DE28006C - Neuerung an dem durch das Patent Nr. 2766t; geschützten selbstthätigen, sich kontrolirenden und kontinuirlich wirkenden Mefsapparate für Zuckersäfte und andere Flüssigkeiten - Google Patents
Neuerung an dem durch das Patent Nr. 2766t; geschützten selbstthätigen, sich kontrolirenden und kontinuirlich wirkenden Mefsapparate für Zuckersäfte und andere FlüssigkeitenInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Dr. FRANZ HULWA in BRESLAU.
Zusatz-Patent zu'No. 27666 vom 20. December 1883.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1884 ab. Längste Dauer: ig. December 1898.
Um den in oben genannter Patentschrift erläuterten Mefsapparat für die private oder amtliche
Controle von Säften und Flüssigkeiten aller Art, insbesondere von Spiritus geeignet zu
machen, ist derselbe mit folgenden Abänderungen versehen worden:
1. Im Innern jedes Mefsgefäfses befindet sich ein mechanisches Rührwerk Ji bezw. Ji1, Fig. 1
und 2, zum Zweck der erforderlichen Mischung der zu messenden Flüssigkeit.
2. An jedem Mefsgefäfs ist ein Aräometerstandrohr P bezw. P1, Fig. 2, 3, 4 und 5, angebracht,
welches einerseits durch ein Rohr Q bezw. Q1, andererseits durch einen mittelst
Ventilklappe verschlossenen Stutzen S bezw. Sx
mit dem Innern des Mefsgefäfses direct verbunden ist. Diese doppelte Verbindung bezweckt,
dafs das Aräometerstandrohr P bezw. P1 sich durch das Rohr Q bezw. Q1 mit der gehörig
umgerührten Flüssigkeit in B bezw. B1
fülle und andererseits sich nicht im Moment des Ablaufens der Flüssigkeit in B bezw. Βλ
entleere, sondern erst, wenn die Flüssigkeit in B bezw. B1 unter den Stutzen 5 bezw. S1 gesunken
ist, um für die graphische Auftragung der Aräometermessung mit Hülfe des weiter unten beschriebenen Aräometerindicators Zeit
zu gewinnen. Im Innern von P bezw. P1 befindet
sich eine zweitheilige Aräometerspindel U bezw. (J1, welche durch einen am oberen Ende
des Rohres P bezw. P' befindlichen Lemniscoidenlenker
1, 2, 3, 4, 5 in einer Verticalen geführt wird. Die Geradführung ist mit einem
Storchschnabel V bezw. V1 (1, 2, 3, 4, 5, 6,
7, 8, 9) verbunden, welcher die Bewegungen der Aräometerspindel U bezw. U1 auf den im
dritten Diagonalpunkt 6 befindlichen Schreibstift W bezw. W1 überträgt, Fig. 3, 4 und 5.
Der Schreibstift W bezw. W1 wird durch eine Spiralfeder gegen die Trommel X bezw. X1
des Indicators gedrückt, welche letztere durch ein Uhrwerk u bezw. «' in Drehung versetzt'
wird. Das Uhrwerk u bezw. u1 wird durch
ein Sperrwerk s bezw. s1 arretirt und durch
den beim Ablauf des Mefsgefäfses entstehenden elektrischen Strom mit Hülfe des kleinen Elektromagnetes
m bezw. m1 ausgelöst. Das Sperrrad
η bezw. «' trägt eine gewisse Anzahl Zähne,
entsprechend der jedesmaligen Anzahl Entleerungen des Mefsgefäfses pro Tag, Woche oder
Monat. Auf der Indicatortrommel befindet sich ein entsprechend getheilter Papierstreifen, so
dafs der Schreibstift bei jedesmaliger Entleerung des Mefsgefäfses die Aräometergrade der gemessenen
Flüssigkeit notirt.
Auf dem Verbindungsrohr Q bezw. Q1, Fig. 2,
befindet sich ein Maximum- und Minimumthermometer, welches das Ablesen der Temperatur
der augenblicklichen Füllung ermöglicht. Die Quecksilberkugeln sind vollkommen von der zu
messenden Flüssigkeit umgeben und gegen den Einflufs der äufseren Temperatur geschützt.
3· An Stelle des bei dem durch Patent No. 27666 geschützten Mefsapparat befindlichen
Aräometerstandrohres M bezw. M1 ist ein
Apparat zur Probeentnahme der ablaufenden, also vorher gemessenen Flüssigkeit angebracht,
Fig. ι und 6. Derselbe besteht aus einem Ventil 0 bezw. <?' mit festem Kegel k bezw k1
und elastischem Ventilsitz ν bezw. v1, so zwar,
dafs der aus Gummi und Stahlscheibe zusammengesetzte Ventilsitz das Ventil so lange
geschlossen hält, als kein äufserer Druck auf denselben von unten nach oben ausgeübt wird.
Der zur Aufnahme der Flüssigkeit normirte Kolben / bezw. p1 wird mittelst eines Handrades
durch eine Schraubenspindel gegen den Ventilsitz dicht angedrückt, hebt denselben,
öffnet somit das Ventil und gestattet, dafs der Kolben sich mit ablaufender Flüssigkeit füllt.
Bei dem Zurückdrehen der Schraubenspindel schliefst sich das Ventil und der Kolben kann
nach Belieben entfernt werden, ohne dafs auch nur der geringste Theil der gemessenen Flüssigkeit
verloren geht.
Claims (3)
1. einem mechanischen Rührwerk H bezw. H'1
zum Zweck der erforderlichen Mischung der zu messenden Flüssigkeit;
2. einem Aräometerindicator, bestehend aus, dem doppelten Standrohr PP1 mit getrenntem
Einlauf- und Ablaufstutzen Q Q1 und S S1, doppelter Aräometerspindel U
bezw. U\ Geradführung mit Storchschnabel V Vs, Indicatortrommel X X1 und dem
elektromagnetischen Sperrwerk Mm1Ss1 in
Verbindung mit einem Maximum- und Minimumthermometer TT1;
3. einer aus der Umkehrung eines Kegelventils
gebildeten Vorrichtung zur Probeentnahme der gemessenen Flüssigkeit
behufs selbstthätiger aräometrischer Messung, zur Temperaturbestimmung und zur Probeentnahme
einer vollkommen gleichartig hergestellten Flüssigkeitsmenge zum Zweck privater oder amtlicher
Controle der Fabrikation im allgemeinen, insbesondere derjenigen von Spiritus.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28006C true DE28006C (de) |
Family
ID=304277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT28006D Active DE28006C (de) | Neuerung an dem durch das Patent Nr. 2766t; geschützten selbstthätigen, sich kontrolirenden und kontinuirlich wirkenden Mefsapparate für Zuckersäfte und andere Flüssigkeiten |
Country Status (1)
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|---|---|
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