DE277232C - - Google Patents

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DE277232C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/02Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers
    • F22B1/08Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being steam
    • F22B1/12Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being steam produced by an indirect cyclic process

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13#. GRUPPE
Zusatz zum Patent 277231.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Oktober 1913 ab. Längste Dauer: 21. Mai 1928.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch Patent 277231 geschützten Vorrichtung zur Sicherung und Kontrolle der Füllung von Wärmeübertragungselementen mit Flüssigkeit während des Betriebes und zur Feststellung etwaiger Schäden. Bei dieser Vorrichtung ist nun eine für sämtliche Elemente gemeinsame Speiseleitung angeordnet, wobei die Verbindungsleitung der einzelnen Elemente mit der Speiseleitung durch je einen Dreiweghahn verschließbar ist und dieser Dreiweghahn bei weiterer Drehung das Element mit einem Ausdehnungsgefäß in Verbindung setzt. Die Übertragungselemente werden dabei vollständig mit Flüssigkeit angefüllt, und diese dehnt sich während des Betriebes nach dem Ausdehnungsgefäß aus. Die Abschlußhähne dienen bei dieser Vorrichtung dazu, ein Abschließen der übrigen Elemente von der
zo Speiseleitung bei der Kontrolle eines einzelnen Ubertragungselementes auf etwaige Schäden zu ermöglichen, während die einzelnen Ausdehnungsgefäße für die abgeschlossenen Elemente dazu dienen, das Zuviel an eingepumpter Flüssigkeit aufzunehmen.
Nun ist es bekannt, daß die Wärmeübertragungselemente am besten dann arbeiten, wenn sie nur zu a/s bis 3/4 mit Flüssigkeit gefüllt sind, weil bei dieser Betriebsweise die sich bildenden Dampfblasen die Flüssigkeit mit größerer Schnelligkeit nach oben im aufsteigenden Rohr mitreißen, so daß eine viel lebhaftere Zirkulation des Wassers in den Elementen entsteht als bei ganzer Füllung. Da es aber unmöglich ist, genau zu bestimmen, wann ein Element bis zu etwa 2/3 mit Wasser gefüllt ist, so füllt man zwar vorliegender Erfindung gemäß die Elemente vollständig mit Flüssigkeit an, trifft jedoch die Anordnung des Ausdehnungsgefäßes so, daß die überschüssige Flüssigkeit während des Betriebes in dieses Gefäß überströmt, welches so bemessen ist, daß es y? b's 1A der Gesamtflüssigkeitsmenge eines Übertragungselementes aufzunehmen vermag, worauf man nach einiger Zeit das Ausdehnungsgefäß von dem Element abschließt und dasselbe in die Speiseleitung entleert. Zu diesem Zweck ist das Ausdehnungsgefäß mittels eines Dreiweghahnes so an das Wärmeübertragungselement angeschlossen, daß es bald mit dem Wärmeübertragungselement, bald mit der Speiseleitung in Verbindung gebracht werden kann, wobei außerdem noch eine direkte Verbindung des Übertragungselementes mit der Speiseleitung unter Ausschaltung des Ausdehnungsgefäßes möglich ist.
Im Betrieb wird zunächst der Dreiweghahn so gestellt, daß die Speiseleitung unmittelbar mit dem Wärmeübertragungselement verbunden ist, worauf dieses aus der Druckleitung vollständig mit Flüssigkeit gefüllt wird, was daran erkennbar ist, daß das Manometer der Druckpumpe Überdruck anzeigt. Hierauf stellt man den Dreiweghahn so, daß das Ausdeh-
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nungsgefäß mit dem Übertragungselement in Verbindung steht, so daß sich während des Betriebes die Flüssigkeit nach diesem Gefäß zu ausdehnt. Nach einiger Betriebszeit, wenn sämtliche überschüssige Flüssigkeit in das Ausdehnungsgefäß übergetreten ist, stellt man den Dreiweghahn so um, daß das Ausdehnungsgefäß in die Speiseleitung sich entleeren kann, während das Übertragungselement, das nun
ίο nur noch etwa 2/3 der ursprünglich eingefüllten Flüssigkeit enthält, für sich allein arbeitet. Sollen die Flüssigkeitselemente auf Dichtheit oder auf Füllung nachgeprüft werden, so schließt man sämtliche Elemente bis auf das nachzuprüfende von der Speiseleitung ab und beginnt mit der Füllung dieses Elementes, worauf sich aus dem Manometer der Druckpumpe leicht erkennen läßt, ob das Element dicht hält oder schadhaft ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform näher erläutert.
