DE545377C - Einrichtung zur selbsttaetigen Analyse von Fluessigkeiten - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Analyse von Fluessigkeiten

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DE545377C
DE545377C DEH123858D DEH0123858D DE545377C DE 545377 C DE545377 C DE 545377C DE H123858 D DEH123858 D DE H123858D DE H0123858 D DEH0123858 D DE H0123858D DE 545377 C DE545377 C DE 545377C
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liquid
vessel
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liquids
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DEH123858D
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HENRY STAFFORD HATFIELD DR
United Water Softeners Ltd
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HENRY STAFFORD HATFIELD DR
United Water Softeners Ltd
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N31/00Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods
    • G01N31/16Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods using titration

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Description

  • Einrichtung zur selbsttätigen Analyse von Flüssigkeiten Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur selbsttätigen Bestimmung von in einer Flüssigkeit gelösten Stoffen durch Beimischung eines Normalreagens, durch das eine elektrolytische Zustandsänderung hervorgerufen wird. Bei bekannten Titrationseinrichtungen dieser Art wird das Potential an den Prüfelektroden mit dem Potential einer Stromquelle verglichen. Titrationszelle und Stromquelle werden so gegeneinander geschaltet, daß zunächst kein Strom fließt. Ist hinreichend Reagensflüssigkeit zugeführt und der Endpunkt der Titration erreicht, so ändert sich das Potential der Titrationszelle, so daß ein Strom zu fließen beginnt. Dieser Strom wird dazu benutzt, den Hahn der Bürette selbsttätig zu schließen und die Menge der in der Flüssigkeit gelösten Stoffe selbsttätig zu registrieren. Die bekannten Vorrichtungen gestatten indessen keine fortlaufende selbsttätige Prüfung von Flüssigkeiten, da nach jeder Messung die Zelle entleert und für die nächste Prüfung mit der zu untersuchenden Flüssigkeit wieder gefüllt werden muß. Durch die vorliegende Erfindung wird eine Einrichtung zur selbsttätigen Analyse von Flüssigkeiten geschaffen, die es ermöglicht, beliebige Mengen der zu untersuchenden Flüssigkeit fortlaufend zu prüfen. Gemäß der Erfindung wird eine abgemessene Menge der ztt untersuchenden Flüssigkeit mittels eines selbstentleerenden Meßgerätes der Reaktionszelle zugeleitet. Hierauf wird in die Zelle so lange ein Normalreagens gegeben, bis der elektrolytische Widerstand der Zelle so klein wird, daß ein im Stromkreis der Elektroden liegendes Relais anspricht und selbsttätig einerseits die Entleerung des Reaktionsgefäßes veranlaßt, anderseits die Schreibvorrichtung auf Null zurückführt. Die Schreibvorrichtung wird dabei entsprechend der zugeführten Menge an Reagensflüssigkeit während jedes Meßvorganges eingestellt. Nach der Entleerung der Reaktionszelle wird selbsttätig das inzwischen wieder gefüllte Meßgerät zum Entleeren in die Zelle gebracht, so daß der nächste Meßvorgang einsetzen kann.
  • Die Abbildung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Die zu analysierende Flüssigkeit wird durch das Rohr I in die Tasse 2 eines Meßgefäßes 3 eingelassen. Jeder Überschuß an Flüssigkeit, der durch das Rohr I zugeführt wird, läuft durch den Überlauf 4 der Tasse :2 ab. Das Gefäß 3 wird von einem Arm 5 getragen, der sich um einen Zapfen 6 dreht und in der gezeichneten Stellung durch eine Sperrklinke 7 festgehalten wird. Wenn die Klinke 7 durch einen im folgenden beschriebenen Mechanismus ausgelöst wird, so kippt das Gefäß 3 um und gibt seinen Inhalt durch ein Rohr 8 und ein Trichterrohr 9 an das Reaktionsgefäß io ab. Das Reagens fällt gleichmäßig tropfenweise aus dem kleinen Gefäß II durch das Glasrohr 12; die Tropfen schlagen auf eine Fahne 13, bringen diese zum Umkippen und fließen dann in das Reaktionsgefäß io ab. Der Inhalt dieses Gefäßes io wird ständig durch Luft in Umlauf gehalten, die durch eine auf der Rückseite des Gefäßes befindliche Öffnung 14 eingeblasen wird, wobei die besondere Form des Gefäßes diesen Umlauf unterstützt. Das Gefäß io wird von einem um den Zapfen i6 drehbaren Arm 15 getragen und am Kippen durch eine Nase gehindert, die für gewöhnlich in Eingriff mit einer unter Federzug stehenden Klinke 2o ist. Die an dem Gefäß io oder an dessen Grundplatte befestigten Elektroden x, y sind so angeordnet, daß sie in die Flüssigkeit des Gefäßes tauchen, wenn dieses in seiner Arbeitsstellung ist. Die Elektroden x, y liegen in Reihe mit einer Stromquelle 47 und einem Relais .18, das so eingestellt ist, daß es anspricht, wenn der Widerstand in der Zelle durch die Beimengung der Reagensflüssigkeit auf ein bestimmtes Maß gefallen ist. Das Relais steuert einen Kontakt 49, der iin Stromkreis einer Batterie 5o und eines Elektromagneten 18 liegt. Sobald nun eine genügende Reagensmenge zugesetzt ist, so daß die erforderliche Widerstandsänderung eingetreten ist, wird die Klinke 2o durch- den Elektromagneten 18 ausgelöst, worauf der das Gefäß io tragende Arm 15 sofort umkippt und der Inhalt des Gefäßes durch die Haube a4 in den Ausguß 25 entleert wird. In dieser Haube :24 ist ein kleines Loch 26 angebracht, so daß die Flüssigkeit nur langsam abfließen kann. Das Gefäß io kann erst in seine ursprüngliche Stellung zurückkehren, wenn es sich gänzlich entleert hat.
