DE2744779B2 - Elektromechanischer Regler für Druck und Temperatur - Google Patents
Elektromechanischer Regler für Druck und TemperaturInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektromechanischen Reeler mit einem Gehäuse und mindestens einem
ortsfest angeordneten elektrischen Schalter sowie mit Istwert- und Sollwertanzeige für Druck oder Temperatur,
bestehend aus einem unter Druckeinfluß ausdehnbaren Hohlkörper, einer vom Hohlkörper beeinflußbaren
Istwert-Zeigerwelle mit Istwertzeiger, einem von der Istwert-Zeigerwelle längsverschiebbar angetriebenen
Übertragungsglied, welches an einem in einem Lager schwenkbar gelagerten Schalthebel an einer Stelle »A«
angreift, der sich seinerseits an einem Betätigungsglied
ίο des Schalters an einer von »A« verschiedenen Stelle
»B« abstützt, sowie aus einer Sollwert-Zeigerwelle mit Sollwertzeiger, durch die die relative Lage des
Übertragungsgliedes zur Istwert-Zeigerwelle zusätzlich beeinflußbar ist. Eine spezielle Ausführungsform eines
derartigen Geräts ist durch die DE-PS 12 02 026 bekannt. Das betreffende Gerät ist mit einer Bourdon-Spirale
ausgestattet, und Sollwert- und Istwert-Zeigerwelle sind koaxial angeordnet. Zwischen der Istwert-Zeigerwelle
und dem Übertragungsglied ist ein
:<> gleichfalls koaxialer Getriebekörper mit einer Kurvenbahn
für die Verschiebung des auf der Sollwert-Zeigerwelle angeordneten Übertragungsgliedes vorgesehen.
Auf der Soliwert-Zeigerwelle ist ein Mitnehmer für die Verdrehung des Übertragungsgliedes gegenüber der
2Ί Kurvenbahn vorhanden, und ferner erstrecken sich die
Betätigungsrichtung des Schalters parallel und die Lage des Schalthebels im wesentlichen radial zur gemeinsamen
Achse von Sollwert- und Istwert-Zeigerwelle.
In der genannten Druckschrift ist keine Verstellmög-
In der genannten Druckschrift ist keine Verstellmög-
i" lichkeit für den Schaltpunkt bzw. die Schaltpunkte des
elektrischen Schalters beschrieben. Der Verzicht auf eine Justiermöglichkeit fordert jedoch die Einhaltung
engster Toleranzen und damit eine kostenaufwendige Fertigung. Hinzu kommt, daß bei dem bekannten Gerät
der Schalthebel als Feder ausgebildet ist, so daß sich bei schwankenden Betätigungskräften des Schalters unterschiedliche
Schaltpunkte einstellen.
Einstellmöglichkeiten für die Justierung der Schaltpunkte von Mikroschaltern in Druck- oder Temperaturen
reglern gehören zum Stande der Technik. So ist es beispielsweise bei Temperaturreglern mit beweglichen
Mikroschaliern, die um die Achse der Zeigerwellen schwenkbar sind und durch einen radial wirkenden
Nocke.i betätigt werden, üblich, in dem zwischen dem
4"> Nocken und dem Mikroschalter angeordneten Doppelhebel
in einem Schenkel dieses Hebels eine Stellschraube vorzusehen. Die Einstellung ist hierbei jedoch
kompliziert und nachträglich, d. h. ohne öffnen des Reglergehäuses, überhaupt nicht durchzuführen. Zu
W dem gleichen Zweck ist es auch bereits bekannt
geworden, die Kurvenscheibe bzw. den Nocken auf dem Umfang der Istwert-Zeigerwelle zu versetzen. Auch
hierbei ist es schwierig, nachträglich eine Änderung der Einstellung vorzunehmen. Zusätzliche Schwierigkeiten
■>■'' im Hinblick auf eine genaue Einstellung entstehen
dadurch, daß durch die Betätigungskräfte des Einstellwerkzeugs (Schraubenzieher) eine geringfügige, elastische
Verformung des Meßwerks erfolgt, die eine genaue Einstellung in Frage stellt.