Fig. ι zeigt die neue Vorrichtung schematisch in Aufriß;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht derselben, während
Fig. 3 in vergrößertem Maßstab die Anordnung des Ausdehnungsgefäßes an der Vorrichtung darstellt.
Die allgemeine Einrichtung der Dampfkesselanlage mit Übertragung der Wärme auf Distanz ist die übliche. Der Dampfkessel α und der Feuerungskanal b stehen durch die Wärmeübertragungselemente c miteinander in Verbindung, wobei die Anzahl der zu einem Wärmeübertragungselement vereinigten Röhren beliebig ist.
Der Erfindung gemäß, stehen nun die einzelnen Rohrelemente c durch eine Röhre d mit einer gemeinsamen Speiseleitung e in Verbindung, welche in den Druckkessel einer Pumpe f mündet, die mit einem Manometer i versehen ist. An jeder Röhre d ist ein Dreiweghahn g so angeordnet, daß sowohl das Element c als auch die Leitung e mit dem Aufnahmegefäß h für die überschüssige Flüssigkeit in Verbindung gebracht werden kann. Dieses Gefäß h ist so bemessen, daß es etwa 1Z3 der Gesamtflüssigkeit eines Wärmeüber-Übertragungselementes aufnehmen kann. Soll die Einrichtung in Betrieb genommen werden, so füllt man die Elemente c, bis das Manometer i an der Druckpumpe f Überdruck anzeigt. Dann stellt man den Dreiweghahn g um, so daß die Leitung e von den Elementen c abgeschlossen ist, die Elemente c und die Gefäße h dagegen in offener Verbindung sind. Wird der Kessel a in Betrieb gesetzt oder ist er in Betrieb, so strömt alles überschüssige Wasser aus den Rohrelementen c nach den Gefäßen h, aus denen es durch weiteres Umstellen des Dreiweghahnes g abgelassen werden kann.
Durch diese Einrichtung ist die Unsicherheit und Ungewißheit, ob auch alle Elemente tatsächlich gefüllt sind, beseitigt, und man kann eventuell vorhandenen oder während des Betriebes sich einstellenden kleinen Schaden an den Elementen ohne Unterbrechung des Betriebes begegnen. Ferner lassen sich mit Hilfe der neuen Einrichtung schadhafte Elemente aus den anderen herausfinden, da man durch Schließen oder öffnen der einzelnen Hähne leicht feststellen kann, welchem Element vom Druckkessel her Wasser zuströmt. Endlich wird ein regelmäßiges Ablassen der durch die Zersetzung des Wassers etwa entstandenen Gase möglich, deren Auftreten man an dem Manometer der Druckpumpe durch das Ansteigen des Druckes leicht feststellen kann.
Anstatt alle Wärmeübertragungselemente zusammen an ein gemeinschaftliches Speiserohr anzuschließen, kann dies auch gruppenweise geschehen. Dies muß namentlich erfolgen, wenn z. B. für die an den hinteren Enden des Feuerungskanales liegenden Elemente Kupferrohre verwendet werden, die den hohen Druck der vorderen Elemente, der sich ihnen eventuell mitteilen könnte, nicht aushalten würden und die deshalb Anschluß an einen besonderen Druckkessel verlangen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung an Wärmeübertragungselementen nach Patent 277231, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindungsleitung der einzelnen Elemente mit der Speiseleitung jeweils ein Dreiweghahn (g) und angegliedert an diesen ein Gefäß (A) für die Aufnahme der überschüssig zugeführten Flüssigkeit eingeschaltet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungea
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