DE52887C - Maschine zur Herstellung von Stereotypgufs-Formplatten - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Stereotypgufs-Formplatten

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DE52887C
DE52887C DENDAT52887D DE52887DA DE52887C DE 52887 C DE52887 C DE 52887C DE NDAT52887 D DENDAT52887 D DE NDAT52887D DE 52887D A DE52887D A DE 52887DA DE 52887 C DE52887 C DE 52887C
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plate
electromagnet
stereotype
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DENDAT52887D
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G. A. GOODSON in Washington, D. C. 703 7th Street
Publication of DE52887C publication Critical patent/DE52887C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/38Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for embossing, e.g. for making matrices for stereotypes

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zweck der Erfindung ist die Construction von Apparaten, mittelst welcher die Formen zum Giefsen von Stereotypplatten vollkommener hergestellt werden können, als dies bei der jetzigen Methode der 'Stereotypanfertigung der Fall ist, indem die einzelnen Zeichen nach einander in das Formenmaterial eingedrückt werden.
Zur Kennzeichnung der Erfindung dienen die anliegenden Zeichnungen, in denen Fig. 1 Oberansicht der Maschine und schematische Darstellung des Stromlaufes, Fig. 2 Seitenansicht und theilweiser Längsschnitt und Fig. 3 theilweiser Schnitt der Indexplatte ist.
Fig. 4 giebt . eine Einzelheit der Typenrichtstange;
Fig. 5 und 6 sind Einzelheiten des Matrizenschlittens ·, ■.
Fig. 7 ist ein Schnitt des Mechanismus zum Einpressen' der Stempel oder Typen;
Fig. 8 zeigt denselben Mechanismus in anderer Stellung (vergröfsertem Mafsstab) und
. Fig. 9 und 10 sind Abänderungen desselben Mechanismus; .
Fig. 11 bis 16 geben Ansichten verschiedener Arten von Stempeln oder Typen, während Fig. 17 und 18 einen Th eil einer mittelst der Stempel hergestellten Matrizenplatte zeigen.
Fig. 19 ist eine Oberansicht des Stempelschlittens an der Typenrichtstange und
Fig. 20 und ,21 sind Einzelheiten zur Veranschaulichung des Sperrrades.
Das Bett der Maschine besteht aus den beiden Theilen 1 und 2, welche die geeignete Form zur Aufnahme der verschiedenen Werktheile -haben, und ist die Platte 2 auf der Platte 1 aufgeschraubt (Fig. 2). Auf dem einen Ende der Platte 2 befindet sich die Indexplatte A, welche zum Zwecke der Isolirung aus Hartgummi besteht und mit Löchern versehen ist (Fig. 1). Jedem Buchstaben oder Zeichen, das benutzt werden soll, entspricht eine der Oeffnungen in der Indexplatte, und kann der betreffende Buchstabe oder das Zeichen neben dem Loch bezeichnet sein. Diese Oeffnungen, die in der Form eines Sechsecks angeordnet werden können, entsprechen der' Spitze des Stiftes 5, der sich am vorderen Ende der Typenrichtstange oder des Federhebels 4 befindet, während der letztere am anderen Ende eine Platte mit den sämmtlichen zu benutzenden Stempeln oder Typen trägt, aber in umgekehrter Reihenfolge.
Am Stempelträger ist in der Zeichnung (Fig. 2) eine Platte 7 etwas oberhalb der Hebelfläche angebracht, und gehen die Stempel durch Oeffnungen, die sowohl in dem Hebel als der Platte 7 angebracht sind, während sie durch Spiralfedern in gehobener Stellung gehalten werden.
Das Hebelende ruht auf der Platte B, die mit einer glatten Oberfläche und an geeigneter Stelle mit einer nach oben sich erweiternden Oeffnung b1 versehen ist.
Das rechte Ende der Bettplatte 2 ist mit den Löchern in A entsprechenden Oeffnungen c1 versehen. Diese Oeffnungen sind mit Hartgummihülsen c2 ausgefüttert und schieben sich in denselben die mit einem Piatinakopf versehenen Stifte c3, welche mit ihren Köpfen durch die Spiralfedern c4 dicht an die untere Seite der Indexplatte geprefst werden. Die
unteren Enden dieser Stifte sind mit Drähten c 5 verbunden, welche nach einer Elektricitätsquelle führen, wie später beschrieben werden wird.
Die Anordnung der einzelnen Theile ist eine derartige, dafs, wenn der Stift 5 in eines der Löcher der Indexplatte A eingestofsen wird, wobei seine Spitze mit dem Stifte c3 in Berührung kommt, der entsprechende Buchstabe sofort über die Oeffnung b1 zu stehen kommt, und nun durch die Druckvorrichtung niedergedrückt werden kann.
