DE2744530A1 - Stelleinrichtung zur lendenstuetzung - Google Patents
Stelleinrichtung zur lendenstuetzungInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
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- A47C7/36—Supports for the head or the back
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Description
- Stelleinrichtung zur Lendenstützung
- Die Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Stelleinrichtung zur Lendenstützung in einer Sitzrückenlehne, insbesondere in der Rückenlehne eines Fahrzeugsitzes, gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Es ist bekannt, eine Stelleinrichtung zur Lendenstützung in der Rückenlehne eines Kraftfahrzeugsitzes einzubauen, um die Härte des Polsters der Sitzrückenlehne, an welche die Lendengegend einer auf dem Sitz sitzenden Person anlehnt, in gewünschter Weise einstellen zu können. In herkömmlichen Stelleinrichtungen zur Lendenstützung weist die Anhebe-Richtung der Nockenflächen des Nockens in Richtung der Breite der Sitzrückenlehne, so daß an dem Seitenabschnitt, der sich in einiger Entfernung von der Achsenmitte des Griffhebels in Richtung der Dicke der Sitzrückenlehne befindet, ein Stift vorhanden ist, an dem die Torsionsfeder drehbar gelagert ist, um die Befestigungs- oder Spannkraft der Torsionsfeder zu erhalten. Daher ist für den Einbau einer herkömmlichen Stelleinrichtung innerhalb der Sitzrückenlehne eine große Dicke der Sitzrückenlehne erforderlich. Wenn allgemein für die Lendengegend einer Person eine gewünschte Druckkraft und eine gewünschte Elastizität des mechanischen Obertragungsmechanismus usw. gefordert wird, so kann er wegen der großen Dicke der Stelleinrichtung nicht in den Sitzrückenlehnen von Fahrzeugen mit schmalen Sitzrückenlehnen, wie bei Kleinwagen, öffentlichen Fahrzeugen usw., eingebaut werden. Eine Stelleinrichtung zur Lendenstützung kann also nur innerhalb der Sitzrückenlehnen von Fahrzeugen mit dicken Sitzrückenlehnen, wie bei großen Wagen, Wagen der Oberklase usw., eingebaut werden.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Stelleinrichtung der eingangs beschriebenen Gattung zu schaffen, die die Nachteile der oben erwähnten herkömmlichen Stelleinrichtungen vermeidet.
- Diese Aufgabe wird durch die gekennzeichneten Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Hierdui 1w wird eine sehr vereinfachte Stelleinrichtun lir Lendenstutzung zum Einstellen der Härte des Polsters der Sitzrückenlehne erhalten.
- Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Die Erfindung tiird .m folgencien anhand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näler erläutert.
- Fig. 1 ist eine schaubildliche Ansicht der Sitzrückenlehne und zeigt zur Darlequng der Erfinduns is innere der Sitzrückenlehne.
- Fig. 2 ist eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht, zeigt jedoch die vollständige erfindungsgemnße Stelleinrichtung.
- kig. 3 ist eine vergrößerte Teilvorderansicht der erfindungsgemäßen Stelleinrichtung.
- Fig. 4 ist eine auseinandergezogene Darstellung, die gemäß der Erfindung die Beziehung zwischen einem Nocken und einem Bügel zeigt.
- Fig. 5 ist eine Seitenansicht von Fig. 3.
- Fig. 6 zeit einen Schnitt entlang der Linie VI-VI in Fiy. 3.
- Fig. 7 ist eine erklarende Darstellung, die den erfindungsgemäßen Nocken zeigt.
- Fig. 8 ist eine der Fiq. 7 ähnliche Darstellung, die jedoch eine modifizierte Form des erfindungsgemäßen Nockens zeigt.
- Fig. 9 ist eine der Fig. 7 ähnliche Darstellung, dit jedoch die Torsionsfeder in Eingriff mit den Nocken der kig. 8 zeigt.
- Fig. 10 ist eine zu Fig. 6 ähnliche Schnittdarstellung, entlang der Linie X-X in Fig. 5.
- Fig. 11 ist eine zu Fig. 6 ähnliche Darstellung und zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Fig. 10.
- Fig. 12 ist eine zu Fig. 6 ähnliche Darstellung, die den Stand der Technik zeigt.
