DE279178C - - Google Patents

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DE279178C
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lock
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/14Tumblers
    • E05B15/143Tumblers elastic, e.g. formed by a spring
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/04Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings
    • E05B63/042Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings constructed symmetrically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Schlösser für rechts und links aufgehende Türen bekannt geworden, bei denen symmetrisch zur. Längsmittelebene des Schlüssels Schlüssellöcher angebracht sind;. auch finden sich Schlösser vor, bei denen die Verschiebung der Riegel unter Vermittlung von Gleitflächen erfolgen.
Diesen Schlössern gegenüber weist der Erfindungsgegenstand in bezug auf ihre Bauart
ίο symmetrisch angeordnete Zuhaltungen auf, die abwechselnd beim Schließen und Öffnen des Schlosses in Wirkung treten.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes durch Fig. ι in einer Ansicht bei offenem Schloßgehäuse in der Offen- und durch Fig. 2 eine Ansicht in der Schließstellung.
Das gezeichnete Schloß besteht aus dem Gehäuse a, in welches der Riegel b verschiebbar eingesetzt ist. Letzterer ist durch seitliche Stäbe c mit einem am entgegengesetzten Ende vorgesehenen Führungsplättchen d verbunden. Der Riegel b sowie das Plättchen d besitzen je einen Führungsschlitz e, in welch letztere je ein am Gehäuse befestigter Führungsstift f hindurchragt. Ober- und unterhalb der Stäbe c sind beidseitig der senkrechten Mittelachse des Schlosses je zwei Stifte g am Gehäuse befestigt, welche als Drehbolzen für zwei Federzuhaltungen h, k1 dienen. Letztere sind an ihrer Mitte ösenartig ausgebildet, führen beidseitig· der Stifte gegen die Mitte des Schlosses zu, sind nach außen umgebogen und führen um die Stifte g herum.
Das von den Stiften g nach rückwärts gebogene Ende der Federn ist hakenartig ausgebildet. Die hakenartigen Enden der Feder h greifen in der Schließstellung des Schlosses (Fig. 2) in Einkerbungen i der Stäbe c ein und sichern den Riegel b gegen unbefugtes Zurückstoßen bzw. gegen unbefugtes Öffnen des Schlosses. Die hakenartigen Enden der Feder h1 greifen in der Offenstellung (Fig. 1) in Einkerbungen k der Stäbe c ein und sichern den Riegel in dieser Lage.
Durch Drehen des Schlüssels zwecks Zuschließens des Schlosses berührt der Schlüsselbart im Vorbeigehen zuerst leicht die Feder h, hierauf stößt er an Feder h1, drückt deren mittleren Teil nach außen, so daß die beiden rückwärts gebogenen, hakenartigen Enden dieser Feder, um die Stifte g sich drehend, nach außen schwingen, und sich deren Hakenteile aus den Einkerbungen k herausheben. Sodann trifft der Schlüsselbart die obere Gleitfläche m des Riegels und stößt diesen in die Schließlage (Fig. 2) vor. Ist er in dieser Stellung angelangt, so schnappen die Haken der Feder h in die Einkerbungen i ein und sichern den Riegel gegen unbefugtes Zurückstoßen.
Beim Öffnen des Schlosses berührt der Schlüsselbart zuerst die Feder h1, stößt hierauf an die Feder h, hebt deren Enden aus den Einkerbungen i heraus, stößt dann auf
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die obere Gleitfläche η des Plättchens d auf und schiebt den Riegel in die Offenlage (Fig. i) zurück. Sobald der Riegel die Offenlage erreicht hat, schnappen die Haken der Feder h1 wieder in die Einkerbungen k ein und sichern den Riegel in der Offenstellung. Das Schloß kann daher sowohl ein linksseitiges, wie in der Zeichnung dargestellt, als auch ein rechtsseitiges sein.
_ .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rechts und links verwendbares Schloß mit symmetrisch zur Längsmittelebene angebrachten Schlüssellöchern und symmetrischen Gleitflächen am Riegel für den Schlüssel, dadurch gekennzeichnet, daß im Bewegungsbereich des Schlüsselbartes zwei Federzuhaltungen derartig vorgesehen sind, daß beim Schließen des Schlosses die Zuhaltung für. die Offenstellung ausgelöst und nach erfolgtem. Schließen die Zuhaltung für die Schließlage eingeschaltet wird, während beim öffnen des Schlosses die Zuhaltung für die Verschlußlage ausgelöst und diejenige für die Offenstellung eingeschaltet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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