Ungefähr in der Mitte der ganzen Länge der Typenrichtstange 4 ist dieselbe mit dem Aufsatz 8 verzapft, der auf einem kleinen Kreuzkopf 9 sitzt, der in einem Längsschnitt b im vorderen oberen Theile der Bettplatte gehalten wird.
Der vordere Theil des Hebels ist so dünn gearbeitet, dafs er genügende Federkraft hat, um nach Eindrücken der Spitze in den Sitz der Indexplatte A wieder zurückzuschnellen; auch das andere Ende des Hebels ist elastisch hergestellt und wird das Gewicht des Stempelschlittens nicht von der Typenrichtstange, sondern von der Platte B getragen, wobei die Breite der Stange eine derartige ist, dafs die erforderliche Bewegung des Schlittens nach allen horizontalen Richtungen ausgeführt werden kann.
Unterhalb der Platte B befindet sich der Schlitten C, der das die Stereotypplatte bildende Material enthält, bestehend aus verticalen Vorder-, Rück- und Seitenplatten, welche mit einer starken Rippe c versehen sind, welche sich von einer Seite des Schlittens zur anderen erstreckt, unmittelbar unterhalb der Oeffnung bl in der Rahmenplatte B. Die beiden Seiten des Stempelschlittens sind bei ce abgesetzt und erstrecken sich fast über die ganze Unterseite der Platte B und bilden die Führung für das Matrizenmaterial.
Der Matrizenmaterialschlitten erstreckt sich von einer Seite der Maschine bis zur anderen, und kann die Führung seiner Bewegung von vorn bis hinten in irgend einer bekannten Weise stattfinden. An der hinteren Seite des Materialschlittens C ist die Zahnstange C1 angebracht, welche auf einer ihrer verticalen Flächen mit Zähnen versehen ist, die in einen Trieb eingreifen. Diese Zahnstange wird durch die Bettplatte unterstützt und erstreckt sich gegen den hinteren Theil derselben.
Die hierbei angewendeten Typen und diese Schaltvorrichtung stimmen nach gewissen Einheiten und Vielfachen solcher Einheiten überein. Die kleinste Type nimmt den Raum einer Einheit ein, die zweitgröfste den Raum von zwei Einheiten und wieder die nächstgröfsere von drei Einheiten.
Die Schaltvorrichtung ist so eingerichtet, dafs das Matrizenmaterial eine, zwei und drei Einheiten, je nach dem Raum, der durch die gröfsere Type in Anspruch genommen ist, fortbewegt wird. Der elektrische Contact, der sich in der Nähe der Indexplatte befindet, steht mit dem Magneten in Verbindung, der die Fortbewegung des Matrizenmaterials nach bestimmten Zwischenräumen verursacht, und sind die Charaktere der Typen auf der Indexplatte nach dem Raum, den sie einnehmen, genau bezeichnet, obgleich sie nicht in regelmäßigen Gruppen angeordnet sind.
Die Bettplatte der Maschine ist mit einer Deckplatte 10 versehen, die den Deckel für den Stempelschlitten bildet; an derselben ist in geeigneter Weise ein Rahmen 11 für den Druck-' hebel 12 angebracht. Das untere Ende dieses Hebels ist mit dem Kolben 13 verzapft, und das obere Ende des anderen Armes ist auf dem Stift 14 in dem Rahmen 11 drehbar. Dieser Stift bildet den festen Punkt für den Druckhebel 12, dessen unteres Ende freie Bewegung hat und den Kolben 13 mit sich führt.
Das untere Ende des Kolbens ist durch ein Loch in der Deckplatte 10 geführt und sein oberes Ende wird in einer geeigneten Führung 15 gehalten, die an dem Rahmen 1 1 befestigt ist. Der Rahmen 11 mufs in der Weise angeordnet werden, dafs eine freie Bewegung des Druckhebels ermöglicht ist.
In einem geeigneten Ständer 16 ist die Achse 17 gelagert, die in einem rechten Winkel zu der Bahn der Druckhebelbewegung steht. An der Achse ist ein Schwungrad 18 angebracht und eine Schnurscheibe 19, die von einem Motor in stetige Umdrehung gesetzt wird. Die Achse 17 (Fig. 2 und 7) trägt eine Kurbelscheibe 20. Der Ständer 16 ist mit der Deckplatte 10 verbunden. An dem anderen Theil des Rahmens 11, zwischen der Kurbelwelle und dem Druckhebel und in unmittelbarer Nähe des Druckhebels, ist ein Solenoid 21 angebracht, das einen hohlen Kern hat. Dieses Solenoid 21 ist mittelst der Platte 22 mit dem Ständer 16 und dem Rahmen 11 verbunden, und durch die Platte 22 ist in der Richtung der Achse des Magneten ein Loch gebohrt.