- Wie man am besttq aus rig. 1 ersieht, bezeichnet das Bezugszeichen 10 den Rahmen der Sitzrückenlehne , an dem eine Mehrzahl wellenförmiger Federn 11 an einem ihrer Enden befestigt ist. Das Bezugszeichen 12 ist ein äußerer Rahmen, der sich entlang dem äußeren Umfang des Rahmens 10 erstreckt, an dem mit Klamnern 13 das andere Fnde jederFeder 11 befestigt ist. Rin Bügel 14 ist mit dem Rahmen 10 durch einen Bolzen mlt Unterlegscheibe und Mutter 15 verbunden. Der Büael 14 hat einen nahezu c-förmigen Querschnitt; der Bügel 14 trägt in seiner Mitte eine ihm gegenüber drehbare Griffachse 17, die an einem Ende fest mit einem Bedienungsgriff 16 verbunden ist. An dem anderen Ende der Griffachse 17 ist ein Nocken 18 aus Kunststoff befestigt. Eine Torsionsfeder 19 ist durch geflanschte Abschnitte 14a, die an beiden Enden des Bügels 14 ausgebildet sind,in Richtung der Dicke der Sitzrückenlehne drehbar gelagert; zur Vermeidung einer direkten Lagerung der Torsionsfeder 19 ist eine Stift 20, dessen Oberfläche durch ein Rohr 26 aus Kunststoff bedeckt ist, an beiden Enden des Bügels 14 drehbar befestigt.
- Die Torsionsfeder 19 ist aus geradem Material gemacht, wie klar aus Fig. 2 zu erkennen ist, und mit einem c-förmigen Mittelabschnitt 19a, spulenartigen Abschnitten 19b, 19c und mit voneinander unabhängigen oder miteinander integrierten Endabschnitten 19d, 19e versehen, die L-förmig sind.
- Der Stift 20 ist fest in die spulenförmigen Abschnitte 19b, 19c der Torsionsfeder 19 eingefügt, die um diesen relativ zum Bügel 14 drehbar gelagert ist. In dem Mittelabschnitt 19a der Torsionsfeder 19 ist ein mit dem Nocken 18 in Eingriff stehender Vorsprung 21 ausgebildet.
- Das Bezugszeichen 22 bezeichnet eine der Lendengegend einer Person benachbart liegenden Lendenplatte, deren Mittelabschnitt mit den beiden Endabschnitten 19d, 19e der Torsionsfeder 19 verbunden ist. Mit dem Vorsprung 21 der Torsionsfeder 19 steht eine Mehrzahl von Nockenflächen 23, 24, 25 in Eingriff, mit denen der locken 18 versehen ist, wie Fig. 7 und 8 zeigen. Die Nockenflchn 23, 24, 25 in Fig. 8 sind sektorartig, dl.nlich einem Bocen mit dem Durchmesser gleich den Entfernungen h1ii2<h3 von der Achsenmitte der Griffachse 17 und tangential flache Oberflächen. Die Nockenflächen 23, 24, 25 sind parallel zur Griffachse 17, d.h. sie weisen in Richtung der Breite der Sitzrückenlehne. Die Belastungsrichtung ist zur Mitte des Nockens 18 gerichtete, so daß er durch die Reaktionskraft der Torsionsfeder 19 nicht in Gegenrichtung dreh9PhkA r n r Durch Drehen des Bedienungsgriffs 16 wird der Nocken 18 über die Griffachse 17 gedreht, wobei der mit dem Nocken in L.ingriff stehende Vorsprung 21 von einer Nockenfläche zur anderen wechselt. Die Anhebe-Richtung des Vorsprungs 21 der Torsionsfeder 19 weist in Richtung der Dicke der Sitzrückenlehne. Wenn die Nockenfläche 23 mit dem Vorsprung 21 der Torsionsfeder 19 in Eingriff steht, ist die Härte des Polsters der Sitzrückenlehne abgeschwächt, da durch die Lendenplatte 22 eine schwache Druckkraft auf die Federn 11 wirkt. Wenn der Vorsprung 21 der Torsionsfeder 19 mit der Nockenfläche 24 oder 25 in Eingriff steht, wirkt durch die Lendenplatte 22 eine erhöhte Kraft auf die Federn 11 und die Härte des Polsters der Sitzrückenlehne wird mittel oder hart. Um jede Einstellage sicher zu halten, sind auf dem Nocken 18 ausgesparte Teile 23a, 24a, 25a gemäß Fig. 7 ausgebild@@.