M> Durch die GB-PS 13 55 125 ist ein druckabhängig
gesteuertes Schaltgerät bekannt, bei dem ein unter Druckeinfluß ausdehnbarer Hohlkörper über einen
Schalthebel einen Mikroschalter betätigt. Der Schaltpunkt ist durch eine Justierschraube einstellbar.
h5 Während das bekannte Schaltgerät noch mit einem
Istwertzeiger versehen sein kann, fehlen ein Sollwertzeiger und eine Möglichkeit zur Verstellung von
Sollwert und Soüwertzei^er, die unabhän0!*7 von der
Justierung bzw. der Stellung der Justierschraube ist Das
bekannte Schaltgerät ist nicht für die häufige Verstellung eines Sollwertes vorgesehen und kann auch nicht
ohne weiteres mit einer Sollwerteinstellung und -Anzeige versehen werden.
Durch das DE-GM 70 40 823 ist ein Druckschalter mit einem Sollwertzeiger und einer zugehörigen Skala
bekannt, bei dem ein Mikroschalter zum Zwecke du"
Sollwerteinstellung beweglich auf einer mit dem Sollwertzeiger und dessen Einstellknopf verbundenen
Schwinge befestigt ist. Das bekannte Schaltgerät besitzt jedoch keinen Istwert-Zeiger. Zur Justierung des
Schaitpunktes, die unabhängig von der Einstellung des
Sollwertzeigers vorgenommen werden kann, ist eine in einem Schlitz verstellbare Justierschraube vorhanden,
durch deren räumliche Verlagerung die wirksame Länge eines auf den Schalter einwirkenden Hebelarms
verändert wird. Mit einer Verschiebung der Justierschraube läßt sich zwar eine Übereinstimmung des
Schaitpunktes für einen bestimmten Skalenstrich herstellen, nicht unbedingt jedoch für die übrigen
Skalenstriche. Die Abweichungen werden dabei um so größer, je weiter sich die Einstellung des Sollwertzeigers
von dem Skalenstrich entfernt, für den die justierung vorgenommen wurde. Außerdem ändert sich
mit der Länge des wirksamen Hebelarms auch die Schaltdifferenz des Mikroschalters. Schließlich beeinflussen
die Einstellkräfte bei der Justierung die genaue Einstellung des Schaltpunktes.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eino besonders einfache Einstellmöglichkeit für den eingangs
beschriebenen elektromechanischen Regler anzugeben, die auch nachträglich eine genaue Einstellung erlaubt,
ohne daß die Betätigungskräfte des Einstellwerkzeuges ihrerseits die Genauigkeit der Einstellung nachteilig
beeinflussen.
Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt bei dem eingangs beschriebenen elektromechanischen Regler
erfindungsgemäß dadurch, daß das Lager des Schalthebels an einer Verstelleinrichtung zur Verlagerung des
Schaltpunktes bzw. der Schaltpunkte angeordnet ist.
Die besonderen Vorteile einer derartigen Einstellmöglichkeit sind insbesondere im Hinblick auf den
ortsfest angeordneten elektrischen Schalter zu sehen. Dadurch ist nämlich die Möglichkeit gegeben, daß das
Lager des Schalthebels seinerseits verstellbar am Reglergehäuse oder einem Teil des Reglergehäuses
befestigt ist, so daß die bei einer Einstellung auftretenden Kräfte vom Gehäuse unmittelbar aufgefangen
und nicht auf das Meßwerk übertragen werden.
Ein weiterer Vorteil stellt sich gemäß der weiteren Erfindung dann ein, wenn die Verstelleinrichtung ein
Betätigungsorgan besitzt, welches durch das Gehäuse nach außen geführt ist. Hierbei läßt sich der Schaltpunkt
bzw. lassen sich die Schaltpunkte auch bei vollständig geschlossenem Reglergehäuse den gegebenen Betriebsbedingungen
anpassen, und zwar auch von weniger geübtem Personal. Vorzugsweise bringt man das
Betätigungsorgan für die Verstelleinrichtung in der Rückwand des Reglers an, jedoch sind auch Lösungen
denkbar, bei denen das Betätigungsorgan für die Verstelleinrichtung in der Frontplatte oder in der Skala
des Reglers angeordnet sind. Die Verlagerung des Betätigungsorgans nach außen hat den zusätzlichen
Vorteil, daß auf eine Zugänglichkeit des Gehäuseinnern nicht mehr in dem Umfange geachtet werden muß wie
zuvor, so daß sich die Gehäuseal->messungen merklich
verringern lassen. Auch der Moitlageaufwand bei der
Herstellung wird hierdurch nicht unbeträchtlich verringert. Durch die hierdurch bedingte kompaktere
Ausführung wird auch die Reproduzierbarkeit der einzelnen Schaltvorgänge wesentlich erhöht; Umgebungseinflüsse
werden zusätzlich verringert.