Zwei getrennte Stücke 23 und 24 aus weichem Eisen bilden Kern und Armatur dieses Solenoids 21. Die Armatur 24 ist verhältnifsmäfsig kurz und mit ihrem äufseren Ende mit dem Druckhebel 12 verzapft. Wie veranschaulicht, ist diese Verbindung mittelst der Messingschiene 25 hergestellt, die mit dem weichen Eisenkern 24 an einem Ende verbunden ist und am anderen mit'dem Druckhebel verzapft ist. Der Kern 23 ist verhältnifsmäfsig lang und sein äufseres Ende steht mittelst der Pleuelstange 26 mit dem Kurbelzapfen an der Scheibe 20 in Verbindung. Wenn die Kurbel
und der Druckhebel in ihren äufsersten Stellungen sich befinden, so liegen die Innenflächen der Kerne 23 und 24 in einer Entfernung, die ungefähr dem Kurbelhub gleich ist, und wenn die Kurbel sich um i8o° gedreht und dem Druckhebel sich am meisten genähert hat, so "sind die Innenflächen der beiden Kerne 23 und 24 entweder ganz oder nahezu beisammen. Es ist wenigstens nothwendig, dafs dieselben jedenfalls innerhalb ihres magnetischen Feldes zu einander kommen, wenn die Kurbel dem Druckhebel am nächsten steht. Wenn ein elektrischer Strom durch das Solenoid 21 geht, so nähern sich die Theile 23 und 24 und wirken auf die Kurbel an der Achse 17 ein, indem der Kern 23 an seinem äufseren Ende gelenkig mit der Pleuelstange 26 und sonach ,mit der Kurbelscheibe 20 verbunden ist, auf deren Zweck noch zurückgekommen wird.
27 ist eine Feder, welche an dem einen Ende am Ständer 11 befestigt ist, während das andere Ende gegen den Druckhebel drückt und denselben wieder in seine normale Stellung vor dem Hube zurückbringt. Diese Feder ist indessen nicht durchaus nothwendig, da die Bewegung, welche dem Theil 24 durch die Kurbel gegeben wird, ebenfalls geeignet ist, den Druckhebel in seine normale Lage zurückzubringen. Um gewifs zu sein, dafs die Armatur 24 frei geworden ist und. der Druckhebel in seine Stellung oder Ruhelage nach dem Hub zurückgehen kann, ist der Hebel so eingerichtet, dafs er selbst den Strom unterbricht, wenn er seine verticale Stellung erreicht hat, indem er dabei auf einen geeigneten-Strom wechsler einwirkt.
Der hierzu geeignete Apparat wird veranschaulicht durch die Theile 28, 29, 30, 31 und 32, von denen 28 ein Armaturhebel ist, dessen einer Arm in Richtung des Druckhebels 12 vorsteht und von dem letzteren bewegt wird, wenn dieser in seiner verticalen Lage ist. ■
29 ist ein Elektromagnet, der mit einem, anderen Strome in Verbindung steht und den Armaturhebel 28 in die entgegengesetzte Richtung von der durch den Druckhebel veranlafsten Bewegung bringen kann. 30 ist ein von Hartgummi oder anderem Isolirmaterial hergestellter Körper, der an dem oberen Ende des Armaturhebels befestigt ist. 31 ist ein Contactstreifen, befestigt am äufseren Ende des Hartgummis. 32 ist eine Leiter in Verbindung ,mit der Schraube 33 und in Contact mit dem Contactstifte 31. Der Magnet 29 kann in irgend geeigneter Weise befestigt werden, z. B., wie in Fig. 7 angegeben, durch die Vorderplatte 34, die Ausschnitte für Kern 24 und den Kern des Elektromagneten 29 hat, und die Rückplatte 22.
Wie auf den Zeichnungen dargestellt ist, wird der Magnet von dem Ständer 22 und dem Endtheil 34 des Elektromagneten 29 unterstützt. Es ist wünschenswerth, dafs der Drehzapfen 14 des Druckhebels 12 verstellbar angeordnet ist, um die Tiefe des Hubes regeln zu können. Dies geschieht mittelst Schlitzlöcher, Stellschrauben 35 und Keile 36.
Die elektrische Leitung ist folgendermafsen vertheilt:
Die drei Umschalter und Stromwechsler 37, 38 und 39 (Fig. 1) sind isolirt an der Bodenplatte befestigt, und bezeichnen die mit Pfeilen versehenen ausgezogenen Linien, die gestrichelten und punktirten Linien verschiedene Ströme, wobei jederzeit der elektrische Strom in def Richtung des Pfeiles seinen Lauf nimmt.