- Um jede Einstellage noch besser festzuhalten, ist eine zylindrische Längsaussparung 27 innerhalb einer axialen Endfläche des Nockens 18 vorgesehen, wie aus Fig. 10 zu erstellen ist. In die Aussparung 27 sind ein Kompressions-Gummi 28 und eine Kugel 29 eingefügt. Auf der der Kugel 29 gegenüberliegenden Oberfläche des Bügels 14 sind Löcher 30a, 30h, 30c ausge1ildet, deren Durchmesser kleiner ist als der äußere Durclmesser der Kugel 29; die Kugel 29 wird um den Drehpunkt der Cr1 ffacj%se 18 gedreht, wenn der Nocken 18 in jede seiner Einstellagen gedreht wird. In dem Fall, daß der Nocken 18 in einer Einstellage ist, ist die Kugel 29 mit einem der l.oclaer 30a, 30b, 30c in Berührung. Die Einstellage wird durch F.ing1-iff der Kugel 29 mit einem der Löcher 3ea,30b, 30c aufrecht erialten.
- J em I.'aiJ, daß sich der Nocken 18 zwischen zwei Einstellagen befindet, ist die Kugel 29 mit dem Bügel 14 in Berührung und in die Aussparung 27 gedrückt, und der Kompressionsgummi 28 ist zusammengedrückt. Wenn wie in laib. 11 zwischen der Kugel 29 und den Kompressionsgummi 28 eine Platte 31 eingelegt ist, wird das zylindrische Volumen des Kompressions-Gummis 28 geändert und die Belastung wird stark geändert.
- Wenn bei Bedienung der Griff 16 in Pfeilrichtung in Fig. 2 gedreht wird, wird der Nocken 18 in Fig. 7, 8 , 9 in Pfeilrichtung gedreht, d.h., der Nocken 18 wird inrGegenuhrzeigersinn um den Drehpunkt der Griffachse gedreht. Dann steht der Vorsprung 21 der Torsionsfeder 19 der Reihe nach mit einer der Nockenflächen 23,24,25 des Nockens 18 in Eingriff. Der Abstand zur Achsenmitte zwischen jeder Nockenfläche 23, 24, 25 und der Griffachse 17, wird geändert gemäß hkh23h3, was der abgeschwächten, mittleren und harten Einstelllage des Griffs 16 (Griffachse 17) in Fig. 5 entspricht Die Torsionsfeder 19 wird im Gegenuhrzeigersinn mit dem Stift 20 als Drehpunkt in Fig. 1, 2 gedreht. Entsprechend wird die Lendenplatte 22 zur Lendengegend der Sitzrückenlehne hin verschoben und die durch die Lendenplatte 22 auf die Feder 11 wirkende Druckkraft wird erhöht, wobei die Härte des Polsters der Sitzrückenlehne von abgeschwächt nach mittel und von mittel nach hart eingestellt wird.
- Wenn durch Drehen des Griffs 16 die Kugel 29 mit einem der Löcher 30a, 30b, 30c des Bügels 14 in Eingriff steht, nämlich, wenn sich der Griff 16 in einer der Einstellagen befindet, ist das Kompressions -Gummi 28 gestreckt. Wenn durch Drehen des Griffs 16 die Kugel 29 aus dem Eingriff mit einem der Löcher 30a, 30b, 30c gelöst ist und auf der äußeren Oberfläche des Bügels 14 verschoben wird, wird der Kompressions-Gummi 28 zusammengedrückt. In dem Fall, daß sich durch Drehen des Griffs 16 derNocken 18 in einer der Einstellagen befindet, steht die Kugel 29 mit einem der Locher 30a, 30b, 30c in Eingriff und die Belastung ist stark vermindert. Wird der Griff 16 von einer Einstellage Zur anderen gedreht, und ist der Eingriff zwischen der Kugel 29 und einem der Löcher 30a, 30b, 30c gelöst , wird besonders eine Bedienungskraft benötigt. Das Einstellen der Härte des Polsters der Sitzrückenlehne ist mit Andern der Belastung des Kompressions-Gummis 28 verbunden; der Griff 16 wird stufig bedient.
- Die übrigen in Fig. 2 und 4 gezeigten Löcher werden benötigt, wenn die Stelleinrichtung zum Lendenstützen mit der anderen Seite einer anderen Sitzrückenlehne verbunden wird.
