DE27808C - Schlofs mit flachem Schlüssel für Reisetaschen und dergl - Google Patents

Schlofs mit flachem Schlüssel für Reisetaschen und dergl

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DE27808C
DE27808C DENDAT27808D DE27808DA DE27808C DE 27808 C DE27808 C DE 27808C DE NDAT27808 D DENDAT27808 D DE NDAT27808D DE 27808D A DE27808D A DE 27808DA DE 27808 C DE27808 C DE 27808C
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DE
Germany
Prior art keywords
lock
key
flat key
travel bags
travel
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Active
Application number
DENDAT27808D
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English (en)
Original Assignee
V. HEBELKA in Wien, Fünfhaus, Fellinggasse
Publication of DE27808C publication Critical patent/DE27808C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/52Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like
    • E05B65/5207Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement
    • E05B65/5215Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement sliding
    • E05B65/523Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement sliding parallel to the surface on which the lock is mounted

Landscapes

  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. November 1883 ab.
In beiliegender Zeichnung ist ein mit der Neuerung versehenes Schlofs dargestellt. Die Sperrung selbst geschieht in gewöhnlicher Weise dadurch, dafs beim Umdrehen des Schlüssels .S die Aufsendrücker A2 und A3 nicht gegen einander geschoben werden können. Da nun diese Aufsendrücker A2 und A3 durch die Zapfen T1 und r mit den Drückerriegeln A1 und A in directer Verbindung sind, bewegen sich beim Zusammenschieben der Aufsendrücker A2 und A3 auch diese Drückerriegel A1 und A gegen einander. Dabei werden die Stifte T1 und r in den Nuthen η im oberen Boden des Gehäuses E und entsprechend auch im Zwischenboden α geführt.
Senkrecht auf dem Drückerriegel A1 und A stehen die Riegel Ji1 und h; diese passen genau in die Einschnitte des Schliefshakens B, so dafs dieser von den Riegeln A1 und h festgehalten wird, sobald er in die Oeffnungen des Unterkastens U hineingedrückt wird, und erst wieder freigegeben wird, wenn die Aufsendrücker A2 und A3 zusammengeschoben werden, wodurch A1 und h aus den Schlitzen von B heraustreten.
Wenn das Schlofs gesperrt wird, wickelt sich folgender Vorgang ab:
Der Bart des Schlüssels S greift in die Curve des Sperrriegels b und schiebt diesen nach rechts. Dadurch wird derselbe aus seiner Tieflage gehoben, sein Ausschnitt ο bei O1 gleitet über Stift O1 weg und die Aussparung e legt sich über den Stift O1. Durch diese Verschiebung ist aber das linksseitige Ende des Sperrriegels b mit Hülfe der FederZ1 tiefer zu liegen gekommen, als es früher war, weil die Aussparung e tiefer einschneidet als die bei O1, d. h. früher war das linke Ende von b über dem Drückerriegel A, jetzt rechts, und nicht über demselben. Aus diesem Grunde mufs beim Hineinschieben des Drückers A3 die Riegelwand ν an das linke Ende von b stofsen und so die Wand V1 des Drückers A1 gegen das rechte Ende. Dadurch ist das Schlofs abgesperrt und wird der Schliefshaken von A1 und A festgehalten.
Die Federn// haben die Aufsenriegel immer in der normalen Stellung zu erhalten. Ober- und Unterkasten E und U sind mit einander vernietet und wird das ganze Schlofs mittelst der Unterschrauben u u an der Reisetasche befestigt.
Der Schlüssel .S selbst ist aber flach, und ist der Schlüsselhals mit dem Schlüsselbart ein Ganzes, wie Fig. 2 zeigt. Ebenso ist die Construction des Schlüsselloches eigenartig.
An dem Oberkasten E des Schlosses befindet sich der Pramerkopf F. Centrisch im Mittelpunkt ist das Schlüsselrohr D\ dieses enthält einen Theil m des Schlüsselloches, der andere Theil mx ist im Pramerkopf F. Nun ist aber das Schlüsselrohr D frei drehbar in F, so zwar, dafs bei verdrehtem Schlüsselrohr D, Fig. 3, die Oeffnung halbirt erscheint und beim
Einführen des Schlüssels durch eine Theil ■ drehung erst zur Deckung gebracht werden mufs.
Der Zwischenboden α bildet mit der Decke des Gehäuses E einen Hohlraum H, in welchem sich der breitere Ansatz des Schlüsselrohres D befindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein flacher Schlüssel S, dessen Schlüsselloch zum Theil in dem drehbaren Schlüsselrohr D, zum anderen Theil im Pramerkopf F enthalten ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT27808D Schlofs mit flachem Schlüssel für Reisetaschen und dergl Active DE27808C (de)

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