Die ausgezogenen Pfeillinien bezeichnen einen Localstrom TT' und seine Abzweigungen durch die Indexplatte und die Elektromagnete SS' und S". TT' zeigen die zwei Leitungen nach, dem positiven und negativen Pol einer Elektricitätsquelle, und zwar geht eine Leitung durch den Magneten S nach der Bettplatte ι und durch dieselbe nach der Platinaspitze 5 der Typenrichtstange 4, während die' andere Leitung mit ebenso vielen rückgehenden Drähten als verschiedene Klassen von Typen in Anwendung sind, nach der Indexplatte führt. In den Zeichnungen sind drei Rückleitungen gezeigt, von denen t .diejenige für die eine Gruppe von Typen bezeichnet und unmittelbar von der Indexplatte zurück nach der Elektricitätsquelle geht, t' stellt die Rückleitung für Typen von zwei Einheiten dar und geht von den Typen nach dem Magneten S' und von dort nach der Elektricitätsquelle, während t2 die Rückleitung von drei Einheitstypen veranschaulicht, die von der Indexplatte nach dem Magneten S2 und von dort nach der Elektricitätsquelle geht.
Die punktirten Linien stellen Leitungen V V1 einer zweiten Elektricitätsquelle dar, die nach den Umschaltern 38 und 39 und den Magneten Ml M2 gehen; der Zweig ν geht durch r!, R1 nach Af1; der Zweig vl geht durch r2, R2 nach M2, während m m1 die Rückleitungen bedeuten.
Die gestrichelte Pfeillinie bezeichnet einen unabhängigen Stromlauf W X einer dritten Elektricitätsquelle, der stets durch den 'Umschalter 37 geht und welcher, wenn der Umschalter in seiner normalen Position .(Fig. 1) steht, d. h. geschlossen ist, durch den Magneten 29 und von hier durch den Hülfsmagneten M gehtj der aber auch durch das Solenoid 21 und die Stromunterbrechung 33, 32, 31 geführt werden kann. Von den Drähten, welche diesen Strom leiten, ist W der Draht, der von der Elektricitätsquelle nach dem Umschalthebel R geht; w ist eine Abzweigung von dem Contact r durch den Magneten 29 und den Hülfsmagneten Af; w1 ist die Abzweigung von dem Contact r8 durch das Solenoid 21
und die Stromunterbrecher 28, 31, 32. W1 ist die Abzweigung des zurücklaufenden Drahtes von den Magneten M, und W2 ist die zurückkehrende Abzweigung vom Contact 31 nach dem Stromschliefser.
• Die Wirkungsweise ist die folgende:
Der normale Zustand der Leitung w W1 des Localstromes WX ist derjenige, dafs der Strom durch r und die Magnete 29 und M geht, während die Leitung w1 W1 (durch das Solenoid 21 und die Stromunterbrecher 28, 31, 32) bei r3 unterbrochen ist. Der normale Zustand des Localstromes und seine Abzweigung t u. s. w. durch die Indexplatte ist offen an den Contactpunkten der Indexplatte. Während des normalen Laufes des Stromes WX wird deshalb die Armatur JV vom Magneten M und die Armatur des Armaturhebels 28 von dem Magneten 29 angezogen, so dafs die Contacte 31 und 32 in Berührung sind. Wenn nun der Localstrom WX durch den Magneten S1 bei r3 geschlossen wird (durch das Anschlagen einer Type auf der Indexplatte, wodurch der Strom T T1 geschlossen wird), so wird die Abzweigung w W1 durch 29 und M am Contact r unterbrochen. Dadurch wird aber die Armatur des Hebels 28 und der Hebel N frei, und der Strom wird jetzt durch die Abzweigung η>λ W2, durch das Solenoid 21 und die Stromunterbrecher 32, 31 geführt. Das Solenoid 2 ι wird infolge dessen für einen Augenblick magnetisch, dadurch wird der Druckhebel in seine gestreckte Lage gebracht, d. h. es wird der Druck auf die Typenstempel ausgeübt. WTenn diese Verticalrichtung erreicht ist, schlägt der Druckhebel gegen den vorstehenden Arm des Armaturhebels 28, unterbricht den Contact 31 und 32 und damit sofort den Strom n>1 W2. Dieser Strom bleibt dann offen, bis der durch S gehende Localstrom T T1 unterbrochen wird, indem der Schlüssel 4 aus dem Indexbrett gezogen wird. In dem Augenblicke, wo dieses stattfindet, wird R durch seine Feder zurückgezogen und der Strom w W1 wird bei r wieder geschlossen, die Magnete 29 und M werden magnetisch, ziehen die Armatur des Hebels 28 und den Hebel N an, wodurch die Klinke ρ (Fig. 1) in Bewegung gesetzt und der Matrizenmaterialschlitten auf seiner Bahn um eine Einheit weiter befördert wird. Zu gleicher Zeit werden beim Anziehen der Hebelarmatur 28 vom Magneten 29 die Contacte 31 und 32 vereinigt, so dafs der Strom WX durch wl, durch das Solenoid 21, den Contact 32, 31 und W2 geführt werden könnte, falls bei r3 Stromschlufs hergestellt würde, was durch Anschlag einer Type erfolgt.· Durch dieses Anschlagen der Type auf der Indexplatte ist der entsprechende Stempel auf der entgegengesetzten Platte direct unter den Kolben 13 gebracht worden.
