DE278554C - - Google Patents
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- DE278554C DE278554C DENDAT278554D DE278554DA DE278554C DE 278554 C DE278554 C DE 278554C DE NDAT278554 D DENDAT278554 D DE NDAT278554D DE 278554D A DE278554D A DE 278554DA DE 278554 C DE278554 C DE 278554C
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Landscapes
- Vending Machines For Individual Products (AREA)
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-' JVi 278554 KLASSE 51 d. GRUPPE
Zusatz zum Patent 257564*).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. August 1913 ab.
Längste Dauer: 20. April 1925.
Die im Hauptpatent 257564 bezeichnete Notenauswechselvorrichtung hat einige Abänderungen
erlitten, und zwar in der Weise, daß die Bewegungsebene des schlittenartigen
Notenblattmagazins senkrecht statt wagerecht gewählt wurde.
In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch das senkrecht geführte Notenblattmagazin,
und zwar in seiner nahezu tiefsten Stellung.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht des Magazins. Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung zum Anzeigen
des zu spielenden Notenstückes, Fig. 4 einen Querschnitt durch das Magazin, Fig. 5 die Betriebsvorrichtung
von der Seite gesehen, Fig. 6
!5 die Betriebsvorrichtung von vorn gesehen,
Fig. 7 eine Draufsicht der Antriebsvorrichtung. Die Notenblattaufwickelrolle 1 (Fig. 5) ist wie
bisher mit einer Greifervorrichtung zum Erfassen des mit Stab 10 (Fig. 7) besetzten Notenblattendes
versehen. Die Notenbänder sind auf Rollen 6 aufgewickelt, die herausnehmbar im Notenmagazin 31 gelagert sind, das, in einem
Führungsrahmen 32 zwischen Schienen 32a auf-
und abwärts beweglich, im Vorderteil des Instruments angeordnet ist. Das Notenmagazin
läßt sich als Ganzes aus dem Führungsrahmen 32 herausnehmen und durch ein anderes ersetzen,
oder aber es lassen sich andere Notenblattrollen einlegen, je nachdem dies nach dem vorhandenen
Notenblattvorrat angebracht erscheint. Das Notenblattmagazin wird mittels motorischer Kraft aufwärts bewegt und sinkt
durch eigenes Gewicht abwärts. Diese Bewegung geschieht selbsttätig durch Schaltung,
kann jedoch auch von Hand bewirkt werden. Die hierbei in Wirksamkeit tretenden Einrichtungen
und deren Zusammenspiel ergeben sich aus folgendem.
Sobald durch den Einfall einer Münze das Musikwerk in Tätigkeit treten soll, spielt sich
folgender Vorgang ab. Durch den eingerückten Motor wird Saugwind erzeugt, welcher einen
Balg 33 (Fig. 5) betätigt, der vermittels eines Stahlbandes die Scheibe 34 dreht und die
Greiferarme 11 derart bewegt, daß sie den im Einschnitt 35 liegenden Notenblattendstab 10
ergreifen, um ihn der Notenblattaufwickelwalze ι zuzuführen, damit letztere das Notenblatt
über den Saugblock 2 hinwegzieht und das Anspielen des Musikstückes erfolgt.
Ist die Notenrolle abgespielt, so wird durch ein Loch in derselben der Zurückwickelvorgang
eingeleitet, indem mittels Balges 36 (Fig. 6) ein Kuppelhebel 37 die Zurücklaufkupplung 38 einrückt,
so daß durch eine Reibungsrolle 39 das Notenblatt wieder zurückgewickelt wird. Durch
den Endstab des Notenblattes werden hierbei die Greifer 11 und die auf deren Achse sitzende
Scheibe 40 zurückbewegt. Durch die Drehung der Scheibe 40 erfolgt auch die Weiterstellung
*) Früheres Zusatzpatent: 258581.
des Notenmagazins,, und zwar durch Wirkung eines auf Scheibe 40 sitzenden Stiftes 41, der
das Sperrwerk 42 und Klinke 42^ aus dem
Führungsrahmen 32 auslöst, so daß derselbe mit dem Magazin 31 infolge seines Eigengewichts
herabsinken kann.
