DE276114C - - Google Patents

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DE276114C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/40Feeding or discharging devices
    • B65G53/42Nozzles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
276114 KLASSE 81 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Düsen für Saugluftförderer, deren Saugrohrende in bekannter Weise von einem die Luft von oben einlassenden Mantel umschlossen ist, und bei denen der Mantelraum am Saugrohrende durch eine Anzahl Öffnungen mit dem Innern des Mundstückes in Verbindung steht.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist diese Düse mit einer Einrichtung versehen, die den
ίο oberen Luftzutritt nach Maßgabe der erforderlichen Strömung und der jeweiligen Lage der Düse während der Arbeit selbsttätig regelt.
Die Zeichnung zeigt in den
Fig. ι und 2 im Aufriß und im Grundriß den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel, während die
Fig. 3 und 4 im Aufriß je eine Abänderungsform eines wesentlichen Teiles der Vorrichtung darstellen.
Es sei mit 1 das Förderrohrende bezeichnet, das von einem Mantel 2 umschlossen ist, der hierdurch den bekannten Ringraum 3 bildet. Der untere Teil der Düse ist im Ausführungsbeispiel kegelkörmig gestaltet; keilförmige Schlitze 4 stellen eine offene Verbindung zwischen den beiden Räumen 3 und 1 her. An Stelle dieser keilförmigen Schlitze können natürlich auch andere Schlitzformen Verwendung finden.
Der Ringraum 3 erhält nach oben eine oben abgeschlossene Verlängerungskammer 5, deren äußere Begrenzung zylindrisch, kegelig oder, wie die Fig. 2 zeigt, von polygonaler Form sein kann. In die äußere Wand dieser Kammer 5 sind nun gemäß der Erfindung pendelnde Klappen 6 eingesetzt, die im Ruhezustande vermöge ihrer Schwere von ihrem Scharnier 7 senkrecht herabhängen.
Je tiefer man die Düse in das Getreide drückt, um so weniger Luft kann auf dem Wege durch das Getreide in die Düsenmündung eintreten. Die Folge davon wird sein, daß um so mehr atmosphärische Luft durch die Kammer 5 und den Ringraum 3 in die Düse einzuströmen sucht, wobei sie, wie die Fig. ι auf der linken Seite zeigt, die Klappen 6 nach innen bewegt. Je tiefer also die Düse in die Getreideschicht eindringt, desto mehr Luft folgt von oben durch den Ringraum 3 nach. Wird andererseits die Düse wieder hochgehoben, so kehren die Klappen 6 allmählich in ihre senkrechte Lage zurück und schließen so selbsttätig die Lufteinlaßöffnung in der Kammer 5 wieder ab.
Läßt man die Saugdüse auf Getreide einwirken, dessen Oberfläche eine schiefe Ebene bildet, so öffnen sich die Klappen 6 naturgemäß an der Seite der Saugdüse, an welcher die höhere Getreideschicht liegt und schließen sich an der entgegengesetzten Seite, wo der Düse von unten her mehr Luft zugeführt wird. Um die Grenzen zu bestimmen, wie
weit im äußersten Falle sich die Klappen 6 bewegen dürfen, kann man diese mit federnden Elementen 8 (Fig. i) oder Einstellschrauben 9 (Fig. 3) oder mit anderen bekannten Mitteln versehen.
Diese Mittel, wie Federn, Gewichte o. dgl., können gegebenenfalls auch dazu dienen, einen gewissen Widerstand zu schaffen, der erst von der Luftströmung überwunden werden muß,
ίο ehe die Pendelklappen den Zugang der Luft zu dem Ringraum 3 freigeben. Z. B. kann auf der vorstehenden Stange 9 der Klappe 6, wie die Fig. 4 zeigt, ein kleines Gewicht 10 verstellbar angeordnet sein.
Auch läßt sich eine an sich bekannte Regelung von Hand mit der selbsttätigen Regelung durch die Pendelklappen dadurch vereinigen, daß man z. B. die Kammer 5 mit dem zylindrischen Teil des Förderrohres 1 durch Schraubengewinde verbindet, so daß durch Drehung der Kammer 5 auf dem Förderrohr i, etwa durch Drehung des mit der Kammer fest verbundenen Handrades 12 (Fig. 4), ein einstellbarer Spalt 11 unterhalb der Klappen 6 gebildet wird. Die Klappen werden in diesem Falle nur dann nachgeben und sich nach innen bewegen, wenn sich dieser Spalt als zu eng erweist, was eben in dem Maße eintreten wird, als die Düse in das Getreide immer mehr eindringt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Düse für Saugluftförderer mit einem das Saugrohrende umschließenden, die Luft 35 , von oben einlassenden Mantel, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen am oberen Ende des Mantels (3, 5) durch Pendelklappen (6) verschlossen sind, die sich unter dem Druck der einströmenden atmosphärischen Luft mehr oder weniger öffnen, je nachdem die Düse in das Getreide mehr oder weniger eingedrungen ist.
2. Düse für Saugluftförderer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der größte Ausschlag der Pendelklappen (6) durch federnde Elemente (8) oder Einstellschrauben (9) nach Bedarf begrenzt wird.
.3. Düse für Saugluftförderer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharniere (7) der Pendelklappen (6) in der Höhe verstellbar sind, so daß die selbsttätige Luftregelung durch das Pendeln der Klappen erst eintritt, wenn die Saugdüse um eine gewisse Höhe in das Getreide eingedrungen ist. '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT276114D Active DE276114C (de)

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DE (1) DE276114C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2419740A (en) * 1944-01-13 1947-04-29 Stock Harry Suction nozzle
US2681833A (en) * 1952-01-02 1954-06-22 Sun Oil Co Conduit for elevating contact material
US3179472A (en) * 1961-09-06 1965-04-20 Fuller Co Pneumatic conveying apparatus

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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