- In Fig. 12 ist der Stand der Technik dargestellt, wobei für die der Fig. 6 entsprechenden Teile und Abschnitte gleiche Bezugszeichen gewählt wurden. Wenn bei Bedienung des Griffs 16 der Nocken 18 um die Griffachse 17 gedreht wird, dann steht der Vorsprung 21 der Torsionsfeder 19 der Reihe nach mit einer der Nockenflächen 23, 24, 25 des Nockens 18 in Eingriff. Die Anhebe-Richtuny des Vorsprungs 21 der Torsionsfeder 19 ist normal zu den Flächen 23, 24, 25 und parallel zur Griffachse 17.
- Zusammengefaßt bezieht sich die Erfindung auf eine Stelleinrichtung zur Lendenstützung zum Einstellen der Härte des Polsters einer Sitzrückenlehne; die Erfindung umfaßt einen Rahmen der Rückenlehne eines Sitzes, eine Mehrzahl mit dem Rahmen verbundener Federn, eine Torsionsfeder, einen an dem Rahmen der Sitzrückenlehne befestigten Schwenkhalter, eine durch den Schwenkhalter so drehbar gelagerte Torsionsfeder, daß sie in Richtung der Dicke der Sitzrückenlehne geschwenkt wird, eine mit einem Ende der Torsionsfeder verbundener Lendenplatte, die zwischen der Mehrzahl von Federn und der Torsionsfeder zum ttbertragen der Kräfte der Torsionsfeder auf die Mehrzahl von Federn gelagert ist, einen Nocken, der in Richtung der Breite der Sitzrückenlehne mehrere Nockenflächen hat, so daß er mit dem anderen Ende der Torsionsfeder in Eingriff bringbar ist, eine zwischen den Nocken und dem Schwenkhalter gelagerte Halteeinrichtung zum Sichern des Eingriffs zwischen einer der Nockenflächen und dem anderen Ende der Torsionsfeder.
Claims (5)
- Patentansprüche 1.' Stelleinrichtung zur Lendenstützung in einer Sitzrückenlehne, gekennzeichnet durch einen Rahmen (10) der Sitzrückenlehne, eine mit dem Rahmen der Sitzrückenlehne verbundene Federeinrichtung (11,12,13), ein an dem Rahmen der Sitzrückenlehne befestigter Schwenkhalter (14,20), eine durch den Schwenkhalter so drehbar gelagerte Torsionsfeder (19), daß sie in Richtung der Dicke der Sitzrückenlehne geschwenkt wird, eine Lendenplatte (22), die mit einem Ende der Torsionsfeder verbunden und zwischen der Federeinrichtung und der Torsionsfeder gelagert ist, um die Kraft der Torsionsfeder auf die Federeinrichtung zu verteilen,einen Nocken (18), der mit einem Griffhebel (16) fest verbunden ist und in Richtung der Breite der Sitzrückenlehne mehrere Nockenflächen (23,24,25) hat, die mit dem anderen Ende der Torsionsfeder in Eingriff bringbar sind, eine zwischen dem Schwenkhalter und dem Nocken angeordnete Halteeinrichtung (28,29,30a, 30b, 30c) zum Sichern des Eingriffs der Nockenflächen mit dem anderen Ende der Torsionsfeder, wobei beim Drehen des Griffhebels der Nocken gedreht wird, um die von dem einen Ende der Torsionsfeder auf die Federeinrichtung wirkende Kraft zu variieren.
- 2. Stelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionsfeder (19) am anderen Ende mit einem Vorsprung (21) versehen ist, der mit den Nockenflächen (23,24, 25) des Nockens in Eingriff bringbar ist.
- 3. Stelleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenflächen des Nockens jeweils mit einem ausgesparten Abschnitt (23a,24a,25a) versehen sind, so daß sie jeweils sicher mit dem Vorsprung (21) der Torsionsfeder in Eingriff stehen.
- 4. Stelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Halteeinrichtung eine Kugel (29) und ein Kompressions-Gummi (28), die in dem Nocken eingefügt sind, und mehrere Löcher (30a,30b,30c) gehören, die in dem Schwenkhalter ausgebildet sind, so daß sie bei der Drehung des Griffhebels in jeder Einstellage mit der Kugel durch das Kompressions-Gummi in Eingriff stehen.
- 5. Stelleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung eine Platte (31) aufweist, die zwischen der Kugel und dem Kompressions-Gummi gelagert ist.
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