Ist das Notenblattmagazin 31 bis zur tiefsten Stellung herabgesunken, so tritt ein elektrischer
Kontakt 43 (Fig. 2), welcher durch einen im Rahmen 32 befestigten Stift 44 betätigt wird,
in Wirkung, durch welchen ein Anker 45 angezogen wird. Hierdurch wird ein weiterer
Kontakt 46 betätigt, durch den das Steuerventil 47 zur Wirkung kommt, welches mittels
Balges 48 (Fig. 1) auf den Kuppelhebel 49 einwirkt und die Kupplung 50 einrückt, so daß
dann durch Drehung des Schneckenrades 51 auf der Seilrollenachse 52 ein Aufwinden des
Notenblattmagazins stattfindet. Ist die höchste
ao Stellung wieder erreicht, so wird mittels Anschlags 53 (Fig. 2) die Stillsetzung des motorischen
Antriebs durch Vermittlung geeigneter Einrichtungen herbeigeführt.
Die soeben beschriebene Einrichtung kann auch von Hand betätigt' werden, und zwar
geschieht dies durch entsprechende Druckkontakte, so daß man in der Lage ist, das
Notenmagazin nach Belieben zu verstellen.
Um zu erkennen, welche Notenrolle gespielt wird, ist an der Vorderseite des Notenblattmagazins ein Zeigerwerk angeordnet, das in besonderer Weise betätigt wird, wenn es sich um Notenrollen handelt, welche mehrere Stücke enthalten.
Um zu erkennen, welche Notenrolle gespielt wird, ist an der Vorderseite des Notenblattmagazins ein Zeigerwerk angeordnet, das in besonderer Weise betätigt wird, wenn es sich um Notenrollen handelt, welche mehrere Stücke enthalten.
Der Zeiger 54 (Fig. 3) ist mit einem Klinkengestänge in Zusammenhang gebracht, welches
folgendermaßen arbeitet. Bei Beendigung eines Musikstückes kommen in dem Notenblatt besondere
Sauglöcher in Wirkung, welche auf die Bälge 55, 56 einwirken, und zwar in folgender
Weise. Die Stange 57 steht unter Wirkung einer Feder 58, welche den Zeiger stets auf die
Zahl ι zu drängen sticht. Ist Musikstück 1 abgespielt, so wird durch Wirkung des Balges 55
die Klinke 59 abwärts geschoben und hierdurch auch der Zeiger 54 um eine Teilung abwärts
gedrückt, wobei die Schleppklinke 60 einen Rückgang verhindert. Hat der Zeiger die
tiefste Stellung erreicht, so findet durch Einwirkung des Balges 56 eine Spreizung von 59
und 60 statt, d. h. die Stange 57 wird freigegeben und kann, durch Feder 58 getrieben,
mit dem Zeiger 54 wieder in die oberste Stellung zurückgehen. Die Blätter 61, welche sich
vor den Notenrollen befinden, sind leicht auswechselbar, und zu diesem Zweck ist das
Notenblattmagazin mit entsprechenden Einschieberahmen versehen.
Claims (4)
1. Notenauswechselvorrichtung nach Patent
257564, gekennzeichnet durch die Anordnung des Notenmagazins (31) in senkrechter
Lage und fahrstuhlartig in Führungen auf- und abwärts derart beweglich, daß es durch Eigengewicht heruntersinkt
und durch motorische Kraft gehoben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Aufwärtsbewegung des aus dem Führüngsrahmen (32) herausnehmbaren Notenmagazins (31) Kontakte
(43, 46) angeordnet sind, durch welche mittels eines Steuerbalges (48) eine Kupplung
(50) ein- und ausgerückt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schaltung
der Abwärtsbewegung des Notenmagazins eine Klinke (42°) angeordnet ist, welche
nach stattgefundenem Rücklauf der Notenrolle durch Betätigung von Greifern (11)
eine Scheibe (40) und ein Sperrwerk (42) auslöst.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung
eines Zeigers (54) auf das zu spielende Musikstück ein aus Schaltstange (57) und
Klinken (59, 60) bestehendes Schaltwerk angeordnet ist, welches vom Notenband aus
mittels Bälge (55, 56) betrieben wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE278554C true DE278554C (de) |
Family
ID=534540
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT278554D Active DE278554C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE278554C (de) |
-
0
- DE DENDAT278554D patent/DE278554C/de active Active
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