Die Temperatureinstellung erfolgt über die Zugabe von kalten AlClj-gesättigten Lösungen aus späteren Prozeßstufen. Diese Lösungen bestehen aus den Mutterlaugen der AICb ■ 6H2O-Knstallisationen.
Während die Mutterlauge der AICI3 · öHjO-Reinkristaliisaliuii vollständig verwendet wird, erfolgt die eigentliche Steuerung durch die Rückführung eines Teils der Rohsalz-Mutterlauge.
Die mit HCI angereicherte Lösung wird anschließend durch Expansionsverdampfung eingeengt. Hierbei findet unter Ausnutzung der Verschiebung des Verdampfungsgleichgewichls im System H2O-HCI zu höheren HCI-Gehalten in der Lösung bei niedrigeren Drücken eine zusätzliche Verringerung der Löslichkeit des AICI3 statt. Der Wärmebedarf wird durch die Abkühlung der Lösung um 20 bis 70° C gedeckt. Hierbei kristallisiert das bei dem Aufschluß des Rohstoffes gelöste Al als AlCb ■ 6H2O aus. Der entstehende HCl-haltige Brüden wird kondensiert — die Kondensationswärme kann zum Erwärmen der Aufschlußlösung oder zur Umkristallisation des AICI3 · 6H2O verwendet werden — und kann zusammen mit anderen Lösungen zum Lösen des gefällten rohen AICI3 · 6H2O verwendet werden.
Die Brüdenmenge richtet sich nach dem Wärmeinhalt der Lösung. Dieser wird durch die vorhergehenden Verfahrensstufen bestimmt.
Ein Teil der Mutterlauge wird zur Wärmeaufnahme zur HCI-Absorptionsstufe zurückgeführt. Der andere Teil, dessen Salzgehalt, mit Ausnahme des ausgefällten AICI3 · 6H2O, so weit angereichert ist, daß das Sättigungsgebiet der Doppelsalze des FeCb und MgCb mit KCl erreicht ist, wird mit mindestens so viel KCl — vorzugsweise in Form von konzentrierter Lösung — versetzt, wie zur Abscheidung der Doppelsalze erforderlich ist. Ein Überschuß an KCI fällt dabei in kristalliner Form aus. Muß gleichzeitig mit den Verunreinigungen noch zusätzlich KCl aus der Lösung entfernt werden, so kühlt man letztere in derselben Verfahrensstufe mindestens um eine solche Temperaturdifferenz ab, wie dem Löslichkeitsunterschied für die zu entfernende Menge KCl entspricht. Die Abkühlung geschieht zweckmäßig durch Expansionsverdampfung.
Da aus dem Rohstoff praktisch nie K2O und Fe2Oa in den Mengenverhältnissen gelöst werden, wie es der Stöchiometrie des 2KCl · FeCl3 - H2O entspricht, ist es notwendig, die fehlende Komponente KCl zuzufügen. Die Fällung von Doppelchloriden mit dem AICI3 - 6H2O wird vermieden, weil die Mutterlauge der AlCl3 · 6H2O-Kristallisation einerseits die Salzkomponenten nicht in den geeigneten Mengenverhältnissen und zum anderen zu verdünnt enthält Bei der Kristallisation der Doppelsalze muß die HCl-Konzentration auf einem so hohen Niveau gehalten werden, daß die Löslichkeit der Doppelsalze einen genügend niedrigen Wert annimmt, um ohne mehrfache Umkristallisation reines Al2O3 zn gewinnen. Der geeignete Konzentrationsbereich in der Mutterlaugenreinigungsstufe liegt erfindungsgemäß zwischen 15 und 25 Gew.-% HCL
Die Mutterlauge der K-, Fe-, Mg-Chlorid-Kristallisa-
tion wird nach der Ergänzung evtl. Wasser- und HCI-Verluste, verursacht durch Abtrennen der säureunlöslichen Bestandteile, der verschiedenen Chloride u. ä. zum Aufschluß zurückgeführt. Außer an dieser Stelle kann die Ergänzung der Wasserverluste auch während der AICb ■ 6H2O-Umkristallisation und die Ergänzung der Säureverluste vor oder nach der AlCb · 6H2O-Knstallisation als Chlorwasserstoff oder konzentrierte Salzsäure zweckmäßig sein. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ist die günstige Trennung der abgetrennten K-. Fe-. Mg-Chloride. Das als 2KCI · FeCI3 · H2O gefällte Salz kann durch Wasser in KCI und eine FeCb-Lösung zersetzt werden. Hierbei wird auch MgCI2 des Doppelsalzes gelöst.
Auf diese Art kann das zur Ausfällung benötigte KCl oder FeCb leicht zur Kristallisation des 2KCI · FeCb · H2O und Carnallits aus der Mutterlauge der Roh-AlCb · 6H2O-Kristallisation zurückgeführt werden.