Wie bereits gesagt, wird der Matrizenschlitten bei jeder Einheit weiter bewegt durch den normalen Schlufs der Leitung w W1 des localen Stromes WX mittelst des Hülfsmagneten M, jedesmal wenn der Stift 5 von dem Contact der Indexplatte A zurückgezogen wird. Dies geschieht infolge dessen jederzeit, während die Hand bewegt wird, um die nächste Type auszuwählen. Wenn die bestimmte Type mehr als eine Raumeinheit gebraucht, so wird die Leitung tl oder t2 beim Einsetzen des Stiftes 5 in die Indexplatte A geschlossen und ein anderer Hülfsmagnet M1 oder M2 in Wirkung gebracht, der den Matrizenmaterialschlitten um eine weitere Einheit oder um so viel, als nöthig ist, vorwärts bewegt. Die Klinken pl und p2 dieser Hülfsmagnete M1 und Af2 schalten zwei und drei Raumeinheiten. Wenn daher eine Type von zwei Einheiten erwählt ist, wird der locale Strom T t1 durch den Magneten 5' geschlossen, der Armaturhebel R1 angezogen und in Contact mit r1 gebracht, wodurch der Strom ν m durch den Hülfsmagneten M1 geführt wird, und in der gleichen Weise schliefst eine Type von drei Einheiten Tt2 mittelst S" und R2 bei r2 die Leitung, wodurch. der Strom vl m1 durch Ai2 geführt wird.
Die Armaturhebel dieser Magnete Af1 M2 sind mit N1 N2 bezeichnet, während p3 eine Sperrklinke und / ein Hebel zum Heben des Sperrcylinders ist, um ihn aufser Eingriff der Klinke zu setzen. Eine Anzahl von Klinkenhaltern η η η bestehen aus Stiften, die in der Bettplatte angebracht und für einen speciellen Zweck angeordnet sind. Da die Anziehungskraft eines Elektromagneten bedeutend zunimmt, je näher die Armatur an den Magneten kommt, so hat sich herausgestellt, dafs die Klinke am Ende ihrer Bahn ihre Bewegung aufserordentlich beschleunigt, so dafs dem Sperrcylinder eine derartige Bewegung mitgetheilt würde, dafs der Formmaferialschlitten über seine Bahn hinausginge und einen gröfseren Raum zurücklegte, als die Eindrücke auf dem Stempelmaterial erfordern. Um dies ~zu vermeiden, sind obige Arretirstifte angeordnet, die dazu. dienen, eine zu weit gehende Bewegung des Cylinders zu verhindern.
Weitere Hülfsmagnete und Stromwechsler können, wenn nöthig, benutzt werden, jedoch wird dies selten vorkommen, indem die drei Raumschaltungen für gewöhnlich genügen.
Es mufs im Auge behalten werden, dafs die Hauptsache der Erfindung darin besteht, das Niederdrücken des Kolbens und des Stempels zu bewirken, was durch die fortwährend abwechselnde Bewegung der Kerne 23 und 24 bewirkt wird.
Auf diese Weise wird eine auf- und abgehende Bewegung sehr schnell erzeugt und aufgehoben. Die Kraft, welche abwechselnd
den Kern .23 bethätigt, ist dieselbe, die das Niederdrücken bewirkt. Die magnetische Kraft hält einfach den Kern und die Armatur zusammen. Ein verhältnifsmäfsig kleiner Magnet, sowie verhältnifsmäfsig kleiner Kern und Armatur können deshalb benutzt werden, und die Zeit, die gebraucht wird, den Kern magnetisch und nicht magnetisch zu machen, ist eine aufserordentlich kurze. Wenn man versuchen wollte, den Druckmechanismus lediglich durch -magnetische Anziehung zu bethätigen, also ohne Anwendung der Pleuelstange 26 in Verbindung mit Kurbel und Schwungrad 20, so müfste der Magnet und .seine Armatur sehr grofs sein, in welchem Falle die Entmagnefisirung eine sehr langsame sein würde. Es würde zu lange Zeit dauern, ehe die Armatur losgelassen wird. Bei der gegenwärtigen Construction indessen kann der Contact nicht so fest hergestellt werden, dafs der Apparat versagt.
