DE28023C - Drahtziehvorrichtungen - Google Patents

Drahtziehvorrichtungen

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DE28023C
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Germany
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wire drawing
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DENDAT28023D
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English (en)
Original Assignee
JOH. WILH. SPAETH in Dutzendteich bei'Nürnberg
Publication of DE28023C publication Critical patent/DE28023C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
    • B21C1/02Drawing metal wire or like flexible metallic material by drawing machines or apparatus in which the drawing action is effected by drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Unwinding Of Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7: Blech- und Drahterzeugung.
Zusatz zum Patent No. 21258 vom 12. Juli 1882.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. December 1883 ab. Längste Dauer: 11. Juli 1897.
Um in den Bau von Drahtzugtischen mehr Einheit zu bringen, habe ich mich bemüht, eine Normalconstruction festzustellen, welche erlaubt, mit ganz geringen Aenderungen in den Dimensionen der Antriebs- und der Arbeitsriemscheiben die Maschine sowohl für grobe, als auch für ganz feine Drähte zu gebrauchen.
Es bietet dieses System nicht nur den Vorttieil, ganze Serien von Drahtzugsmaschinen, mit gleichem Mechanismus versehen, in den Fabriken aufstellen zu können, sondern es würde auch die Einschulung der Arbeiter erleichtern, weil immer die gleichen Handgriffe stattfinden und sie sich bei jedem Tisch dergleichen Manipulation zu bedienen haben.
In Etablissements, wo Tausende von Spindeln laufen, ist eine Vereinfachung des Mechanismus, wodurch' an Betriebskraft gespart, die Beaufsichtigung und Unterhaltung erleichtert oder eine gröfsere Gewandtheit des Arbeiterpersonals erreicht werden kann, stets von Belang.
Diese Vortheile habe ich durch die auf Blatt I
und II dargestellte Construction erreicht, und ich gehe nun zur Detailbeschreibung über, wo-
-bei ich bemerke, dafs gleiche Buchstaben gleiche Theile bedeuten.
Der Tisch, in seinen verschiedenen ganzen Ansichten auf Blatt II unter Fig. 1, 2, 3 und 4 dargestellt, besteht je nach der gewünschten Länge bezw. Anzahl von Ziehrollen aus den gufseisernen Ständern .Z?, die durch einen schmiedeisernen Rahmen A und durch Traversen fest zu einem Ganzen verbunden sind.
Eine unter dem Tisch durchgehende Achse C erhält den Transmissionsantrieb und vermittelt durch Riemscheiben die Uebertragung auf die oberhalb gelagerten Ziehspindeln E, die paarweise auf einer Lagerplatte D montirt sind.
Der Antrieb der Ziehrollenspindeln geschieht dadurch, dafs die Frictionskonen Ej je nach Erfordernifs mittelst Federn oder Gewichte in die entsprechend geformten Riemscheiben E eingedrückt werden. Die Auslöskurbeln G dienen dazu, den Contact dieser Frictionskonen Ei mit E entweder herbeizuführen oder aufzuheben.
Der zu ziehende Draht befindet sich auf der Spule F, geht von dieser durch das in einer Gabel M beweglich eingesteckte Zieheisen oder den Stein und wird, einmal um die Rolle E geschlungen , von dieser aufgenommen und ausgezogen.
Sämmtliche Gabeln oder Zieheisenhalter M sind auf einer gemeinsamen, durch die ganze Länge des Tisches gehenden und in der Platte D geführten Flachschiene L befestigt; die für die regelmäfsige Auf- und Abspulung bedingte alternirende Bewegung erhält die Führungsschiene L durch den auf Blatt I, Fig. 2, in gröfserem Mafsstab gezeichneten Mechanismus.
Zwei Riemenkonen HH geben der Schnecke J und damit einem Schneckenrad, auf dessen
Achse ein Herzstück gekeilt ist, die rotirende gröfsere oder kleinere Geschwindigkeit. Ein verticaler Hebel K, der seinen Stützpunkt, Fig. 2 des Blattes II, am unteren Theil eines äufseren Ständers B findet, steht durch einen Stahlstift mit dem äufseren Umfang des Herzstückes in Contact, das obere Ende des Hebels aber, bei K mit der Leitschiene verkuppelt, überträgt hierdurch seine Bewegung auf diese selbst. Der Andruck des Stahlstiftes geschieht durch ein in der Richung , des Pfeiles, Blatt I, Fig. 2, angehängtes Gewicht.
Ist das Herzstück nach der richtigen Curve abgewickelt, so wird die Leitschiene eine derartig stetige Hin- und Herbewegung erhalten, dafs das Ab- und Aufspulen ohne Nachhülfe gleichmäfsig erfolgt und ein Abreifsen des Drahtes ausgeschlossen ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: An der in dein Patent No. 21258 beschriebenen Vorrichtung:
1. Die auf einem aus Faconeisen hergestellten schmiedeisernen Rahmen gemeinschaftlich montirten Supportplatten mit den darauf befindlichen Ziehspindeln mit Riemscheibe und Ein- und Auslösekonus.
2. Die durch den ganzen Tisch laufende Flachschiene L, welche durch den Mechanismus JK bewegt wird und den Zweck hat, das Auf- und Abspulen gleichmäfsig zu besorgen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT28023D Drahtziehvorrichtungen Active DE28023C (de)

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