Im Fall, daß KCI zurückgeführt werden soll (dies ist aufgrund der Rohstoffzusammensetzung in den meisten Fällen notwendig), erfolgt die Aufbereitung der komplexen K-, Fe-, Mg-Chloride zweckmäßig nach folgenden Verfahren.
:; Die gefällten Salze werden mit einer ausreichenden Menge an H2O behandelt, um alles FeCI3 und MgCI2 zu lösen. Die Hauptmenge des KCI bleibt ungelöst zurück und wird durch Filtration oder Zentrifugieren abgetrennt. Die resultierende FeCb, MgCb-Lösung wird verworfen oder thermisch zu Fe2O3, MgO, H2O und HCI zersetzt.
Das bei der Rohkristallisation anfallende AICb · 6H2O ist durch die anhaftende Mutterlauge verunreinigt. Verunreinigungen in etwa gleicher Grös·) ßenordnung treten jedoch auch bei den bisher vorgeschlagenen Verfahren auf und erzwingen dort die alkalische Nachreinigung oder eine intensive Wäsche des AICb · 6H2O mit konzentrierter Salzsäure. Die Reinigung wird hier durch Umkristallisation durchge- w führt. Dieses Verfahren ist für AlCl3 ■ 6H2O besonders geeignet, da durch den hohen Kristallwassergehalt mit der Kristallisation eine deutliche Verminderung der Lösungsmittelmenge einsetzt und nur wenig H2O verdampft werden muß. Zum Lösen des Rohproduktes kann das HCl-haltige Kondensat der Rohsalzkristallisation vorteilhaft verwendet werden, da der HCl-Gehalt eine Hydrolyse des AICI3 ■ 6H2O während der Umkristallisation verhindert Aus den oben angeführten Gründen sowie wegen der Temperaturabhängigkeit der Löslichkeit des AlCl3 ■ 6H2O im H2O wird die Umkristallisation zweckmäßig wie folgt vorgenommen:
Das Rohsalz wird mit den kondensierten Brüden aus der Rohsalzkristallisation und H2O, falls energetisch notwendig, unter Einblasen von Dampf bei 80— 1100C gelöst
In bekannter Weise wird das reine AlQ3 - 6H2O
kristallisiert durch Verdampfung eines Teiles des
Lösungsmittels, wobei eine Endtemperatur von 20 bis
6O0C eingestellt wird. Dieses Salz liefert bei der thermischen Zersetzung elektrolysereines AI2O3. Der
Gehalt an Verunreinigungen kann jedoch bei noch
höheren Anforderungen durch Waschen des Rohsalzes, z.B. mit der Mutterlauge aus der Reinkristallisation oder durch Waschen des reinen Salzes, noch weiter gesenkt werden.
Die Mutterlauge der AlQ3 - öHiO-ReinkristalEsation wird zur HQ-Absorption zurückgeführt
Der bei der Reinkristallisation anfallende Brüden
enthält sehr wenig HCI und kann zum Waschen der unlöslichen Rohstoffanteile, zum Lösen des rohen Aldi · 6HjO oder anderweitig verwendet werden.
Die gereinigten Aldi ■ ö^O-Kristallc werden thermisch zu elektrolysereineni AbOj, HCl und HiO zersetzt. |e nach der verwendeten Zerselzungslempenitur können die Zersetzungsgase auch N2, CO2, CO und Luft enthalten. Bei einer mehrstufigen, bei niedrigen Temperaluren indirekt und bei höheren Temperaturen direkt geheizten AICh · 6H2O-Spaltanlage können auch mehrere Zersetzungsgasströme auftreten. Alle Zersetzungsgase werden der HCI-Absorption zum Auswaschen des HCl zugeführt. Falls bei einer zweistufigen Zersetzung mehrere Zersetzungsströme auftreten, so können diese sowohl getrennt als auch gemeinsam zur id HCI-Absorptionsstufe geleitet werden.
Die thermische Spaltung des AICI3 · 6H2O kann auch lediglich bis zu einem chloridhaltigen Oxid durchgeführt werden. In diesem Fall sind jedoch die entsprechenden HCl-Verluste so zu ergänzen, daß in der HCl-Absorptionsstufe die oben angegebenen HCI-Konzentrationen erreicht werden.
Obwohl bei der Absorption des HCI in der Aufschlußlösung praktisch alles HCI kondensiert, so ist es aus Gründen der Betriebssicherheit doch wünschenswert, eine Wäsche der entweichenden Abgase durchzuführen oder einen Teil bzw. alles enthaltene H2O und damit auch die vorhandenen HCl-Spuren zu kondensieren. Waschlösung bzw. Kondensat werden zweckmäßig zur Wäsche des säureunlöslichen Rohstoffes oder zum Lösen des rohen AICI3 · 6H2O verwendet.
