DE21603C - Maschine zur Herstellung der durch Patent Nr. 7109 geschützten Rohrdecken - Google Patents
Maschine zur Herstellung der durch Patent Nr. 7109 geschützten RohrdeckenInfo
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- DE21603C DE21603C DENDAT21603D DE21603DA DE21603C DE 21603 C DE21603 C DE 21603C DE NDAT21603 D DENDAT21603 D DE NDAT21603D DE 21603D A DE21603D A DE 21603DA DE 21603 C DE21603 C DE 21603C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27J—MECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
- B27J1/00—Mechanical working of cane or the like
- B27J1/003—Joining the cane side by side
- B27J1/006—Joining the cane side by side by strand or wire twisting
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Weberei.
in FEUCHT bei NÜRNBERG.
Die Maschine hat den Zweck, einzelne Rohrstäbe durch Drähte zu verbinden und dadurch
Matten herzustellen, wie solche die Fig. 5 und 6 und Fig. 8 und 9 zeigen.
Die einzelnen Theile der Maschine zeigen eine andere Construction als früher, wodurch
einestheils genauere Arbeit erzielt wird, anderentheils die Rohrmatten in zwei verschiedenen
Systemen auf der gleichen Maschine hergestellt werden können.
Die Zusammenstellung der Maschine ist folgende: Am Gestell α befindet sich zwischen
den zwei oberen Querbalken gelagert ein System von hohlen stehenden Spindeln b, welche unten
Drahtspanner c tragen, deren Arme entsprechend gebogen und mit Drahtzuführungsrollen versehen
sind. An den Naben der Drahtspanner sind diametral entgegengesetzte Achsen eingeschraubt,
die drehbare Drahtspulen d tragen. Die Drähte £·
gehen bei der Herstellung von Rohrmatten nach dem System 5-6 von je zwei correspondirenden
Spulen d über die entsprechenden Führungsrollen an den Enden der Drahtspanner c und vereinigen
sich unterhalb derselben, indem sie von dort spiralförmig um einander gewunden nach der unteren
Trommel e gehen und auf dieser festgemacht sind. Durch die geschlossenen Schleiffedern/
wird bewirkt, dafs sich die Spulen nur drehen, wenn die Drähte^ nachgezogen werden;
die grofse Trommel e dient zum Aufrollen der Matten, die kleine h zur Führung. Die hohlen
Spindeln b tragen oben je ein konisches Getriebe, 'rin welches je ein Trieb auf der hori-,
zontalen Achse i eingreift; ein konisches Rad am Ende dieser Achse greift in ein konisches
Rad der verticalen Achse k, und durch ein konisches Räderpaar steht diese mit der horizontalen
Achse / in Verbindung; auf dieser sitzt am anderen Ende ein Hebel m fest, dessen
Ausschlag durch zwei Stifte η η begrenzt wird. Zwischen den beiden Eisen ο werden die Rohrstäbe
so eingeschoben, dafs sie oberhalb der Verbindungsstelle der Drähte zu liegen kommen.
Durch die an Bandeisen/ aufgehängten, nach unten geschlitzten Konen q erhält der einzuschiebende
Stab seine Führung. Ueber eine Rolle r an der Aufwickeltrommel e geht eine
Kette oder ein Seil, das, mittelst Gewichtes angezogen, der Trommel immer das Bestreben einer
Drehung ertheilt, wodurch die Matte gespannt und allmälig aufgerollt wird. Die Gabeln s
sind fest auf einer gemeinsamen, nach Bedarf höher oder tiefer stellbaren Achse i; dieselbe
erhält ihre Bewegung durch das zugleich als Hebelarm benutzte Gegengewicht x, die oben
und unten verstellbare Stange u, den Hebel ν
und den Tritt w. Das Gegengewicht χ bewirkt
eine Rückwärtsdrehung, wenn der Tritt w freigelassen wird. Das Frictionsschaltwerk 1, 2, 3,
4, 5, 6 und 7, welches auf der Achse der Aufrolltrommel« sitzt, dreht bei jedem Tritt die Trommel
um ein Stück, dessen Gröfse bestimmt wird durch die Stellung des Gleitstüekes 3 auf dem Hebel 2
und. den Hub des Trittes, welcher durch Anschlag begrenzt werden kann. Dadurch haben
nicht mehr die Gabeln s das Nachziehen der Rohrmatten zu unterstützen, sondern nur den
Rohrstab festzuhalten. Der beschriebene Mecha-
nismus dient zur Herstellung von Rohrmatten nach Fig. 5 und 6 und könnten dabei die Spindeln
massiv sein.
