DE274759C - - Google Patents
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- DE274759C DE274759C DENDAT274759D DE274759DA DE274759C DE 274759 C DE274759 C DE 274759C DE NDAT274759 D DENDAT274759 D DE NDAT274759D DE 274759D A DE274759D A DE 274759DA DE 274759 C DE274759 C DE 274759C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64F—GROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B64F1/00—Ground or aircraft-carrier-deck installations
- B64F1/04—Ground or aircraft-carrier-deck installations for launching aircraft
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
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- B64F1/00—Ground or aircraft-carrier-deck installations
- B64F1/22—Ground or aircraft-carrier-deck installations for handling aircraft
- B64F1/223—Ground or aircraft-carrier-deck installations for handling aircraft for towing aircraft
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
274759 KLASSE 77h. GRUPPE
Haltevorrichtung für Flugzeuge. Zusatz zum Patent 273213.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1913 ab.
Längste Dauer: 4. September 1927.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung und weitere Ausbildung der durch das Patent
373213 geschützten Vorrichtung zum Festhalten eines Flugzeuges für den Ablauf in
dem Augenblick, wo die Schraube die erforderliche Zugkraft entwickelt. Bei dieser Vorrichtung
sind die Halteorgane einerseits an einen ortfesten Gegenstand (Pfahl 0. dgl.) bei
bestimmter Zugstärke lösbar und andererseits unlösbar an das Maschinengestell angeschlossen
oder umgekehrt. Gewöhnlich wird man den Anschluß an das Gestell, beispielsweise mittels
Bolzen und Muttern, zu einem unlösbaren gestalten, während der Zusammenhang zwischen
dem Halteorgan und dem Pfahl o. dgl. der lösbare ist.
Bei der neuen Vorrichtung besteht das Halteorgan aus einer unter Federwirkung
stehenden Stange in einem Gehäuse (Hülse) mit einem auf die Stange aufschraubbaren
Gelenkteil, der sich erst dann öffnen kann, wenn die Stange der Federwirkung entgegen
um ein bestimmtes Stück in dem Gehäuse vorgezogen ist. Dabei kann ein Schubriegel
vorgesehen sein, der den sich öffnenden Teil des Gelenkteiles auch dann noch verriegelt
hält, wenn die Stange um das für das Öffnen des Öhrs erforderliche Stück vorgezogen ist,
d. h. die Schraube des Flugzeuges die für den Ablauf erforderliche Drehgeschwindigkeit erreicht
hat, so daß der Ablauf erst erfolgen kann, wenn der Flieger von seinem Sitze aus
den Sperriegel mittels Zugleine o. dgl. zurückzieht.
In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in einer Ausführungsform dargestellt.
Die neue Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer mit Gewinde versehenen Hohlstange
α mit Kopf b am einen Ende und einem aufschraubbaren Gelenkteil a' am anderen
Ende. Die Stange ist in einer Hülse d mit Deckeln e und f eingeschlossen und von
einer Schraubenfeder g umgeben, die einerseits gegen den Deckel e und andererseits
gegen den Kopf b der Stange anliegt. Das Gelenk h des Teiles a' kann erst dann nach
außen hin umschlagen, wenn die Stange a so weit vorgezogen ist, daß das Gelenk h außerhalb
des Deckels β sich befindet. Eine Gradteilung i am Gelenk h dient für die Bestim- 50'
mung der Weite, bis zu der der Gelenkteil a' auf der Stange α aufgeschraubt wird, um bestimmte
Federspannungen für den Austritt des Gelenkes h aus dem Deckel β einstellen zu
können.
Ist die Haltevorrichtung mit dem Deckelring k am Flugzeug befestigt und mit einem
vom Gelenk h gehaltenen Kabelende an einem Ablaufpfahl festgelegt, so kann der Ablauf
erst erfolgen, wenn die Schraube die Treibkraft entwickelt, bei der das Gelenk h aus
dem Deckel e herausgezogen ist und nun unter der Zugspannung des Kabels zurückschlägt
und das Flugzeug freigibt. Die Frei-
gäbe des Flugzeuges erfolgt hier also selbsttätig in dem Augenblick, wo Motor und
Schraube die erforderliche Laufgeschwindigkeit, auf die die Spannung der Feder g eingestellt
ist, entwickeln. Will man aber dem Flieger die Möglichkeit geben, seinerseits den Moment
des Ablaufes nach erreichter Laufgeschwindigkeit zu bestimmen, so kann man den drehbeweglichen
Gelenkteil h noch durch einen Riegel I sperren, der in die Kreisbahn des Gelenkteiles
h vorspringt und mittels einer Leine m vom Flieger im gewollten Zeitpunkt zurückgezogen
werden kann.
Nach der Freigabe verbleibt der Gelenkteil h des Öhrs in Offenstellung außerhalb der Hülset,
während die Hohlstange in die Hülse zurückfährt. Um nun den Gelenkteil h gleichfalls
in die Normalstellung zurückzubringen, ohne die Feder spannen zu müssen, schraubt man
den Teil α der Hohlstange so weit aus der Hülse heraus, daß man den Gelenkteil h einklinken
kann, worauf man die Stangenteile a, a' wieder bis zur gewollten Federspannung zusammenschraubt
.
Claims (2)
1. Haltevorrichtung für Flugzeuge mit unter Federwirkung in einem Gehäuse angeordneter
Zugstange nach Patent 273213, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (a)
einen aufschraubbaren Gelenkteil («') mit drehbeweglichem Gelenk Qi) besitzt, das
beim Vorziehen der Stange aus dem Gehäuse freigegeben wird.
2. Haltevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein besonderer,
von Hand zu bedienender Sperrriegel [I) vorgesehen ist, durch den das
Gelenk (h) nach dessen Freigabe noch festgehalten wird, so daß der Flieger den
Ablauf nach Belieben verzögern kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE274759C true DE274759C (de) |
Family
ID=531098
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT274759D Active DE274759C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE274759C (de) |
-
0
- DE DENDAT274759D patent/DE274759C/de active Active
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