  • Wenn das Reaktionsgefäß io kippt, so trifft es mit einem am Arm 15 angebrachten Anschlag 46 auf einen kleinen federnden Kontakt 27, der den Stromkreis eines Elektromagneten 28 schließt, dessen Anker 45 mit einer Nase in ein Sperrad 41 eingreift. Letzteres steht unter der Wirkung einer Feder 51 und wird in weiter unten beschriebener Weise entsprechend der bei jedem Meßvorgang zugesetzten Menge an Reagensflüssigkeit gegen die Kraft der Feder 51 weitergeschaltet, wobei die Klinke 45 mit ihrer Feder 53 das Sperrad 41 jeweils festhält. Wird der Elektromagnet 28 in der beschriebenen Weise durch den Kontakt 27 ausgelöst, so fällt damit die Schreibfeder 29 des Registrierapparates in die Nullstellung zurück Wenn die Flüssigkeit aus dem Reaktionsgefäß io abgelaufen ist, so bringt das Gewicht des Armes 15 es in seine Anfangsstellung zurück. Auf dein Rückwege trifft es auf einen Stift 3o, der auf einer Platte 32 sitzt, die bei 3 1 drehbar ist und durch eine Stange 33 mit der Sperrklinke 7 verbunden ist. Wenn der Arne i ,# den Stift 30 trifft, wird die Sperrklinke 7 ausgelöst, das Meßgerät 3 kippt sofort um und gibt seinen Inhalt durch das Rohr 8 und Trichterrohr 9 an das Reaktionsgefäß io ab. Somit kann die nächste Analyse oder Probe fast sofort nach Abschluß der ersten vor sich gehen. Das Ergebnis jeder Analyse oder Probe wird selbsttätig von einem elektromagnetisch betriebenen Zählapparat aufgezeichnet. Jeder Tropfen des Reagens, der aus dem Gefäß II fällt, schlägt auf die Fahne 13 und kippt diese so weit, daß zwei Kontakte 34, 35 aus den Quecksilberbechern 36, 37 gezogen werden und damit den Stromkreis eines Elektromagneten 38 unterbrechen. Dieser läßt infolgedessen seinen Anker 39, der eine Schaltklinke 4o trägt, los. Beim Wiedereinschalten des Stromkreises, wenn der Flüssigkeitstropfen von der Fahne 13 abgeflossen ist, wird dann der Anker 39 wieder angezogen. Mit jedem Tropfen wird durch die Klinke 4o das Sperrad 41 um einen Zahn weitergeschaltet. Das Rad 41 treibt durch den Zahntrieb 42 ein Zahnrad 43, welches die Schreibfeder 29 trägt. Die durch die Feder 29 auf der Registriertrommel44 gezogene Kurve bildet daher ein Maß für die Menge an Reagens, die für die untersuchte Probe der Flüssigkeit-nötig war. Wie vorher beschrieben, wird die Schreibfeder 29 am Ende einer jeden Analyse in ihre Nullstellung zurückgeführt, indem der Elektromagnet 28 erregt und die Sperrklinke 45 angehoben wird.
  • Es ist klar, daß bei einer Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung die Rollen von Flüssigkeit und Reagens vertauscht werden können, indem ein gemessenes Volumen des Reagens genommen und die Flüssigkeit dazugesetzt wird, bis die Reaktion vollendet ist, wobei die Anzeige durch die Menge der zugesetzten Flüssigkeit bewirkt wird. Ebenso ist klar, daß ein gemessenes Volumen eines Reagens zu dem abgemessenen Volumen einer Flüssigkeit und dann ein zweites Reagens tropfenweise zugesetzt werden kann, bis die Reaktion vollständig ist. Der Zusatz des gemessenen Volumens des Reagens kann z. B. bewirkt werden durch ein zweites Kippgefäß, das im selben Augenblick wie das erste Kippgefäß ausgelöst wird und sich ebenfalls in das Reaktionsgefäß entleert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur selbsttätigen Analyse von Flüssigkeiten, bei der die in einer Flüssigkeit gelösten Stoffe vermittels einer' durch Zusatz eines Normalreagens hervorgerufenen elektrolytischenfZustandsänderung bestimmt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine abgemesseneMenge der zu untersuchenden Flüssigkeit mittels eines selbstentleerenden Meßgefäßes (3) einem Reaktionsgefäß (io) mit Elektroden (x, y) zugeleitet und hierauf dein Reaktionsgefäß so lange ein Normalreagens zugesetzt wird, bis ein im Stromkreis der Elektroden (x, y) befindliches Relais (48, 49) die selbsttätige Entleerung des Reaktionsgefäßes (io) veranlaßt, wodurch die während jedes Meßvorganges entsprechend der gesamten zugeführten Menge an Normalreagens eingestellte Schreibvorrichtung auf Null zurückgeführt und zugleich das Meßgefäß (3) zum Entleeren gebracht wird.
DEH123858D 1925-10-14 1926-10-05 Einrichtung zur selbsttaetigen Analyse von Fluessigkeiten Expired DE545377C (de)

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