Eine besonders einfache und zuverlässige Ausführungsform einer von außen bedienbaren Verstelleinrichtung
ist gemäß der weiteren Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung aus einem
ι« Lagerbock und aus einer in den Lagerbock eingreifenden Stellschraube besteht, wobei der Lagerbock in einer
Cehäusebohrung teleskopartig verschiebbar und der Kopf der Stellschraube von außen zugänglich in einer
Außenwand des Gehäuses am Ende der Gehäusebohrung fingeordnet ist.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung stellen sich unabhängig davon ein, welche Art von Hohlkörpern
verwendet wird, die unter dem Einfluß eines Druckes ausdehnbar sind. Die Erfindung ist gleich gut
geeignet für Regler mit Dosenmembranen und mit Bourdon-Spiralen. Bei Reglern mit Bourdon-Spiralen
empfiehlt sich die eingangs beschriebene koaxiale Anordnung der Zeigerwellen, wobei gleichfalls koaxial
auch der Getriebekörper mit der Kurvenbahn und das
_>-. Übertragungsglied angeordnet sind. Bei einem derartigen
Regelgerät wird die Bewegungsrichtung der beweglichen Teile durch die gemeinsame Achse der
Zeigerwellen vorgegeben. Es ist daher bei einem derartigen Regelgerät besonders vorteilhaft, wenn die
jo konstruktiven Maßnahmen in der Weise ergriffen werden, daß die: Bewegungsrichtung der Verstelleinrichtung
parallel zur Achse der Zeigerwellen verläuft.
Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn der Schalthebel an der Stelle »A« des Kraftangriffs auf das Übertragungs-
ij glied in Richtung auf das Übertragungsglied konvex
ausgebildet ist. Der Vorteil liegt darin begründet, daß der Schalthebel bei einer Verstellung seines Lagc-rs
sowie beim Betrieb des Reglers eine Abwälzbewe^ung auf dem Übertragungsglied ausführt, welche durch die
bombierte Ausbildung des Schalthebels begünstigt wird. Gemäß der weiteren Erfindung sollen der elektrische
Schalter und die Schalteranschlüsse auf einer vom Schaltergehäuse getrennten Platine angeordnet werden.
Hierdurch ist es möglich, die elektrischen Elemente
v, des Reglers als geschlossene Baugruppe in das Gehäuse
einzusetzen und beispielsweise mit dem gleichen Reglertyp auch unterschiedliche elektrische Elemente
zum Einsatz zu bringen. Die erfindungsgemäße Verstelleinrichtung schafft hierbei die Möglichkeit,
etwaige Toleranzen der an sich vorteilhaften Platinenanordnung zusätzlich ausgleichen zu können. Außerdem
ist es innerhalb gewisser Grenzen möglich, elektrische Schalter unterschiedlicher Längenabmessungen zu
verwenden. Die eingesetzte Platine schafft die zusätzli-
Vi ehe Möglichkeit, nach Art einer gedruckten Schaltung
erzeugte Leiterbahnen für die elektrische Verbindung des Schalters mit den Schalteranschlüssen zu verwenden.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
wi und seine Wirkungsweise seien nachfolgend anhand der
Figur näher erläutert, die einen Axialschnitt durch ein vollständiges Regelgerät zeigt.
Das Gehäuse 1 des Reglers besieht aus einem Grundkörper 2 und einer Außenhülle 3, die innerhalb
f>5 eines Flanschrandes 4 eine Frontscheibe 5 besitzt.