Will man aber Robrmatten nach dem System
Fig. 8 und 9 verfertigen, bei welchem an einer Seite ein stärkerer Draht sich längs der Matte
hinzieht und die einzelnen Stäbe gleichsam auf diesem aufgebunden sind, so läfst man nur von
je einer Spule d auf dem Drahtspanner c die dünnen' Drähte g zuführen und können deshalb
die Drahtspanner einarmig sein, Fig. 10. Die starken Drähte gx werden von oben durch
die hohlen Spindeln b zugeführt und kommen von oben über die Führungsrollen 8 von den
Drahtspulen d1, welche lose auf der Achse 9 sitzen und durch Stellringe und spiralförmige
Schleiffederri so viel Reibung erhalten, dafs sie sich ebenfalls nur beim Nachziehen des Drahtes
drehen. Um ein Nachmessen der gefertigten Rohrmatten zu ersparen, ist oben an einem
Querbalken des Gestelles α in zwei Lagern eine Rolle ι ο mit einem eingetheilten Papierstreifen je
gelagert. Der Papierstreifen wird am Anfang der Rohrmatte festgemacht, so dafs er sich
mit dieser aufrollt und man jederzeit die fertige Länge Rohrmatten ablesen kann.
Die Herstellung der Rohrmatten geschieht nun auf folgende Weise: Wenn die Gabeln s
gehoben sind, wie Fig. 3 zeigt, so wird ein Rohrstab, dort wo die Drähte zusammengehen,
aber oberhalb ihrer directen Verbindung in die Konen eingeschoben, dann tritt man auf den
Tritt w, wodurch die Drähte mittelst des Schaltwerkes nachgezogen werden und die Gabeln s
den Rohrstab fassen. Alsdann schlägt man den Hebel m nach der entgegengesetzten Seite; hierdurch
kommen die Spindeln b in Rotation, wie aus der Zeichnung leicht ersichtlich, die Drähte
legen sich, wenn die Matte, Fig. 5 und 6, hergestellt wird, gleichmäfsig um den eingeschobenen Rohrstab
und winden sich noch einigemal nach Art einer doppelgängigen Schraube um einander.
Sollen Rohrrcratten nach System Fig. 8 und 9 hergestellt werden, so umfassen die schwachen
Drähte den Rohrstab und winden sich dann schraubenförmig um die starken Drähte, Fig. 10.
Nun läfst man den Tritt w frei, die Gabeln ί
gehen durch das Gewicht χ zurück, man legt einen neuen Stab ein, bewegt den, Tritt w wieder
mittelst des Fufses nach abwärts, dann schlägt man den Hebel m wieder zurück und die Drähte
umfassen den Rohrstab in entgegengesetzten Windungen wie vorher. Beim Einlegen fernerer
Stäbe wiederholt sich immer wieder dieselbe Manipulation.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Die dargestellte Gesammtanordnung der für den in Patent-Anspruch 1. Patent No. 17673 bezeichneten Arbeitsprocefs dienenden Maschine.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE21603C true DE21603C (de) |
Family
ID=298281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT21603D Active DE21603C (de) | Maschine zur Herstellung der durch Patent Nr. 7109 geschützten Rohrdecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE21603C (de) |
-
0
- DE DENDAT21603D patent/DE21603C/de active Active
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