Abänderungen in Bezug auf diese Construction können angeordnet werden. In Bezug auf die Bewegung der Armatur 24 z. B. kann anstatt eines Druckhebels ein gewöhnlicher Hebel 38 benutzt werden, dessen freies Ende gegen einen mit Ansatz versehenen Kopf des Kolbens 39 wirkt, wie in Fig. 10 veranschaulicht ist, oder es kann der Hebel ganz weggelassen werden und statt dessen eine Anordnung getroffen sein, wie in Fig. 9 veranschaulicht ist, wobei ein Daumen 40 durch eine unabhängige bewegliche Armatur bewegt wird, die in geeigneter Verbindung mit der Zahnstange steht.
42 (Fig. 2) ist eine Spannvorrichtung, die aus einer Stellschraube und einer Spiralfeder besteht, welche benutzt werden kann, um dem Strom wechsler 28 einen verschiedenen Widerstand zu ertheilen.
Der bisher beschriebene Mechanismus bringt die Type nach dem allgemeinen Mittelpunkt, bringt den Matrizenschlitten nach seinem geeigneten Platze und verursacht den Druck. Die seitliche Bewegung, welchen den Raum zwischen den Linien herstellt, wird hervorgerufen durch den Mechanismus, wie in den Fig. 5 und 6 veranschaulicht ist. ■ Ein Walzenpaar 43 ist an der linken Seite des Matrizenschlittens C gelagert und liegt eine Walze so über der anderen, dafs die Oberkante der unteren Walze genau in gleicher Flucht mit der Oberfläche des Matrizenmaterials liegt. Die hinteren Enden dieser Walzen sind mit Zahnrädern 44 versehen, und die obere Walze trägt ein Sperrrad 45 an ihrem vorderen Ende. Ein Arm 46 ist an der Seitenplatte des Matrizenschlittens angebracht, und an demselben ist ein Klinken-' hebel 47 befestigt, welcher an seiner inneren Fläche eine Federklinke 48 trägt, welche mit dem Sperrrad 45 in Eingriff steht. Am oberen Ende des Klinkenhebels ist ein Griff 49 angebracht,· der dem Arbeiter bequem zu Händen liegt; eine" Widerstandsfeder 50 ist aft dem horizontalen Arm des Ständers befestigt und drückt nach oben gegen den Klinkenhebel, wodurch die Klinke aufser Eingriff mit dem Sperrrad gehalten wird.
Unterhalb des freien Endes des Klinkenhebels 47 ist eine einstellbare Stellvorrichtung angeordnet, welche aus dem verticalen Zapfen 51 besteht, der an dem horizontalen Arm des Ständers angebracht ist und an seinem oberen Ende mit einem Gewinde versehen ist, sowie mit einer Stellmutter 52. Durch die Umdrehung dieser Stellmutter kann der Hub der Klinke langer oder kürzer gestellt werden und der Raum der Zwischenlinien dadurch nach Belieben verändert werden. Um Genauigkeit zu erzielen, ist eine Theilung an dem Pfosten angebracht.
An einem geeigneten Punkt in der Bettplatte ist ein verticaler Pfosten E (Fig. 20 und 21) angebracht und mit diesem ist eine Hülse e verbunden, die an ihrer äufseren Peripherie mit Zähnen e1 versehen, ist. Dieser Trieb e1 steht mit der Zahnstange C1 in Verbindung. .Mit der Hülse e steht eine cylinderförmige Federbüchse F in Verbindung, welche bei f auf ungefähr 2/3 .der Peripherie mit Sperrzähnen versehen ist, zum Eingriff der Sperrklinken.
Diese Federbüchse dreht sich mit der Hülse e und kann in verticaler Richtung in gewissen Grenzen auf derselben bewegt werden. Der Stift g, der durch den Pfosten E geht, verhindert eine verticale Bewegung der Hülse und des Triebes und begrenzt die Verticalbewegung der Federbüchse. Oberhalb des Obertheiles des Pfostens F. befindet sich eine Hülse G (Fig. 20), die durch ein Loch in der Oberplatte der Federbüchse F geht.
Diese Hülse ,hat eine freie verticale Bewegung auf dem Pfosten und wird an der rückläufigen Bewegung durch eine verticale Feder g1 verhindert. Diese Hülse liegt auf der Deckplatte der Federbüchse F mittelst der Flantschen g·2 und ist damit drehbar an derselben befestigt, so dafs sich die Deckplatte auf der Hülse bewegen kann, aber in der Weise, dafs, wenn die Hülse gehoben oder gesenkt wird, die ' Deckplatte, sowie die Federbüchse F ebenfalls gehoben oder gesenkt werden. In der Büchse F befindet sich eine flache Spiralfeder H, welche an der einen Seite mit der verticalen Wand der Büchse und mit der anderen mit der Büchse G verbunden ist. Es ergiebt sich hieraus, dafs sich diese Feder aufwindet, wenn die Büchse von links nach rechts gedreht wird, und dafs infolge dessen die Feder H die Büchse F und das Getriebe e1 in der entgegengesetzten Richtung treibt, wenn sie freigegeben ist. Der Hebel I hat seinen Drehungspunkt an dem Pfosten 71, der mit der. unteren Platte
verbunden ist. Das eine Ende dieses Hebels ist mit einem Haken versehen, welcher in ein Glied oder eine Oese eingreift, die am Ende der Hülse G angebracht ist, wä'hrend das andere Ende mit einer Handhabe oder Scheibe i versehen ist. Wenn man nun auf die Handhabe i drückt, so wird die Federbüchse aus ihrer Stellung, wie sie in Fig. 21 gezeigt, gehoben, zu der in Fig. 20 gegebenen Lage, und die Sperrzähney auf dem Umfang der Büchse F werden aufser Eingriff mit den Sperrklinken ρ ρ * und ρ2 des Armaturhebels N N} iV2 gebracht, so dafs die Büchse F und der Trieb e1 schnell in der entgegengesetzten Richtung durch die Feder H gedreht werden.