Wie aus der obigen Verfahrensbeschreibung ersichtlich ist, sind die wichtigsten Vorteile des hier geschilderten Verfahrens in der Kreislaufführung aller Betriebsstoffe, einer konsequenten Wärmerückgewinnung der bei der Behandlung des Rohstoffes mit Säure freiwerdenden Wärme sowie der zur thermischen Zersetzung des AICI3 ■ 6H2O zugeführten Wärme und in der außerordentlich günstigen Abtrennung der in den Erzen enthaltenen Beimengungen Fe2O3, K2O und MgO zu sehen. Hierzu ist es wesentlich, die Temperatur und den HCI-Gehalt der Lösungen während des Verfahrens in den angegebenen Grenzen zu steuern, da nur so die für die verschiedenen Verfahrensstufen notwenigen Stoffströme und Salzkonzentrationen eingehalten werden können. Hinzu kommt, daß die stark HCl-haltigen und durch Verunreinigungen, besonders FeCU äußerst korrosiven Rohlösungen in keiner Phase in direktem Kontakt mit Wärmeaustauschflächen stehen, und infolgedessen sowohl Korrosion als auch Erosion so weitgehend vermieden wird.
Beispiel
Für die Herstellung von 1000 kg reinem AI2O3 wird das zu verarbeitende, ggfs. zur Erhöhung der Reaktionsfähigkeit nach bekannten Methoden, etwa durch Erhitzen auf 700° vorbehandelte Aluminiumerz in einer solchen Menge eingesetzt, daß darin die herzustellende Menge an salzsäurelöslichem AI2O3 und ein geringer Oberschuß an demselben zur Abdeckung der im Prozeß auftretenden Verluste enthalten ist Die erforderliche Menge an Erz wird zweckmäßig durch Analyse ermittelt.
Das zerkleinerte Aluminiumerz wird mit 17 000 kg einer auf Siedetemperatur aufgeheizten 21°/oigen Salzsäure behandelt, die abgesehen beim Anfahren des Prozesses, wo zweckmäßig technische Salzsäure eingesetzt wird, aus der stark salzsauren Mutterlauge, die von der Reinigungsstation nach dem Abtrennen der Doppelsalze des Eisen- und Magnesium-Chlorids mit Kaliumchlorid kommt, durch Ergänzen der aufgetretenen Verluste an HCI und Wasser bereitet wird und daher noch gelöste Salze, u.a. AICh, FeCh, KCl und MgCI2 enthält. Unter starker Wärmeentwicklung geht AI2Oj unter Bildung von AICh in Lösung. Ungelöst bleiben die silikatischen Bestandteile, insbesondere S1O2, aber auch T1O2 bis auf geringe Spuren und CaF2 bis zur Löslichkeitsgrenze. In Lösung gehen aber die säurelöslichen Verunreinigungen des Erzes, u. a. Eisen, Magnesium und Kalium in Form ihrer Chloride. Die ungelösten Feststoffe werden heiß von der Aluminiumchlorid-Rohlösung abgetrennt und im Gegenstrom heiß AICh — frei gewaschen, wobei die Waschlösungen entweder mit der Aluminiumchlorid-Rohlösung vereint oder — wei sie schon zu verdünnt sind — wieder in den Aufschlußprozeß zurückgeleitet werden, wo sie infolge der starken Wärmeentwicklung beim Aufschluß der Tonmineralien durch Verdampfen von Wasser aufkonzentriert werden. Auf diese Weise fallen 22 000 kg geklärte Aluminiumchlorid-Rohlösung an.
Diese Rohlösung fließt in einer Absorptionsanlage, die zweckmäßig mehrstufig ausgestattet wird, den HCl und H2O enthaltenden Gasen entgegen, die bei der thermischen Zersetzung des — wie nachfolgend beschrieben — anfallenden, abgetrennten und gereinigten AICI3 · 6H2O entstehen. Hinzu kommen noch die Gase von der thermischen Zersetzung der abgetrennten Chloride der Verunreinigungen. Hierdurch wird die Rohlösung an Salzsäure angereichert.