Hinter der Frontscheibe ist mit etwas Abstand eine Skala 6 angeordnet. Den hinteren Verschluß des
Zwischen der Gehäuserückwand 7 und der Frontscheibe 5 erstreckt sich eine durchgehende Sollwert-Zeigerwelle
8, auf deren vorderem Ende ein Einstellknopf 9 für die Sollwerteinstellung angeordnet ist. Auf
der Sollwert-Zeigerwelle 8 ist längsbeweglich ein Übertragungsglied 10 angeordnet, welches aus einer
Führungshülse U und einem Querbalken 12 besteht, der an einem Ende einen achsparallelen Fortsatz 13
aufweist. Am freien Ende dieses Fortsatzes befindet sich ein radial nach innen gerichteter Führungsstift 14, der in
eine Kurvenbahn 15 eingreift, die Teil eines Getriebekörpers 16 ist. Durch den Eingriff des Führungsstiftes 14
in die Kurvenbahn 15 erzeugt eine Drehung des Übertragungsgliedes 10 gegenüber dem (festgehaltenen)
Getriebekörper 16 eine achsparallele Bewegung des Übertragungsgliedes 10. Die Drehung des Übertragungsgliedes
10 wird durch einen Mitnehmer 17 bewirkt, der mittels eines Gewindestiftes 18 verdrehfest
auf der Sollwert-Zeigerwelle 8 angeordnet ist und an einem Ende durch eine Ausnehmung 19 gabelförmig
ausgebildet ist und den Fortsatz 13 zum Zwecke einer Mitnahme zwischen sich einschließt. Auf dem vorderen
Ende der Zeigerwelle 8 befindet sich verdrehfest ein Sollwertzeiger 20, der die Stellung der Zeigerwelle 8 auf
der Skala 6 anzeigt
Auf der Sollwert-Zeigerwelle 8 ist koaxial eine hohle
Istwert-Zeigerwelle 21 drehbar angeordnet, die verdrehfest einen Istwertzeiger 22 trägt. Die Istwert-Zeigerwelle
wird von einem ausdehnbaren Hohlkörper 22 gedreht, der im vorliegenden Falle als Bourdon-Spirale
23 ausgeführt ist. Zu diesem Zweck ist das eine Ende der Bourdon-Spirale an einer ortsfesten Stütze 24
befestigt, die gleichzeitig das Druckmedium in die Bourdon-Spirale leitet, während das andere Ende mit
der Istwert-Zeigerwelle verbunden ist. Eine Druckänderung in der Bourdon-Spirale teilt sich in bekannter
Weise der Zeigerwelle 21 als Drehbewegung mit. Mit der Istwert-Zeigerwelle 21 ist verdrehfest der bereits
beschriebene Getriebekörper 16 verbunden. Eine Drehbewegung des Getriebekörpers 16 gegenüber dem
(festgehaltenen) Übertragungsglied 10 erzeugt gleichfalls eine achsparallele Verschiebung des Übertragungsgliedes 10.
Aufgrund der sich überlagernden Bewegungen von Istwert- und Sollwert-Zeigerwelle hat das Übertra-
r> gungsglied 10 stets; dann die gleiche räumliche Lage,
wenn Istwert- und Sollwertzeiger die gleiche relative Lage zueinander haben. Sobald sich das Verhältnis von
Sollwert zu Istwert ändert, führt das Übertragungsglied 10 einen Hub aus, der sich einem Schalthebel 25 mitteilt.
ίο der einseitig in einem Lager 26 in Richtung der
Zeigcrwellen schwenkbar gelagert ist. Der Schalthebel 25 hat eine zur Zeigerwelle in wesentlichen radiale
Erstreckung und stützt sich an der Stelle A am Übertragungsglied 10 ab. Zwischen der Stelle »-4« und
i) dem Lager 26 stützt sich der Schakhebel 25 an einer
Stelle B auf dem Betätigungsglied 27 eines elektrischen Schalters 28 ab, wobei die Bewegungsrichtung des
Betätigungsgliedes 27 parallel zur gemeinsamen Achse der Zeigerwellen verläuft.