Während dieser Bewegung des Abwindens oder des Rückganges des Schlittens liegen die Sperrklinken ρρλρ2 auf dem glatten Theil der Peripherie der Federbüchse F, welcher Theil von gröfserem Durchmesser ist.
In der praktischen Bethätigung von Stereotypdruckmaschinen wurde eine grofse Schwierigkeit darin gefunden, dafs, nachdem der Eindruck eines Buchstabens gemacht ist und ein anderer Buchstabe eingedruckt werden soll, der Stempel beim Eindringen in das Matrizenmaterial einen Theil dieses Materials verdrängt, um einen neuen Eindruck hervorzubringen, derart, dafs sich das Material zwischen den beiden Eindrücken ansammelt und die Zwischenräume auf diese Weise ausfüllt bezw. zusammenschiebt, wodurch die Matrize unvollkommen wird und es schwierig wird, genaue Stereotypplatten von diesen Formen zu erhalten. Dieser Uebelstand pflanzt sich von einer Linie auf die andere fort, so dafs fast alle Eindrücke unvollkommen sind.
Die Schwierigkeit ist bei der gegenwärtigen Construction vollständig vermieden: Dies wird in der Weise bewerkstelligt, dafs der Stempel aus einem Hauptkörper oder Schenkel besteht, von dem sich der Theil, der die Type bildet, abzweigt, und dessen äufsere Oberfläche genau die Form des Buchstabens oder des Zeichens, das man zu prägen wünscht, trägt.
Der untere Theil, welcher in das Matrizenmaterial eintaucht, wenn ein Abdruck gegemacht wird, ist in schräger Richtung angeordnet , wie aus den Fig. 11 bis 16 ersichtlich ist, so dafs bei dem Eindringen des Stempels in die Masse dieselbe am Rande nicht aufgeworfen werden kann, und auf diese Weise die Ränder sich zwischen den Zeilen* nicht aufwerfen oder zusammenschieben können.
In den Zeichnungen, Fig. 11, bezeichnet J einen Stempel, wie er vorhin beschrieben worden und in der Maschine angewendet wird. Der obere Theil des Stempels besteht aus dem viereckigen Führungsstück j\ unterhalb desselben befindet sich der cylindrische Theil oder Schenkel j1, von dessen unterem Theil der eigentliche Stempel, mit der Form des Buchstabens abzweigt; in Fig. 11 wird der Stempel zur Veranschaulichung des Theiles dargestellt, der den Buchstaben trägt.
In dieser Figur, sowie in Fig. 13 ist zu sehen, dafs dieser untere, den Buchstaben enthaltende Theil des Stempels an seiner rechten Seite schräg verläuft, während die andere Seite gerade oder vertical läuft. Dies ist besonders aus dem Schnitt in Fig. 13 zu ersehen.
Die Folge dieser Construction ist, dafs, wenn der Buchstabe einzeln' in das Matrizenmaterial eingeprefst wird (Fig. 17), die rechte Seite der Wandung jedes eingeprefsten Buchstabens eine schräge ist, so. dafs, wenn eine Platte von derartigen Matrizen gegossen wird, sich dieselbe sehr leicht und ohne irgend welche Beschädigung der Form aushebt.
Bei der Bildung von Worten in der Matrize ist es ersichtlich, dafs der zweite und die nachfolgenden Buchstaben mit ihrer geraden Seite zunächst an den vorher gemachten Eindruck kommen, so dafs wenig oder gar kein Aufstehen des Materials gegen die früher gemachten Eindrücke stattfinden kann. Man hat in der Praxis gefunden, dafs das Aufwerfen des Materials bei dieser Anordnung niemals genügend ist, um die früher gemachten Eindrücke zu beeinträchtigen, und die Matrize wird allzeit so viel Schräge in den Vertiefungen haben, dafs der gemachte Gufs leicht herauszunehmen, ist.