Die Temperatur in der Absorption wird durch Rückführung eines Teiles der abgekühlten Mutterlauge aus der nachfolgenden AICh ■ 6H2O Kristallisation zweckmäßig in die der Einleitungsstelle für die HCl-haltigen Gase benachbarten unteren Stufen der Absorptionsanlage so gesteuert, daß einerseits die für die Absorption der HCl günstigen tieferen Temperaturen voll ausgenutzt werden, daß sie andererseits aber so hoch bleibt, daß von dem gleichzeitig in den Gasen enthaltenen Wasserdampf nicht mehr als unvermeidbar mitkondensiert; z. B. müssen für eine Temperatureinstellung von 90° in der Absorption unter den angegebenen Bedingungen 74 000 kg Mutterlauge von 50° in die Absorptionsanlage zurückgeführt werden. Weiter wird die heiße Eingangslösung zweckmäßig, und zwar so heiß wie möglich, in die oberste Stufe der Absorption geleitet. Infolge ihrer niedrigen HCI-Konzentration bleiben dann nur noch geringe Restmengen an HCl in den Restgasen, während der Wasserdampf bis zur Sättigungsgrenze aufgenommen und mit diesen ausgetragen wird.
Aus der Absorption fließen unter den angegebenen Bedingungen 105 000 kg AICI3-Lösung mit einer Temperatur von 90° und einer HCl-Konzentration von 18,7% zur Expansionskristallisation. Hier wird sie abgekühlt, wobei die abzuführende Wärme zur Verdampfung eines Teiles des Lösungsmittels verwendet wird. Hierdurch wird die in der Absorption aufgenommene Wärme und die in der Eingangslösung vom Aufschluß her enthaltene Wärme zur Konzentrierung der Lösung ausgenutzt Die Kühlendtemperatur und damit die Kristallisationstemperatur richtet sich nach den speziellen Bedingungen des Betriebes, insbesondere nach der Kühlwassertemperatur und nach der Menge des zu entfernenden Kaliumchlorids, hier ist eine Temperatur von 50° angenommen. Es verdampft ein Gemisch von HCl und H2O entsprechend dem
HCI-hhO-Gleichgewicht für die eingestellte Temperatur, und die resultierende HCI-Endkonzentration in der Restlösung erhöht sich auf 21% HCl mit entsprechend verringerter Löslichkeit von AICIj. Durch den zusätzlichen Einfluß der anwesenden Chloride der Verunreinigungen wird die Löslichkeit von AICh in der Restlösung soweit reduziert, daß 5800 kg Aluminiumehloridhexahydrat auskristallisieren, die von der Mutterlauge abgetrennt und zur Reinkristallisation geführt werden; die verbleibende Mutterlauge von insgesamt 95 000 kg wird in 2 Teile aufgeteilt. 74 000 kg fließen wie beschrieben zur Absorption zurück, die restlichen 17 500 kg werden der Reinigungsstation zugeleitet.
In der Reinigungsstufe werden die eingeführten 17 500 kg Mutterlauge unter Expansionsverdampfung auf 25" abgekühlt. Die Brüden sind wieder entsprechend dem Gleichgewicht HCI-haltig. Gleichzeitig wird eine konzentrierte Kaliumchloridlösung in die Reinigungsstufe eingeführt, die aus 205 kg KCI und 320 kg Wasser bereitet wurde. Es kristallisieren die Doppelsalze des Kaliumchlorids mit Eisen(III)-Chlorid
(2KCI · FeCl3 · H2O) sowie mit Magnesiumchlorid, letzteres mit wechselnden Mengen Wasser, aus, die abgetrennt werden. Es verbleiben 16 800 kg Mutterlauge, die zum Aufschluß zurückgeführt werden. Die Doppelsalze werden mit Wasser zu einer Lösung zersetzt,die 33% Eisenchlorid und 10% Magnesiumchlorid enthält, wobei sich die Hauptmenge an Kaliumchlorid in fester Form abscheidet und zur Abscheidung der Doppelsalze in den Prozeß zurückgeführt werden kann. Diese Zersetzung ist möglich, weil nach Eliminierung der HCI bei der Abtrennung das Existenzgebiet der
ίο Doppelsalze sich nach höheren FeCh- und MgCi2-Konzentrationen verschiebt.
Die erhaltenen Eisen- und Magnesiumchloridlösungen werden zweckmäßig zur Rückgewinnung der in den Salzen enthaltenen Salzsäure thermisch gespalten, wobei je nach den angewandten Bedingungen entweder nur das FeCh unter Bildung von FeiOj und HCl oder auch das MgCI? unter Bildung von MgO und HCI zersetzt werden. Vor der thermischen Spaltung kann eine Eindampfung der Lösungen zwischengesehaltet werden zur besseren Rückgewinnung des KCI. Die dabei anfallenden Doppelsalze werden in die Zersetzung zurückgeleitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von reinem AbOj aus Aluminiumerzen durch Behandeln der Erze mit Salzsäure, Kristallisation des Aluminiums als Aluminiumchloridhexahydrat und thermische Zersetzung des Aluminiumchlorids, dadurch gekennzeichnet, daß
DE2803483A 1978-01-27 1978-01-27 Verfahren zur Herstellung von reinem Al&darr;2&darr; O&darr;3&darr; aus Aluminiumerzen Expired DE2803483C2 (de)

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