Das Lager 26 des Schalthebels 25 ist an einer Verstelleinrichtung 29 angeordnet, die aus einem
Lagerbock 30 und einem Betätigungsorgan 31 besteht, welches durch eine in den Lagerbock 30 eingreifende
Stellschraube 32 gebildet wird. Der Lagerbock 30 ist
r. teleskopartig verschiebbar in einer Gehäusebohrung 33 angeordnet, wobei die Verschiebung durch Drehen des
Betätigungsorgans 31 bewirkt wird. Das Betätigungsorgan 31 ist von außen zugänglich in einer Außenwand des
Gehäuses 1 angeordnet, im vorliegenden Falle in der
jo Gehäuserückwand 7. Um ein unbeabsichtigtes Verdrehen
des Betätigungsorgans 31 und damit eine unbeabsichtigte Verstellung des Lagerbocks 30 zu verhindern,
ist die Stellschraube 33 von einer Druckfeder 34 umgeben, die sich gegen den Schraubenkopf einerseits
is und gegen den Lagerbock 30 andererseits abstützt.
Durch Verdrehen des Betätigungsorgans 31 beispielsweise mit einem Schraubenzieher läßt sich der
Lagerbock 30 in der einen oder anderen Richtung parallel zur Achse der Zeigerwellen verschieben,
wodurch der Schaltpunkt bzw. die Schaltpunkte des Schalters 28 entsprechend verlagert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Elektromechanischer Regler mit einem Gehäuse
und mindestens einem ortsfest angeordneten elektrischen Schalter sowie mit Istwert- und
Sollwertanzeige für Druck oder Temperatur, bestehend aus einem unter Druckeinfluß ausdehnbaren
Hohlkörper, einer vom Hohlkörper beeinflußbaren Istwert-Zeigerwelle mit Istwertzeiger, einem von
der Istwert-Zeigerwelle längsverschiebbar angetriebenen Übertragungsglied, welches an einem in
einem Lager schwenkbar gelagerten Schalthebel an einer Stelle »A« angreift, der sich seinerseits an
einem Betätigungsglied des Schalters an einer von »A« verschiedenen Stelle »B« abstützt, sowie aus
einer Sollwert-Zeigerwelle mit Sollwertzeiger, durch die die relative Lage des Übertragungsgliedes
zur Istwort-Zeigerwelle zusätzlich beeinflußbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager
(26) des Schalthebels (25) an einer Verstelleinrichtung (29) zur Verlagerung des Schaltpunktes bzw.
der Schaltpunkte angeordnet ist.
2. Elektromechanischer Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung
(29) ein Betätigungsorgan (31) besitzt, welches durch das Gehäuse (1) nach außen geführt ist.
3. Elektromechanischer Regler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung
(29) aus einem Lagerbock (30) und aus einer in den Lagerbock eingreifenden Stellschraube (32) besteht,
wobei der Lagerbock in einer Gehäusebohrung (33) teleskopartig verschiebbar und der Kopf der
Stellschraube von außen zugänglich in einer Außenwand des Gehäuses (1) am Ende der
Gehäusebohrung angeordnet ist.
4. Elektromechanischer Regler mit mindestens einer Bourdon-Spirale nach Anspruch 1, bei dem
Sollwert- und Istwert-Zeigerwelb koaxial angeordnet sind, bei dem zwischen der Istwert-Zeigerwelle
und dem Übertragungsglied ein gleichfalls koaxialer Getriebekörper mit einer Kurvenbahn für die
Verschiebung des auf der Sollwert-Zeigerwelle angeordneten Übertragungsgliedes angeordnet ist,
bei dem auf der Sollwert-Zeigerwelle ein Mitnehmer für eine Verdrehung des Übertragungsgliedes
gegenüber der Kurvenbahn vorhanden ist und bei dem sich die Betätigungsrichtung des Schalters
parallel und die Lage des Schalthebels im wesentlichen radial zur gemeinsamen Achse von Sollwert-
und Istwert-Zeigerwelle erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsrichtung der
Verstelleinrichtung (29) gleichfalls parallel zur Achse (χ-χ)άζν Zeigerwelle (8,21) verläuft.
5. Elektromechanischer Regler nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel
(25) an der Stelle (»A«) des Kraftangriffs auf das Übertragungsglied (10) in Richtung auf das Übertragungsglied
konvex ausgebildet ist.
6. Elektromechanischer Regler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Lagerbock
(30) und der Stellschraube (32) eine Druckfeder (34) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
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| DE19772744779 DE2744779B2 (de) | 1977-10-05 | 1977-10-05 | Elektromechanischer Regler für Druck und Temperatur |
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Family Applications (1)
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