Um das Aufwerfen des Materials zwischen der neuen Zeile und der vorher gemachten zu verhindern, kann unter Umständen der Fufs des Stempels, welcher das Zeichen oder den Buchstaben trägt, auf beiden Seiten abgeschrägt sein, d. h. er kann eine konische Form haben und sowohl an der rechten, als an der linken Seite schräg zulaufen. Eine andere Construction ist in den Fig. 15 und 16 veranschaulicht, und zwar in Fig. 16 im Längsschnitt, wobei die linke Seite in derselben Weise abgeschrägt ist, wie es bei kl (Fig. 15) der Fall ist. In diesem Falle wirkt die linke Seite der unteren Stempelfläche, wie in Fig. 16 a dargestellt, ähnlich einer Messerschneide oder eines Meifsels, d. h. die plastische Masse wird auf dieser linken Stempelseite abgeschnitten und die Masse nach der rechten Seite gedrängt, was zur Folge hat, dafs die vorher an der linken Seite des Stempels eingedrückte Buchstabenzeile nicht durch die neuen Eindrücke beeinträchtigt oder dort ein Grat aufgeworfen wird. Mit anderen Worten: die Verschiebung der plastischen Masse findet nicht nach der Seite der vorhergehenden Buchstabenreihe, sondern nach der entgegengesetzten leeren Seite statt.
Fig. 17 zeigt den Schnitt eines Stempels für einen einzelnen Buchstaben, bei dem die rechte oder vordere Seite nach auswärts abgeschrägt
ist, von unten nach oben. In Fig. 18 ist eine ähnliche Construction veranschaulicht, in welcher die rechte oder vordere Seite der Matrize abgeschrägt ist, sowie auch der Untertheil derselben. . ■ .
Durch die Neuerungen, die hier beschrieben worden sind, ist es ermöglicht, Formplatten zur Erzeugung von Stereotypen herzustellen, bei denen Stereotypplatten vollkommen frei von irgend welchen Fehlern hergestellt werden können.
Für das Material zur Form können irgend welche Stoffe, die sich dazu eignen, gebraucht werden. Pappe und andere Cellulose eignet sich hierzu ganz vorzüglich; aufserdem ist Hirnholz dazu sehr gut zu verwenden.

Claims (1)

  1. .Pate nt-Ansprüche:
    i. Eine Maschine zur Herstellung von Stereotypgufs-Formplatten, bei welcher die Matrizenstempel dadurch in das Formmaterial eingeprefst werden, dafs beim Einstellen und Niederdrücken des Indexzeigers 4 ein elektrischer Strom WXdurch ein Solenoid 21 geschickt wird, dessen Kerne 23 und 24 sich dadurch einander nähern, den Druckhebel 12, 13 strecken und auf den Matrizenstempel pressen, so lange, bis mittelst des drehbaren Hebels 28 bei 32, 31 Stromunterbrechung eintritt, welcher elektrische Strom WX dann nach Loslassen des Indexzeigers 4 durch den Elektromagneten 29 zum Wiedereinschalten der Stromunterbrechung 32,31, und durch den Elektromagneten M zur Transportirung der Matrizenformplatte C geschickt wird.
    An der unter 1. gekennzeichneten Maschine zur Herstellung von Stereotypgufs - Formplatten die Anordnung einer Schaltvorrichtung für breitere Typen, bestehend aus den Stromwechslern 38 und 39, welche isolirt an der Bodenplatte befestigt sind, nebst den Elektromagneten S1 S2 und deren elektrischer Verbindung mit den Elektromagneten M1 M2, wobei die Abzweigung ν eines zweiten Stromkreises VV1 durch T1J?1 mit M1 und die Abzweigung v1 durch r2 R2 mit M2 verbunden ist, und einunabhängiger Strom WX stets durch den Umschalter 37 und, wenn dieser in seiner normalen Position ist, durch den Magneten 29 und den Hülfsmagneten M geht, welcher Strom aber auch durch das Solenoid 21 und die Stromunterbrecher 32, 31, 28 geführt werden kann.
    In Verbindung mit der unter 1. und 2. gekennzeichneten Maschine zur Herstellung von Stereotypgufs - Formplatten Prägstempel /, deren unterer Theil, welcher die Buchstaben- oder Zahlenzeichen trägt und in die Formmasse eingedrückt wird, nach einer oder beiden Seiten hin abgeschrägt ist (Fig. 12 bis 18), um Matrizen herzustellen, aus der die gegossene Platte leicht auszuheben ist und bei denen während des Pressens das Material nicht die Zeilen- oder Buchstabenzwischenräume ausfüllt oder die Masse sich nach der vorher eingedrückten Zeile hin verschiebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT52887D Maschine zur Herstellung von Stereotypgufs-Formplatten Expired - Lifetime DE52887C (de)

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